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Do. 27.02.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

WDR-Dokwerkstatt

Russlands Millenniumskinder

Deutschland 2019, 90‘, Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann, Produktion: Lichtfilm, in Co-Produktion mit WDR und MDR; Redaktion: Jutta Krug (WDR) und Ulrich Brochhagen (MDR), gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es ein Gespräch mit dem Filmteam und einen kleinen Umtrunk, zu dem wir herzlich einladen.

Die Kinder, die an dem Tag und in der Zeit um die Jahrtausendwende geboren wurden, kennen nur den Ex-KGB Mann Wladimir Putin im Himmel der Macht. Doch ähnlich wie ihre Gleichaltrigen im Westen gehören sie zur Internetgeneration, haben Zugang zu Informationen, die in den staatlich gelenkten Medien Russlands keinen Platz haben. Wie denkt und fühlt die Generation-Putin? Wie möchte sie in dem scheinbar erstarkten, aber trotzdem unstabilen Land leben? Von St. Petersburg bis Ostsibirien begleitet der Film unterschiedliche Vertreter dieser Generation: Vom glühenden Verehrer Putins, der es für richtig hält, dass die staatlich gesteuerte Propaganda einen Mythos um den ewigen Herrscher erschaffen hat, bis zu einer leidenschaftlichen Aktivistin der Opposition, die Putin und seine Unterstützer für eine ‚kriminelle Bande‘ hält, die mit verbrecherischen Methoden Reichtum angehäuft hat und das Volk verarmen lässt.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW WDR | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Sa. 29.02.
14:00 - 17:00 Uhr

Mitmachen | Käthe Kollwitz Museum

Trudchen und die anderen… – Papiertheater im Käthe Kollwitz Museum

Sie blicken schüchtern hinter den Müttern hervor oder lugen neugierig von der Treppe herunter: die Kinder in den Bildern von Käthe Kollwitz. Wir entwerfen ein kleines Stück, in dem sie alle auftauchen und ihre Geschichten erzählen. Auf einer selbstgestalteten Minibühne lassen wir dann unsere Kinderfiguren ihre Geschichten erzählen.

Anmeldung erforderlich bis mind. 2 Tage vorher unter 0221 / 227 -2899 oder museum@kollwitz.de

Für: Kinder ab 6 Jahren | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 5,00 | inkl. Material | Rahmenprogramm zu: „Liebe und Lassenmüssen...“, 04.02.2020 - 22.03.2020

Sa. 29.02.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Jonas

BRD 1957, 81‘, 16mm, R: Ottomar Domnick

In einer anonymen Stadt der fünfziger Jahre lebt der Einzelgänger und Druckereiarbeiter Jonas. Schuldgefühle aus dem Zweiten Weltkrieg quälen ihn, denn auf der Flucht aus dem Internierungslager hat er seinen verwundeten Kameraden im Stich gelassen, um sich selbst zu retten. Auch die Verkäuferin Nanni, die Jonas Gefühle und Zuneigung entgegenbringt, kann ihn nicht aus seiner seelischen Ausweglosigkeit befreien. Er bleibt gefangen in seinen Angstträumen, die sich in der Kälte der Großstadtkulisse widerspiegeln.

Der Kunstsammler und Psychoanalytiker Ottomar Domnick charakterisiert die Gefühlswelt der Hauptfigur nicht nur mit kontrastreichen, geometrisierenden Schwarz-Weißbildern, sondern auch mit dem Einsatz der experimentellen Musik von Winfried Zillig. Lediglich die „Liberian Suite“ von Duke Ellington schlägt manchmal beruhigendere, hoffnungsvolle Töne an.

In seiner neuartigen und irritierenden Filmsprache setzt sich JONAS kritisch mit der Ästhetik des 50er Jahre Kinos auseinander und ist leider bis heute wenig bekannt als Vorläufer des Neuen Deutschen Films.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Karten an der Kinokasse

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Mi. 04.03.
18:30 Uhr

Film | Käthe Kollwitz Museum

Kollwitz – Ein Leben in Leidenschaft

Dokumentarfilm 2017 | 52 min.|Regie: Henrike Sandner und Yury Winterberg |Drehbuch: Sonya Winterberg|Eine Produktion von LOOKS in Koproduktion mit rbb in Zusammenarbeit mit ARTE.

