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Gespräch | Museum Schnütgen
Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln und wird so, in Teilen, zu Ihrem Kunstwerk.
Eine Kooperation zwischen Museumsdienst Köln und Department Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net bzw. https://www.instagram.com/bild_erleben/
Abb.: Besucher im Museum Schnütgen (Foto: Nina Gschlößl)
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Infotheke | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt
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Performance | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
Abschlusspräsentation des Projekts
Während der Laufzeit der AMAZÔNIA-Ausstellung haben junge Menschen aus der Jugendwerkstatt Chorweiler gemeinsam an einem wachsenden Gebilde gearbeitet. Sie haben berechnet, dass im Amazonasgebiet im Jahr 2024 durchschnittlich etwa 18 Fußballfelder pro Minute zerstört wurden – das entspricht circa 25.920 Fußballfeldern pro Tag. Jeder junge Mensch hinterlässt einen Daumenabdruck auf einer langen Stoffbahn. So werden die Jugendlichen symbolisch Teil eines lebendigen Gemäldes. Kommt vorbei und seht selbst!
Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „AMAZÔNIA - Photographs by SEBASTIÃO SALGADO“, 29.10.2025 - 15.03.2026
Gespräch | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
Continuity is both cultural and environmental, sustained through ongoing care for land and identity alike. This Artist Talk explores Indigenous knowledge as lived practice — active in the present and shaping the future. Here, ancestry is not memory alone, but a force carried through the body and into contemporary space. Accompanying the talk, Vanessa Ramos Velasquez will present the performance ‘In Relation With…’, developed as a site-specific work for the RJM.
With contributions by Olinda Silvano, Vanessa Ramos-Velasquez, and Alfredo Villar, whose practices engage contemporary Amazonian art in critical dialogue with Indigenous perspectives.
Vorfahren in Bewegung: Indigene Identität, die Stadt und das Überleben
Kontinuität ist sowohl kultureller als auch ökologischer Natur und wird durch die fortwährende Pflege des Landes und der Identität aufrechterhalten. Das Künstlergespräch untersucht indigenes Wissen als gelebte Praxis, die aktiv in der Gegenwart stattfindet und die Zukunft prägt. Hier ist Abstammung nicht nur Erinnerung, sondern eine Kraft, die durch den Körper und in den zeitgenössischen Raum getragen wird. Begleitend zum Talk zeigt Vanessa Ramos Velasquez die Performance „In Relation With…“, die speziell für das Rautenstrauch-Joest-Museum als ortsspezifische Arbeit entwickelt wurde.
Es gibt Beiträge von Olinda Silvano, Vanessa Ramos-Velasquez und Alfredo Villar, deren Praxis zeitgenössische amazonische Kunst in einen kritischen Dialog mit indigenen Perspektiven bringt.
Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „DIE ZUKUNFT IST INDIGEN“, 01.11.2025 - 31.12.2026
Gespräch | Museum Ludwig
Im Rahmen der Sonderausstellung „Yayoi Kusama“ im Museum Ludwig wird der Experimentalfilm „Kusama’s Self-Obliteration“ gezeigt, begleitet vom deutschen Filmkritiker und Filmwissenschaftler Daniel Kothenschulte, der als Experte die Veranstaltung begleiten wird und uns thematischen Input zur Filmvorführung gibt.
Platon hat uns den Mythos von den Kugelmenschen überliefert. Zur Freude der Götter hatten unsere Vorfahren Körper in der reinsten Form, die sie kannten, nämlich Kugeln. Mit zwei Armen und zwei Beinen, die herausragten konnten sie sich fortbewegen und sie besaßen gleich drei Geschlechter. Dadurch waren sie sehr mobil und stellten sogar die Vormacht der Götter in Frage. Das konnten sich diese wiederum nicht gefallen lassen und teilten die Menschen in zwei Teile. Diese Teilung in Mann und Frau schuf die moderne Sehnsucht nach Liebe, da jeder Mensch nur noch eine „halbe Kugel“ war, die unentwegt ihr passendes Gegenstück suchte.
Auch Yayoi Kusama liebt die Kreisform, und wie mir scheint, möchte sie uns etwas von unserem Kugelleben zurückgeben, in dem sie uns mit Punkten überschüttet und uns in endlose Räume einlädt, in denen wir uns zugleich finden und verlieren.
