Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Keine Einschränkung | Wo: Keine Einschränkung | Was: Film | Lesung | Vortrag | Tagung | Seminar | Für Wen: Keine Einschränkung |

zurück
Seite 1 / 2
vor
Mi. 27.10.
17:15 Uhr

Film | Museum für Ostasiatische Kunst

Filmpremiere "Auf den Spuren chinesischer Kunst: Eine dokumentarische Reise" (Teil 1/5)

Im ersten Teil der vom Konfuzius-Institut e.V. produzierten Dokureihe wird die Porzellansammlung im Zwinger in Dresden vorgestellt. Der Grundstock der Sammlung wurde im 18. Jahrhundert von König August dem Starken gelegt und umfasste seinerzeit über 29.000 Stücke. In der Dokumentation präsentieren die Dresdner Konservatoren Glanzstücke der Sammlung und neueste Ergebnisse ihrer Forschungen.    

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Teilnahme: kostenlos. Voranmeldung unter: info@konfuzius-bonn.de

3G-Pflicht an dem Abend

Für: Erwachsene | Von: Museum für Ostasiatische Kunst | Treffpunkt: Kasse

Do. 28.10.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film

Gleis 11

D 2019, 90‘, R: Çağdaş Eren Yüksel Anschließend: Talkrunde mit Regisseur Çağdaş Eren Yüksel, Robert Fuchs (DOMID) u. a. Moderation: Ahmet Edis

Regisseur Çağdaş Eren Yüksel nimmt uns in Gleis 11 mit auf die Suche nach seinem Großvater und eine Reise durch die Republik – und die Zeit. Unerzählte Geschichten einer Generation, die längst ein Teil Deutschlands ist und deutsche Geschichte mitgeschrieben hat. Ein Portrait aus sechs Perspektiven über die ersten Jahre in einer neuen Heimat, über Einsamkeit, Hoffnungen, Träume und Ängste. Çağdaş wollte seinen Großvater – und sollte eine ganze Generation kennenlernen.

Für: Erwachsene | Von: Integrationsrates Köln in Kooperation mit dem Filmforum NRW e.V. im Museum Ludwig und dem Amt für Integration und Vielfalt | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Anmeldung erforderlich unter integrationsrat@stadt-koeln.de | Teilnahme: kostenlos

Sa. 30.10.
18:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Jugendfilmpreis „Köln Kurz 2021“

Filmprogramm & Preisverleihung

„Mein Köln morgen“ lautete die Aufgabenstellung beim Jugendfilmpreis „Köln Kurz 2021“ der Bürgerstiftung Köln. Die Teilnehmenden sollten sich eine möglichst relevante Frage für die Entwicklung der Stadt stellen und versuchen, diese in einem kurzen Video möglichst konstruktiv zu beantworten. Heraus gekommen ist ein bunter Mix unterschiedlicher Video-Stile, in denen die Jugendlichen ihre Vision der näheren und ferneren Zukunft der Stadt zeigen – inhaltlich durchaus mit echtem Weltverbesserungs-Potenzial. Im Rahmen des Gala-Abends werden eine Auswahl der Einreichungen gezeigt und die von einer fachkundigen Jury sowie vom Publikum gekürten Gewinner*innen ausgezeichnet.

Für: Erwachsene | Von: Bürgerstiftung Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Eintritt: frei, um eine Spende wird gebeten. Anmeldung erforderlich, per E-Mail an: filmpreis@buergerstiftung-koeln.de | Teilnahme: kostenlos

So. 31.10.
15:00 - 16:15 Uhr

Lesung | Museum für Angewandte Kunst Köln

"Edison. Das Rätsel des verschollenen Mauseschatzes"

Kluge Mäuse gehen auf die Mäuseuniversität und lernen viel über die Erfindungen der Menschen. Als der junge und wissbegierige Mäuserich Pete eine vergilbte Tagebuchnotiz von einem Vorfahren findet, begibt er sich mit Hilfe seines Mäuseprofessors auf die Suche nach einem verschollenen Mauseschatz bis auf den Grund des Atlantiks und folgen den Spuren Edisons, der nicht nur den Phonographen und auch die Glühbirne erfunden hat. Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Torben Kuhlmann. Anschließende Führung.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und der Kölner Vorleseinitiative LeseWelten.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen. 

