Veranstaltungskalender

Wegen der stark steigenden Infektionszahlen in Köln sind die Museen ab Dienstag, 13.04.2021, wieder komplett geschlossen.

 

Ihre Auswahl: Wann: Keine Einschränkung | Wo: Keine Einschränkung | Was: Lesung | Vortrag | Tagung | Podiumsdiskussion | Seminar | Für Wen: Keine Einschränkung |

Fr. 14.05.
19:00 Uhr

Podiumsdiskussion | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

BENIN, Februar 1897 - KÖLN, Mai 2021

In Englisch ZOOM, online im Anschluss Q&A

Das RJM bewahrt mit 94 Hofkunstwerke aus dem Königreich Benin (heute Nigeria) den viertgrößten Bestand in Deutschland in seiner Sammlung. Im Rahmen der Sonderausstellung „RESIST! Die Kunst des Widerstands“ initiiert das RJM eine Diskussion zur Restitutionsdebatte über die tausende von Hofkunstwerken aus dem Königreich Benin, die im Februar 1897 während einer sogenannten „Strafexpedition“ britischer Truppen aus dem Königspalast geraubt wurden und später über London in zahlreiche europäische und nordamerikanische Museen und Privatsammlungen gelangt sind.

Für „RESIST! Die Kunst des Widerstands“ wurden die Hofkunstwerke erstmals alle aus dem Depot geholt, um im Raum der nigerianischen Künstlerin Peju Layiwola zusammen mit aktuellen künstlerischen Arbeiten nigerianischer Künstler*innen gezeigt zu werden, die sich mit dem Thema ihres Raubes auseinandersetzen.

Oft stagnieren die Diskussionen um Restitution, wodurch eine kritische und produktive Analyse in den Hintergrund tritt. Restitution wird häufig als individueller und finaler Akt betrachtet, als ein Ende, das sogar das Überleben der Sammlungen und Forschung eines Museums bedrohen kann. Aber was geschieht, wenn Restitution selbst als Museumsarbeit betrachtet wird?

Jede Entscheidung, die über unser Erbe, über unser Leben getroffen wird, muss uns einbeziehen.(…).Wir wollen in der Lage sein, unsere Geschichten zu erzählen.“ Peju Layiwola, It´s yours Kuratorin RESIST!, Januar 2021

„Zu einem aufrichtigen Umgang mit der Kolonialgeschichte gehört auch die Frage der Rückgabe von Kulturgütern. (…).Das ist eine Frage der Gerechtigkeit.“ Bundesaußenminister von Deutschland, Heiko Maas, März 2021

„Das Königreich Benin verlangte schon kurz nach dem Massaker von 1897 erstmals die Restitution der sogenannten Benin-Bronzen. Der neue nigerianische Staat begann bereits unmittelbar nach der Unabhängigkeit 1960, dasselbe zu fordern. (…). die Bedeutung dieser Kulturgüter für unser noch junges postkoloniales Nationalbewusstsein ist hoch gerade auch angesichts der Tatsache, dass unser Land eine junge Bevölkerung besitzt, die kaum eine oder gar keine Möglichkeit hat, europäische Museen zu besuchen“. S. E. Yusuf. M. Tuggar, Botschafter Nigerias in Deutschland, April 2021

Die Diskussion soll den historischen Kontext des Raubs beleuchten (Dan Hicks), die emotionale Verbindung mit den Werken im heutigen Nigeria vermitteln (Peju Layiwola) sowie die letzten politischen Entwicklungen auf Bundesebene (Andreas Görgen) sowie kommunaler Ebene in Köln (Nanette Snoep) darstellen und schließlich die Pläne für das neue „Edo Museum of West Africa Art“ (EMOWAA), das in Benin City gebaut werden soll, erläutern.

Die Diskutierenden: 

Dr. Peju Layiwola ist Künstlerin und Professorin für Kunstgeschichte (Leiterin Abteilung für kreative Künste) an der Universität von Lagos, Nigeria und eine der It´s yours Kuratorinnen der Sonderausstellung „RESIST! Die Kunst des Widerstands“ im RJM

Dr. Andreas Görgen ist Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, und war im März für das Außenministerium zu Gesprächen in Nigeria

Professor Dr. Dan Hicks leitet das Fachgebiet „Contemporary Achaeology“ an der Universität Oxford und ist zudem Kurator für „World Archaeology“ am Pitt Rivers Museum der Universität. Im November 2020 erschien sein Buch „The Brutish Museums: The Benin Bronzes, Colonial Violence and Cultural Restitution“.

