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Fr. 17.01.
16:00 Uhr

Gespräch | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Bild|er|leben

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werkes vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Heute zu Sano di Pietro "Auferstehung Christi", 1444/45 

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Fr. 17.01.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Gerettet – auf Zeit“

Nach den Novemberpogromen wurden von Ende 1938 bis Sommer 1939 knapp tausend jüdische Kinder aus dem Deutschen Reich und Österreich in 17 Kindertransporten nach Belgien in Sicherheit gebracht – eine nur vorläufige Sicherheit, wie sich im Mai 1940 herausstellte. Nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Belgien leisteten jedoch viele Belgierinnen und Belgier Widerstand gegen den Nationalsozialismus, verhalfen Jüdinnen und Juden zur Flucht oder versteckten sie vor den Deutschen. Vor allem Kinder, die „enfants cachés“, konnten auf diese Weise gerettet werden. Die Ausstellung des Lern- und Gedenkorts Jawne, die vom 28. November 2019 bis zum 02. Februar 2020 im Nordfoyer des LVR-Landeshauses in Köln-Deutz zu sehen ist, widmet sich erstmals dieser Thematik.

Ein Filmwochenende vom 17. bis 19. Januar 2020 begleitet die Ausstellung. Die Filmreihe versteht sich als ein Beitrag zum Gedenken an die Opfer der Schoa und als Erinnerung an den Widerstand, der in Belgien besonders erfolgreich Jüdinnen und Juden vor der Vernichtung retten konnte.

Comme Si C’était Hier (As if it were yesterday)

B 1980, 85’, digital, französische Fassung mit deutschen Untertiteln, restauriert mit Unterstützung der Cinémathèque Royale de Belgique, R: Myriam Abramowicz, Esther Hoffenberg Mit Esther Hoffenberg und Adrian Stellmacher

Der Dokumentarfilm ist eines der frühesten und bedeutendsten Werke zur Geschichte des wenig bekannten belgischen Widerstandes, der während der Nazi-Okkupation über 4000 jüdische Kinder versteckt und sie vor Deportation und Vernichtung gerettet hat – ein eher unbekannter Aspekt der Schoa. Die Helfer*nnen – Kommunisten, jüdische Untergrundkämpfer, Ärzte, Kirchenvertreter, aber auch einfache Leute, die aus Überzeugung Widerstand geleistet haben – riskierten dabei immer ihr eigenes Leben. Überlebende Kinder und ihre Retter*nnen berichten in ausführlichen Interviews von der Verfolgung und der Zeit des Lebens unter falscher Identität. Myriam Abramowicz und Esther Hoffenberg, deren Eltern zum Teil selbst die NS-Zeit versteckt überlebten, verzichten überwiegend auf ergänzendes Bild- und Textmaterial. Besonders ergreifend sind die Schilderungen über die zum Schutz der Kinder notwendige Trennung der Kinder von ihren Eltern, die nicht einmal wissen durften, wo ihre Kinder untergebracht waren. Eine Stärke des Films sind auch die sehr persönlichen Berichte über die Zwiespältigkeiten der geheimen Unterbringung. Viele der Kinder erfuhren erst nach dem Krieg, dass ihre Eltern deportiert worden waren, andere hatten Schwierigkeiten, Kontakt zu ihren leiblichen Eltern aufzubauen oder sahen sich trotz liebloser Unterbringung ihren Gasteltern gegenüber zur Dankbarkeit verpflichtet. Die Kraft dieses Films liegt in der Sorgfalt der Darstellung des Widerstands und der psychologischen Tiefe der geführten Interviews.

RÉCITS DE SAM (My Father)
F 2009, 14‘, digital, OmU, R: Esther Hoffenberg
Mit Esther Hoffenberg, Regina Suchowolski-Sluszny, Änneke Winckel und Marcus Seibert

Sam Hoffenberg ist der Vater von Esther Hoffenberg und war einer der wenigen Überlebenden des Warschauer Ghettos und des Lagers Poniatowa in Polen. Basierend auf einem 1989 gedrehten Interview komponiert der Film einen fragmentarischen Bericht über sein Überleben.

