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Mi. 22.04.
18:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Now What. Global Perspectives

Lecture by Prof. Katrin Müller-Russo (Design & Ecology, KISD).

In English / fee 3 € / admission free for Overstolzen and students

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: MAKKfuture | Treffpunkt: Overstolzensaal

Mi. 22.04.
18:30 Uhr

Lesung | Käthe Kollwitz Museum

»Zur Orientierung…«

Konzert-Lesung am 75. Todestag von Käthe Kollwitz und 35. Gründungstag des Käthe Kollwitz Museum Köln

Käthe Kollwitz zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Dem Leser ihrer Tagebücher und Briefe begegnet sie darüber hinaus als Chronistin ihrer Zeit, als einfühlsame Zuhörerin, aber auch als härteste Kritikerin ihres eigenen Schaffens. Anlässlich ihres 75. Todestages liest die Schauspielerin Renate Fuhrman aus den Selbstzeugnissen von Käthe Kollwitz und bringt den Zuhörern so diese besondere Persönlichkeit und ihre Zeit näher. Das Kölner Duo KontraSax kommentiert die Texte mit eigens hierzu entstandenen erzählerischen Kompositionen.

Renate Fuhrmann war über viele Jahre festes Ensemble-Mitglied der Bühnen der Stadt Köln. Neben eigenen Regiearbeiten tritt sie heute als Sprecherin für Funk, Fernsehen oder das Literaturfestival lit.Cologne in Erscheinung. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit der letzten Jahre sind szenische Lesungen gemeinsam mit dem Duo KontraSax, darunter Projekte zu Elfriede Jelinek, Gertrude Stein oder Herta Müller.

Das Kölner Duo KontraSax, bestehend aus Christina Fuchs und Romy Herzberg, ist seit mittlerweile 30 Jahren fester Bestandteil der Kölner Musikszene. Die Kompositionen von KontraSax basieren auf der spannenden Balance zwischen frei improvisierten und vorstrukturierten Elementen sowie dem Wechselspiel meditativer und perkussiver Elemente. Ihr besonderes Interesse gilt der Kombination von Musik mit anderen Künsten, daher suchen Herzberg und Fuchs in ihren Auftritten immer wieder den Dialog mit Schauspielern, Tänzern und bildenden Künstlern.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Renate Fuhrmann, Duo KontraSax | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 7,00 | Rahmenprogramm zu: „Art Decó – Grafikdesign aus Paris“, 27.03.2020 - 28.06.2020

Do. 23.04.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Multimedialer Vortrag - Die »Kriegsenden« in Köln

mit Dr. Martin Rüther (Wiss. Mitarbeiter des NS-DOK & Kurator der Sonderausstellung »Kriegsenden in Köln«)

In einem mit Fotos, Zeitzeugenaussagen und historischen Filmausschnitten angereicherten Vortrag wird Dr. Martin Rüther die Monate zwischen Ende 1944 und Mai 1945 Revue passieren lassen und dabei die drei »Kriegsenden« herausarbeiten, die Köln zwischen dem 6. März und dem 8. Mai 1945 erlebte.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Martin Rüther | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Kriegsenden in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

Ab Sa. 25.04.
11:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Fest der Farben

Sa und So, 25. und 26.04., 11:00-17:00

Angeregt vom Spiel des Lichts und der Farben schufen die Impressionisten Landschaften mit großer Farbenvielfalt und lebendigem Pinselstrich. Sie betrachten Gemälde in der Galerie und lassen sich anschließend zu eigenen Arbeiten anregen.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 84,00 | ermäßigt: € 54,00 | Material: € 10,00 | Anmeldung bis: 20.04.2020

Anmeldung
Ab Sa. 25.04.
14:30 - 17:30 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Sho - Wochenendkurs

Sa, 25.04. und So, 26.04.,14:30-17:00

Mit dem Pinsel geschriebene Schriftzeichen vermitteln in Ostasien weitaus mehr als nur Inhalt. Kalligraphie gilt als Spiegel des Inneren und wird noch immer als Fundament der Kunst betrachtet. Im Workshop werden Sie der Schönheit und Faszination, die von den Schriftzeichen ausgeht, nachspüren.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Ursula Werner | Technik: Pinselschrift | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 35,00 | ermäßigt: € 22,50 | Material: € 7,00 | Anmeldung bis: 20.04.2020

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

So. 26.04.
16:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Vortrag zur Finissage der Ausstellung „Design Gruppe Pentagon“ mit anschließendem Apéro

Martin Kippenberger und die Kunst der alten BRD.