Der Künstler Enotie Ogbebor ist Direktor im Vorstand des Legacy Restoration Trust (LRT) in Lagos, Mitglied im Lenkungsausschuss der Benin Dialogue Group und arbeitet mit Sir David Adjaye an der Gestaltung des Edo Museum for West African Arts (E.M.O.W.A.A) in Benin-City, Nigeria.

Nanette Snoep ist seit Januar 2019 Direktorin am Rautenstrauch-Joest-Museum, das mit 94 Hofkunstwerken aus dem Königreich Benin die viergrößte Sammlung in Deutschland bewahrt.

Moderation:

Prof. Dr. Ciraj Rassool ist Professor für Geschichte an der Universität des Westkaps in Südafrika und leitet dort das afrikanische Programm für Museums- und Kulturerbeforschung. Er ist assoziiertes Mitglied des Global South Studies Center der Universität zu Köln und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Luschan Collection (Berlin).

Das komplette Inventar der Kölner Benin-Sammlung sowie eine erste Übersicht der Provenienzen sind auf der RJM-Website abrufbar: https://www.rautenstrauch-joest-museum.de/Hofkunstwerke-aus-dem-Koenigreich-Benin

Registrieren Sie sich über den folgenden Link: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZ0sd-uorzssH9Dn4FJ03EA3SpI_MVzI9Hy_

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Treffpunkt: online | Teilnahme: kostenlos

So. 16.05.
10:00 - 11:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Internationaler Museumstag: MAKKintro Danish Jewellery Box

Der Vortrag widmet sich 50 Jahren zeitgenössischen Schmuckdesigns aus Dänemark. Ein schlichter und gleichzeitig ausdrucksstarker Minimalismus gilt bis heute als Markenzeichen für Dänische Schmuckkunst. Das zeitgenössische Schmuckdesign made in Denmark reflektiert aber auch die jeweilige Epoche.

Wir laden Sie herzlich zu einem 30-minütigen Vortrag und anschließender Fragerunde ein. Über diesen Link: Hier geht es zum Vortrag "MAKKintro Danish Jewellery Box" können Sie kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen. Der digitale Veranstaltungsraum ist für Sie 15 Minuten vor der Veranstaltung geöffnet; Bitte nutzen Sie diese Zeit bei Bedarf für einen Techniktest. Parallel zum Vortrag können Sie Fragen auch in den Chat schreiben.
Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen.

Helle Løvig Espersen, "Herzring", 2003, Foto: © Thomas Damgaard

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Theda Pfingsthorn | Reihe: Museumsfest | Technik: Eva Schwering | Treffpunkt: BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Danish Jewellery Box. Zeitgenössisches Schmuckdesign“, 13.03.2021 - 01.08.2021

So. 16.05.
11:30 - 12:30 Uhr

Vortrag | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Internationaler Museumstag: In der Rahmenwerkstatt: Entstehung, Geschichte und Funktion des Bilderrahmens

Wer gibt dem Gemälde seine Umrahmung? Ist dies nicht der Künstler selbst? Lernen Sie Werkzeuge und Techniken kennen und erfahren Sie, wie sich diese im Lauf der Geschichte verändert haben.
Schauen Sie dann durch den Rahmen hindurch, aus dem Fenster hinaus in die Welt der Malerei. Denn der Bildrand ist stets eine magische Schwelle zwischen Kunst und Wirklichkeit. Wir nutzen die Gelegenheit, über seine Funktion und Bedeutung zu philosophieren.      