Für: Erwachsene | Von: Lern- und Gedenkort Jawne e.V. in Zusammenarbeit mit der dfi – Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 5,00 | ermäßigt: € 3,00 | Wochenend-Karte: € 12,00 / 8,00 erm. Reservierungen: buch@marcus-seibert.de

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Fr. 17.01.
19:00 Uhr

Führung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Design Gruppe Pentagon

35 Jahre nach ihrer Gründung widmet das MAKK den Kölner Protagonisten des Neuen Deutschen Designs eine erste Retrospektive. Pentagon arbeitete mit Stahl und Plexiglas, kombinierte diese mit Stein, Gummi oder Leder, auch mit Gebrauchsgegenständen aus dem Alltag und gab dem Ganzen einen postmodernen Kick. Die Ausstellung im MAKK zeigt Arbeiten, Entwürfe und Zeichnungen der Gruppe im Kontext der 1980er und -90er Jahre.

Diese Führungsreihe findet als Rahmenprogramm der imm cologne - Die internationale Einrichtungsmesse 2019 statt.

Foto und Copyright: Wolfgang Burat

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Design Gruppe Pentagon“, 13.01.2020 - 26.04.2020

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Fr. 17.01.
19:00 Uhr

Event | Kölnisches Stadtmuseum

„PARIS SERA TOUJOURS PARIS“. Chanson-Führung mit Rotwein, Pils und Pastis

Mit Museumsdirektor Dr. Mario Kramp u. Laurent Chevalier
16 €, Anmeldung unter 0221/221-22398 (Kasse)

Abb.: Karl Hugo Schmölz: Auf der Terrasse des Kölner Pavillons, Archiv Wim Cox

 

Für: Erwachsene | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Mit: Dr. Mario Kramp u. Laurent Chevalier | Rahmenprogramm zu: „KÖLN AN DER SEINE. Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“, 24.08.2019 - 26.01.2020

Ab Sa. 18.01.
10:00 - 18:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Transcorporealities Ausstellung

Während der Ausstellung Transcorporealities stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge täglich von 10–18 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: Im Foyer | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities“, 21.09.2019 - 19.01.2020

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Sa. 18.01.
11:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Kölnisches Stadtmuseum

Paris, Paris – Kreatives Schreiben zu Fotografien von Karl Hugo Schmölz

Ausgangspunkt für die Schreibwerkstatt bilden bislang unveröffentlichte Fotografien des Kölner Fotografen Karl-Hugo Schmölz, die der gerademal 19-jährige Fotograf 1937 auf Weltausstellung in Paris fertigte. Zu sehen sind u.a. der Pavillon der Stadt Köln an der Seine und das Umfeld der Pariser Weltausstellung. Nach einem Rundgang durch die Ausstellung nehmen Sie in der Schreibwerkstatt die Fotografien zum Anlass für kreative und biographische Schreibanfänge. Die Perspektiven, Blickwinkel und Ansichten der Fotografien dienen als Schreibimpulse sowie ergänzende, weitere Methoden. Lebensspuren werden aufgefunden und zu biographisch-kreativen Texten.

Abb.: Terrasse: Karl Hugo Schmölz: Auf der Terrasse des Kölner Pavillons, Archiv Wim Cox.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Susanne Kieselstein, Dipl.-Päd. | Technik: Kreatives Schreiben | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 28,00 | ermäßigt: € 18,00 | Anmeldung bis: 13.01.2020 | Rahmenprogramm zu: „KÖLN AN DER SEINE. Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“, 24.08.2019 - 26.01.2020

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)
Sa. 18.01.
11:30 - 16:30 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Chinesische Blumen- und Vogelmalerei (huaniaohua)

Die Kompositionen der chinesischen Blumen- und Vogelmalerei wirken besonders dekorativ. Sie erfordern neben der genauen Naturbeobachtung den präzisen Umgang mit Pinsel, Tusche und Farben. Lili Yuan führt Sie Schritt für Schritt in die besondere Maltechnik ein. Für Anfänger*innen und Fortgeschrittene geeignet. 

