Veranstaltungskalender

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Do. 28.09.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

„Ihr sollt die Wahrheit erben“

Der autobiografische Bericht „Ihr sollt die Wahrheit erben“ über die Kindheit und Jugend als Verfolgte des NS-Regimes zeigt die begabte Anita Lasker-Wallfisch aus gutbürgerlichem Haus, das mutige, selbstbewusste junge Mädchen, das eine Widerstandsorganisation unterstützt, ihre Gefangenschaft, ihr Überleben als Cellistin des Mädchenorchesters Birkenau, und schließlich die verzweifelnde junge Frau, die im befreiten Bergen-Belsen als „Displaced Person“ darum kämpft, nach England auswandern zu dürfen. Einiges wird in der Rückschau erzählt, vieles aber erfahren wir aus den Briefen, die zwischen den Familienmitgliedern gewechselt wurden und die nach dem Tod der Schwester Marianne 1952 in den Besitz von Anita Lasker-Wallfisch gelangten. Diese zeitgenössische Perspektive erlaubt uns tiefe Einblicke in das damalige Erleben.

Britta Shulamit Jakobi und Barbara Kirschbaum haben die Erinnerungen von Anita Lasker-Wallfisch zu einer Szenischen Lesung aufbereitet.

Eine Veranstaltung im Rahmenprogramm der Ausstellung „Nur die Geigen sind geblieben – Alma & Arnold Rosé“ des Hauses der Geschichte Österreich, die die DIG AG Köln gemeinsam mit dem NS-DOK und der Kölner Philharmonie ebendort vom 30. August bis 15. Oktober 2023 zeigt. Die Ausstellung kann im Rahmen eines Konzertbesuchs besichtigt werden.

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Köln und des NS-DOK. Um vorherige Anmeldung unter koeln@digev.de wird gebeten.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 05.10.
18:00 - 21:00 Uhr

Workshop | NS-Dokumentationszentrum

Remote Island - Abenteuer Demokratie auf einer Insel

Erleben Sie das Raumspiel Remote Island! Dabei tauchen sie in ein „begehbares Computerspiel“ ein und stellen sich als Team gemeinsam den Herausforderungen:
Nach einer globalen Apokalypse auf einer Insel gestrandet, müssen die Spielenden selbstständig in Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben bewältigen. Dies geschieht in fünf Themenräumen: Schutz, Wohnen, Ernährung, Kultur und Arbeit. Durch spannende Challenges in den jeweiligen Räumen und durch anregende Entscheidungsfragen setzen sich die Teilnehmenden damit auseinander, wie ein Zusammenleben auf Remote Island organisiert werden kann.
Im Inselrat diskutieren die Spielenden über ihre Ergebnisse und Positionen. Dabei treffen sie gemeinsam Entscheidungen zu den jeweiligen Themen und erstellen ihren eigenen Inselvertrag. In einer abschließenden Reflexionsphase werden die Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Spiel mit den Lebenswelten der Teilnehmenden in Bezug gesetzt.
Wie sehen Sie ihre jeweilige Rolle als Einzelne und wie beschreiben Sie die Entscheidungsprozesse in den Gruppen? Was lässt sich aus dem Spiel auf unsere gesellschaftlichen Verhältnisse übertragen, wie lassen sich diese dadurch auch hinterfragen? Und wo sehen die Teilnehmenden selbst Möglichkeiten zur demokratischen Teilhabe und Partizipation in ihrem Alltag?

Bitte beachten Sie, dass im Rahmen dieser Veranstaltung weder die Gedenkstätte noch die Dauerausstellung besucht werden und dass der Aufenthalt auf Remote Island über die Veranstaltung hinaus für Gruppen leider nicht möglich ist.

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung und bei insgesamt ausreichender Anzahl an Teilnehmenden möglich.

