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Mi. 12.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmprogramm zur Ausstellung „Mapping The Collection“

What was ours?

US 2016, 79‘, R: Mat Hames

Ein Stammesältester der Eastern Shoshone, und zwei junge Studenten der Northern Arapaho machen sich auf eine Reise zum Field Museum in Chicago um Objekte ihrer Vorfahren zu finden, die ihren Stämmen genommen wurden. Ihr Traum ist es diese wieder zurückzubringen und sie in einem eigenen Museum zu zeigen.

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse

Do. 13.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Schatten

US 1959, 87’, 35mm, OF, R: John Cassavetes, mit: Ben Carruthers, Lelia Goldoni, Hugh Hurd Mit einer Einführung von Holger Römers, Filmkritiker

Dem offiziellen Film in aller Welt geht der Atem aus (…) Die große Glätte ihrer Ausführung ist zur Perversion entartet, die die Falschheit ihrer Themen, den Mangel an Empfindsamkeit, ihren Mangel an Stil verbirgt (…) Wir glauben, dass der Film unteilbar ein persönlicher Ausdruck ist. Wir lehnen daher die Einmischung von Producern, Verleihern und Geldgebern ab, solange unser Werk nicht soweit ist, dass es auf die Leinwand geworfen werden kann.
Erste Erklärung der Gruppe Neuer Amerikanischer Film, 1960

Die drei afroamerikanischen Geschwister Ben, Lelia und Hugh schlagen sich mehr schlecht als recht in der New Yorker Jazz- und Beatnikszene durch. Ihr Alltag ist geprägt von subtilen Mechanismen der Ausgrenzung in einem zutiefst rassistischen Amerika. Mit einer halbdokumentarischen 16-mm-Kamera, improvisierten Szenen und dem treibenden Beat des Jazz schafft John Cassavetes in seinem Regiedebüt ein atmosphärisches wie auch politisches Porträt urbanen Lebens, das als wegweisend für den amerikanischen Independentfilm gilt.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: www.veedelsretter.koeln und an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht

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Sa. 15.08.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Nur ein Hauch Glückseligkeit

GB 1962, 107‘, 16mm, DF, R: John Schlesinger

Victor arbeitet als technischer Zeichner in einer nordbritischen Industriestadt. Er interessiert sich für die hübsche, zurückhaltende Ingrid, Schreibkraft im selben Betrieb. Nach ersten Flirts und Spaziergängen im dunklen Park kann er sie schließlich zum Sex überreden. Doch die folgende Schwangerschaft zwingt den Träumer Victor, Verantwortung zu übernehmen. Ihre eher bedrückende Hochzeitsfeier ist allerdings der Beginn eines zunehmend unerträglichen Familienlebens im Haus der Schwiegermutter. Als Ingrid eine Fehlgeburt erleidet, will Victor sie verlassen.

Mit nüchterner Wahrnehmung und sparsamen Mitteln inszenierte Schlesinger in seinem ersten Spielfilm die soziale, teils bittere Realität der einfachen Leute im englischen Arbeitermilieu.

NUR EIN HAUCH GLÜCKSELIGKEIT gewann den Goldenen Bären der Berlinale 1962.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Tickets: nur an der Abendkasse, Anmeldung an joachimsteinigeweg@web.de erwünscht

So. 16.08.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film Festival Cologne JUBILÄUMS-SOMMER

Mein liebster Feind – Klaus Kinski

DE/GB 1999, 95', R: Werner Herzog

Ein Film über die vielleicht größte Hassliebe der Filmgeschichte. Von AGUIRRE, DER ZORN GOTTES (1972) bis COBRA VERDE (1987) hat Regisseur Werner Herzog immer wieder mit dem Schauspieler Klaus Kinski gedreht – eine schwierige, aber letztlich erfolgreiche Zusammenarbeit. In seinem längst legendären Dokumentarfilm berichtet Herzog selber von den Dreharbeiten, die geprägt waren von Kinskis provokantem Auftreten und seiner explosiven Wut – aber der ruhigere Herzog konnte ihm Paroli bieten.