Ihr Thema seit den 60er Jahren ist die Selbstauflösung, die historisch mit einer globalen Sehnsucht nach Befreiung zusammenfiel. Zeitgleich mit der internationalen Fluxus-Bewegung und der aus Kalifornien in die Welt ausstrahlenden psychedelic movement, sorgte sie mit multimedialen Performances und Nackt-Happenings für Aufsehen. Kindheitserinnerungen an flackerndes Licht und Halluzinationen entwickelte sie zu immersiven, kollektiven Erfahrungen, die wiederum das Interesse eines jungen Experimentalfilmers weckten. Jud Yulkut, der Kusamas frühe Performances in den USA filmte, ist vor allem für seine Zusammenarbeit mit Nam June Paik bekannt, von dem das Museum Ludwig wichtige Werke besitzt. Die Vorführung von Yulkuts 23-minütigem Film „Kusama’s Self-Obliteration“ ist also auch eine Begegnung mit der blühenden, nach psychedelischem Ausdruck suchenden Filmkunst jener Zeit.
Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Reihe: KunstBewusst | Preis: € 5,00 | ermäßigt: € 3,00 | Mitglieder der freunde Eintritt frei | Rahmenprogramm zu: „Yayoi Kusama“, 14.03.2026 - 02.08.2026
Gespräch | NS-Dokumentationszentrum
Der Umgang mit Gewaltbildern in Museen und an NS-Erinnerungsorten wird kontrovers diskutiert. Denn auf der einen Seite können drastische Darstellungen Betrachter*innen überfordern und die Würde der Opfer verletzen. Auf der anderen Seite kommt gerade Fotografien von Leid und Massenmord bei der Dokumentation von Gewaltverbrechen ein Beweischarakter zu. Über das Dilemma, Gewaltbilder in Ausstellungen zu zeigen, kommen Ljiljana Radonić (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und Janne Grashoff (NS-DOK) ins Gespräch.
Foto: Triggerwarnung zu Gewaltdarstellungen im Rautenstrauch-Joest-Museum © Raimond Spekking CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“, 20.01.2026 - 20.07.2027
Gespräch | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln und wird so, in Teilen, zu Ihrem Kunstwerk.
Eine Kooperation zwischen Museumsdienst Köln und Department Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net bzw. https://www.instagram.com/bild_erleben/
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt
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Konzert | Kölnisches Stadtmuseum
Mitsingkonzert zum Frühlingsanfang
Es war eine Mutter und die wusste: Wenn sich der Kuckuck und der Esel auf der Vogelhochzeit gestehen: "Ich lieb den Frühling!", dann tönen die Lieder, es ist alles grün, grün, grün und wir singen Winter ade!
Zum Frühlingsanfang laden wir alle Großen und Kleinen zu einem fröhlichen Mitmachkonzert ein. Georg Mühlenhöver und seine Ukulele stehen bereit, um das Museum wieder in einen musikalischen Hotspot zu verwandeln. Die Liedtexte und Akkorde werden gut sichtbar auf eine Leinwand projiziert, sodass alle mühelos mitsingen und -spielen können. Ohrwürmer für den Nachhauseweg gibt es gratis dazu ;-)!
Abb.: KSM
Für: Familien | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Reihe: KinderUndFamilien | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Köln an einem Wintertag…“, 11.11.2025 - 22.03.2026
Konzert | Museum Schnütgen
Das Vokal-Ensemble Trio Ukraina wurde im Frühjahr 2022 in Bonn von Yulia Parnes (Bonn, geb. in Moskau), Iryna Dusheiko (Kyjiw) und Yana Andrushchenko (Kyjiw) gegründet. Es vereint drei Sängerinnen mit klassisch musikalischer Ausbildung, die durch ihre eindrucksvollen Stimmen, starke Bühnenpräsenz und tief emotionale Interpretationen das Publikum begeistern. Das Repertoire besteht aus ukrainischen Liedern - traditionell, klassisch, modern -, und aus Lied-Traditionen weiterer Länder wie Georgien, Frankreich, Italien, Griechenland und Deutschland. Klassische Stücke vom Barock bis zur Moderne und jüdische Lieder Osteuropas sind ebenfalls Teil ihres Programms. Die Sängerinnen verbinden mit großer Hingabe die Gemeinsamkeiten der musikalischen Kulturen mit eigenen, außergewöhnlichen und dreistimmigen Arrangements. Ihre Musik bewegt und belebt, stimmt traurig und macht mutig.
Das Konzert im Museum Schnütgen findet im Rahmen der Sonderausstellung „Licht in dunklen Zeiten. Mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko Museum in Kyjiw“ statt.
Die Teilnahme am Konzert ist im regulären Eintrittspreis ins Museum Schnütgen enthalten, es entstehen keine zusätzlichen Kosten.