Bitte 3-4 weiße Untertassen, ein Stück hellen Filz oder Stoff (ca. 40x50 cm) und Zeitungen mitbringen.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Lili Yuan | Technik: Tuschmalerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 35,00 | ermäßigt: € 22,50 | Material: € 10,00 | Anmeldung bis: 13.01.2020

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

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Sa. 18.01.
11:30 Uhr

Führung | Kölnisches Stadtmuseum

Durch „KÖLN AN DER SEINE“ und „KÖLN AM RHEIN“ mit unserem studentischen Infoteam

Mit: Rabea Weil

Nur Eintritt, die Führung selbst ist kostenlos

Abb.: Karl Hugo Schmölz: Das Deutsche Haus und der Kölner Pavillon, Archiv Wim Cox

Für: Alle | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Rahmenprogramm zu: „KÖLN AN DER SEINE. Der Pavillon der Stadt Köln auf der Pariser Weltausstellung 1937“, 24.08.2019 - 26.01.2020

Sa. 18.01.
14:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Vorsicht Gold!

Was ist Blattgold und wie kommt es ins Bild? Und wie schafften es die Maler, es so schön zu verzieren? Auf dem Rundgang suchst du echtes Gold und lernst manchen Handwerker-Trick vom berühmten Maler Stefan Lochner und den Altkölner Meistern.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jennifer Kirchhoff | Reihe: Kinderwerkstatt | Technik: Malen und Basteln | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 9,00 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 16.01.2020

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Sa. 18.01.
14:30 Uhr

Führung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Norman Seeff. The Look of Sound

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Museum für Angewandte Kunst | Mit: Theda Pfingsthorn | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Norman Seeff. The Look of Sound“, 13.09.2019 - 08.03.2020

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Sa. 18.01.
15:00 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Guided tour in English: Collection Highlights

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Sa. 18.01.
15:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Gerettet – auf Zeit“

Nach den Novemberpogromen wurden von Ende 1938 bis Sommer 1939 knapp tausend jüdische Kinder aus dem Deutschen Reich und Österreich in 17 Kindertransporten nach Belgien in Sicherheit gebracht – eine nur vorläufige Sicherheit, wie sich im Mai 1940 herausstellte. Nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Belgien leisteten jedoch viele Belgierinnen und Belgier Widerstand gegen den Nationalsozialismus, verhalfen Jüdinnen und Juden zur Flucht oder versteckten sie vor den Deutschen. Vor allem Kinder, die „enfants cachés“, konnten auf diese Weise gerettet werden. Die Ausstellung des Lern- und Gedenkorts Jawne, die vom 28. November 2019 bis zum 02. Februar 2020 im Nordfoyer des LVR-Landeshauses in Köln-Deutz zu sehen ist, widmet sich erstmals dieser Thematik.

Ein Filmwochenende vom 17. bis 19. Januar 2020 begleitet die Ausstellung. Die Filmreihe versteht sich als ein Beitrag zum Gedenken an die Opfer der Schoa und als Erinnerung an den Widerstand, der in Belgien besonders erfolgreich Jüdinnen und Juden vor der Vernichtung retten konnte.

Secret Lives: Hidden Children And Their Rescuers During Wwii

USA 2002, 90’, digital, OF, R: Aviva Slesin Mit Lern- und Gedenkort Jawne, Moderation: Werner Fleischer Mit Adrian Stellmacher, Änneke Winckel, Henri Roanne-Rosenblatt und Werner Fleischer

