Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: 16. März 2020 bis 22. März 2020 | Wo: Museum Ludwig | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Mi. 18.03.
16:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Pablo Picasso - Lieblingsstücke

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Peter Rockenbach M. A. | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Mi. 18.03.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

»ifs-Begegnung« Film mit Kamerafrau Jutta Pohlmann

Was nützt die Liebe in Gedanken

DE 2004, 89‘, DCP, Regie: Achim von Borries, Kamera: Jutta Pohlmann Anschließend Filmgespräch mit Kamerafrau Jutta Pohlmann

Inspiriert von der »Steglitzer Schülertragödie«, die im Sommer 1927 als Skandal durch die Presse ging, erzählt WAS NÜTZT DIE LIEBE IN GEDANKEN von den beiden Freunden Paul (Daniel Brühl) und Günther (August Diehl), die nichts weniger als alles wollen – vom Leben und der Liebe. Wenn die Liebe stirbt, wollen auch sie in den Tod gehen. Fast der gesamte Film spielt an einem heißen Juniwochenende, das die Freunde im Grünen verbringen. Als Günthers jüngere Schwester Hilde (Anna Maria Mühe) auf den Plan tritt und Paul sich in sie verliebt, entsteht eine gefährliche Konstellation, die sich auf einer Party weiter zuspitzt.

WAS NÜTZT DIE LIEBE IN GEDANKEN ist nach ENGLAND! der zweite lange Spielfilm von Regisseur Achim von Borries mit Kamerafrau Jutta Pohlmann. Mit lichtdurchfluteten Bildern und getragen von großartigen Darstellern erzeugt der Film eine sommerliche, erotisch aufgeladene Atmosphäre und eine melancholische Poesie, in der von Anfang an auch die tödliche Bedrohung mitschwingt.

„Dazu sind weniger große Worte oder ausufernde Dialoge vonnöten als poetische Stimmungsbilder, für die von Borries sogar demonstrativ die Gespräche ausblendet, um die Szenerie mit Musik und Geräuschen aufzuladen.[…]; das spannungsreiche Innehalten und Verharren in trägen Momenten, die ein aufkommendes Gewitter vorwegnehmen – das sind ästhetisch ausgesuchte Momente eines filmischen Erzählens, wie man es lange nicht mehr so eindrucksvoll im deutschen Kino erlebt hat.“ (Horst Peter Koll, filmdienst)

Jutta Pohlmann ist seit Januar 2020 Professorin für Kamera an der ifs. Sie studierte Kamera und Regie an der Academy of Drama and Film in Budapest, Ungarn. Seit 1995 arbeitet Jutta Pohlmann als freie Kamerafrau für Kino-, Fernseh- und Dokumentarfilme – mit Regisseur*innen wie z.B. Alexander Adolph, David Schalko, Petra Lüschow, Achim von Borries, Katalin Gödrös und Detlev Buck. Sie führte die Kamera bei zahlreichen Werbeclips, Musikvideos und Kunstfilmen für namhafte Künstler*innen. Mehrfach wurde sie für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Unter anderen Lehrtätigkeiten war sie 2015 Kamera-Mentorin für den Spielfilm KATI KATI in Kenia, der im Rahmen von Tom Tykwers ONE FINE DAY produziert wurde.

Für: Erwachsene | Von: ifs internationale filmschule köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Do. 19.03.
15:00 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Künstlerinnen im Museum Ludwig

Beim Seniorentreff erwartet Sie heute ein Rundgang zu den Künstlerinnen, die im Museum Ludwig vertreten sind.

Für: Senioren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Do. 19.03.
19:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kino zeigt Seele

Hirngespinster

DE 2013, 96’, DCP, FSK: ab 12, R: Christian Bach, mit: Tobias Moretti, Jonas Nay, Stephanie Japp, Hanna Plaß, Ella Frey

Anschließend Gespräch mit Prof. Dr. med. Karsten Heekeren, Chefarzt Psychiatrie & Psychotherapie I, Stv. Ärztlicher Direktor, LVR Klinik Köln.

Die Ordnung des Familienlebens ist für den 22-jährigen Simon ein Fulltimejob: Die Hirngespinste seines schizophrenen Vaters sorgen für unberechenbare Gefahren und Chaos. Auch Simons Zukunft hängt in der Warteschleife, weil sein Vater vehement ärztliche Hilfe verweigert. Als sich Simon in Verena verliebt, die nur für kurze Zeit in der Stadt ist, wird sein Leben zur Zerreißprobe zwischen Selbstverwirklichung und familiärem Pflichtgefühl.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln in Kooperation mit der Eckhard Busch Stiftung | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 6,00 | keine Reservierungen

Fr. 20.03.
15:00 - 17:30 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Mein Blick auf Kunst

Bei der Betrachtung eines Kunstwerks leiten uns ganz persönliche Lebenserfahrungen und Lebenseinstellungen. Entsprechend ist unsere Wahrnehmung von Kunst auch individuell mitbestimmt. In diesem Workshop werden die Teilnehmer*innen über eine kreative Methode zunächst auf den künstlerischen Ansatz und die Kunstepoche des ausgewählten Kunstwerks eingestimmt. Auf diese Weise werden sie für eine bewusste Begegnung mit dem Werk sensibilisiert. Die eigene Erfahrung bildet die Grundlage dafür sich anschließend mit dem Kunstwerk auseinander zu setzen.

