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Mo. 20.04.
19:30 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

LOSS MER SINGE – 50 JAHRE BLÄCK FÖÖSS-LIEDER

Ein unterhaltsamer Rückblick zum Mitsingen. U.a. mit Bläck Fööss-Gründungsmitglied Hartmut Priess, den Brauchtumsexperten Reinold Louis, Wolfgang Oelsner und Wicky Junggeburth sowie musikalischen Überraschungsgästen: Eine Veranstaltung des Kölnischen Stadtmuseums in Kooperation mit Loss mer singe e.V. und DOMFORUM 

12 € plus VVK-Geb., Tickets unter lossmersinge.ticket.io

Für: Alle | Von: Kölnisches Stadtmuseum Loss mer singe e.V. und DOMFORUM | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

Mi. 22.04.
18:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Now What. Global Perspectives

Lecture by Prof. Katrin Müller-Russo (Design & Ecology, KISD).

In English / fee 3 € / admission free for Overstolzen and students

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: MAKKfuture | Treffpunkt: Overstolzensaal

Mi. 22.04.
18:00 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

HISTO.BAR

Kurzführungen und Bargespräche für Studierende und alle anderen jungen Menschen mit Spaß an Kultur und Geschichte

4€ inkl. 1 Kölsch 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Netzwerk Kölnische Geschichte

Für: Studenten | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Mit: Netzwerk Kölnische Geschichte | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

Mi. 22.04.
18:30 Uhr

Lesung | Käthe Kollwitz Museum

»Zur Orientierung…«

Konzert-Lesung am 75. Todestag von Käthe Kollwitz und 35. Gründungstag des Käthe Kollwitz Museum Köln

Käthe Kollwitz zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Dem Leser ihrer Tagebücher und Briefe begegnet sie darüber hinaus als Chronistin ihrer Zeit, als einfühlsame Zuhörerin, aber auch als härteste Kritikerin ihres eigenen Schaffens. Anlässlich ihres 75. Todestages liest die Schauspielerin Renate Fuhrman aus den Selbstzeugnissen von Käthe Kollwitz und bringt den Zuhörern so diese besondere Persönlichkeit und ihre Zeit näher. Das Kölner Duo KontraSax kommentiert die Texte mit eigens hierzu entstandenen erzählerischen Kompositionen.

Renate Fuhrmann war über viele Jahre festes Ensemble-Mitglied der Bühnen der Stadt Köln. Neben eigenen Regiearbeiten tritt sie heute als Sprecherin für Funk, Fernsehen oder das Literaturfestival lit.Cologne in Erscheinung. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit der letzten Jahre sind szenische Lesungen gemeinsam mit dem Duo KontraSax, darunter Projekte zu Elfriede Jelinek, Gertrude Stein oder Herta Müller.

Das Kölner Duo KontraSax, bestehend aus Christina Fuchs und Romy Herzberg, ist seit mittlerweile 30 Jahren fester Bestandteil der Kölner Musikszene. Die Kompositionen von KontraSax basieren auf der spannenden Balance zwischen frei improvisierten und vorstrukturierten Elementen sowie dem Wechselspiel meditativer und perkussiver Elemente. Ihr besonderes Interesse gilt der Kombination von Musik mit anderen Künsten, daher suchen Herzberg und Fuchs in ihren Auftritten immer wieder den Dialog mit Schauspielern, Tänzern und bildenden Künstlern.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Renate Fuhrmann, Duo KontraSax | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 7,00 | Rahmenprogramm zu: „Art Decó – Grafikdesign aus Paris“, 27.03.2020 - 28.06.2020

Do. 23.04.
15:00 - 17:00 Uhr

Fortbildung | NS-Dokumentationszentrum

Mit Grundschulkindern ins EL-DE-Haus

Die Nationalsozialisten waren vor ca. 80 Jahren an der Macht. Menschen, die noch aus dieser Zeit auf Grund eigener Erfahrungen berichten können, gibt es kaum noch. Die Großeltern der heutigen Grundschulkinder wurden in der Regel später geboren. Dennoch haben viele Kinder Fragen zum Leben während der Zeit 1933 – 1945. In der Veranstaltung stellen Museumsdienst und Museumsschule ihre erprobten Konzepte für die Arbeit mit Kindern vor. Ausgehend von eigenen Fragen finden die Kinder gemeinsam Antworten, spüren Informationen auf und machen Geschichten ausfindig. Das geschieht mit Spuren und Ausstellungsstücken im EL-DE-Haus, mit Liedern oder Gegenständen. Es werden auch organisatorische Fragen besprochen, denn auch der Besuch einer Schulklasse in der Gedenkstätte im EL-DE-Haus und vorbereitende Besuche der Pädagoginnen und Pädagogen in der Schule sind möglich.