Abb.: Remote Island (Foto: Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jakob Hess | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 28.09.2023

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Do. 05.10.
18:30 - 20:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Als Gedenkstätte erinnert das ehemalige Hausgefängnis mit den über 1.800 selbstständigen Inschriften in den zehn Zellen an das Schicksal der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.
Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses und der Gedenkstätte. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Das EL-DE-Haus (NS-DOK, Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner, Heinrich Bleicher | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 03.10.2023

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Sa. 07.10.
14:00 - 15:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Als Gedenkstätte erinnert das ehemalige Hausgefängnis mit den über 1.800 selbstständigen Inschriften in den zehn Zellen an das Schicksal der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.
Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses und der Gedenkstätte. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Blick in die Gedenkstätte Gestapogefängnis im Keller des EL-DE-Hauses (Foto: Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 05.10.2023

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Sa. 14.10.
12:00 - 13:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

What happened at the EL-DE-House?

Discover the extraordinary history of this building! Originally planned to be a business house, it was turned into the Gestapo-headquarter of Cologne. The memorial place in the cellar with the ten former cells of the Gestapo prison reminds visitors of the victims and terror during this time. More than 1800 wall inscriptions by prisoners bear witness to torture and murder. The exhibition »Cologne under National Socialism« gives you an insight into everyday life in Cologne during the years 1933 to 1945 as well as into the history of the EL-DE-House.

Registration is recommended due to restricted attendance. You can ask for participation at the counter right before the guided tour. 

pic.: The memorial place and former cells in the basement (Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Treffpunkt: foyer EL-DE-house | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 12.10.2023

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Sa. 14.10.
14:00 - 15:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Was geschah im EL-DE-Haus?

Das EL-DE-Haus hat eine besondere Geschichte. Es befindet sich in der Kölner Innenstadt und war während der Zeit des Nationalsozialismus zehn Jahre lang Sitz der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). In dem ehemaligen Gefängnis im Keller des Hauses sind über 1.800 Inschriften an den Wänden erhalten, die von den damaligen Häftlingen stammen. Während der Führung erfährst du mehr über diese Menschen und ihre Schicksale.

Diese Führung richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von 10 bis 14 Jahren. Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Kasse. 

Abb.: Das EL-DE-Haus, Schriftzug über dem Eingang des Gebäudes (Foto: Nathan Ishar)

Für: Kinder ab 10 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Elke Stoll-Berberich | Reihe: Familienführung | Treffpunkt: Kasse EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 12.10.2023

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Sa. 14.10.
15:00 - 16:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Woche des Sehens: Geschichte begreifen im Kölner EL-DE-Haus: Führung für sehbehinderte und blinde Menschen

Erfahren Sie während des Rundgangs durch die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ und die Gedenkstätte Gestapogefängnis mehr über die Geschichte des EL-DE-Hauses und die NS-Zeit in Köln – erstmals erzählt auf eine ganz neue Art und Weise: Anhand verschiedener Exponate wird die Vergangenheit tastend erfahrbar und die Geschichte im Wortsinne begriffen. Die Veranstaltung richtet sich an sehbehinderte und blinde Menschen, deren Bedürfnissen wir mit diesem eigens für diese Zielgruppe entwickelten Format entsprechen möchten.

Um Anmeldung wird bis zwei Tage vorher gebeten, da die Plätze auf acht sehbehinderte und blinde Besucher*innen plus Begleitung begrenzt sind. Ihre Anmeldung für diese Führung nehmen wir auch zu unseren Servicezeiten Di. bis Fr. 9.00 bis 12.00 Uhr und Do. auch 13.00 bis 15.00 Uhr unter der Rufnummer 0221/221-32563 entgegen.

