Veranstaltungskalender

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Do. 23.05.
18:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Der antifaschistische Auftrag des Grundgesetzes

Der Aufstieg der AfD und die bekannt gewordenen Pläne, deutsche Staatsbürger*innen in die Herkunftsländer ihrer Eltern, Großeltern oder gar Urgroßeltern abzuschieben, haben die Öffentlichkeit aufgeschreckt.

Es wird intensiv diskutiert, mit welchen rechtlichen Mitteln neben den politischen gegen die Feinde von Demokratie und Menschenwürde vorgegangen werden kann. Hat das Grundgesetz nicht einen antifaschistischen Auftrag, der das erleichtert? Dieser Frage geht Prof. Dr. Andreas Fisahn (Universität Bielefeld) in seinem Vortrag nach.

Für: Alle | Von: Verein EL-DE-Haus e.V. | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Di. 28.05.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Graue Wölfe – Türkischer Ultranationalismus in Deutschland

Am 28. Mai jährt sich die Wahl Erdoğans zum Präsidenten der Türkei. Seinen Erfolg haben in Deutschland viele junge Menschen mit türkischer Familiengeschichte gefeiert, oft auch mit dem Wolfsgruß, einem Erkennungszeichen türkischer Rechtsextremisten. Warum?

Prof. Dr. Kemal Bozay (IU – Internationale Hochschule) wird über Erscheinungsformen und Aktivitäten des türkischen Ultranationalismus in Deutschland und Köln berichten.

Lena Wiese, M.A., wird über Frauen und ihre Rollen in diesen Szenen informieren.

Beide Referent*innen sind Autor*innen der Publikation „Graue Wölfe“ der Bundeszentrale für politische Bildung, 2022.

Moderation: Dr. Lale Akgün

Illustration: © Schumacher

Für: Alle | Von: Verein EL-DE-Haus e.V. | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 06.06.
18:00 - 19:30 Uhr

Vortrag | Kölnisches Stadtmuseum

Stadt:Raum – Der Neumarkt und seine Umgebung – Online Vortrag

Als Ausgangspunkt für Unternehmungen und zugleich Zentrum einer Millionenstadt bildet der Neumarkt das Herz von Köln. Im Mittelalter genutzt als Viehmarkt und Turnierplatz, mit einem prominenten Brunnen und Tränke in der Mitte, später dann als Schützenhof, auf dem die Bürger der Stadt ihre Wehrhaftigkeit übten. Mehrere Konvente reihten sich um den Platz, unter anderem ein Dominikanerinnenkloster, von denen heute noch die prächtige Basilika St. Aposteln im Westen die Zeit überdauert hat. Dorthin konnten sich auch Straftäter flüchten, wenn sie dem Galgen oder Richtblock entgehen wollten, die im 17. bis 18. Jahrhundert an der Thieboldsgasse am Neumarkt standen.
Auf der Führung wird die packende Geschichte des Platzes von der Antike bis in die Neuzeit begangen, welche man anhand der heute noch vorhandenen Gebäude wie dem heutigen Sitz des Kölner Gesundheitsamtes (ehemals Bing-Haus) und dem ehemaligen Görreshaus (heute Kreissparkasse) sowie dem neu errichteten Richmodisturm in der Richmodisstraße ablesen kann.

Bitte melden Sie sich für diese Online-Veranstaltung an. Anschließend erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton sowie alle weiteren Informationen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an Online-Veranstaltungen.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

Foto: Neumarkt, RBA (rba_mf111565).

Für: Alle | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Eva Karen Bigalke | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 06.06.2024

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Do. 13.06.
18:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Queer. Eine deutsche Geschichte vom Kaiserreich bis heute | Menschen ohne Geschichte sind Staub. Queeres Verlangen im Holocaust

Deutschlands queere Geschichte wurde lange vernachlässigt und ist in der Geschichtsforschung erst in den letzten Jahrzehnten zum Forschungsgegenstand geworden.  Dr. Benno Gammerls (European University Institute, Florenz) Buch „Queer“ ist das erste populäre Sachbuch, das sich diesem Thema in einem spannenden historischen Überblick widmet. Mit ihrem Buch „Menschen ohne Geschichte sind Staub“ legte Dr. Anna Hájková (Warwick University, UK) 2021 die erste Studie über queeres Verlangen im Holocaust vor, welche im Mai 2024 in einer erweiterten Auflage erscheint.

Im Gespräch mit der Journalistin Larissa Schmitz diskutieren beide Autor*innen ihre neuesten Publikationen.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Centrum Schwule Geschichte.

Abb.: © Cecilie Johnson / Unsplash

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 27.06.
18:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

In Erinnerung an Heinz Humbach (1928-2004)

Heinz Humbach war im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und im Einsatz für die Kommunistische Partei. Er engagierte sich für die Erinnerung an die NS-Verbrechen und die Unterstützung ehemaliger Zwangsarbeiter*innen und setzte sich aktiv gegen Rechtsextremismus und für die Friedensbewegung ein. Auch im Verein EL-DE Haus e.V. war er lange aktiv und engagierte sich für den Aufbau des NS-DOK.

Neben einer historischen Einführung in sein Lebenswerk erinnern Weggefährt*innen zum 20. Todestag an den Kölner Heinz Humbach.

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Verein EL-DE-Haus e.V.

Abb.: Heinz Humbach © Anneliese Fikentscher

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Fr. 25.10.
19:00 Uhr

Vortrag | Kölnisches Stadtmuseum

Sammeln früher – Sammeln heute

Vortrag von Dr. Matthias Hamann, Direktor, und Silvia Rückert, stellv. Direktorin des Kölnischen Stadtmuseums

Menschen und die Dinge. Wir lieben es zu sammeln. War das schon immer so? Und wie sieht das heute aus? Silvia Rückert gibt in ihrem Vortrag einen kurzen Einblick in die Geschichte des Sammelns und Ausstellens, während sich Dr. Matthias Hamann mit der Sammelleidenschaft aus heutiger Sicht auseinandersetzt.

Dr. Matthias Hamann, bildrechte: Constantin Ehrchen; Silvia Rückert, Bildrechte: Maria Schumann, Mannheim

Für: Alle | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Treffpunkt: Kölnisches Stadtmuseum | Rahmenprogramm zu: „SAMMEL-LEIDENSCHAFT“, 27.09.2024 - 24.11.2024

 
 
 

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