Fach: Sachunterricht (fächerübergreifend Deutsch, Religion, Musik), Kl. 3/4 der GS, auch FÖR

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Birgit Kloppenburg MA (Museumsschule) /Dr. Dirk Lukaßen (Museumsdienst Köln) | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 16.04.2020

Anmeldung
Do. 23.04.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Multimedialer Vortrag - Die »Kriegsenden« in Köln

mit Dr. Martin Rüther (Wiss. Mitarbeiter des NS-DOK & Kurator der Sonderausstellung »Kriegsenden in Köln«)

In einem mit Fotos, Zeitzeugenaussagen und historischen Filmausschnitten angereicherten Vortrag wird Dr. Martin Rüther die Monate zwischen Ende 1944 und Mai 1945 Revue passieren lassen und dabei die drei »Kriegsenden« herausarbeiten, die Köln zwischen dem 6. März und dem 8. Mai 1945 erlebte.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Martin Rüther | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Kriegsenden in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

So. 26.04.
16:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Vortrag zur Finissage der Ausstellung „Design Gruppe Pentagon“ mit anschließendem Apéro

Martin Kippenberger und die Kunst der alten BRD.

In Zusammenarbeit mit dem Nachlass Martin Kippenberger, Galerie Gisela Capitain, Köln, der Art Cologne und der Overstolzengesellschaft.

Gruppe Pentagon, Stuehle, d8, 1987, Foto: Bernhard Schaub Fotostudio

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Museum für Angewandte Kunst | Mit: Prof. Diedrich Diederichsen (Akademie der bildenden Künste Wien) | Reihe: MAKKfocus | Treffpunkt: Overstolzenaal | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Design Gruppe Pentagon“, 13.01.2020 - 26.04.2020

Mi. 29.04.
15:30 - 17:30 Uhr

Fortbildung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Einfach ins Museum - Das Museum als inklusiver Lernort

Kann das Museum ein inklusiver außerschulischer Lernort sein? Auf welche Weise arbeiten Museen inklusiv? Wie kann das Museum inklusives Lernen unterstützen?

In der Forbildung werden die Ansätze und Methoden vorgestellt, mit denen Museen der Inklusion begegnen. Einen Schwerpunkt bildet die Sprache: die Verwendung von leichter und einfacher Sprache und die Bewältigung ungleicher Kommunikation. Die Fortbildung betrachtet die möglichen sprachlichen inklusiven Angebote, wie etwa Führungen, und deren praktische Vorbereitung und Durchführung.

für Multiplikator*innen/Lehrkräfte an inklusiven Schulen

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Eeva Rantamo (Kulturprojekte - Inklusive Kulturarbeit), Dr. Marion Hesse-Zwillus (Museumsdienst) | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Treffpunkt: Kasse | Anmeldung bis: 15.04.2020

Anmeldung
Do. 30.04.
19:00 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

Wissensdurstig durch "50 Johr Bläck Fööss"

Führung, Musik + Drinks mit Stefan Lewejohann und Sascha Pries.

19,70€ (inklusive Getränke), Anmeldung unter 0221/221-22398 (Kasse)

Für: Erwachsene | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Mit: Stefan Lewejohann und Sascha Pries | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

Alle Termine anzeigen
Mi. 06.05.
18:30 Uhr

Vortrag | Käthe Kollwitz Museum

Nur ›Rüschen und Flitterkram‹?

