Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Keine Einschränkung | Wo: Museum für Angewandte Kunst Köln | NS-Dokumentationszentrum | Was: Konzert | Kurs | Fortbildung | Lesung | Event | Eröffnung | Seminar | Performance | Für Wen: Alle |

Do. 20.08.
19:00 Uhr

Eröffnung | NS-Dokumentationszentrum

Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945. Beamte im Dienst des Nationalsozialismus.

21. August bis 25. Oktober 2020
Eine Ausstellung der Stiftung Topographie des Terrors

Die arbeits- und sozialpolitischen Versprechen der Nationalsozialisten hatten einen wesentlichen Anteil an ihrem Aufstieg. Als zuständige Behörde hatte das Reichsarbeitsministerium eine zentrale Rolle im NS-Staat. Während des Zweiten Weltkriegs organisierte das Reichsarbeitsministerium zudem den Einsatz von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern und schuf damit die wirtschaftlichen Voraussetzungen für den vom nationalsozialistischen Deutschland geführten Vernichtungskrieg.

Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung des Ministeriums und seiner wichtigsten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach, widmet sich aber auch einzelnen Tätigkeitsfeldern, wie etwa dem Arbeitsrecht oder dem Einsatz von Zwangsarbeitskräften. Im letzten Kapitel der Ausstellung werden die Strafverfolgung im Rahmen der Nürnberger Prozesse und die Kontinuitäten in den Nachfolgebehörden in Ost- und Westdeutschland thematisiert.

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Das Reichsarbeitsministerium 1933-1945. Beamte im Dienst des Nationalsozialismus“, 21.08.2020 - 25.10.2020

Do. 08.10.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Die Familie Ganz und die Lengfeld’sche Buchhandlung. Lebensgeschichten einer jüdischen Buchhändlerfamilie

mit Brigitte und Fritz Bilz (Herausgeber*innen)

Die Lengfeld’sche Buchhandlung war vor der Nazizeit die größte Buchhandlung im Rheinland. Ihre Inhaber*innen, die jüdische Familie Ganz: Alexander, Cläre, geb. Meyer, mit ihren Kindern Anna, Karl-Justus, Lisbeth und Felix. Eine gebildete und hoch angesehene Familie in Köln.

Die Gemeinschaft zerbricht, als die Nationalsozialisten an die Macht kommen. 1934 emigriert der Großteil der Familie unter teilweise abenteuerlichen Umständen nach Belgien, Palästina, Frankreich, später Amerika.

Ihre Fluchtgeschichten und ihre Versuche, im Ausland Fuß zu fassen, haben sie für ihre Kinder und Enkel aufgeschrieben. Entstanden sind authentische Berichte, die anschaulich und anrührend die Schicksale der Familienmitglieder beschreiben.

Brigitte Bilz und Fritz Bilz (Hrsg.) Die Familie Ganz und die Lengfeld’sche Buchhandlung Lebensgeschichten einer jüdischen Buchhändlerfamilie (Kleine Reihe des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 2)

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

 
 
 

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