In dieser 45-minütigen Veranstaltung sind Sie eingeladen, über Inhalte zu reflektieren, für die beim normalen Museumsbesuch kein Raum wäre: Im Anschluss an den Vortrag haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Über diesen Link: Hier geht es zum Vortrag "In der Rahmenwerkstatt: Entstehung, Geschichte und Funktion des Bilderrahmens" können Sie kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen. Der digitale Veranstaltunsraum ist für Sie 15 Minuten vor Beginn geöffnet. Bitte nutzen Sie diese Zeit bei Bedarf für einen Techniktest.
Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen. Sollten Sie technische Probleme haben, wählen Sie in dieser Zeit bitte folgende Nummer: 0177/3064191.

Foto: Barbara Linz

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Linz | Reihe: Museumsfest | Technik: Dr. Stephanie Sonntag | Treffpunkt: BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos

So. 16.05.
12:00 - 13:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Internationaler Museumstag: Hélène Binet. Das Echo von Träumen – Gottfried Böhm zum 100. Geburtstag

Anlässlich des 100. Geburtstags Gottfried Böhms hat das MAKK die international rennomierte Schweizer Fotokünstlerin Hélène Binet eingeladen, fünf ausgewählte Kirchenbauten des Kölner Architekten zu "porträtieren". Nach jeweiliger Vorstellung der fünf Kirchen, werden die exklusiv für die Ausstellung geschaffenen Fotografien Binets Zeichnungen von Gottfried Böhm gegenübergestellt.

Wir laden Sie herzlich zu einem halbstündigen, bebilderten Vortrag und anschließender Fragerunde ein. Über diesen Link: Hier geht es zum Vortrag "Hélène Binet. Das Echo von Träumen - Gottfried Böhm zum 100. Geburtstag" können SIe kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen. Der digitale Veranstaltungsraum ist für Sie 15 Minuten vor der Veranstaltung geöffnet; Bitte nutzen Sie die Zeit für einen Techniktest.
Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen. Sollten Sie technische Probleme haben, wählen Sie bitte in dieser Zeit folgende Nummer: 0221 / 221-24011.

Foto: © Hélène Binet, Courtesy Ammann Gallery Cologne

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Mareike Fänger | Reihe: Museumsfest | Technik: Eva Schwering | Treffpunkt: BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Hélène Binet – Das Echo von Träumen. Gottfried Böhm zum 100. Geburtstag“, 23.10.2020 - 27.06.2021

So. 16.05.
14:00 - 15:30 Uhr

Seminar | Museum Ludwig

Internationaler Museumstag: ver | lern | raum. Digitale Werkbesprechung von und für Bi*PoC

Das Projekt-Team von ver I lern I raum führt digitale Werkbetrachtungen zur Sammlung des Museum Ludwig mit empowernden Teilen von und für Bi*PoC (von Rassismus betroffene Menschen) sowie Reflexionsräume für weiße Personen bzw. Personen mit weißen Privilegien durch.
Wir arbeiten mit getrennten Räumen, da der “Raum” in dem Kunst gesehen, erlebt und wahrgenommen werden kann, maßgeblich beeinflusst wird von unseren eigenen Erfahrungen und Positionierungen in der Gesellschaft. Bei beiden Werkbesprechungen wollen wir Dialoge führen. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.
Wir laden Bi*PoC um 14 Uhr zu einer digitalen Werkbesprechung mit empowernden Elementen zu Kunstwerken von Schwarzen Künstler*innen im Museum Ludwig ein.

Diese Veranstaltung ist auschließlich für Menschen, die sich als Bi*PoC positionieren. Anmeldung und Rückfragen bitte per E-Mail an dominik.fasel@stadt-koeln.de bis zum 13. Mai 2021 an. Teilnahme via Zoom – der Link wird bei Anmeldung versendet. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Um 16 Uhr findet eine weitere Veranstaltung für weiß-privilegierte Menschen statt.
Sollten Sie technische Probleme haben, wählen Sie in dieser Zeit bitte folgende Nummer: 0221 / 221-24083.