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 28.10.2021

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

So. 31.10.
16:00 Uhr

Film | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

60 Jahre Anwerbeabkommen Deutschland – Türkei! Ein Jubiläum zum Jubeln?!

Filmvorführung, Diskussion und Musik

Vor 60 Jahren wurde das Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und der Türkei abgeschlossen. Dieses historische Ereignis wird zum Anlass, den Film „Gurbetçi Şaban / Şaban, der Fremdling" von Kartal Tibet mit der Schauspiellegende Kemal Sunal zu zeigen. Kemal Sunal ist einer der populärsten Schauspieler und Drehbuchautoren der Türkei und ist insbesondere für seine humorvollen, gesellschaftskritischen Filme bekannt ist. In „Gurbetçi Şaban“ reist er, wie viele Gastarbeiter*innen, nach Deutschland, um zu arbeiten. Hier erlebt er prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse, die ihn allerdings nicht davon abschrecken, sesshaft zu werden und eine Familie gründen zu wollen.

 

Die Diskussion im Anschluss beleuchtet die vergangenen 60 Jahre und die Auswirkungen auf das Leben der Arbeitsmigrant*innen in Deutschland. Welche Auswirkungen hatte die Migration für die Arbeitsmigrant*innen? Welche Resilienz-Strategien und welche Widerstandskämpfe gab es? Wie sind die Betroffenen selbst mit der rassistischen Diskriminierung umgegangen und wie sieht es heute nach 60 Jahren aus?

 

Der Abend wird vom in Istanbul geborenen und aufgewachsenen Elektro Hafiz musikalisch begleitet. Sein Sound erinnert an die hypnotische Hochzeitsmusik, die man in den Grenzdörfern im Südosten der Türkei hört. Sound zwischen Psychedelic und Punk.

Anmeldung bis zum 23.10. unter workshops@ihaus.org

Für: Erwachsene | Von: Eine Veranstaltung in Kooperation mit Coach e.V., Integrationshaus e.V. und Bürgerzentrum Vingst/Vingster Treff. | Treffpunkt: Forum der VHS | Teilnahme: kostenlos

Di. 02.11.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Lene Berg: Stalin by Picasso or Portrait of a Woman with Moustache

KunstBewusst: Film von Lene Berg (2008, 30 Min., engl. OV) und anschließendes Gespräch mit Prof. Lilian Haberer und Filmemacherin Lene Berg.

1953. Stalin stirbt, und auf der Titelseite der linken Zeitung Les Lettres françaises erscheint sein Porträt, gezeichnet von Pablo Picasso, seit 1944 Mitglied der Kommunistischen Partei. Das Bild wird allseits verabscheut. Den Bürgerlichen missfällt, dass Picasso den kommunistischen Staatenlenker ehrt. Den Kommunisten, dass er ihn nicht als Staatenlenker ehrt. Ist ihnen Picassos Stalin zu jung? Zu weich, zu feminin? Die norwegische Künstlerin Lene Berg geht in ihrer Filmcollage dem Fall nach. Wir sprechen mit ihr über das Bild, über den Ärger, den es Picasso einbrachte und Jahrzehnte später auch Berg: Ein Außenbanner mit dem Motiv durfte sie 2008 in Oslo nicht aufhängen, in New York wurde das Banner nach zwei Tagen entfernt.

Anmeldung unter www.kunstfreunde.koeln

Für den Besuch dieser Veranstaltung im Museum ist der 3G-Nachweis notwendig.

Für: Alle | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Der geteilte Picasso“, 25.09.2021 - 30.01.2022

Di. 02.11.
19:00 - 20:30 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

»In erheblichem Ausmaß persönlich an Grausamkeiten beteiligt«. Zur »Täterforschung« im Kölner NS-DOK

Zu einem Schwerpunkt der NS-Forschung entwickelte sich ab den 1990er-Jahren die »Täterforschung«, die Auseinandersetzung mit den Akteuren von NS-Terror und -Verfolgung. Sie hat unser Bild der NS-Gesellschaft geschärft und neue Perspektiven auf die Shoah
eröffnet. Das NS-DOK ist den Opfern des NS-Regimes gewidmet. Es hat von Beginn an aber auch »die Täter« in den Blick genommen. Das EL-DE-haus ist auf eindrückliche Art Opferort und Täterort in einem. Der Vortrag skizziert, welche Forschungen in den letzten Jahrzehnten entstanden sind, welche Desiderate bestehen, welche Erkenntnisse gewonnen wurden. Dabei stehen – neben Partei, Verwaltung, Justiz – die Einheiten der Polizei im Mittelpunkt.