Für: Erwachsene | Von: Film Festival Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | Tickets: nur an der Abendkasse

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Sa. 22.08.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film Festival Cologne JUBILÄUMS-SOMMER

Models

AT 1998, 118‘, R: Ulrich Seidl

Vivian, Tanja und Lisa: drei Österreicherinnen, drei Models, drei Freundinnen auf der Suche nach Liebe und Karriere, dem richtigen Mann und dem perfekten Körper. Ein Vexierspiel zwischen Realität und Inszenierung, gnadenlos voyeuristisch, allzu Menschliches inmitten einer frivolen Party- und Modewelt. Ulrich Seidl (TIERISCHE LIEBE, IMPORT EXPORT) zeigt schon in diesem frühen Dokumentarfilm seine Meisterschaft darin offensive Stilisierung und verblüffende Authentizität zu kombinieren.

Für: Erwachsene | Von: Film Festival Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | Tickets: nur an der Abendkasse

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So. 23.08.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film Festival Cologne JUBILÄUMS-SOMMER

Milchwald

DE 2003, 86', 35mm, R: Christoph Hochhäusler

Bei einer Einkaufsfahrt nach Polen gehen Sylvia die Nerven durch: Im Streit lässt sie ihre Stiefkinder im polnischen Niemandsland zurück. Als sie Lea und Konstantin wieder aufsammeln will, sind diese verschwunden. Eine von kühlen Bildräumen geprägte moderne Variante von HÄNSEL UND GRETEL, in der die Stiefmutter nicht böse und die Hexe keine Frau ist. MILCHWALD war Christoph Hochhäuslers Abschlussfilm an der HFF München, mit den Folgeprojekten FALSCHER BEKENNER und DIE STADT UNTER MIR gelangt ihm der Sprung in die offizielle Auswahl von Cannes.

Für: Erwachsene | Von: Film Festival Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | Tickets: nur an der Abendkasse

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So. 23.08.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Film Festival Cologne JUBILÄUMS-SOMMER

Der Wald vor lauter Bäumen

DE 2003, 81‘, DCP, R: Maren Ade

Die junge Lehrerin Melanie aus Schwaben tritt mit viel Idealismus ihre erste Stelle in Karlsruhe an. Doch der Schulalltag bricht schnell über sie herein und der Umgang mit den Schülern fällt ihr schwerer als erwartet. Zudem macht ihr das Alleinsein in der neuen Stadt zu schaffen. Als Melanie ihre Nachbarin Tina kennenlernt, scheint der ersehnte Anschluss gefunden. Aber ihre Erwartungen an diese Freundschaft erfüllen sich nicht. Schon in ihrem Abschlussfilm an der HFF München zeigt Maren Ade (TONI ERDMANN) ihr Talent für die genaue Beobachtung der bundesrepublikanischen Gesellschaft.

Für: Erwachsene | Von: Film Festival Cologne | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | Tickets: nur an der Abendkasse

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Di. 25.08.
16:00 - 17:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

MAKKintro: Dieter Rams vs. Jony Ive, hebräischer Vortrag

Zu Beginn des Vortrages in hebräischer Sprache werden die "10 Thesen über gutes Produktdesign" von Dieter Rams vorgestellt. Im Anschluss wird der Frage nachgegangen, warum die Entwürfe des ehemaligen Leiters des Designteams bei Braun einen so wesentlichen Bestandteil der modernen Designwelt darstellen. Besonders beeinflusste das Design von Rams den ehemaligen Leiter des Designteams von Apple, Jony Ive.

Führungen sind momentan leider auf Grund von Sicherheitsmaßnahmen nicht möglich. So bieten wir einen Vortrag an, bei dem Sie sich entspannt im Overstolzensaal auf den Besuch der Ausstellung einstimmen lassen können. Bitte denken Sie an Ihren Mund-Nasenschutz, dieser ist für Bewegungen im Hause notwendig. 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine Anmeldung! Sie können kurz vor der Veranstaltung an der Museumskasse nach freien Plätze fragen. Es stehen insg. 50 Plätze zur Verfügung.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Adi Gottlieb | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 20.08.2020

Anmeldung
Mi. 26.08.
18:30 Uhr

Lesung | Käthe Kollwitz Museum

»Zur Orientierung…«

Konzert-Lesung aus den Tagebüchern und Briefen der Künstlerin  
mit Renate Fuhrmann und dem Duo KontraSax