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und von der Stadt Köln. Grafik: Dominik Fasel

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Sandra Karangwa, Mbingo Itondo | Reihe: Museumsfest | Treffpunkt: Zoom | Teilnahme: kostenlos

So. 16.05.
14:30 - 15:30 Uhr

Vortrag | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Internationaler Museumstag: Der Goldene Schnitt

Wie wird unser Auge auf der Bildfläche gelenkt und warum begreifen wir manche Bilder als harmonisch und schön? Goldener Schnitt, Drittelregel, Meisterquadrat, barocke Diagonale… Da kommt man schnell durcheinander. In dieser Veranstaltung analysieren wir verschiedene Kompositionsmethoden an Meisterwerken des Wallraf und entschlüsseln dabei, wie diese ihre Wirkung entfalten: Was hat es mit dem ominösen Goldenen Schnitt eigentlich auf sich? Wir blicken nicht nur in die altmeisterliche Welt der Kunst, sondern schauen, wie sich Film und Fernsehen noch heute diese klassischen Stilmittel zu Nutze machen. Was können wir daraus lernen und für unsere eigene Bildgestaltung mitnehmen? Ob Abstrakt oder Figurativ, eine gute Komposition entscheidet, wie wir uns einem Bild nähern.

Wir laden Sie zu einer 45-minütigen Veranstaltung ein: Im Anschluss an den Vortrag haben Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Über diesen Link: Hier geht es zum Vortrag "Der Goldene Schnitt" können Sie kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen. Der digitale Veranstaltunsraum ist für Sie 15 Minuten vor Beginn geöffnet. Bitte nutzen Sie diese Zeit bei Bedarf für einen Techniktest.
Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen. Sollten Sie technische Probleme haben, wählen Sie in dieser Zeit bitte folgende Nummer: 0177 3064191. 

Foto: Michael Weiss

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Michael Weiss | Reihe: Museumsfest | Technik: Dr. Stephanie Sonntag | Treffpunkt: BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos

So. 16.05.
16:00 - 17:30 Uhr

Seminar | Museum Ludwig

Internationaler Museumstag: ver | lern | raum. Digitale Werkbesprechung aus kritischer Weißseinsperspektive

Das Projekt-Team von ver I lern I raum führt digitale Werkbetrachtungen zur Sammlung des Museum Ludwig mit empowernden Teilen von und für Bi*PoC (von Rassismus betroffene Menschen) sowie Reflexionsräume für weiße Personen bzw. Personen mit weißen Privilegien durch.

 Wir arbeiten mit getrennten Räumen, da der “Raum” in dem Kunst gesehen, erlebt und wahrgenommen werden kann, maßgeblich beeinflusst wird von unseren eigenen Erfahrungen und Positionierungen in der Gesellschaft. In der Werkbesprechungen wollen wir Dialoge führen. 
Wir laden Sie um 16 Uhr zu einer digitalen Werkbesprechung zu Kunstwerken von Bi*PoC Künstler*innen im Museum Ludwig ein. Zusammen mit Ihnen möchten wir mit der Herangehensweise kritischer Weißseinstheorien in eine Reflexion gehen. Dieser Raum richtet sich in erster Linie an weißprivilegierte Menschen, ist aber offen für alle.
Anmeldung und Rückfragen bitte per E-Mail an dominik.fasel@stadt-koeln.de bis zum 13. Mai 2021 an. Teilnahme via Zoom – der Link wird bei Anmeldung versendet. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Um 14 Uhr findet eine weitere Veranstaltung für Bi*PoC statt. Sollten Sie technische Probleme haben, wählen Sie in dieser Zeit bitte folgende Nummer: 0221/221-24083

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und von der Stadt Köln. Grafik: Dominik Fasel

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Diana Schuster, Selma Lampart | Reihe: Museumsfest | Treffpunkt: Zoom | Teilnahme: kostenlos

So. 16.05.
17:00 - 18:00 Uhr

Vortrag | Käthe Kollwitz Museum

Internationaler Museumstag: Rüschen und Flitterkram – Mode im Art Déco

Das Art Déco gilt – auch thematisch – als eleganter und lebensbejahender Ausdruck der "Goldenen Zwanziger", als Verkörperung einer begeisterten und begeisternden Aufbruchsstimmung. Technik und Architektur oder Jazz, Revue und Tanz treten stilistisch ebenso als Gesamtkunstwerke hervor wie die Haute Couture mit ihren Begleiterscheinungen wie Modehäusern, Markenparfüms und Katalogen. Dabei zeigt sich die luxuriöse Ausrichtung unverhohlen auch in der Verwendung kostbarer Materialien und aufwendiger Herstellung.
Ekaterini Kepetzis setzt in ihrem Online-Vortrag Schlaglichter und nimmt insbesondere die Modegrafik in der schillernden Welt des Pariser Art Déco in den Fokus.
Zur Person: Prof. Dr. Ekaterini Kepetzis war Akademische Oberrätin am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln und lehrt seit Oktober 2019 Kunstgeschichte und Kunstvermittlung an der Universität Koblenz-Landau in Landau.