Die hedonistische Welt des Pariser Art Déco in den ›Goldenen 1920er Jahren‹

Das Art Déco ist – auch thematisch – eleganter und lebensbejahender Ausdruck der ›Goldenen Zwanziger‹, Verkörperung einer begeisterten und begeisternden Aufbruchstimmung. Seine luxuriöse Ausrichtung zeigt sich unverhohlen in den kostbaren Materialien seiner Preziosen – vom Wolkenkratzer über das Filmset, das neue Automobil bis zum Diamantring. Jazz, Revue und Film treten stilistisch ebenso als Gesamtkunstwerke hervor wie die Haute Couture mit ihren Begleiterscheinungen wie Modehäuser, Markenparfüms und Katalogen. Ekaterini Kepetzis setzt in ihrem Vortrag Schlaglichter und nimmt insbesondere das Paris zwischen den Weltkriegen als schillernde, fiebrig-moderne Metropole in den Blick.

Zur Person: Prof. Dr. Ekaterini Kepetzis war Akademische Oberrätin am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln und lehrt seit Oktober 2019 Kunstgeschichte und Kunstvermittlung an der Universität Koblenz Landau in Landau.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Prof. Dr. Ekaterini Kepetzis | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | Rahmenprogramm zu: „Art Decó – Grafikdesign aus Paris“, 27.03.2020 - 28.06.2020

Do. 07.05.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Dr. Max Samuel – ein Kölner Gynäkologe als Häftlingsarzt in Auschwitz

mit Dr. Jochen Menge

Dr. Max Samuel nahm als internierter jüdischer Arzt im KZ Auschwitz an medizinischen Experimenten mit jüdischen Frauen teil und seine Rolle hierbei wird bis heute kontrovers diskutiert. Sein schärfster Kritiker, Robert Jay Lifton, bezeichnet ihn gar als Kollaborateur.

Der Vortrag handelt jedoch nicht ausschließlich von dem Geschehen in Auschwitz, sondern schildert unter Auswertung bislang unbeachteter Quellen auch Samuels vorangehendes Leben: den Aufstieg aus sehr einfachen Verhältnissen zu einem angesehenen Mitglied der Kölner bürgerlichen Oberschicht und die sich anschließende Vertreibung ins belgische Exil.

Dr. Jochen Menge ist ein Historiker aus Frechen (Max Samuels Geburtsort) mit vielen Veröffentlichungen zur Regionalgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, zuletzt mit einem Beitrag in Verlorene Freiheit: Nationalsozialistische Schutzhaft 1933/34 im heutigen Rhein-Erft-Kreis, hg. Josef Wißkirchen (Berlin 2019). Seine Studie Frechens Juden im Westdeutschen Beobachter ist auch im Internet verfügbar: (www.stadtarchiv-frechen.de/stadtgeschichte/veroeffentlichungen/quellen).

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Jochen Menge | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 07.05.
19:30 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

Köln-Tag-Führung des studentischen Infoteams durch "50 Johr Bläck Fööss"

Mit Kölsch + Quiz: Wer nach der Führung drei Fragen beantworten kann, dem winkt ein kostenloses Getränk. Viel Spaß dabei!

Für: Alle | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

Alle Termine anzeigen
Fr. 08.05.
15:00 - 16:30 Uhr

Seminar | Kölnisches Stadtmuseum

Ich loss mich nit betuppe, dofür bin ich zo schlau!

Mit der Single »Rievkooche-Walzer« begann 1970 die Erfolgsgeschichte der Bläck Fööss. Hervorgegangen aus einer Beat-Band, verknüpften die sechs Musiker erfolgreich Elemente zeitgenössischer Popmusik mit Karnevalsschlagern und sorgten bei ihren Auftritten mit Jeans, langen Haaren, E-Gitarre – und nackten Füßen – für Irritationen in der konservativen Karnevalsgesellschaft. In ihren Liedern porträtieren sie liebevoll die Menschen und die Veedel der Stadt, immer verbunden mit Appellen an Solidarität und Menschlichkeit. Ernste Themen und Protestlieder wechseln sich bis heute mit Tanz-Nummern ab. Schon lange sind die Bläck Fööss zum Markenzeichen und Aushängeschild Kölns und zu einer musikalischen Institution weit über die Stadtgrenzen hinaus geworden.
Bei dieser Veranstaltung steht die einzigartige 50-jährige Geschichte der »Mutter aller kölschen Bands« im Vordergrund.