Käthe Kollwitz zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Dem Leser ihrer Tagebücher und Briefe begegnet sie darüber hinaus als Chronistin ihrer Zeit, als einfühlsame Zuhörerin, aber auch als härteste Kritikerin ihres eigenen Schaffens. Im Rahmen der Ausstellung »Liebe und Lassenmüssen…« im 75. Todesjahr der Künstlerin liest die Schauspielerin Renate Fuhrman aus den Selbstzeugnissen von Käthe Kollwitz, umrahmt von Dichterworten Goethes, Freiligraths und Heines, die Kollwitz zeitlebens zur Orientierung dienten. Das Kölner Duo KontraSax kommentiert die Texte mit eigens hierzu entstandenen erzählerischen Kompositionen.

Renate Fuhrmann war über viele Jahre festes Ensemble-Mitglied der Bühnen der Stadt Köln. Neben eigenen Regiearbeiten tritt sie heute als Sprecherin für Funk, Fernsehen oder das Literaturfestival lit.Cologne in Erscheinung. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit der letzten Jahre sind szenische Lesungen gemeinsam mit dem Duo KontraSax, darunter Projekte zu Elfriede Jelinek, Gertrude Stein oder Herta Müller.

Das Kölner Duo KontraSax, bestehend aus Christina Fuchs und Romy Herzberg, ist seit mittlerweile 30 Jahren fester Bestandteil der Kölner Musikszene. Die Kompositionen von KontraSax basieren auf der spannenden Balance zwischen frei improvisierten und vorstrukturierten Elementen sowie dem Wechselspiel meditativer und perkussiver Elemente. Ihr besonderes Interesse gilt der Kombination von Musik mit anderen Künsten, daher suchen Herzberg und Fuchs in ihren Auftritten immer wieder den Dialog mit Schauspielern, Tänzern und bildenden Künstlern.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 7,00 | Rahmenprogramm zu: „Liebe und Lassenmüssen...“, 09.06.2020 - 20.09.2020

Do. 27.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Soleil Ô

MR/F 1970, 100’, DCP, OmeU, restauriert von der Cineteca di Bologna in Zusammenarbeit mit Med Hondo, R: Med Hondo, mit: Robert Liensol, Théo Legitimus, Gabriel Glissand Mit einer Einführung von Karl Rössel, FilmInitiativ Köln e.V. / Afrika Film Festival

Wir gehen ins Kino und schlucken alles runter, was uns da aufgetischt wird! (…) Wir denken nie darüber nach (…), dass diese Filme wie Gift sind, dass sie uns nicht betreffen, dass sie noch nicht einmal unsere Sprache sprechen, dass sie nicht von unserer Überlieferung, von unseren Kulturen handeln, und von unserem Alltag und unserer Mühsal sprechen sie auch nicht! (…) DER EINZIGE Weg zu kämpfen, ist, alle Kinosäle und Verteilerkonsortien zu nationalisieren. Ja, wir brauchen ein nationales Kino, weil alles seine Zeit hat: Es gibt eine Zeit des Leidens, eine Zeit des Nachdenkens, und eine Zeit, die Wahrheit zu sagen. Dieser Augenblick ist nun gekommen.
Med Hondo: Les bicots nègres vos voisins, 1973

Paris in den 1960er Jahren: Ein mauretanischer Migrant erlebt auf der Suche nach einer Wohnung und einem Job den Rassismus und die Gleichgültigkeit der französischen Gesellschaft. In einer Mischung aus cinema verité, Satire, Surrealismus und Eisensteinscher Montage prangert Med Hondo in seinem Debütfilm die Auswirkungen und Entgleisungen von Kolonialismus und Kapitalismus an. Ein Akt der Wut und Befreiung, der ihn schlagartig als Stimme eines avantgardistischen, politisch engagierten afrikanischen Kinos berühmt machte.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit FilmInitiativ Köln e.V. / Afrika Film Festival | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: www.veedelsretter.koeln und an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht

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Fr. 28.08.
15:00 - 16:30 Uhr