Ihr Werk ist in den USA, in Russland und auch China bekannt, die großen Museen in aller Welt zeigen ihre Arbeiten, und Sammler zahlen auf Kunstauktionen hohe Preise. Ihr Mahnmal »Trauernde Eltern« auf dem Soldatenfriedhof im belgischen Vladslo gilt als die bedeutendste Grabplastik unserer Zeit. Die Botschaft ihres bekanntesten Plakats »Nie wieder Krieg!« ist heute aktueller denn je.

Doch wie viel weiß man eigentlich über die Künstlerin? Wer war diese Frau hinter den Werken, die einen noch immer so ergreifen? Der Dokumentarfilm »Kollwitz - Ein Leben in Leidenschaft« begibt sich auf Spurensuche.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | inkl. Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Liebe und Lassenmüssen...“, 04.02.2020 - 22.03.2020

Mi. 04.03.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Köln-Premiere in Anwesenheit von Ulrike Ottinger

Paris Calligrammes

DE 2020, 128’, DCP, Buch, Regie & Kamera: Ulrike Ottinger

Ulrike Ottinger, die in den 1960er Jahren als junge Malerin in Paris lebte, verwebt in PARIS CALLIGRAMMES ihre persönlichen Erinnerungen an die Pariser Bohème und die gravierenden sozialen, politischen und kulturellen Umbrüche der Zeit zu einem filmischen „Figurengedicht“ (Kalligramm).

Text und Bild, ergänzt durch Sprache, Ton und Musik fügen sich zu einem Mosaik, aus dem die Lebensfülle dieser Periode und zugleich die Brüchigkeit aller kulturellen und politischen Errungenschaften spricht.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln in Kooperation mit RFF – Real Fiction Filmverleih | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 7,00 | Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

Do. 05.03.
18:30 - 21:30 Uhr

Mitmachen | Museum Ludwig

Offenes türkisches Forum

Offenes türkisches Forum

Sanat kalbin edebiyatıdır - Kunst ist die Fähigkeit das Herz zu lesen. (Elliot W. Eisner)

Sanata Ne Dersiniz? Lust auf Kunst? Im offenen türkischen Forum wird Kunst angesehen, diskutiert und selbst gemacht. Die Teilnehmer*innen haben die Möglichkeit im Museumsatelier praktisch zu arbeiten. 

Hasan Hüseyin Deveci, Künstler, Kunsttherapeut, Kunstpädagoge, lebt seit 1995 in Deutschland und moderiert die Veranstaltung.

Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie! 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Hasan Hüseyin Deveci | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

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Do. 05.03.
19:00 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Decoder

Decoder ist ein Film über Cyberpunk und Gegenkultur aus dem Jahr 1984. Bill Rice spielt Jäger, einen Agenten der Regierung, der angeheuert wurde, um Dissidenten zu unterdrücken. FM Einheit stellt den Angestellten eines Hamburger-Schnellrestaurants namens H-Burger dar, der entdeckt, dass der Mensch durch Klänge manipulierbar ist. Er nimmt mit seinem Kassettenrecorder kurzerhand alles auf, was sich zwischen Fast Food Läden und deren säuselnder Hintergrundmusik abspielt. Er will eine Waffe gegen die herrschende funktionelle Musik (Muzak) finden. Im Heim-Studio dekodiert F.M. das aufgenommene Material, stellt es neu zusammen – und erschafft dabei ein musikalisches Nervengift. Kaum ist das neue Tape abgespielt, versinkt die ganze Stadt im Chaos.

Decoder wurde nur mit kleinem Budget gedreht. Die Produzenten waren jedoch in der Lage, eine Reihe von bekannten Persönlichkeiten der Gegenkultur- und Industrialszene für das Projekt zu gewinnen. Unter anderen wirkten William S. Burroughs, Genesis P-Orridge und Christiane F. mit, ebenso Bands Soft Cell, Psychic TV, Einstürzende Neubauten und The The.