Abb.: Objekte aus der Führung (Foto: Lukaßen)

Für: Menschen mit Behinderung | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 12.10.2023

Anmeldung
Do. 19.10.
19:00 Uhr

Podiumsdiskussion | NS-Dokumentationszentrum

Zwischen Teilhabe-, Antidiskriminierungs- und Privilegienarbeit

Köln hat eine breite Palette an Bildungs- und Beratungsangeboten zu verschiedenen Themen, die sich im Kosmos rund um den Begriff „Diversity“ bewegen oder mit ihm in Verbindung gebracht werden. Dabei geht es nicht nur um Fragen zu Teilhabe(möglichkeiten), sondern vielmehr auch um gesellschaftliche Ausschlüsse und Bevorzugungen, durch die Menschen diskriminiert und privilegiert werden. Mit intersektionalen Perspektiven möchten wir über die Verschränkungen verschiedener „Diversitätserfahrungen“ ins Gespräch kommen. Dazu stellen die Podiumsteilnehmenden, die alle selbst zu entsprechenden Themen in Köln arbeiten, ihre Angebote und Konzepte vor und diskutieren damit verbundene Herausforderungen.

Teilnehmende: Fabian Ceska (detox identity), Jinan Dib (Politische Bildungsreferentin), Mischa Regenbrecht (rubicon e.V.) und Stella Shcherbatova (NS-DOK)

Die Moderation übernimmt Joanna Peprah (Moderatorin, Aktivistin, Therapeutin).

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Amt für Integration und Vielfalt der Stadt Köln statt.

Abbildung: © Catharina Cerny

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Diversity“, 01.09.2023 - 22.10.2023

Mi. 25.10.
17:30 Uhr

Online | NS-Dokumentationszentrum

Antisemitismus in der Offenen Jugendarbeit entgegentreten – aber wie?

In ihrem Vortrag stellt Dr. Rosa Fava (Amadeu Antonio Stiftung) die Arbeit der „ju:an-Praxisstelle“ antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit vor und geht dabei auf verschiedene Fragestellungen ein: Welche Bedeutung hat die Offene Jugendarbeit als Raum von Prävention und Auseinandersetzung? Welche Rolle spielen Sensibilität, Reflexion und Haltung, um die eigenen diskriminierungskritischen Kompetenzen zu stärken? Warum lässt sich eine antisemitismuskritische Arbeit am besten in Verbindung mit Rassismuskritik umsetzen? Wie arbeitet die Praxisstelle konkret und welche Hilfestellungen kann sie Fachkräften bieten? Nach dem Impuls besteht die Möglichkeit zum kollegialen Austausch.

Bei der Online-Veranstaltung handelt es sich um eine in der Reihe „teach the teachers“ der Fachstelle mhochzwei. Zielgruppen sind insbesondere in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit Tätige, darüber hinaus aber alle an dieser Arbeit Interessierten.

Um Anmeldung unter mhochzwei@stadt-koeln.de wird gebeten – Sie erhalten dann den Link zur Veranstaltung.

Abbildung: © Eileen König

Für: Lehrkräfte | Von: NS-Dokumentationszentrum | Teilnahme: kostenlos

Do. 26.10.
15:30 - 17:30 Uhr

Weiterbildung | NS-Dokumentationszentrum

Remote Island - Abenteuer Demokratie auf einer Insel

Bastian Schlang und Ilja Gold (NS-DOK) stellen Ihnen das Raumspiel zur Demokratiebildung im NS-DOK vor: In fünf Gruppen erkunden die Schüler*innen einzelne Themenräume auf "Remote Island". Sie müssen sich selbstständig mit den Herausforderungen der gemeinsamen Organisation grundlegender Fragen zu Ernährung, Arbeit, Kultur, Schutz und Wohnen auseinandersetzen.

Die Entscheidungen zum Zusammenleben werden anschließend im "Inselrat" diskutiert und in einem gemeinsamen Inselvertrag festgehalten. Abschließend reflektieren die Teilnehmenden das Erlebte und stellen es ihren Lebensrealitäten gegenüber. Ziel des Spiels ist es, politisches Handeln erfahrbar zu machen, durch die aktivierenden Gruppen- und Reflexionsprozesse die Kritik- und Konfliktkompetenzen zu stärken und Jugendliche zur politischen Teilhabe anzuregen.