In verschiedenen Ländern des von den Nazis überfallenen Europa, vor allem in Polen, den Niederlanden, Frankreich und Belgien, wurden jüdische Kinder in großer Zahl vor den Verfolgern versteckt. In Slesins Film erinnern sich Jüdinnen und Juden in Interviews an ihre Kindheit. Auch die Menschen, die sie vor der Ermordung retteten, kommen zu Wort. Der Film legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Folgen der Verfolgung nach der Befreiung vom Nationalsozialismus. Viele überlebende Kinder erfuhren erst nach dem Krieg von der Ermordung ihrer Familien, manche wussten nicht einmal, dass sie jüdische Eltern hatten. Für andere gibt es das Zusammenkommen mit den Überlebenden der eigenen Familie. Für die Menschen wiederum, die Kinder versteckten, wird der Abschied von ‚ihren Kindern‘, den Hidden Children, mitunter zu einer leidvollen Erfahrung. Der Film vermittelt in besonders gelungener und eindringlicher Weise einen Blick in die Nachkriegsgesellschaft, in der Leid und Angst, Schock und Trauma der Schoa in den Erinnerungen der in ihrer Kindheit verfolgten Jüdinnen und Juden bis heute fortbestehen.

Für: Erwachsene | Von: Lern- und Gedenkort Jawne e.V. in Zusammenarbeit mit der dfi – Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 5,00 | ermäßigt: € 3,00 | Wochenend-Karte: € 12,00 / 8,00 erm. Reservierungen: buch@marcus-seibert.de

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Sa. 18.01.
15:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Wer hat die Kokosnuss?

Wusstet ihr, dass die Kokosnuss eigentlich gar keine Nuss ist, sondern eine Steinfrucht wie die Kirsche oder die Pflaume? Und dass die Palme, auf der sie wächst, »Baum der tausend Möglichkeiten« genannt wird? Im Museum und mit Hilfe unserer Kokoskiste erfahrt ihr mehr über die Länder in denen die Kokosnuss wächst und was man auch bei uns alles aus ihr herstellen kann.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Museumsgesellschaft RJM e.V.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Mira Parthasarathy | Reihe: Die jungen Entdecker | Technik: Spiel und Spaß rund um die Kokosnuss | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 16.01.2020

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)
Sa. 18.01.
15:00 Uhr

Führung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Der Mensch in seinen Welten - Das Rautenstrauch-Joest-Museum im Überblick

Für: Erwachsene | Von: Museumsgesellschaft RJM e.V. | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Sa. 18.01.
16:00 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Blinky Palermo. Die gesamten Editionen. Schenkung Ulrich Reininghaus

Peter Heis­terkamp (1943–1977), der sich als Kün­stler nach dem Ma­fio­so Frank „Blinky“ Paler­mo nan­nte, ist bekan­nt für seine großen Stoff- und klei­nen Me­t­all­bilder, für seine Ob­jekte und Rau­mar­beit­en. Weniger bekan­nt, aber nicht min­der in­teres­sant sind Werke, die in Au­fla­gen er­schie­nen sind: Sieb- und Off­set­drucke, Litho­gra­fien, Ob­jekte und eine Sch­ablone zum Selb­st­malen. Sie spiegeln nicht nur Paler­mos En­twick­lung von den sechziger Jahren bis zu seinem frühen Tod 1977, son­dern zei­gen auch, wie der Kün­stler mit den Möglichkeit­en der Re­pro­duk­tion sein Werk be­wusst er­weit­ert hat. Dank ein­er Schenkung des Köl­n­er Samm­lers Ul­rich Rein­ing­haus be­sitzt das Mu­se­um Lud­wig seit 2018 sämtliche Edi­tio­nen Paler­mos. Sie wer­den jet­zt zum er­sten Mal präsen­tiert und wis­sen­schaftlich aufgear­beit­et.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Blinky Palermo. Die gesamten Editionen. Schenkung Ulrich Reininghaus“, 18.01.2020 - 03.05.2020

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Sa. 18.01.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Gerettet – auf Zeit“

Nach den Novemberpogromen wurden von Ende 1938 bis Sommer 1939 knapp tausend jüdische Kinder aus dem Deutschen Reich und Österreich in 17 Kindertransporten nach Belgien in Sicherheit gebracht – eine nur vorläufige Sicherheit, wie sich im Mai 1940 herausstellte. Nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Belgien leisteten jedoch viele Belgierinnen und Belgier Widerstand gegen den Nationalsozialismus, verhalfen Jüdinnen und Juden zur Flucht oder versteckten sie vor den Deutschen. Vor allem Kinder, die „enfants cachés“, konnten auf diese Weise gerettet werden. Die Ausstellung des Lern- und Gedenkorts Jawne, die vom 28. November 2019 bis zum 02. Februar 2020 im Nordfoyer des LVR-Landeshauses in Köln-Deutz zu sehen ist, widmet sich erstmals dieser Thematik.