Eine Veranstaltung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich.

Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Abb.: Kölner Polizist als Wache am Ghetto Litzmannstadt, 1941/42 © NS-DOK

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Thomas Roth, Historiker im NS-DOK | Teilnahme: kostenlos

Mi. 03.11.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Premiere mit Gästen

Mit eigenen Augen

D 2020, 110’, DCP, R: Miguel Müller-Frank Anschließendes Gespräch mit Regisseur und Protagonisten

MONITOR gehört zu den renommiertesten Politikmagazinen im deutschen Fernsehen und ist seit seiner Gründung im Jahr 1965 bekannt für investigativen, meinungsstarken und häufig auch polarisierenden Journalismus. Der Dokumentarfilm beobachtet die Redaktion rund um Moderator und Redaktionsleiter Georg Restle bei der täglichen Arbeit und konzentriert sich dabei auf die Entstehung einer MONITOR-Sendung.

Der Film liefert einen differenzierten und einmaligen Einblick in die Realität und den Aufwand journalistischer Arbeit. MIT EIGENEN AUGEN eröffnet dem Publikum die Möglichkeit, die Bemühungen des Redaktionsteams, um die Fakten im Zeitalter der großen Unübersichtlichkeit mitzuerleben. Und es bleibt ein Kraftakt, sich der Dynamiken medialer Hyperbeschleunigung zu entziehen.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln in Kooperation mit dem Real Fiction Filmverleih | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 7,00 | Vorverkauf unter: https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/kolner-kino-gesellschaft

Do. 04.11.
19:00 - 20:50 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Daido Moriyama - The Past is always new, the Future is always nostalgic

Die Vergangenheit ist immer neu, die Zukunft ist immer nostalgisch. Der Fotograf Daido Moriyama, 81, ist immer noch als Künstler tätig. Er ist wahrscheinlich die prominenteste und letzte charismatische Figur in der Welt der Fotografie. Er erhielt weltweit zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Infinity Award für sein Lebenswerk vom Internationalen Zentrum für Fotografie in New York (2012). In 2019 wurde er mit dem Internationalen Preis für Fotografie der Hasselblad Foundation ausgezeichnet. Daido Moriyama transzendiert nonchalant Kunst, Mode und Design. Dieses intime Portrait begleitet zwei Männer, ein Graphiker und ein Verleger, über ein Jahr lang, die sich zur Aufgabe gemacht haben den Schaffensprozess Moriyamas einzufangen. Am Ende entsteht ein Bildband.

Japan 2021 • 110‘• Dokumentarfilm mit dt. UT Regie: Gen Iwama; Foto: © Daido Moriyama Photo Foundation

Eintritt 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln.

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Kasse

Fr. 05.11.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kolumbien zwischen mafiösem Staat und sozialem Aufstand: Kulturabend mit exiliertem Regisseur der Doku-Serie „Matarife“

Matarife - Ein Präsident als Schlächter

Kol/F 1920/1921, 7‘ und 42‘, OmeU, R: César Andrade/Daniel Mendoza

Zwei Kurzfilme: “Señor masacre: La empresa” (übers.: Herr Massaker: Das Unternehmen) und “Matarife, un genocida innombrable” (übers.: Schlächter, ein nicht nennbarer Massenmörder)

Kol/F 1920/1921, 7‘ und 42‘, OmeU, R: César Andrade/Daniel Mendoza

Ein Mann ist einem mächtigen kriminellen Apparat auf der Spur. Anhand von Archivdokumenten, Zeugenaussagen und Filmmaterial deckt er nach und nach ein Geflecht zwischen Drogenhandel, Paramilitarismus und Politik auf. Auf einer Ermittlungswand spannt er rote Fäden zwischen den Bildern von berühmten Drogenhändlern, Paramilitärs und Politikern, allen voran der Ex-Präsidenten Álvaro Uribe. Im Rahmen einer Rundreise in Deutschland macht Mendoza nun Station in Köln. Alle Interessierten können an dem Abend Teile seiner Serie sehen, sich mit ihm austauschen, musikalische Beiträge genießen und über die aktuelle Situation in Kolumbien diskutieren.