D 1984 • 87‘ • dt.Original • FSK 16 • Regie: Muscha

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=fy8W-xAR9uA

Eintritt 6 €, nur Abendkasse.© Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „Design Gruppe Pentagon“, 13.01.2020 - 26.04.2020

Mi. 11.03.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

WDR-Dokwerkstatt in Kooperation mit ARTE

COLONIA DIGNIDAD - Aus dem Innern einer deutschen Sekte

DE 2019, 90‘, eine lange Dokumentation von Annette Baumeister, Produktion: Looks-Film, in Co-Produktion mit WDR, SWR, ARTE, Redaktion: Christiane Hinz (WDR), Barbara Schmitz (WDR), Ulrike Becker (SWR), gefördert vom Medienbord Berlin-Brandenburg

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es eine Diskussion mit dem Filmteam, Experten und jahrzehntelangen Mitglieder der Colonia Dignidad.

„Colonia Dignidad – Aus dem Innern einer deutschen Sekte“ taucht ein in die Abgründe der sogenannten „Kolonie der Würde“. Gezeigt wird das Zusammenleben einer isolierten Gemeinschaft, die fernab der Welt sogar die internationale Politik beeinflusste. Aufgenommen in mehreren hundert Stunden Bild- und Tonmaterial von den Kameramännern in der Kolonie. Dieses „Archiv der Hölle“ dokumentiert die strahlende Fassade der deutschen Mustersiedlung und die brutalen Rituale hinter den Kulissen, von den Anfängen der Gemeinschaft in den späteren 50er Jahren in NRW, über die Auswanderung nach Chile und das Leben in der Colonia Dignidad – angeführt von ihrem Sektenführer und selbst ernannten Prediger Paul Schäfer.

Ehemalige Sektenmitglieder erzählen das erste Mal in einer ganz eigenen Intensität vor der Kamera von ihren traumatisierenden Erlebnissen und Beobachtungen, von ihrem Missbrauch, von den Mechanismen in der Kolonie, von Verbindungen der deutschen Sekte zu den Putschisten gegen Präsident Salvador Allende. Angehörige „Verschwundener“ berichten vom Schicksal der in der Kolonie Getöteten. Folteropfer erzählen vom Grauen, das ihnen in den Kellern der Kolonie widerfahren ist. Und von den Verstrickungen der Kolonie.

Basierend auf diesen bisher unbekannten Zeugnissen und in bisher nie da gewesener Offenheit begibt sich die Dokumentation auf die Spuren der über 50 Jahre andauernden Geschichte von Tätern, Opfern, Unterstützern und Gegnern dieses Ortes, der zum Inbegriff des Bösen wurde. Es zeigt sich ein komplexes Geflecht von Beziehungen und Abhängigkeiten. Die Zuweisung von Gut und Böse, von Opfer und Täter wird immer wieder infrage gestellt.

In eindrucksvollen Bildern wurde die Atmosphäre vor Ort eingefangen und mit den Archivbildern aus dem Alltag der Sekte verwoben. Entstanden ist ein ungewöhnliches Seherlebnis, das gefangen nimmt.

Für: Erwachsene | Von: WDR | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Anmeldung bitte an wdr.Dok@wdr.de | Teilnahme: kostenlos

Sa. 14.03.
17:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

JI BO AZADIYÊ - The End Will Be Spectacular

Kobanê 2019, 135 Min, Drehbuch: Aysun Genç, Ersin Çelik, Regie: Ersin Çelik Anschließend Filmgespräch mit Ersin Çelik

Der auf wahren Begebenheiten und Personen beruhende Film erzählt die Geschichte von Zilan, einer jungen kurdischen Frau, die auf den Spuren ihres getöteten Bruders in ihre Heimat Diyarbakir zurückkehrt. Plötzlich findet sie sich in gewaltvollen Gefechten mit der türkischen Polizei und Armee wieder. Eine Geschichte von Idealen, Kampf, Freundschaft, Verlusten und Aufopferung in einem hoffnungslos erscheinenden Konflikt.