© M. Becker

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: İpek Sirena Krutsch | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 01.05.2020 | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

Anmeldung
Fr. 08.05.
21:00 Uhr

Event | NS-Dokumentationszentrum

Projektion im öffentlichen Raum: Das endgültige Ende des Krieges

Am 8. Mai 1945 fand der Zweite Weltkrieg sein endgültiges Ende. Daran soll eine Projektion auf die Fassade der TH Köln - Campus-Süd ("Alte Universität") erinnern. Sie war zwischen 1934 und 1945 Sitz der NSDAP-Gauleitung und somit einer der zentralen Täterorte in Köln.

Bei dieser Veranstaltung wird ein zeitlich breiter Bogen von 1933 bis 1945 gespannt, um sowohl die Begeisterung für das »Dritte Reich« als auch sein Ende im Frühjahr 1945 zu veranschaulichen.

In Kooperation mit dem freien Theaterkollektiv »Futur3« aus Köln werden mittels Projektion und Performance die »Abel-Papers« vorgestellt, in denen 1934 hunderte überzeugter Nationalsozialist*innen die Gründe ihrer politischen Begeisterung schilderten.

Anschließend werden Filme vom Kriegsende in Köln und der Zerstörung der NS-Symbole am Gebäude der Gauleitung – also unmittelbar am »authentischen Ort« – gezeigt, was wiederum von einer Lesung zeitgenössischer Kommentare eingerahmt werden soll.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: TH Köln - Campus Süd ("Alte Universität"), Claudiusstraße 1, Köln | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegsenden in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

Sa. 09.05.
18:30 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Madonnas letzter Traum

Autorenlesung mit Doğan Akhanlı

In seinem Roman "Madonnas letzter Traum" verwebt Doğan Akhanlı fiktionale Elemente mit wahren Ereignissen. Er greift die Novelle „Madonna im Pelzmantel“ des türkischen Dichters Sabahattin Ali auf, die von einer Liebesbeziehung zwischen einem jungen türkischen Mann und einer jungen jüdischen Malerin im Berlin der 1920er Jahre erzählt und macht Ali selbst zur Romanfigur, die gesteht, die jüdische Malerin Maria Puder sei in Wirklichkeit anders gestorben als in seiner Novelle. Die Flucht der Malerin vor dem NS-Regime wird mit dem Schicksal des Flüchtlingsschiffs »Struma« verknüpft, das 1942 vor Istanbul versenkt wurde, und mit Fluchterfahrungen unserer Tage.

Doğan Akhanlı, 1957 in der Türkei geboren, hat zahlreiche Romane und ein Theaterstück verfasst. „Die Tage ohne Vater” (dt. 2016) und „Madonnas letzter Traum” (türk. 2005) wurden zu den wichtigsten Romanveröffentlichungen der Türkei gewählt. 2013 erhielt er den Pfarrer-Georg-Fritze Preis in Köln, 2018 den Europäischen Toleranzpreis in Österreich.

1991 musste er aus der Türkei fliehen und kam als politischer Flüchtling nach Deutschland. Seit 1992 lebt er in Köln. Sein Kernthema ist die Auseinandersetzung mit den Genoziden des 20. Jahrhunderts. Aufgrund seiner politischen Haltung war er mehrfach in der Türkei inhaftiert; zuletzt wurde er 2017 in Spanien aufgrund eines türkischen Haftbefehls festgenommen und schrieb darüber das Buch „Verhaftung in Granada“.

Eine Veranstaltung von Gerrit Wustmann, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Doğan Akhanlı | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Sa. 09.05.
20:30 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Madonnas letzter Traum

Autorenlesung mit Doğan Akhanlı

In seinem Roman "Madonnas letzter Traum" verwebt Doğan Akhanlı fiktionale Elemente mit wahren Ereignissen. Er greift die Novelle „Madonna im Pelzmantel“ des türkischen Dichters Sabahattin Ali auf, die von einer Liebesbeziehung zwischen einem jungen türkischen Mann und einer jungen jüdischen Malerin im Berlin der 1920er Jahre erzählt und macht Ali selbst zur Romanfigur, die gesteht, die jüdische Malerin Maria Puder sei in Wirklichkeit anders gestorben als in seiner Novelle. Die Flucht der Malerin vor dem NS-Regime wird mit dem Schicksal des Flüchtlingsschiffs »Struma« verknüpft, das 1942 vor Istanbul versenkt wurde, und mit Fluchterfahrungen unserer Tage.