In Zusammenarbeit mit dem Nachlass Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Köln, der Art Cologne und der Overstolzengesellschaft.

Gruppe Pentagon, Stuehle, d8, 1987, Foto: Bernhard Schaub Fotostudio

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Museum für Angewandte Kunst | Mit: Prof. Diedrich Diederichsen (Akademie der bildenden Künste Wien) | Reihe: MAKKfocus | Treffpunkt: Overstolzenaal | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Design Gruppe Pentagon“, 13.01.2020 - 26.04.2020

Do. 30.04.
14:30 - 17:00 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Kunst zum Klingen bringen

Die Begegnung mit einem Kunstwerk kann beim Betrachter eine ganz persönliche Resonanz hervorrufen. Diese häufig unbewusste Wahrnehmung werden Sie zunächst aufspüren, um sie schließlich hörbar werden zu lassen. Dazu erschließen Sie ein bestimmtes Werk der Sammlung auf bildlich-kreative Weise. Die Erfahrungen werden anschließend in Töne, Harmonien, Melodien und Rhythmen umgesetzt. Gemeinsam schaffen Sie so ein einmaliges Klangkunstwerk.

Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Birgitt Aldermann, Melanie Eberhardt | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 15,00 | ermäßigt: € 9,00 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 25.04.2020

Anmeldung
Di. 05.05.
17:30 - 19:30 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Schnupperkurs Gamelan

Die Gamelan-Musik mit ihrem reichen Repertoire an einfachen ländlichen und komplexen höfischen Stücken bietet völlig neue Möglichkeiten, sich in der Gruppe als vielstimmiger Klangkörper zu erleben, aufeinander zu hören und Zutrauen in eigene Fähigkeiten wachsen zu sehen. Jeder kann sich in wenigen verschiedenen Stücken an mehreren Instrumenten versuchen und gemeinsam mit der Gruppe das Lerntempo bestimmen. Der Kölner Künstler Hartmut Zänder – seit vielen Jahren zu Hause in traditioneller javanischer und balinesischer Musik sowie vertraut mit Cross over-Projekten im Jazz – vermittelt am Beispiel einfacher Stücke, selbst erarbeiteter Kompositionen und freien Improvisationen einen ersten Kontakt zur Gamelan-Kultur Javas.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Hartmut Zänder | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 12,00 | ermäßigt: € 7,00 | Anmeldung bis: 28.04.2020

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Mi. 06.05.
18:30 Uhr

Vortrag | Käthe Kollwitz Museum

Nur ›Rüschen und Flitterkram‹?

Die hedonistische Welt des Pariser Art Déco in den ›Goldenen 1920er Jahren‹

Das Art Déco ist – auch thematisch – eleganter und lebensbejahender Ausdruck der ›Goldenen Zwanziger‹, Verkörperung einer begeisterten und begeisternden Aufbruchstimmung. Seine luxuriöse Ausrichtung zeigt sich unverhohlen in den kostbaren Materialien seiner Preziosen – vom Wolkenkratzer über das Filmset, das neue Automobil bis zum Diamantring. Jazz, Revue und Film treten stilistisch ebenso als Gesamtkunstwerke hervor wie die Haute Couture mit ihren Begleiterscheinungen wie Modehäuser, Markenparfüms und Katalogen. Ekaterini Kepetzis setzt in ihrem Vortrag Schlaglichter und nimmt insbesondere das Paris zwischen den Weltkriegen als schillernde, fiebrig-moderne Metropole in den Blick.