Fach: Geschichte, Politik, GL, alle Schulformen ab Jahrgang 9

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Remote Island  (Foto: Nathan Ishar)

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Bastian Schlang, Ilja Gold | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 24.10.2023

Anmeldung
Do. 26.10.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Eine Deportation vor den Deportationen: Die Geschichte der „Polenaktion“ im Oktober 1938 mit Dr. Alina Bothe (Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg)

Die „Polenaktion“ war eine brutale „Ausweisungsaktion“, eine Deportation vor den Deportationen, von der etwa 25.000 Menschen am letzten Oktoberwochenende 1938 betroffen waren. Sie waren Jüdinnen*Juden polnischer Staatsangehörigkeit, die oftmals bereits Jahrzehnte im Deutschen Reich lebten oder hier geboren waren. Sie wurden ohne Vorankündigung verhaftet und gewaltsam in einer vorbereiteten Aktion nach Polen ausgewiesen. Der Vortrag von Dr. Alina Bothe (Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien in Berlin-Brandenburg) zeichnet die komplexe Vor- und Nachgeschichte nach, erzählt die Schicksale betroffener Menschen und ordnet die Geschichte der „Polenaktion“ in die Geschichte der Schoa und des deutschen Überfalls auf Polen im September 1939 ein.

Die Diskussion ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum 85. Jahrestag der „Polenaktion“, die in Zusammenarbeit mit dem Lern- und Gedenkort Jawne organisiert wird. Informationen zu weiteren Veranstaltungen in der Jawne finden Sie unter https://www.jawne.de/category/aktuelles/

Abbildung: Julius und David Weindling, 1925 in Köln geboren, wurden beide am 28. Oktober 1938 nach Zbaszyn deportiert. (Fotograf: unbekannt / NS-DOK)

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Fr. 27.10.
15:00 - 17:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Vier Schicksale – zwei Orte: Täter und Opfer, Verfolgung und Verbrechen in Köln und Brauweiler

Das EL-DE-Haus in Köln und die ehemalige Arbeitsanstalt in Brauweiler – zwei Orte, die beide durch die Kölner Gestapo als Haftstätten genutzt wurden und insbesondere zum Kriegsende Orte der Verfolgung, von Verbrechen, Folter und Mord waren.
Heinz Humbach, Teofila Turska, Ilse Neugebauer und Fritz Theilen – vier Lebensgeschichten, vier Verfolgungsgeschichten, die beide Orte verbinden.
Erfahren Sie in dieser Veranstaltung in Kooperation von EL-DE-Haus und LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler mehr über die Arbeit der Gestapo in Köln und Brauweiler sowie die vier Biographien, die jeweils für eine Gruppe von Verfolgten stehen: für das Nationalkomitee Freies Deutschland und den Widerstand zum Kriegsende, für die Verfolgung der Zwangsarbeiter*innen, für das Schicksal jüdischer Menschen sowie für die Verfolgung unangepasster Jugendlicher.
Sie besuchen vor Ort die Gedenkstätte und Dauerausstellung im EL-DE-Haus. Anschließend gibt Dr. Markus Thulin, Gedenkstättenpädagoge in Brauweiler, online und live aus der dortigen Gedenkstätte zugeschaltet EInblicke in die Nutzung der ehemaligen Arbeitsanstalt Brauweiler. Nutzen Sie die Gelegenheit und schauen Sie vorab in den gleichnamigen digitalen Workshop, um sich gezielt auf den Rundgang vorzubereiten.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Kasse.