Seminar | Museum Ludwig

Frauenpower - Künstlerinnen im Museum Ludwig

Diese Führung legt den Fokus auf die im Museum Ludwig vertretenen Künstlerinnen. Für Frauen war das Ergreifen der freien Kunst als Beruf bis Ende des 19. Jahrhunderts durch viele Vorschriften erschwert. Inzwischen holen die Damen aber tüchtig auf. Beim Rundgang quer durch die Sammlung begegnen Ihnen unter anderem Kunstgrößen wie Eva Hesse, Gabriele Münter, Natalia Gontscharowa und Avery Singer.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 21.08.2020

Anmeldung
Fr. 28.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Visions of Iran“

Yalda – Night of forgiveness

FR/DE/CH/LUX/LIB/IR 2019, 89‘, DCP, OmU, R: Massoud Bakhshi, mit: Sadaf Asgari, Behnaz Jafari, Babak Karimi Nach dem Film Publikumsgespräch mit Massoud Bakhshi (Teheran)! Moderation: Amin Farzanefar

Nasser, der wesentlich ältere Liebhaber – eigentlich „Ehemann auf Zeit" – von Maryam ist unter unklaren Umständen ums Leben gekommen, als es wegen Maryams Schwangerschaft einen heftigen Streit gab. Die 22-Jährige erscheint schuldig und soll hingerichtet werden, doch es gibt Hoffnung: In einer populären Fernsehshow kann sie die Vergebung von Nassers Tochter Mona erflehen und so der Todesstrafe entgehen. Allerdings haben ihr der Gefängnisaufenthalt und der Tod ihres Babys arg zugesetzt. Der Showrunner Ayat und sein Team setzen auf Quoten, reibungslosen Ablauf und dramatische Gefühle, und Mona und Maryam ringen um die Gunst der Zuschauer. Der iranische Filmemacher Massoud Bakhshi (A RESPECTABLE FAMILY) erweist sich bei diesem vor unter hinter Fernsehkulissen spielenden Thriller als inszenatorischer „Master of Suspense“, der mit seinem Kammerspiel die Blutrachegesetze der Scharia und die Mediengesellschaft anprangert.

„Visions of Iran“, das iranische Filmfestival in Köln, findet dieses Jahr vom 27. – 29. November statt und präsentiert in einem Sommer-Special die NRW-Premiere von YALDA.

Für: Erwachsene | Von: „Visions of Iran“ und dem Allerweltskino, unterstützt vom Auswärtigen Amt, Engagement Global und dem Kulturamt der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 6,00

Sa. 29.08.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

WARM UP Zum QUEERFILMFEST 2020

Moffie

SA/GB 2019, 99‘, DCP, OmU, R: Oliver Hermanus, mit Kai Luke Brummer, Mark Elderkin – Deutschlandpremiere –

Nicholas weiß seit langem, dass er anders ist, dass in ihm etwas Schändliches und Inakzeptables steckt. Aber die Minderheitsregierung Südafrikas ist in einen Konflikt an der angolanischen Grenze verwickelt, und alle weißen jungen Männer über 16 Jahren müssen zwei Jahre Militärdienst leisten, um das Apartheid-Regime und seine Kultur des giftigen rassistischen Machismo zu verteidigen. Die "schwarze Gefahr" ist die reale und gegenwärtige Bedrohung. Was mit Nicholas und anderen wie ihm nicht stimmt, kann wie ein Krebs ausgerottet, behandelt und geheilt werden. Aber gerade als die Angst Nicholas dazu drängt, den Schrecken zu akzeptieren, in der Hoffnung, unsichtbar zu bleiben, wird eine zärtliche Beziehung zu einem anderen Rekruten so gefährlich wie jedes feindliche Feuer.

Das QUEERFILMFEST 2020 der Edition Salzgeber findet in Köln erstmals vom 2.-6. September in der FILMPALETTE statt!