Weitere Infos: http://rjm-resist.de

Für: Erwachsene | Von: Colpaz, Allerweltskino, Filmforum im Museum Ludwig, Rosa Luxemburg Stiftung NRW, Friedensforum, amerika21, pax christi – Kommission Solidarität eine Welt, Videpaz. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Wir bitten um Anmeldung über https://bit.ly/3AaxYHi Teilnahme ohne Anmeldung nur möglich, wenn Plätze frei bleiben. | Teilnahme: kostenlos

So. 07.11.
11:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

MAKKintro: Dieter Rams vs. Jony Ive, hebräischer Vortrag

Den Auftakt des Vortrages in hebräischer Sprache bilden die "10 Thesen über gutes Produktdesign" von Dieter Rams. Im Anschluss geht der Referent der Frage nach, warum die Entwürfe des ehemaligen Designchef der Firma Braun so wesentlich die modernen Designwelt bestimmten. Besonders beeinflusste Rams den ehemaligen Leiter des Designteams von Apple, Jonathan Ive.

Wir laden Sie herzlich zu einem 40-minütigen, bebilderten Vortrag und anschließender Fragerunde in den Overstolzensaal ein. 

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen. 

Foto: Collage ©Adi Gottlieb

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Adi Gottlieb | Treffpunkt: Overstolzensaal | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Mo. 08.11.
17:00 Uhr

Vortrag | Museum für Ostasiatische Kunst

Glück im Überfluss - Online Veranstaltung

Auf chinesischen (Kunst-)Objekten gibt es zahlreiche Abbildungen bestimmter Pflanzen und Tiere, die Wünsche für ein langes, glückliches und erfolgreiches Leben übermitteln. Die verwendeten Dekore wurden über Jahrhunderte tradiert und haben einen Bezug zur chinesischen Sprache oder lassen sich in einem gesellschaftlichen, moralischen oder philosophisch-mythologischen Kontext deuten. In der ca. 50-minütigen Präsentation laden wir Sie zu einer spannenden Reise in die Welt der chinesischen Glücks-Symbolik ein. Im Anschluss haben Sie Zeit für einen Austausch.

Die digitale Veranstaltung findet auf der Plattform BigBlueButton statt unter folgendem Link: https://app.bbbserver.de/de/join/8ad828f9-9393-4c98-8f98-90971d73ecb4

Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen.

Abbildung: Schale, China, Qing-Dynastie, Yongzheng-Periode (1722-1735), Foto: RBA Köln, Sabrina Walz

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Sabine Häßler | Treffpunkt: BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos

Mi. 10.11.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

»ifs-Begegnung« Gender & Diversity

Kabul Kinderheim

DK·D·F·LUX·AFG·KAT 2019, 90‘, Omd/eU, R: Shahrbanoo Sadat Zu Gast: Regisseurin Shahrbanoo Sadat (TBC) Moderation: Dr. Maxa Zoller, Leiterin IFFF Dortmund+Köln

Der 15-jährige Quodrat lebt auf den Straßen Kabuls, ohne Familie und ohne Dach über dem Kopf. Sein Geld verdient er u. a. damit, Kinokarten auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. In seiner Fantasie wird Quodrat zum Helden von Liebes- und Actionfilmen der glanzvollen Bollywood-Ära und verliert sich in der zauberhaften Welt der Leinwandgeschichten. Als er eines Tages von den Behörden erwischt wird, erwartet ihn ein neues Leben in Kabuls Kinderheim, wo er sich zusammen mit anderen Teenagern aus den letzten Tagen der Kindheit verabschieden wird.

Shahrbanoo Sadat ist eine afghanische Filmemacherin, Autorin und Produzentin. Mit ihrem Debütfilm WOLF AND SHEEP gewann sie 2016 den Art Cinema Award auf dem Filmfestival Cannes. Ihr zweiter Spielfilm KABUL KINDERHEIM wurde 2019 ebenfalls in Cannes uraufgeführt. Zurzeit lebt Shahrbanoo Sadat in Deutschland.