Für: Alle | Von: Museum Schnütgen | Treffpunkt: Kirche | Rahmenprogramm zu: „Licht in dunklen Zeiten – Mittelalterliche Glasmalerei aus dem Khanenko Museum in Kyjiw“, 03.04.2025 - 12.04.2026
Performance | NS-Dokumentationszentrum
Das »Nürnberger Tagebuch« basiert auf den Aufzeichnungen des US-Militärpsychologen Gustave M. Gilbert, der während der Nürnberger Prozesse (1945/46) individuelle Gespräche mit den Hauptangeklagten des NS-Regimes führte.
Das Theaterensemble inszeniert diese Aussagen zwischen Selbstrechtfertigung und Verleugnung, ideologischer Überzeugung und Verteidigung als Einblick in die Gedankenwelt der angeklagten NS-Führungselite – 80 Jahre
nach dem Prozess.
Abb: View of the defendants in the dock at the International Military Tribunal trial of war criminals at Nuremberg. © United States Holocaust Memorial Museum, courtesy of National Archives and Records Administration, College Park; public domain
Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00
Gespräch | Museum Ludwig
Begleitend zur Ausstellung "Hier und jetzt. De/Collecting Memories from Turtle Island" werden Originale aus dem Depot geholt und in kleiner Gruppe betrachtet. In der konzentrierten Atmosphäre des Studienraums gibt es so die Möglichkeit, Kunstwerke ganz nah zu erleben. Im Austausch mit einer Expertin erfahren Sie dabei mehr über die die jeweiligen Bilder und sind eingeladen, gemeinsam über die Werke und ihre Wirkung nachzudenken.
Teilnahme kostenlos, bitte kaufen Sie sich ein Online-Ticket im Ticketshop.
Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Begrenzte Teilnehmendenzahl.
Marie Watt, Thirteen Moons, 2025, Foto: Mario Gallucci, Courtesy: die Künstlerin
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Janice Mitchell | Treffpunkt: Informationstheke | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 26.03.2026 | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT: De/Collecting Memories from Turtle Island “, 07.02.2026 - 08.11.2026
Anmeldung
Langer Donnerstag | Museum Ludwig
Hier finden Sie in Kürze weitere Informationen.
Für einen garantierten Einlass in die Yayoi Kusama-Ausstellung am Langen Donnerstag im Museum Ludwig, ist der Kauf eines Online-Tickets mit Einlasszeit im Ticketshop zwingend notwendig.
Menschen, die in Köln wohnen, wählen entsprechend das Ticket „Kölner*innen“ aus. Auch 7€-Ticket für nach 17h können im Ticketshop erworben werden. Es muss mit Wartezeit gerechnet werden.
Hier geht es zum Ticketshop: https://shop.museum-ludwig.de/webshop/webticket/timeslot
Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: Langer Donnerstag | Teilnahme: kostenlos
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Performance | NS-Dokumentationszentrum
Der Jugendklub POLYLUX erforscht, wie Wahrnehmung, Mitgefühl und Verantwortung im öffentlichen Raum verhandelt werden. Dort, wo Nähe und Distanz ineinander übergehen, wo Stillstand und Bewegung sich begegnen, wo Sichtbarkeit zur Frage wird. Ein Blick auf das, was sonst verborgen bleibt. Ein Zuhören zwischen den Geräuschen. Ein Versuch, die Stadt zu fühlen, bevor man sie versteht. Ein Teil der Performance findet in der Ausstellung WE … TOGETHER statt.
Tickets auf www.schauspiel.koeln weitere Termine im Spielplan.
Abb: © Schauspiel Köln
Für: Alle | Treffpunkt: Glockengasse 37–39
Gespräch | Museum Schnütgen
Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln und wird so, in Teilen, zu Ihrem Kunstwerk.
Eine Kooperation zwischen Museumsdienst Köln und Department Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net bzw. https://www.instagram.com/bild_erleben/
Abb.: Besucher im Museum Schnütgen (Foto: Nina Gschlößl)
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Infotheke | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt
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Gespräch | NS-Dokumentationszentrum
Auch in der Sozialen Arbeit gibt es Antisemitismus – und wird weggeschwiegen. Birgit Jagusch und Anne Broden (beide TH Köln) widmen sich dieser gewaltvollen Realität in ihrem Band »Antisemitismus in der Sozialen Arbeit«. Die Herausgeberinnen des Buches zeigen anhand ausgewählter Textpassagen, wie Antisemitismus in Diskursen und Praxen der Sozialen Arbeit stattfindet. Im NS-DOK wird zum Gespräch über die Thematik eingeladen.