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln in Zusammenarbeit mit der Edition Salzgeber und "FilmInitiativ - Filme aus Afrika" | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 9,00 | keine Reservierung Tickets: https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/kolner-kino-gesellschaft

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Sa. 29.08.
21:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

WARM UP Zum QUEERFILMFEST 2020

Futur Drei

D 2020, 92‘, DCP, R: Faraz Shariat, mit Benjamin Radjaipour, Banafshe Hourmazdi, Eidin Jalali – Preview –

In seinem autobiographischen Regiedebüt erzählt Faraz Shariat, Jahrgang 1994, authentisch und zugleich wundersam überhöht vom queeren Heranwachsen eines Einwandersohns in Deutschland – und liefert damit einen entschlossenen Gegenentwurf zu einem konventionellen deutschen Kino, in dem post-migrantische Erlebnisse und Geschichten von Einwanderern und ihrer Familien allzu oft ausgeschlossen oder misrepräsentiert werden. Für sein sensibles, pop-affines und kraftvolles Plädoyer für Diversität erhielt FUTUR DREI, der im Panorama der Berlinale uraufgeführt wurde, bereits zwei Teddys und zwei First Steps Awards.

Das QUEERFILMFEST 2020 der Edition Salzgeber findet in Köln erstmals vom 2.-6. September in der FILMPALETTE statt!

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln in Zusammenarbeit mit der Edition Salzgeber | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 9,00 | keine Reservierung Tickets: https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/kolner-kino-gesellschaft

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Mi. 02.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Filmgeschichten“: Manifeste

Von Morgens bis Mitternachts

D 1920, 73’, DCP, Regie: Karlheinz Martin, mit: Ernst Deutsch, Erna Morena, Hans Heinrich von Twardowski Mit Musik von Tobias Thomas (Kompakt) und einem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Ulrike Hanstein, ifs internationale filmschule köln

Der Expressionismus will nicht passiv hinnehmen, er will gestalten. (…) Nicht mehr ist einfühlende und nachschaffende Psychologie das künstlerische Mittel: das metaphysische Wollen bestimmt die Schöpfung (…) Der Expressionismus stellt nicht den Gegenstand in seiner abtastbaren Wirklichkeit dar: es handelt sich um eine grundsätzlich andere Ebene des Daseins.

Rudolf Kurtz: Expressionismus und Film, 1926

Der Kassierer einer Bank stiehlt eine hohe Summe Geld – der Liebe wegen. Doch das ersehnte Glück bleibt aus und die Verlockungen der Großstadt stürzen ihn immer weiter ins Verderben. Als Low-Budget-Projekt mit unkonventionellen Inszenierungsideen gedreht, blieb der Erfolg für Karlheinz Martin seinerzeit aus. Mittlerweile gilt seine Verfilmung des gleichnamigen Bühnenstücks dank des expressionistischen Dekors, der expressiven Schauspielkunst und des Sujets einer grotesken Gesellschaft als einer der wenigen wirklich expressionistischen Filme.

In Zusammenarbeit mit KölnMusik

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50

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Do. 03.09.
19:00 - 20:33 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

THE CHINESE LIVES OF ULI SIGG

Der Schweizer Uli Sigg hat in der Zeit der wirtschaftlichen Öffnung Chinas nach Mao eine wesentliche Rolle gespielt, die bis heute anhält. Um China besser zu verstehen, wendet sich der 1980 als Unternehmer und Wirtschaftsexperte ins Land gerufene Sigg der Kunst zu und trägt über Jahre hinweg die bedeutendste Sammlung chinesischer Gegenwartskunst zusammen. THE CHINESE LIVES OF ULI SIGG gewährt erstmals einen umfassenden Einblick in das spannende und außergewöhnliche Leben des Unternehmers, Diplomaten und Kunstsammlers. Gegenwartskünstler wie Ai Weiwei, Zeng Fanzhi, Cao Fei, Fang Lijun oder Wang Guangyi betrachten ihn als Freund und Mentor, dem sie ihre Werke anvertrauen konnten, um sie vor der willkürlichen Zerstörung der Autoritäten zu schützen. Den größten Teil davon übergibt Sigg dem Museum M+ in Hong Kong, welches voraussichtlich 2019 eröffnet und die Werke dem breiten Publikum präsentieren wird.

Schweiz 2016 • 93’ • Regie: Michael Schindhelm

Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr. Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen. In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln. Bitte tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz.

© Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 6,00

So. 06.09.
11:00 Uhr

Vortrag | Römisch-Germanisches Museum

Edles Spinngerät - nützlich, kostbar und repräsentativ

Vor der Erfindung des Spinnrades wurde Garn ausschließlich mit der Handspindel hergestellt. In römischer Zeit waren überwiegend Frauen dafür zuständig. Wohlhabende Damen verbanden das Notwendige mit dem Angenehmen und benutzten Spinngeräte aus kostbaren Materialien, die ihnen schließlich ins Grab gelegt wurden.