Für: Erwachsene | Von: ifs internationale filmschule köln in Kooperation mit dem Internationalen Frauen* Film Fest Dortmund+Köln im Rahmen des Filmforums NRW e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Infos unter 0221-920188-231 oder info@filmschule.de | Teilnahme: kostenlos

Mo. 15.11.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Zu Sprachen finden

Votrag in der Reihe KunstBewusst von Dr. Doron Rabinovici

In „Zu Sprachen finden“ erkundet Doron Rabinovici, wie vielfältig Sprache von Anfang an ist und wie unterschiedlich die eigene Identität erfahren werden kann. Wie er hervorhebt, war Deutsch für ihn nie eine selbstverständliche Sprache. Er erlernte sie, nachdem er mit seiner Familie aus Tel Aviv nach Österreich übersiedelte. Rabinovici schreibt: „Ich war eines jener Judenkinder, die es eigentlich gar nicht mehr geben konnte“. Seine Herkunft, so stellt er fest, war die Erinnerung: „Sollte nicht wieder ausgelöscht werden, was die Meinen und mich ausmachte, so musste ich zur Sprache bringen, was sie mir verschlug.“

Anmeldung unter www.kunstfreunde.koeln

Für den Besuch dieser Veranstaltung im Museum ist der 3G-Nachweis notwendig.

Für: Alle | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Do. 18.11.
18:30 Uhr

Film | Käthe Kollwitz Museum

»To veil or reveil my face« Maria Lassnig. Filme

Mit einer Einführung von Lilian Haberer
Als Malerin ist Maria Lassnig (1919–2014) heute international hoch angesehen. Weniger bekannt sind ihre Animationsfilme, die größtenteils in ihrer New Yorker Zeit 1968 bis 1980 entstanden, als sie dort Bewegtbild an der School of Visual Arts studierte. Sie wurde Teil der Women Artist Filmmakers, Inc., WAF, einer feministischen Künstlerinnengruppe, die sich bei der Produktion und in der Ausstellungstätigkeit ihrer experimentellen Filmpraxis gegenseitig unterstützten.

Die Kurzfilme dokumentieren Lassnigs Lust am Experimentieren mit verschiedenen zeichnerischen und malerischen Mitteln, vom Aquarell bis zur Schablonenspritztechnik. Dabei interessiert sie die beständige Transformation des filmischen Bildes, mit Animation, Stop und Slow Motion, aber auch performative und experimentelle Bilder des (weiblichen) Körpers mit Spiegeleffekten, Close-Ups und Bluescreentechnik. Die Frage der Selbst- und Fremdwahrnehmung, der Rollenbilder in der Kommunikation und das Körperbewusstsein wird bei ihr humoristisch kommentiert und kritisiert.

Lilian Haberer stellt eine Auswahl ihrer experimentellen Filme im Käthe Kollwitz Museum Köln vor: von der frühen Bewegtbild-Arbeit »Selfportrait« von 1971, bei dem sie ihre Rolle in der Gesellschaft mit der Veränderung des Gesichts in Verbindung bringt (»To veil or reveil my face«) bis hin zur schwarzhumorigen »Maria Lassnig Kantate« aus dem Jahr 1996. Auch hier probiert die zum Entstehungszeitpunkt 73-jährige Künstlerin etwas Neues: In Kostümen, die einen ironischen Kommentar zu verschiedenen Lebensphasen darstellen, steht sie in den Landschaften ihrer eigenen Bilder und erzählt singend ihre Lebensgeschichte in 14 Strophen: Vom Kindbett, in das die Tränen ihrer Mutter fallen, bis ins Alter. Sie bezieht ihre Stationen und Reisen mit ein und gibt ihr letztes Farewell als Boticelli-Venus vor psychedelischem Hintergrund der Kunst, die sie sowohl hungrig als auch satt gemacht habe.

Zur Person: Prof. Dr. Lilian Haberer ist Professorin für Kunstwissenschaft mit erweitertem Materialbegriff an der Kölner Kunsthochschule für Medien.