Zur Person: Prof. Dr. Ekaterini Kepetzis war Akademische Oberrätin am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln und lehrt seit Oktober 2019 Kunstgeschichte und Kunstvermittlung an der Universität Koblenz Landau in Landau.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Prof. Dr. Ekaterini Kepetzis | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | Rahmenprogramm zu: „Art Decó – Grafikdesign aus Paris“, 27.03.2020 - 28.06.2020

Ab Do. 07.05.
15:00 - 18:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion

Do (5 Termine), 07.05. - 18.06., 15:00-18:00

Auf der Suche nach ihrer persönlichen Bildsprache haben sich die Künstler des 20. Jahrhunderts immer wieder vom Gegenstand gelöst und Form und Farbe zum Bildthema gemacht. Die Werke in den Museen werden Sie zu eigenen Wegen der Abstraktion inspirieren. So können Sie in diesem Kurs zu Ihrem individuellen Stil finden. Wir arbeiten mit Ölfarben, bitte bringen Sie Borstenpinsel mit.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Georg Gartz | Reihe: Atelier | Technik: Malerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 90,00 | ermäßigt: € 52,50 | Material: € 12,00 | Anmeldung bis: 30.04.2020

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Do. 07.05.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Dr. Max Samuel – ein Kölner Gynäkologe als Häftlingsarzt in Auschwitz

mit Dr. Jochen Menge

Dr. Max Samuel nahm als internierter jüdischer Arzt im KZ Auschwitz an medizinischen Experimenten mit jüdischen Frauen teil und seine Rolle hierbei wird bis heute kontrovers diskutiert. Sein schärfster Kritiker, Robert Jay Lifton, bezeichnet ihn gar als Kollaborateur.

Der Vortrag handelt jedoch nicht ausschließlich von dem Geschehen in Auschwitz, sondern schildert unter Auswertung bislang unbeachteter Quellen auch Samuels vorangehendes Leben: den Aufstieg aus sehr einfachen Verhältnissen zu einem angesehenen Mitglied der Kölner bürgerlichen Oberschicht und die sich anschließende Vertreibung ins belgische Exil.

Dr. Jochen Menge ist ein Historiker aus Frechen (Max Samuels Geburtsort) mit vielen Veröffentlichungen zur Regionalgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, zuletzt mit einem Beitrag in Verlorene Freiheit: Nationalsozialistische Schutzhaft 1933/34 im heutigen Rhein-Erft-Kreis, hg. Josef Wißkirchen (Berlin 2019). Seine Studie Frechens Juden im Westdeutschen Beobachter ist auch im Internet verfügbar: (www.stadtarchiv-frechen.de/stadtgeschichte/veroeffentlichungen/quellen).

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Jochen Menge | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Fr. 08.05.
11:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Qigong meets Art

Die langsamen und fließenden Bewegungen des Qigong sind seit über zwei Jahrtausenden wichtiger Bestandteil der chinesischen Medizin. Im Tagesseminar wechseln die praktischen Übungen des Qigong Yangsheng, nach dem Lehrsystem von Prof. Jiao Guorui, ab mit Betrachtungen zur chinesischen Kunst- und Kulturgeschichte in den Ausstellungsräumen des Museums.
Der Kurs ist für Anfänger*innen geeignet. Die praktischen Übungen werden bei geeigneter Witterung draußen stattfinden. Bitte geeignete Kleidung mitbringen. 

In Kooperation mit Medizinische Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V.

Für: Erwachsene | Von: Museum für Ostasiatische Kunst | Mit: Martha Bank, Caroline Stegmann-Rennert M. A. | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 30,00 | ermäßigt: € 17,50 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 01.05.2020

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Fr. 08.05.
15:00 - 16:30 Uhr

Seminar | Kölnisches Stadtmuseum

Ich loss mich nit betuppe, dofür bin ich zo schlau!

Mit der Single »Rievkooche-Walzer« begann 1970 die Erfolgsgeschichte der Bläck Fööss. Hervorgegangen aus einer Beat-Band, verknüpften die sechs Musiker erfolgreich Elemente zeitgenössischer Popmusik mit Karnevalsschlagern und sorgten bei ihren Auftritten mit Jeans, langen Haaren, E-Gitarre – und nackten Füßen – für Irritationen in der konservativen Karnevalsgesellschaft. In ihren Liedern porträtieren sie liebevoll die Menschen und die Veedel der Stadt, immer verbunden mit Appellen an Solidarität und Menschlichkeit. Ernste Themen und Protestlieder wechseln sich bis heute mit Tanz-Nummern ab. Schon lange sind die Bläck Fööss zum Markenzeichen und Aushängeschild Kölns und zu einer musikalischen Institution weit über die Stadtgrenzen hinaus geworden.
Bei dieser Veranstaltung steht die einzigartige 50-jährige Geschichte der »Mutter aller kölschen Bands« im Vordergrund.