Es wird abwechselnd in Einzelarbeit bzw. in Partner- oder Kleingruppen gearbeitet.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Birgitt Aldermann | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 15,00 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 15.03.2020

Anmeldung
Sa. 21.03.
14:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Rundherum und Drumherum

Immer nur platte Bilder an der Wand? Pah, da hat das Museum viel mehr zu bieten! Es gibt hier verrückte Sachen, wie zum Beispiel eine Wanne voller Schokoladenköpfe, ein zusammengedrücktes Auto oder eine monstermäßige Gießkanne. Nachdem du dir das angesehen hast, baust du in Werkstatt selbst ein Kunstwerk zusammen, das von allen Seiten bewundert werden kann.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Susanne Lang M.A. | Reihe: Kinderwerkstatt | Technik: Dreidimensionales Gestalten | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 9,00 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 19.03.2020

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Sa. 21.03.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

College

US 1927, 62‘, 16mm, R: James W. Horne/Buster Keaton Die Vorführung wird vom Stummfilmpianisten Winfried Kaets begleitet

Der Musterschüler Ronald hält zum Schulabschluss eine flammende Rede für die geistige Ertüchtigung und gegen den dümmlichen Sport. Damit erntet er das Missfallen seiner angebeteten Mary, der beliebtesten Schülerin. Um ihr zu imponieren schreibt sich Ronald wie sie am Sportcollege ein und scheitert natürlich in allen Disziplinen. Mit Nebenjobs will er das teure Studium finanzieren, doch auch hier hat er kein glückliches Händchen. Durch einen Zufall wird Ronald kurzerhand als Steuermann des Ruderteams eingesetzt und führt seine Mannschaft trotz einiger Missgeschicke zum Sieg. Als er schließlich seine Verehrte aus den Armen eines aufdringlichen Nebenbuhlers befreit, steht einer Hochzeit nichts mehr im Weg.

Buster Keaton fasziniert auch in College mit seiner akrobatischen Körperbeherrschung, die er seit jüngster Kindheit auf der Bühne trainiert hat. Sein Markenzeichen, die unerschütterlich stoische Miene, unterstreicht den klugen Humor dieser Komödie, bei der man auch Tränen lachen kann.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Karten an der Kinokasse

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So. 22.03.
11:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Pablo Picasso - Lieblingsstücke

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Peter Rockenbach M.A. | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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So. 22.03.
12:00 - 21:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Dead Souls

FR/CH 2018, 495‘, DCP, OmeU, R: Wang Bing

In der Provinz Gansu im Nordwesten Chinas liegen die Überreste von unzähligen Gefangenen, die dort vor sechzig Jahren zurückgelassen wurden. Ausgelöst durch die „Kampagne gegen Rechtsabweichler“ der Kommunistischen Partei, bleichen in der Wüste Gobi bis heute die Knochen der Opfer von bis zu einer halben Million vermeintlicher Systemfeinde. Sie wurden in Umerziehungslager gebracht, und starben dort massenhaft vor Hunger.

Regisseur Wang Bing, bekannt durch seinen harten Realismus, lässt Überlebende vor der Kamera zu Wort kommen, über ihr Schicksal und was sie erdulden mussten, sprechen und vermittelt so eine Ahnung über die Systematik dieses politischen Verbrechens. In ihren Worten und Gesichtern entsteht über die acht Stunden hinweg ein monumentales filmisches Mahnmal. Zwischen beiden Teilen des Films wird es eine Pause von ca. 30 Minuten geben, Ende ca. 21:30 Uhr.

Für: Erwachsene | Von: Allerweltskino | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 9,00 | € 6,00 / 5,00 erm. (ein Teil)

So. 22.03.
15:00 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Expressionismus

Künstler*innen wie Ernst Ludwig Kirchner, August Macke, Gabriele Münter und Franz Marc bilden am Anfang des 20. Jahrhunderts nicht mehr naturgetreu die Wirklichkeit ab, sondern verleihen in ihren Werken vielmehr ihrem eigenen Empfinden Ausdruck. So befreit sich die Farbe von ihrer beschreibenden Funktion, sie wird zum Ausdruck (lat. expressio) von Gefühl und Stimmung.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

 
 
 

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