Um 17 Uhr beginnt ein Rundgang durch die Intervention »Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?«, auf die auch im Buch eingegangen wird. Bitte geben Sie Ihre Teilnahme an der Führung bei Ihrer Anmeldung zur Veranstaltung an.
Abb: © Broden / Jagusch
Für: Alle | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00
Gespräch | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln und wird so, in Teilen, zu Ihrem Kunstwerk.
Eine Kooperation zwischen Museumsdienst Köln und Department Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net bzw. https://www.instagram.com/bild_erleben/
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt
Alle Termine anzeigenGespräch | NS-Dokumentationszentrum
Wie kam es dazu, dass sich in Köln seit den 1970er Jahren Schritt für Schritt eine kritische Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen durchsetzte? Welche öffentlichen Debatten, Konflikte und Widerstände prägten diesen Prozess?
Im persönlich-politischen Gespräch blicken der Publizist Martin Stankowski und die Historikerin Dr. Karola Fings anhand ausgewählter Fotografien, Dokumente und Objekte zum EL-DEHaus, dem Messelager, der Zwangsarbeit, der Deportation der Sinti*zze und Rom*nja und weiterer Themen auf den Streit um die NS-Vergangenheit in Köln von den 1970ern bis in die 2000er-Jahre zurück. Im Mittelpunkt steht die entscheidende Rolle bürgerschaftlichen Engagements für die Entwicklung der Kölner Erinnerungskultur.
Moderation: Dr. Henning Borggräfe (NS-DOK)
Wir bitten bei allen Veranstaltungen um vorherige Anmeldung unter nsdok@stadt-koeln.de
Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00
Langer Donnerstag | Museum Ludwig
Hier finden Sie in Kürze weitere Informationen.
Für einen garantierten Einlass in die Yayoi Kusama-Ausstellung am Langen Donnerstag im Museum Ludwig, ist der Kauf eines Online-Tickets mit Einlasszeit im Ticketshop zwingend notwendig.
Menschen, die in Köln wohnen, wählen entsprechend das Ticket „Kölner*innen“ aus. Auch 7€-Ticket für nach 17h können im Ticketshop erworben werden. Es muss mit Wartezeit gerechnet werden.
Hier geht es zum Ticketshop: https://shop.museum-ludwig.de/webshop/webticket/timeslot
Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: Langer Donnerstag | Teilnahme: kostenlos
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Performance | NS-Dokumentationszentrum
Die Sinfonietta VivazzA ist ein Kölner Kammermusikensemble aus Streichern und Bläsern. Auf der Suche nach besonderen Programmen stieß das Ensemble auf Werke vergessener und verfemter Komponisten, die im Konzentrationslager Theresienstadt inhaftiert waren. Darunter auch Rudolf Karel und Hans Krása.
Die Sinfonietta VivazzA gestaltet in diesem Jahr die zentrale Gedenkfeier in Terezín musikalisch. In einem Gesprächskonzert berichtet die künstlerische Leiterin Pamela Coats von den bewegenden Zeitzeugnissen, verbunden mit musikalischen Darbietungen des Ensembles.
Moderation: Birte Klarzyk (NS-DOK)
Abb:© Stelzmann Photography
Für: Alle | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 5,00
Gespräch | Museum Schnütgen
Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln und wird so, in Teilen, zu Ihrem Kunstwerk.
Eine Kooperation zwischen Museumsdienst Köln und Department Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net bzw. https://www.instagram.com/bild_erleben/
Abb.: Besucher im Museum Schnütgen (Foto: Nina Gschlößl)
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Infotheke | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt
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Gespräch | NS-Dokumentationszentrum
Die Bilder aus den Konzentrationslagern bewegen uns bis heute. Die meisten dieser Fotos stammen aus den letzten Kriegstagen und geben die Perspektive der Befreier und Häftlinge wieder. Welche Fotos hat hingegen das Lagerpersonal beauftragt, welche Bilder schossen die SS-Männer in ihrer dienstfreien Zeit? Diesen Fragen und Überlegungen, wie solche Fotos gezeigt und betrachtet werden können, widmet sich der wissenschaftliche Bildband, den der Herausgeber Prof. Dr. Jörg Skriebeleit (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg) im Gespräch vorstellt.
Moderation: Dr. Annemone Christians-Bernsee (NS-DOK)
Abb: Zwei Soldaten der Luftwaffe als Wachmänner im Flossenbürger Außenlager Mülsen St. Micheln, Mülsen St. Micheln 1944 © KZ-Gedenkstätte Flossenbürg
Für: Alle | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00
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MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur
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Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.
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