Ein Filmwochenende vom 17. bis 19. Januar 2020 begleitet die Ausstellung. Die Filmreihe versteht sich als ein Beitrag zum Gedenken an die Opfer der Schoa und als Erinnerung an den Widerstand, der in Belgien besonders erfolgreich Jüdinnen und Juden vor der Vernichtung retten konnte.

Kichka. Life Is A Cartoon

D/P/B/F/ISR 2018, 75‘, digital, OmU, R: Delfina Jalowik, Jürgen Kaumkötter, eine Co-Produktion des Zentrums für verfolgte Künste Solingen und des MOCAK Museum of Contemporary Art Kraków

Mit Jürgen J. Kaumkötter, Henri Roanne-Rosenblatt, Ursula Reuter und Claire Merkord

Der Dokumentarfilm begleitet den 1926 in Brüssel geborenen Henri Kichka, Überlebenden der Schoa, und seinen 1954 in Liège geborenen Sohn, den Cartoonisten Michel Kichka, auf Reisen durch Belgien, Frankreich und Israel. Sie besuchen die Stätten der Verfolgung und diskutieren mit Serge und Beate Klarsfeld. Michel Kichka hat mit der Graphic Novel Second Generation die Traumatisierung der Familie durch die Verfolgung des Vaters thematisiert. Das Mittel der Kunst war für den Sohn wie für den Vater ein Weg, nach Jahren des Schweigens miteinander sprechen zu können. Im Film berichtet Michel Kichka ausführlich von dem Leiden an den Folgen und den Schritten der Verarbeitung, die es ihm und seinem Vater ermöglichen, heute auf Veranstaltungen, Lesungen und Ausstellungen davon zu berichten. Der bewegende Film verschafft durch die ausdrückliche Zurückhaltung der AutorInnen eine große Nähe zu der Familie Kichka, auch weil er diese nie zu Objekten der Betrachtung werden lässt, sondern sich ganz deren Bericht zur Verfügung stellt.

Für: Erwachsene | Von: Lern- und Gedenkort Jawne e.V. in Zusammenarbeit mit der dfi – Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 5,00 | ermäßigt: € 3,00 | Wochenend-Karte: € 12,00 / 8,00 erm. Reservierungen: buch@marcus-seibert.de

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Sa. 18.01.
19:00 Uhr

Führung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Design Gruppe Pentagon

35 Jahre nach ihrer Gründung widmet das MAKK den Kölner Protagonisten des Neuen Deutschen Designs eine erste Retrospektive. Pentagon arbeitete mit Stahl und Plexiglas, kombinierte diese mit Stein, Gummi oder Leder, auch mit Gebrauchsgegenständen aus dem Alltag und gab dem Ganzen einen postmodernen Kick. Die Ausstellung im MAKK zeigt Arbeiten, Entwürfe und Zeichnungen der Gruppe im Kontext der 1980er und -90er Jahre.

Diese Führungsreihe findet als Rahmenprogramm der imm cologne - Die internationale Einrichtungsmesse 2019 statt.

Foto und Copyright: Wolfgang Burat

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Design Gruppe Pentagon“, 13.01.2020 - 26.04.2020

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Sa. 18.01.
20:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Gerettet – auf Zeit“

Nach den Novemberpogromen wurden von Ende 1938 bis Sommer 1939 knapp tausend jüdische Kinder aus dem Deutschen Reich und Österreich in 17 Kindertransporten nach Belgien in Sicherheit gebracht – eine nur vorläufige Sicherheit, wie sich im Mai 1940 herausstellte. Nach dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Belgien leisteten jedoch viele Belgierinnen und Belgier Widerstand gegen den Nationalsozialismus, verhalfen Jüdinnen und Juden zur Flucht oder versteckten sie vor den Deutschen. Vor allem Kinder, die „enfants cachés“, konnten auf diese Weise gerettet werden. Die Ausstellung des Lern- und Gedenkorts Jawne, die vom 28. November 2019 bis zum 02. Februar 2020 im Nordfoyer des LVR-Landeshauses in Köln-Deutz zu sehen ist, widmet sich erstmals dieser Thematik.