© M. Becker

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: İpek Sirena Krutsch | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 01.05.2020 | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

Anmeldung
Sa. 09.05.
11:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Chanoyu – Tee in Japan

Chanoyu, »heißes Wasser für Tee« – so schlicht der Begriff, so kunstvoll die traditionelle Form der Teezubereitung in Japan. Der Kurs gibt einen Einblick in die Entwicklung und kulturhistorischen Zusammenhänge des Teeweges in Japan. Nach einem einführenden Vortrag lernen Sie in der Ausstellung Keramik und andere Objekte kennen, die einen Bezug zur Teekultur haben. Anschließend erleben Sie eine Teevorführung in der Tradition der Urasenke-Schule und haben die Gelegenheit, selbst japanischen Matcha – grünen Pulvertee – zuzubereiten.

Der Kurs beinhaltet eine Pause.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Marie-Luise Legeland, Tomoko Aizawa | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 35,00 | ermäßigt: € 22,50 | Material: € 8,00 | Anmeldung bis: 02.05.2020

Anmeldung
Sa. 09.05.
18:30 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Madonnas letzter Traum

Autorenlesung mit Doğan Akhanlı

In seinem Roman "Madonnas letzter Traum" verwebt Doğan Akhanlı fiktionale Elemente mit wahren Ereignissen. Er greift die Novelle „Madonna im Pelzmantel“ des türkischen Dichters Sabahattin Ali auf, die von einer Liebesbeziehung zwischen einem jungen türkischen Mann und einer jungen jüdischen Malerin im Berlin der 1920er Jahre erzählt und macht Ali selbst zur Romanfigur, die gesteht, die jüdische Malerin Maria Puder sei in Wirklichkeit anders gestorben als in seiner Novelle. Die Flucht der Malerin vor dem NS-Regime wird mit dem Schicksal des Flüchtlingsschiffs »Struma« verknüpft, das 1942 vor Istanbul versenkt wurde, und mit Fluchterfahrungen unserer Tage.

Doğan Akhanlı, 1957 in der Türkei geboren, hat zahlreiche Romane und ein Theaterstück verfasst. „Die Tage ohne Vater” (dt. 2016) und „Madonnas letzter Traum” (türk. 2005) wurden zu den wichtigsten Romanveröffentlichungen der Türkei gewählt. 2013 erhielt er den Pfarrer-Georg-Fritze Preis in Köln, 2018 den Europäischen Toleranzpreis in Österreich.

1991 musste er aus der Türkei fliehen und kam als politischer Flüchtling nach Deutschland. Seit 1992 lebt er in Köln. Sein Kernthema ist die Auseinandersetzung mit den Genoziden des 20. Jahrhunderts. Aufgrund seiner politischen Haltung war er mehrfach in der Türkei inhaftiert; zuletzt wurde er 2017 in Spanien aufgrund eines türkischen Haftbefehls festgenommen und schrieb darüber das Buch „Verhaftung in Granada“.

Eine Veranstaltung von Gerrit Wustmann, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Doğan Akhanlı | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Sa. 09.05.
20:30 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Madonnas letzter Traum

Autorenlesung mit Doğan Akhanlı

In seinem Roman "Madonnas letzter Traum" verwebt Doğan Akhanlı fiktionale Elemente mit wahren Ereignissen. Er greift die Novelle „Madonna im Pelzmantel“ des türkischen Dichters Sabahattin Ali auf, die von einer Liebesbeziehung zwischen einem jungen türkischen Mann und einer jungen jüdischen Malerin im Berlin der 1920er Jahre erzählt und macht Ali selbst zur Romanfigur, die gesteht, die jüdische Malerin Maria Puder sei in Wirklichkeit anders gestorben als in seiner Novelle. Die Flucht der Malerin vor dem NS-Regime wird mit dem Schicksal des Flüchtlingsschiffs »Struma« verknüpft, das 1942 vor Istanbul versenkt wurde, und mit Fluchterfahrungen unserer Tage.

Doğan Akhanlı, 1957 in der Türkei geboren, hat zahlreiche Romane und ein Theaterstück verfasst. „Die Tage ohne Vater” (dt. 2016) und „Madonnas letzter Traum” (türk. 2005) wurden zu den wichtigsten Romanveröffentlichungen der Türkei gewählt. 2013 erhielt er den Pfarrer-Georg-Fritze Preis in Köln, 2018 den Europäischen Toleranzpreis in Österreich.

