Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: 28. September 2019 | Wo: Keine Einschränkung | Was: Film | Für Wen: Keine Einschränkung |

Sa. 28.09.
13:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

We Could Be Heroes

DK/TUN/M/KAT 2018, 79‘, digital, OmeU, R: Hind Bensari

Einmal schon hat der Rollstuhlfahrer Azzedine Nouiri die Goldmedaille im Kugelstoßen bei den Paralympischen Spielen gewonnen. Jetzt trainiert er gemeinsam mit seinem Freund Youssef für die Teilnahme an den Paralympics 2016 in Rio. Aber in seiner Heimat Marokko wird der Behindertensport wenig geachtet – die vom Sportminister versprochene Unterstützung des Champions bleibt aus. Deshalb organisiert Azzedine neben dem Training auch Proteste vor dem Ministerium – zusammen mit anderen körperbehinderten Athleten.

Hind Bensari folgt ihren Protagonisten beim Training, bei ihren politischen Auseinandersetzungen und bei den Wettkämpfen in Rio und verdeutlicht, mit welchem Engagement sie nicht nur ihre körperlichen Beeinträchtigungen, sondern auch die Ignoranz einer Gesellschaft zu überwinden suchen, in der Inklusion nicht zum Alltag gehört. Dabei gelingt ihr ein bewegendes, humanistisches Zeugnis von Freundschaft und Solidarität, das bei Festivals von Toronto bis Tanger ausgezeichnet wurde.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Sa. 28.09.
15:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Tahqiq Fel Djenna (Investigating Paradise / Enquête Au Paradis)

AL/FR 2017, 136‘, DCP, OF m. dt. und engl. UT, R: Merzak Allouache Gäste: Merzak Allouache und Fatima Sissani

Ausgangspunkt dieser Dokufiktion ist die Fragestellung der Journalistin Nedjma und ihres Kollegen Mustapha, wie sich Menschen im mehrheitlich muslimisch geprägten Algerien das Paradies vorstellen. Auf der Suche nach Antworten reisen die beiden quer durchs Land. Sie führen Gespräche auf Märkten in Algier und in Moscheen am Rande der Sahara, mit naiven Jugendlichen und eloquenten Rappern, mit Feministinnen und Künstlerinnen, mit islamischen Würdenträgern und säkularen Autoren wie Boualem Sansal und Kamel Daoud. Das Ergebnis ist eine cineastisch-soziologische Analyse der algerischen Gesellschaft in schwarz-weißen Bildern, die so Faszinierendes wie Verblüffendes und so Erschreckendes wie Erheiterndes zu Tage fördert.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Sa. 28.09.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

Poisson D´Or, Poisson Africain (Golden Fish, African Fish)

SEN 2018, 60’, digital, OmeU, R: Thomas Grand & Moussa Diop Gäste: Thomas Grand & Moussa Diop

Das Dorf Kafountine an der senegalesischen Atlantikküste hat sich zu einem regionalen Zentrum der nicht industriellen Fischerei entwickelt. Unter härtesten Bedingungen verdienen sich dort rund 15.000 Menschen täglich ihren meist kargen Lebensunterhalt – sei es auf den Fischerbooten, als Träger für Fischkisten, in der Fischverarbeitung oder in der Räucherei. Die Arbeit wird von Hand erledigt, ist körperlich anstrengend und die Arbeiter an den Räucheröfen bekommen so viel Rauch in die Augen, dass die Erblindungsgefahr sehr hoch ist. Trotzdem versuchen die Menschen mit ihrer Arbeit zur Ernährungssicherheit in zahlreichen afrikanischen Ländern beizutragen, auch wenn die Konkurrenz durch europäische Trawler und chinesische Fischfabriken stetig steigt. Der Film wirft einen unvoreingenommenen Blick auf eine Situation, die weitaus komplexer ist, als sie einem Außenstehenden auf den ersten Blick erscheinen mag.

In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Sa. 28.09.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

La Misèricorde De La Jungle (The Mercy Of The Jungle)

RWA/B/FR 2018, 90‘, DCP, OmeU, R: Joël Karekezi Gast: Joël Karekezi

Die Kivu-Region an der Grenze zwischen Ruanda und dem Kongo im Jahre 1998: Sergeant Xavier und Private Faustin sind Teil einer ruandischen Armeeeinheit, die während des Zweiten Kongokriegs eine Gruppe Hutu-Rebellen aufspüren soll. Aber eines Nachts verlieren die beiden Soldaten den Anschluss an ihr Bataillon. Fortan müssen sie sich alleine durch den Dschungel kämpfen, ohne Vorräte und ohne Wasser. Vor ihnen liegt eine Odyssee, bei der sie sich nicht nur durch kongolesische Soldaten, wilde Tiere, Krankheit, Hunger und Durst bedroht sehen, sondern auch einen neuen Umgang miteinander finden müssen, um zu überleben.

Joël Karekezi stellt in diesem Antikriegsfilm existenzielle Fragen und verweist am Rande auch auf bittere Realitäten wie die Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten. Aber der Film endet nicht ohne Hoffnung und erhielt dafür den Hauptpreis des panafrikanischen Filmfestivals FESPACO 2019.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig

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Sa. 28.09.
22:15 Uhr

Film | Museum Ludwig

17. Afrika Film Festival Köln

African Shorts: Diaspora

Gast: Mantegaftot Sileshi Siyoum

KING OF THE STREET
ETH 2018, 6’, digital, OmeU, R: Mantegaftot Sileshi Siyoum

#JE_SUIS_KAMIKAZE
AL 2018, 4‘, digital, OmeU, R: Mohamed Touahria

AU REVOIR PARIS
FR 2018, 24‘, digital, OmeU, R: Coralie Majouga

TIMOURA (TERRITORIES)
FR 2018, 26‘, digital, OmeU, R: Azedine Kasri

YOUSEF
I 2018, 14‘, digital, OmeU, R: Mohammed Hossameldin

Das Kurzfilmprogramm (Gesamtlänge: 74 min.) erzählt vom Alltag und von den Problemen, die Migrant*innen in Europa zu bewältigen haben. Die Auswahl steht beispielhaft für das engagierte politische Autorenkino von Filmschaffenden afrikanischer Herkunft in der Diaspora.

KING OF THE STREET ist die ironische Bezeichnung für einen Straßenjungen in Addis Abeba, der keineswegs wie ein „König“ behandelt wird, selbst als er anderen hilft.

In einem von Terrorismus und Fremdenfeindlichkeit geprägten Paris werden im Animationsfilm #JE_SUIS_KAMIKAZE gegen den jungen Algerier Mohamed schwerwiegende Anschuldigungen erhoben.

Einen Tag bevor sie ihrem Vater nach Afrika folgen sollen, machen die beiden Brüder Mathis und Antoine einen unfreiwilligen gemeinsamen Ausflug nach Paris, um Abschied zu nehmen: AU REVOIR PARIS.

TIMOURA (TERRITORIES) erzählt von dem Mechaniker Brahim, der in Frankreich geboren wurde, algerische Eltern hat, aber wenig Bezüge zu deren Herkunftsland. Er träumt davon, mit seinem Sohn Yann eine große Reise in die USA zu machen. Aber Yann, der noch nie in Algerien war, hat andere Träume.

Nachdem der erfolgreiche Koch YOUSEF endlich die lang ersehnte italienische Staatsbürgerschaft erlangt hat, gerät er nach einem traumatisierenden Vorfall in eine Identitätskrise.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

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