Der bebilderte Vortrag dauert ca. 30 Minuten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, der Referentin Fragen zu stellen und zur gemeinsamen Diskussion. Über folgenden Link: Hier geht es zum Vortrag "Rüschen und Flitterkram - Mode im Art Déco" können Sie kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen. Der digitale Veranstaltungsraum ist ab ca. 10 Minuten vor Beginn des Vortrags geöffnet. Um Störungen zu vermeiden, ist Ihr Mikro bei Beitritt der Veranstaltung automatisch ausgeschaltet. Inhaltliche wie auch technische Fragen bitten wir über den Chatbereich zu stellen.
Bei technischen Problemen steht Ihnen unsere Museumsmitarbeiterin über die Chatfunktion oder unter der Rufnummer 0221 - 2272899 zur Verfügung. Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Hinweise und Netiquette zur Teilnahme an unseren Veranstaltungen.

George Barbier, Der Tag und die Nacht, 1921, Tafel aus Falbalas et Fanfreluches, Almanach pour 1922, Pochoir und Strichätzung © MKG Hamburg

Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Prof. Dr. Ekaterini Kepetzis | Reihe: Museumsfest | Treffpunkt: Zoom | Teilnahme: kostenlos

So. 16.05.
18:00 - 19:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Internationaler Museumstag: Re- und Upcycling im Design

Das Thema Nachhaltigkeit beschäftigt die Designszene schon länger. Auch in der Dauerausstellung „Kunst + Design im Dialog“ lassen sich zahlreiche Objekte zum Thema finden: vom „Lumpenteller“ über den „Rover-2-Seater“ bis zum „Inflatable Stool“ von Verner Panton by Verpan. Manchmal aus Not oder einer Anti-Haltung geboren, waren sie immer zukunftsweisend.
Wir laden Sie herzlich zu einem 30-minütigen Vortrag und anschließender Fragerunde ein. Über diesen Link: Hier geht es zum Vortrag "Re- und Upcycling im Design" können Sie kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen. Der digitale Veranstaltungsraum ist für Sie 15 Minuten vor der Veranstaltung geöffnet; Bitte nutzen Sie diese Zeit bei Bedarf für einen Techniktest.
Bitte beachten Sie unsere Hinweise und die Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen. Sollten Sie technische Probleme haben, wählen Sie in dieser Zeit bitte folgende Nummer: 0221 / 221-24011.

Ron Arad: One off London, Rover-Polstersitz "Rover 2-Seater", Museum für Angewandte Kunst, Köln; © Rheinisches Bildarchiv Köln, Mennicken, Marion

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Anja Reincke | Reihe: Museumsfest | Technik: Eva Schwering | Treffpunkt: BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos

So. 16.05.
19:00 - 19:30 Uhr

Vortrag | ZADIK – Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung

Internationaler Museumstag: 5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis Art Intermedia, Köln 1967–1972

Mit seiner Galerie art intermedia und der Kritik am kommerziellen Kunstbetrieb sorgte Helmut Rywelski mit zwischen 1967 und 1972 für Furore. Nur knappe fünf Jahre hat der Journalist seine Galerie in Köln betrieben, aber diese fünf Jahre hatten es in sich. Er vertrat Kunst „in und zwischen allen Medien“ in einer Zeit der dynamischen Medialisierung des öffentlichen Lebens. Insbesondere sozial engagierte, kritische und politische Kunst war sein Thema. Solange er selbst Teil des neuen Kunstmarkts war, bekämpfte er diesen zugleich, bis er nach fünf Jahren in der Erkenntnis der unaufhaltsamen Ökonomisierung des Kunstbetriebes kapitulierte. Das ZADIK | Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung vermittelt die Geschichte der Galerie und Helmut Rywelskis über eine Ausstellung sowie Publikation. Der Kurzvortrag gibt einen Eindruck in das Universum der Galerie art intermedia und die Kölner Kunstszene um 1970.