Abb.: Die Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus" richtiet ihren Blick auch auf das Umland. (Foto: Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heike Rentrop, Dr. Markus Thulin | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Preis: € 6,00 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 25.10.2023

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Do. 02.11.
18:30 - 20:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Als Gedenkstätte erinnert das ehemalige Hausgefängnis mit den über 1.800 selbstständigen Inschriften in den zehn Zellen an das Schicksal der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.
Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses und der Gedenkstätte. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Das EL-DE-Haus (NS-DOK, Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner, Heinrich Bleicher | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 31.10.2023

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Sa. 04.11.
14:00 - 15:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Als Gedenkstätte erinnert das ehemalige Hausgefängnis mit den über 1.800 selbstständigen Inschriften in den zehn Zellen an das Schicksal der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.
Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses und der Gedenkstätte. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Blick in die Gedenkstätte Gestapogefängnis im Keller des EL-DE-Hauses (Foto: Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 09.11.2023

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Sa. 04.11.
19:00 Uhr

Event | NS-Dokumentationszentrum

Museumsnacht

19 - 22 Uhr: Die Räume der neuen pädagogischen Angebote „Remote Island“ (3. OG) und „Junges Museum“ (4. OG) können individuell besichtigt werden. Vor Ort steht jeweils eine Ansprechperson für Fragen und Austausch zur Verfügung.

Die Räumlichkeiten von „Remote Island“ sind für Einzelbesucher*innen nur zwischen den dort stattfindenden Führungen zugänglich.

19 – 23 Uhr: Kunstaktion mit dem Künstler Robin von Gestern

Unter Mitwirkung der Besuchenden gestaltet der Künstler Robin von Gestern im Verlauf des Abends ein Kunstwerk. (Aufenthaltsraum im EG)

19:30 – 22 Uhr: Rolly & Benjamin Brings: „Vater & Sohn op Kölsch“ - Lesung mit Musik nach den Bildergeschichten von E.O. Plauen (Erich Ohser)
Rolly Brings ist für sein Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung bekannt. Gemeinsam mit seinem Sohn Benjamin Brings setzt er sich musikalisch mit dem Werk des politischen Karikaturisten E.O. Plauen auseinander, der bis heute für seine während der 1930er Jahre entstandenen Bildgeschichten „Vater und Sohn“ bekannt ist. (Gewölbe)

22:30 – 1 Uhr: Lesung mit Gianni Jovanovic & Oyindamola Alashe: „Ich, ein Kind der kleinen Mehrheit“
Das Leben von Gianni Jovanovic ist geprägt von Gewalt, es ist aber auch voller Hoffnung. Als Kind einer Roma-Familie und homosexueller Mann erlebt er offenen Rassismus und wird täglich mit Vorurteilen konfrontiert. Seit Jahren kämpft Gianni Jovanovic dagegen. Er gründete verschiedene Initiativen, hält Vorträge oder leitet Workshops und tritt als Performer auf. (Veranstaltungsraum)

Tickets für die Museumsnacht sind hier erhältlich.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum Stadtrevue | Preis: € 22,00

Sa. 04.11.
19:05 - 21:05 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Museumsnacht: Die lange Nacht im NS-DOK - Das Junge Museum

Besuchen Sie die neuen Räumlichkeiten in der vierten Etage und kommen Sie mit Barbara Kirschbaum, der Kuratorin des Jungen Museums, ins Gespräch über den Aufbau, das Konzept, die Inhalte und die Zielgruppe Kinder in der Gedenkstättenarbeit.

Abb.: Das Junge Museum (Foto: Nathan Ishar)

Für: Alle | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

Sa. 04.11.
21:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Museumsnacht - Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Köln und ihre Verfolgung (DE & FR)

DE: Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Köln und ihre Verfolgung durch das NS-Regime sind einer der Forschungsschwerpunkte des NS-DOK. Durch langjährige Recherchen und enge Kontakte zu Überlebenden und ihren Nachfahren ist es gelungen, zahlreiche Lebensgeschichten jüdischer Kölner*innen und ihren Alltag in Köln zu rekonstruieren. Aber auch die Rolle, die die beteiligten Behörden und die Mehrheitsgesellschaft bei der Verfolgung der jüdischen Bürger*innen spielten, werden in den Blick genommen. Bis heute bringen die Forschungen hierzu neue Aspekte und Erkenntnisse ans Licht. Die Führung gibt Einblick in die Forschungsarbeit und zeigt anhand der Ausstellung wie die Ausgrenzung das Leben der Betroffenen immer weiter einschränkte bis zu ihrer Deportation und Ermordung in der Schoa.