Mehr dazu: www.kollwitz.de/film-im-forum 
Anmeldung unter 0221 227-2899 oder museum@kollwitz.de 

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 9,00 | ermäßigt: € 6,00 | inkl. Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Maria Lassnig“, 01.10.2021 - 09.01.2022

Do. 18.11.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

KFFK/Kurzfilmfestival Köln N°15

Zum fünfzehnten Mal wirft das KFFK/Kurzfilmfestival Köln einen Blick auf das breite Spektrum des Kurzfilms. Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten –insgesamt sind es über 100 Filme, die das Festival präsentiert und dabei eine Diskussionsplattform für junge wie etablierte Filmemacher*innen, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen bietet.

Kölner Fenster

Eine Veranstaltung des Kurzfilmfestival Köln (KFFK)
Einzelticket: 7,00€ / 5,00€ erm. / Festivalpass: 18-24€
Tickets nur im Vvk unter www.kffk.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Alle Termine anzeigen
Fr. 19.11.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

KFFK/Kurzfilmfestival Köln N°15

Zum fünfzehnten Mal wirft das KFFK/Kurzfilmfestival Köln einen Blick auf das breite Spektrum des Kurzfilms. Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten –insgesamt sind es über 100 Filme, die das Festival präsentiert und dabei eine Diskussionsplattform für junge wie etablierte Filmemacher*innen, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen bietet.

Gastprogramm der SK-Stiftung zum Thema: Zustand Krise

Eine Veranstaltung des Kurzfilmfestival Köln (KFFK)
Einzelticket: 7,00€ / 5,00€ erm. / Festivalpass: 18-24€
Tickets nur im Vvk unter www.kffk.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Alle Termine anzeigen
Sa. 20.11.
17:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

KFFK/Kurzfilmfestival Köln N°15

Zum fünfzehnten Mal wirft das KFFK/Kurzfilmfestival Köln einen Blick auf das breite Spektrum des Kurzfilms. Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten –insgesamt sind es über 100 Filme, die das Festival präsentiert und dabei eine Diskussionsplattform für junge wie etablierte Filmemacher*innen, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen bietet.

NEW AESTHETIC

Eine Veranstaltung des Kurzfilmfestival Köln (KFFK)
Einzelticket: 7,00€ / 5,00€ erm. / Festivalpass: 18-24€
Tickets nur im Vvk unter www.kffk.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Alle Termine anzeigen
Sa. 20.11.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

KFFK/Kurzfilmfestival Köln N°15

Zum fünfzehnten Mal wirft das KFFK/Kurzfilmfestival Köln einen Blick auf das breite Spektrum des Kurzfilms. Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten –insgesamt sind es über 100 Filme, die das Festival präsentiert und dabei eine Diskussionsplattform für junge wie etablierte Filmemacher*innen, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen bietet.

NEW AESTHETIC Panel Talk

Eine Veranstaltung des Kurzfilmfestival Köln (KFFK)
Einzelticket: 7,00€ / 5,00€ erm. / Festivalpass: 18-24€
Tickets nur im Vvk unter www.kffk.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Alle Termine anzeigen
Sa. 20.11.
20:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

KFFK/Kurzfilmfestival Köln N°15

Zum fünfzehnten Mal wirft das KFFK/Kurzfilmfestival Köln einen Blick auf das breite Spektrum des Kurzfilms. Spiel-, Animations- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten –insgesamt sind es über 100 Filme, die das Festival präsentiert und dabei eine Diskussionsplattform für junge wie etablierte Filmemacher*innen, ein debattierfreudiges Publikum und Branchenvertreter*innen bietet.

NEW AESTHETIC

Eine Veranstaltung des Kurzfilmfestival Köln (KFFK)
Einzelticket: 7,00€ / 5,00€ erm. / Festivalpass: 18-24€
Tickets nur im Vvk unter www.kffk.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

Alle Termine anzeigen
zurück
Seite 1 / 2
vor
 
 
 

Newsletter aktuell

Bleiben Sie auf dem Laufenden über Informationen und Neuigkeiten rund um die Kölner Museen.

 
Besondere Programme

Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.

 
Führungen & Akademieprogramm
Programm für Kinder & Familien. Mit Ferienprogramm
Kreative Kurse und Workshops für Jugendliche und Erwachsene
KölnTag. Einmal im Monat als Kölner kostenlos in die Sammlungen.
 
Buchbare Angebote

für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.

 
Führungen für
Gruppen
Angebote für Schulklassen & Lehrkräfte
Kindergeburtstag im Museum