1991 musste er aus der Türkei fliehen und kam als politischer Flüchtling nach Deutschland. Seit 1992 lebt er in Köln. Sein Kernthema ist die Auseinandersetzung mit den Genoziden des 20. Jahrhunderts. Aufgrund seiner politischen Haltung war er mehrfach in der Türkei inhaftiert; zuletzt wurde er 2017 in Spanien aufgrund eines türkischen Haftbefehls festgenommen und schrieb darüber das Buch „Verhaftung in Granada“.

Eine Veranstaltung von Gerrit Wustmann, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Doğan Akhanlı | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

So. 10.05.
11:30 - 16:30 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Chinesische Kalligraphie (shufa)

Die chinesische Kalligraphie, die sich über Jahrhunderte hinweg in verschiedenen Stilrichtungen entwickelt hat, steht in einem engen Zusammenhang mit der chinesischen Tuschmalerei. Kalligraphie beinhaltet nicht nur die Kunst des Schönschreibens, sondern fördert Disziplin, Ausdauer und innere Ruhe. Der Kurs bietet eine Einführung in die Regelschrift (kaishu), die Sie von den Grundstrichen bis zum vollständigen Schriftzeichen erlernen. Sie bringen Sinnsprüche, Kurzgedichte und Namen zu Papier.
Für Anfänger*innen und Fortgeschrittene geeignet. 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Lili Yuan | Technik: Chinesische Tuscheschrift | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 35,00 | ermäßigt: € 22,50 | Material: € 10,00 | Anmeldung bis: 03.05.2020

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Di. 12.05.
19:00 Uhr

Vortrag | Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Die Photographie ist so jung: Berenice Abbott und die Kunst, sich immer wieder neu zu erfinden

Vortrag mit Prof. Christoph Ribbat, American Studies, Universität Paderborn, eine Kooperationsveranstaltung mit dem Amerika Haus e. V. NRW

Anmeldung erforderlich: Tel.: 0221-888 95 300, Mail: photographie@sk-kultur.de

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Kasse, Im Mediapark 7 (1. OG) | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 5,00 | inkl. Ausstellungseintritt

Mi. 13.05.
15:00 - 17:00 Uhr

Seminar | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Das Bild und sein Rahmen. Geschichte einer Inszenierung

Was ist ein Rahmen? Was ist ein Bildausschnitt? Und wer sucht den geeigneten Rahmen für das Galeriebild im Museum aus? Woraus besteht ein Rahmen überhaupt? Wer stellt ihn her: der Künstler selbst? Und woran erkenne ich, ob der Rahmen original zum Bild gehört? Vom Mittelalter bis heute hat der Rahmen ebenso wie das Bild seine eigene Geschichte. Der Rundgang vom Mittelalter bis in den Barock gibt Einblicke in die Historie einer wechselseitigen Beziehung. 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Linz, Museumsdienst Köln | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 6,00 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 06.05.2020

Anmeldung
Do. 14.05.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Extremismus | Gefahren der (online) Radikalisierung

Prof. Dr. Dennis Klinkhammer

Radikalisierung ist ein Prozess, der nicht erst im sogenannten »Darknet« beginnt, sondern bereits auf YouTube, Facebook und mit scheinbar harmlosen Social-Media-Angeboten einsetzen kann. Extremistische Akteur*innen versuchen dabei mit Musik, Videos sowie politischen oder religiösen Botschaften ein verlockendes Angebot zu unterbreiten. Aber warum sind diese Angebote für manche Menschen überhaupt so ansprechend?

Im NS-Dokumentationszentrum, in dem die Radikalisierung von damals noch heute allgegenwärtig ist, verdeutlicht Prof. Dr. Dennis Klinkhammer von der Hochschule für Oekonomie und Management die zentralen Mechanismen der (online) Radikalisierung mit Hilfe der Radikalisierungsforschung. Dabei wird der Prozess der Radikalisierung systematisch aufgeschlüsselt und hinterfragt.

Eine Veranstaltung der Kölner Wissenschaftsrunde, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Prof. Dr. Dennis Klinkhammer | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

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