Tickets für die Museumsnacht sind hier erhältlich.

FR: L'histoire de la population juive de Cologne et de sa persécution par le régime nazi est l'un des axes de recherche du NS-DOK. Grâce à des recherches et à des contacts étroits avec les survivants et leurs descendants, il a été possible de reconstituer de nombreuses histoires de Colonais juifs. Le rôle joué par les autorités impliquées et la société nonjuive dans la persécution des citoyens juifs est également mis en lumière. La visite guidée donne un aperçu du travail de recherche et montre comment l'exclusion a restreint de plus en plus la vie des personnes concernées jusqu'à leur déportation et leur assassinat pendant la Shoah.

Vous pouvez acheter vos billets pour la Nuit des musées ici.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Sa. 04.11.
22:00 - 23:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Museumsnacht: Die Lange Nacht im NS-DOK

Lernen Sie die neuen Lernangebote im EL-DE-Haus kennen.

--- Kurzführung Remote Island:

Lernen Sie in der langen Nacht der Kölner Museen unser neues Raumspiel zum Demokratielernen kennen. Diese Kurzführung gibt einen Überblick über den Ablauf in den verschiedenen Themenräumen "Schutz", "Wohnen", "Ernährung", "Kultur" und "Arbeit" sowie die abschließende Reflexion der Gruppenentscheidungen im "Inselrat"

Abb.: Remote Island (Foto: Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Marlene Nolting | Reihe: Museumsnacht | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

Alle Termine anzeigen
Sa. 04.11.
23:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Museumsnacht - Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Köln und ihre Verfolgung (DE & EN)

DE: Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Köln und ihre Verfolgung durch das NS-Regime sind einer der Forschungsschwerpunkte des NS-DOK. Durch langjährige Recherchen und enge Kontakte zu Überlebenden und ihren Nachfahren ist es gelungen, zahlreiche Lebensgeschichten jüdischer Kölner*innen und ihren Alltag in Köln zu rekonstruieren. Aber auch die Rolle, die die beteiligten Behörden und die Mehrheitsgesellschaft bei der Verfolgung der jüdischen Bürger*innen spielten, werden in den Blick genommen. Bis heute bringen die Forschungen hierzu neue Aspekte und Erkenntnisse ans Licht. Die Führung gibt Einblick in die Forschungsarbeit und zeigt anhand der Ausstellung wie die Ausgrenzung das Leben der Betroffenen immer weiter einschränkte bis zu ihrer Deportation und Ermordung in der Schoa.

Tickets für die Museumsnacht sind hier erhältlich.

EN: The history of the Jewish population in Cologne and their persecution by the Nazi regime is one of the main areas of research of the NS-DOK. Through many years of research and close contact with survivors and their descendants, it has been possible to reconstruct numerous life stories of Jewish citizens of Cologne and their everyday life. The role played by the authorities and the majority society in the persecution of Jewish citizens is also examined. Research on this topic continues to bring new aspects and insights to light today. The guided tour provides an insight into the research work and uses the exhibition to show how exclusion continued to restrict the lives of those affected until their deportation and murder in the Shoah.

Tickets for the Museumsnacht can be purchased here

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Sa. 04.11.
23:55 - 00:55 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Museumsnacht: Die Lange Nacht im NS-DOK

Lernen Sie die neuen Lernangebote im EL-DE-Haus kennen.

--- Kurzführung Remote Island

Lernen Sie in der langen Nacht der Kölner Museen unser neues Raumspiel zum Demokratielernen kennen. Diese Kurzführung gibt einen Überblick über den Ablauf in den verschiedenen Themenräumen "Schutz", "Wohnen", "Ernährung", "Kultur" und "Arbeit" sowie die abschließende Reflexion der Gruppenentscheidungen im "Inselrat"

Abb.: Remote Island (Foto: Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Marlene Nolting | Reihe: Museumsnacht | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

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