Wir laden Sie herzlich zu einem 20-minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion ein. Über diesen Link: Hier gehts zum Kurzvortrag "5 Jahre Avantgarde: Helmut Rywelskis Art Intermedia, Köln 1967–1972" (Meeting-ID: 967 7769 5714; Passwort: 989930) können Sie kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen.

Vernissage Jörg Immendorff: Für alle Lieben in der Welt, art intermedia, Köln, 4.11.1967, Jörg Immendorff in Aktion, Foto: © Henning Wolters, ZADIK H4, X, 14a

Für: Erwachsene | Von: ZADIK | Zentralarchiv für deutsche und internationale Kunstmarktforschung | Mit: Dr. Nadine Oberste-Hetbleck | Reihe: Museumsfest | Treffpunkt: Zoom | Teilnahme: kostenlos

Fr. 28.05.
15:00 - 16:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

„Vores Smykker“ / „Unser Schmuck“ Zeitgenössisches Schmuckdesign in der Sammlung der Danish Arts Foundation

Die Stiftung Statens Kunstfond kauft seit 1978 Schmuckstücke der anerkanntesten und experimentellsten Schmuckkünstler Dänemarks an. Im Jahr 2007 entwickelte die Danish Arts Foundation für ihre Sammlung die Idee der „tragbaren Kunst“. Seither können dänische Bürger*innen, die bei einer offiziellen Veranstaltung eine aktive Rolle innehaben, sich Schmuckstücke aus der Sammlung ausleihen. Sie werden so zu Botschafter*innen der Schmuckkunst, indem sie die Schmuckstücke tatsächlich tragen und über diese mit Bürger*innen in einen Dialog treten.

Wir laden Sie herzlich zu einem 40-minütigen, bebilderten Vortrag und anschließender Fragerunde ein. Der digitale Veranstaltungsraum ist für Sie 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Bitte nutzen Sie diese Zeit bei Bedarf für einen Techniktest. Sollten Sie technische Probleme haben, wählen Sie in dieser Zeit bitte folgende Nummer: 0221/22124011.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung unter: https://museenkoeln.de

Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton mit allen notwendigen Informationen per Mail. Der digitale Veranstaltungsraum ist für Sie 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Bitte nutzen Sie diese Zeit bei Bedarf für einen Techniktest.
Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen.

Foto: Helle Løvig Espersen, "Herzring", 2003, Foto: © Thomas Damgaard

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Lena Hoppe M. A. | Reihe: Akademieprogramm | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 26.05.2021 | Rahmenprogramm zu: „Danish Jewellery Box. Zeitgenössisches Schmuckdesign“, 13.03.2021 - 01.08.2021

Anmeldung
So. 06.06.
11:00 - 12:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

MAKKintro Stars des Designs. Ron Arad und Co. in Hebräischer Sprache

Einige jüdische Designer, deren Objekte sich in den Design Beständen des MAKK befinden, haben mit ihren Innovationen neue Maßstäbe gesetzt. Dazu gehört Marcel Breuer mit seinem konstruktivistischen Lattenstuhl und dem Freischwinger B34 aus Stahlrohr oder Margarete Heymann-Loebenstein, die die Keramik ihrer Zeit mit neuen Farben und Formen bereicherte. Ron Arad ist für seine rebellischen und experimentellen Schöpfungen bekannt, da er spielerisch die Möglichkeiten des Upcyclings oder des Einsatzes von Stahl und Beton ausschöpfte.

Wir laden Sie herzlich zu einem 30-minütigen, bebilderten Vortrag und anschließender Fragerunde ein. Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl (70) empfehlen wir eine vorherige Anmeldung.
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton mit allen notwendigen Informationen per Mail. Der digitale Veranstaltungsraum ist für Sie 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Bitte nutzen Sie diese Zeit bei Bedarf für einen Techniktest.
Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen. Sollten Sie technische Probleme haben, wählen Sie in dieser Zeit bitte folgende Nummer: 0221/22124011.