Doğan Akhanlı, 1957 in der Türkei geboren, hat zahlreiche Romane und ein Theaterstück verfasst. „Die Tage ohne Vater” (dt. 2016) und „Madonnas letzter Traum” (türk. 2005) wurden zu den wichtigsten Romanveröffentlichungen der Türkei gewählt. 2013 erhielt er den Pfarrer-Georg-Fritze Preis in Köln, 2018 den Europäischen Toleranzpreis in Österreich.

1991 musste er aus der Türkei fliehen und kam als politischer Flüchtling nach Deutschland. Seit 1992 lebt er in Köln. Sein Kernthema ist die Auseinandersetzung mit den Genoziden des 20. Jahrhunderts. Aufgrund seiner politischen Haltung war er mehrfach in der Türkei inhaftiert; zuletzt wurde er 2017 in Spanien aufgrund eines türkischen Haftbefehls festgenommen und schrieb darüber das Buch „Verhaftung in Granada“.

Eine Veranstaltung von Gerrit Wustmann, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Doğan Akhanlı | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

So. 10.05.
15:00 Uhr

Lesung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Mert und der wundersame Fes

Der kleine Mert lebt in Istanbul und ist zu Besuch bei seiner Großmutter. Dort darf er in einer wundersamen Kiste wühlen und findet eine merkwürdige Kopfbedeckung. Ein Fes! Der hat doch wirklich seinem Ur-Großvater gehört... Sobald der kleine Mert sich den Fes neugierig aufsetzt, begibt er sich auch schon auf eine Zeitreise vom osmanische Istanbul, über das faszinierende Byzanz nach Konstantinopel bis hin zu einer Zeit, wo die ersten Menschen diesen Ort besiedelten...

Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Betül Sayin/ Übersetzung von Reinhard Fischer. Mit anschließender Führung.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Mo. 11.05.
18:30 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

Hinter den Kulissen der Bläck Fööss: Ein Talkabend

Bandmanager Matthias Becker, Kurator Dr. Philipp Hoffmann und Fööss-Gründungsmitglied Hartmut Priess schauen zurück auf 50 Jahre Bandgeschichte

© Leonie Handrick

Für: Erwachsene | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Mit: Dr. Philipp Hoffmann, Hartmut Priess und Matthias Becker | Rahmenprogramm zu: „50 JOHR BLÄCK FÖÖSS. Die Jubiläumsausstellung“, 21.03.2020 - 28.06.2020

Di. 12.05.
19:00 Uhr

Vortrag | Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur

Die Photographie ist so jung: Berenice Abbott und die Kunst, sich immer wieder neu zu erfinden

Vortrag mit Prof. Christoph Ribbat, American Studies, Universität Paderborn, eine Kooperationsveranstaltung mit dem Amerika Haus e. V. NRW

Anmeldung erforderlich: Tel.: 0221-888 95 300, Mail: photographie@sk-kultur.de

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Kasse, Im Mediapark 7 (1. OG) | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 5,00 | inkl. Ausstellungseintritt

Mi. 13.05.
15:00 - 17:00 Uhr

Seminar | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Das Bild und sein Rahmen. Geschichte einer Inszenierung

Was ist ein Rahmen? Was ist ein Bildausschnitt? Und wer sucht den geeigneten Rahmen für das Galeriebild im Museum aus? Woraus besteht ein Rahmen überhaupt? Wer stellt ihn her: der Künstler selbst? Und woran erkenne ich, ob der Rahmen original zum Bild gehört? Vom Mittelalter bis heute hat der Rahmen ebenso wie das Bild seine eigene Geschichte. Der Rundgang vom Mittelalter bis in den Barock gibt Einblicke in die Historie einer wechselseitigen Beziehung. 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Linz, Museumsdienst Köln | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 6,00 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 06.05.2020

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