Anstelle einer Führung erhalten Sie im Vortrag Informationen zum Thema und zu Objekten aus der Ausstellung. Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, diese in der Ausstellung selbst zu erkunden.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Museumskasse.

Für: Alle | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Gisela Michel M.A., Dr. Raymund Gottschalk | Treffpunkt: Vortragsaal | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 02.09.2020

Anmeldung
So. 06.09.
16:00 Uhr

Film | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Filme im Tanzmuseum

Online-Ticket erforderlich: https://www.sk-kultur.de/ticketing-reizend-tanz-in-der-werbung

Wir tanzen um die Welt (Deutschland 1939, 96 Minuten)

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Kasse, Im Mediapark 7 (3. OG) | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 4,00 | ohne Ausstellungsbesuch 1,50 €; Studierende frei

Alle Termine anzeigen
Mi. 16.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kurzfilmprogramm zum Oberhausener Manifest

Mit einer Einführung von Dr. Lars Henrik Gass, Leiter der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen

Menschen im Espresso (D 1958, 16‘, Digibeta, Herbert Vesely, mit freundlicher Gen. des SWR)
Brutalität in Stein (D 1960, 11‘, 35mm, Alexander Kluge/Peter Schamoni)
Kommunikation (D 1961, 11‘, DCP, Edgar Reitz)
Süden im Schatten (D 1962, 9‘, DVD, Franz-Josef Spieker)
Das Unkraut (D 1962, 11‘, 35mm, Wolfgang Urchs)
Es muss ein Stück vom Hitler sein (D 1963, 11‘, 35mm, Walter Krüttner)

Wir erklären unseren Anspruch, den neuen deutschen Spielfilm zu schaffen. Dieser neue Film braucht neue Freiheiten. Freiheit von den brancheüblichen Konventionen. Freiheit von der Beeinflussung durch kommerzielle Partner. Freiheit von der Bevormundung durch Interessengruppen (…) Der alte Film ist tot. Wir glauben an den neuen.Oberhausener Manifest, 1962

Die neue Café-Kultur in München, Hinterlassenschaften der NS-Architektur, experimentelle Bild- und Klangcollagen, Sehnsuchtsort Italien und Szenen vom Führerkult am Obersalzberg – vielfältig in Inhalt und Form, aber zumeist mit einem kritischen Blick auf Deutschland zeigen sich die Kurzfilme der »Oberhausener« zwischen 1958 und 1963. Eine Rückschau auf das bekannteste deutsche Film-Manifest der Nachkriegszeit.

Für: Erwachsene | Von: In Zusammenarbeit mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

Fr. 18.09.
15:00 - 16:30 Uhr

Seminar | Kölnisches Stadtmuseum

Ich loss mich nit betuppe, dofür bin ich zo schlau!

Mit der Single »Rievkooche-Walzer« begann 1970 die Erfolgsgeschichte der Bläck Fööss. Hervorgegangen aus einer Beat-Band, verknüpften die sechs Musiker erfolgreich Elemente zeitgenössischer Popmusik mit Karnevalsschlagern und sorgten bei ihren Auftritten mit Jeans, langen Haaren, E-Gitarre – und nackten Füßen – für Irritationen in der konservativen Karnevalsgesellschaft. In ihren Liedern porträtieren sie liebevoll die Menschen und die Veedel der Stadt, immer verbunden mit Appellen an Solidarität und Menschlichkeit. Ernste Themen und Protestlieder wechseln sich bis heute mit Tanz-Nummern ab. Schon lange sind die Bläck Fööss zum Markenzeichen und Aushängeschild Kölns und zu einer musikalischen Institution weit über die Stadtgrenzen hinaus geworden.
Bei dieser Veranstaltung steht die einzigartige 50-jährige Geschichte der »Mutter aller kölschen Bands« im Vordergrund.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information.

Abb.: © M. Becker

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: İpek Sirena Krutsch | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 11.09.2020 | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS - Die Jubiläumsausstellung“, 05.05.2020 - 27.09.2020

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