Ein Filmwochenende vom 17. bis 19. Januar 2020 begleitet die Ausstellung. Die Filmreihe versteht sich als ein Beitrag zum Gedenken an die Opfer der Schoa und als Erinnerung an den Widerstand, der in Belgien besonders erfolgreich Jüdinnen und Juden vor der Vernichtung retten konnte.

Der alte Mann und das Kind (Le vieil homme et l’enfant)

F1967, 87’, 35mm, DF, R: Claude Berri Einführung: Marcus Seibert

Claude Berri gilt vielen nicht nur als Filmemacher, sondern als einer der wichtigsten Arthouse-Filmproduzenten nach 1970 von Pialat bis zu Dany Boons WILLKOMMEN BEI DEN SCHTI‘S. Wenig bekannt ist, dass Claude Berel Langmann, so sein Geburtsname, selbst als Kind ein „enfant caché“ war und so die Schoa überlebte. Und dieser Zeit gilt auch Berris erster, virtuos und mit leichter Hand inszenierter Spielfilm DER ALTE MANN UND DAS KIND. Der kleine Claude bringt seine Eltern derart in Schwierigkeiten, dass sie ihn bei den Eltern einer Freundin in Montauban unter falschem Namen verstecken. Kleiner Haken: diese Leihgroßeltern sind glühende Anhänger des Vichy-Regimes und Marschalls Petain. Speziell der alte knorrige „Pépé“, gespielt von Michel Simon, hat zwar ein großes Herz für Kinder und Tiere, ist aber überzeugter Antisemit. Claude bringt ihn mit gespielter Angst vor den schrecklichen Juden in Verlegenheit, verrät aber nie, dass er selbst einer ist und entwickelt für den rührend um ihn bemühten alten Mann trotz dessen Ansichten große Anhänglichkeit. Nach dem Krieg kehrt Claude wieder in sein altes Leben zurück, und Pépé wird nie erfahren, wen er da aufgenommen hat.

Ungewöhnlich an diesem Film, der ohne deutsche Darsteller auskommt, ist nicht nur die sympathische und gleichwohl schockierende Zeichnung des reaktionären Kollaborateurs, der zum Lebensretter wider Willen wird – eine Figur und ein Bereich der französischen Geschichte, mit denen sich der französische Film bis heute schwertut. Der Film erzählt auch die lebensbedrohliche Situation für das Kind ohne Beschönigung und trotzdem mit Sinn für‘s Komische, wenn der kleine Claude, der sich seiner absurden Lage genau bewusst ist, beispielsweise scheinbar begeistert in der Schule die Vichy-Hymne mitsingt.

Für: Erwachsene | Von: Lern- und Gedenkort Jawne e.V. in Zusammenarbeit mit der dfi – Dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 5,00 | ermäßigt: € 3,00 | Wochenend-Karte: € 12,00 / 8,00 erm. Reservierungen: buch@marcus-seibert.de

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Ab So. 19.01.
10:00 - 18:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Transcorporealities Ausstellung

Während der Ausstellung Transcorporealities stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge täglich von 10–18 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: Im Foyer | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities“, 21.09.2019 - 19.01.2020

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So. 19.01.
11:00 - 12:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Über Worte zu Bildern

Ein Angebot für blinde und sehbehinderte Besucher*innen und ihre Freund*innen.

Beim lebendigen Rundgang verbinden wir ausführliche Beschreibungen mit spontanem Austausch. Ziel unserer gemeinsamen Entdeckungsreise ist nicht die trockene Wissensvermittlung, sondern das anregende Erlebnis. Ausgehend von den ausgewählten Kunstwerken werden die Besucher*innen eingeladen, die Kunst im Gespräch selbst zu entdecken. 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Julia Greipl M. A. | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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