Foto: Ron Arad, Rover 2-Seater, MAKK, ©DetlefSchumacher.com

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Adi Gottlieb | Treffpunkt: BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 02.06.2021

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Fr. 18.06.
17:00 - 18:30 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Digitaltag 2021: Die Zukunft der Erinnerung? – Erinnerungskultur in der virtuellen Welt am Beispiel des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln

360-Grad-Rundgänge, virtuelle Führungen, online-Seminare und Zeitzeug:innenportale – Die Gedenkstätten und Museen als Teil der Erinnerungskultur reagieren nicht erst seit der Corona-Pandemie auf die Herausforderungen der digitalen Welt. Doch was ist sinnvoll, was hat Mehr- und Eigenwert gegenüber der Authentizität des Analogen? Am Beispiel des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln (NS-DOK) stellt Dr. Dirk Lukaßen die verschiedenen digitalen Angebote des Hauses vor und diskutiert mit Ihnen die Frage, welche Bedeutung und Auswirkungen digitale Formate für die „Zukunft der Erinnerung“ haben.

Die Teilnehmer*innenzahl der Veranstaltung ist begrenzt. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink mit allen weiteren Informationen per Mail.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Dirk Lukaßen | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 11.06.2021

Anmeldung
Fr. 18.06.
19:00 - 20:00 Uhr

Vortrag | Museum Schnütgen

Auf digitaler Stippvisite im Mittelalter

Könige, Burgfräuleins und Ritter – von wegen! Das Mittelalter war durchaus vielfältiger. Sehr eindrücklich zeigt dies die Kunst jener Zeit. Gemeinsam besuchen wir das Kölner Museum Schnütgen virtuell im 360°-Rundgang. Dort können Sie ein echtes Kölsches Mädchen und ein über 500 Jahre altes Einhorn treffen. Und weil Vielfalt auch Vielfalt der Interessen meint, ist die Führung partizipativ angelegt. Zu Beginn können Sie digital abstimmen, welche drei Exponate wir uns genauer ansehen wollen.

Online: 360° Führung im Museum Schnütgen, über BigBlueButton

Kontakt: Kim Mildebrath, Museum Schnütgen, Referentin für Kommunikation, Marketing und Veranstaltungen, kim.mildebrath@stadt-koeln.de
Christina Clever-Kümper, Museumsdienst, Referentin für Bildung und Vermittlung im Museum Schnütgen, Christina.Clever-Kuemper@stadt-koeln.de

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.stadt-koeln.de/koelndigital-2021/

Die Aktion ist Teil von #koelndigital.

Für: Alle | Von: Museum Schnütgen | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 18.06.2021

Anmeldung
Do. 01.07.
18:00 - 19:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

MAKKintro Stars des Designs. Ron Arad und Co. in Hebräischer Sprache

Einige jüdische Designer, deren Objekte sich in den Design Beständen des MAKK befinden, haben mit ihren Innovationen neue Maßstäbe gesetzt. Dazu gehört Marcel Breuer mit seinem konstruktivistischen Lattenstuhl und dem Freischwinger B34 aus Stahlrohr oder Margarete Heymann-Loebenstein, die die Keramik ihrer Zeit mit neuen Farben und Formen bereicherte. Ron Arad ist für seine rebellischen und experimentellen Schöpfungen bekannt, da er spielerisch die Möglichkeiten des Upcyclings oder des Einsatzes von Stahl und Beton ausschöpfte.

Wir laden Sie herzlich zu einem 30-minütigen, bebilderten Vortrag und anschließender Fragerunde ein. Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl (70) empfehlen wir eine vorherige Anmeldung.
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton mit allen notwendigen Informationen per Mail. Der digitale Veranstaltungsraum ist für Sie 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn geöffnet. Bitte nutzen Sie diese Zeit bei Bedarf für einen Techniktest.
Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen. Sollten Sie technische Probleme haben, wählen Sie in dieser Zeit bitte folgende Nummer: 0221/22124011.

 

 

Foto: Ron Arad, Rover 2-Seater, MAKK, ©DetlefSchumacher.com

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Adi Gottlieb | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 28.06.2021

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