Für: Erwachsene | Von: Ersin Çelik | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 12,00 | Tickets nur an der Abendkasse

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Sa. 14.03.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

JI BO AZADIYÊ - The End Will Be Spectacular

Kobanê 2019, 135 Min, Drehbuch: Aysun Genç, Ersin Çelik, Regie: Ersin Çelik Anschließend Filmgespräch mit Ersin Çelik

Der auf wahren Begebenheiten und Personen beruhende Film erzählt die Geschichte von Zilan, einer jungen kurdischen Frau, die auf den Spuren ihres getöteten Bruders in ihre Heimat Diyarbakir zurückkehrt. Plötzlich findet sie sich in gewaltvollen Gefechten mit der türkischen Polizei und Armee wieder. Eine Geschichte von Idealen, Kampf, Freundschaft, Verlusten und Aufopferung in einem hoffnungslos erscheinenden Konflikt.

Für: Erwachsene | Von: Ersin Çelik | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 12,00 | Tickets nur an der Abendkasse

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So. 15.03.
15:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

PHILMUSIK - Filmmusik und ihre Komponisten

Spiel mir das Lied vom Tod

IT/US 1968, 165’, Blu-ray, FSK: ab 16, R: Sergio Leone, Musik: Ennio Morricone, mit: Charles Bronson, Henry Fonda, Claudia Cardinale, Jason Robards

Ein wortkarger Revolvermann kommt in das endlegende Wüstenstädtchen Flagstone, wo der Gangster Frank und der Eisenbahnunternehmer Morton einer Witwe ihr Land rauben wollen. Der mysteriöse Fremde, den alle nur "Mundharmonika" nennen, da er statt zu reden meist auf seinem Musikinstrument spielt, hilft der Frau – denn er hat mit Frank noch eine Rechnung offen.

"Es war einmal der Westen" lautet der italienische Originaltitel von Sergio Leones Meisterwerk "Spiel mir das Lied vom Tod", das 1968 uraufgeführt wurde und zu den großen Kultfilmen der Filmgeschichte zählt. Tatsächlich ließ sich Leone für sein luxuriös ausgestattetes und opernhaft inszeniertes Westernepos von Märchen ebenso wie der klassischen Mythologie inspirieren, zitiert dabei den US-amerikanischen Western ebenso wie den Italowestern, den er mit Filmen wie "Für eine Handvoll Dollar" Mitte der 60er-Jahre begründet hatte.

Für: Erwachsene | Von: KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

So. 15.03.
15:00 Uhr

Mitmachen | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Solidarita - kein Spiel mit den Leben

Werkstatt mit Mit-Mach-Aktionen in Kooperation mit dem Integrationshaus e. V. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis zum 29. März 2020 stehen dieses Jahr unter dem Motto „Gesicht zeigen – Stimme erheben“.

Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum Integrationshaus e. V. | Treffpunkt: Die Baustelle | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Die Baustelle“, 07.12.2019 - 23.10.2020

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Mi. 18.03.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

»ifs-Begegnung« Film mit Kamerafrau Jutta Pohlmann

Was nützt die Liebe in Gedanken

DE 2004, 89‘, DCP, Regie: Achim von Borries, Kamera: Jutta Pohlmann Anschließend Filmgespräch mit Kamerafrau Jutta Pohlmann

Inspiriert von der »Steglitzer Schülertragödie«, die im Sommer 1927 als Skandal durch die Presse ging, erzählt WAS NÜTZT DIE LIEBE IN GEDANKEN von den beiden Freunden Paul (Daniel Brühl) und Günther (August Diehl), die nichts weniger als alles wollen – vom Leben und der Liebe. Wenn die Liebe stirbt, wollen auch sie in den Tod gehen. Fast der gesamte Film spielt an einem heißen Juniwochenende, das die Freunde im Grünen verbringen. Als Günthers jüngere Schwester Hilde (Anna Maria Mühe) auf den Plan tritt und Paul sich in sie verliebt, entsteht eine gefährliche Konstellation, die sich auf einer Party weiter zuspitzt.

WAS NÜTZT DIE LIEBE IN GEDANKEN ist nach ENGLAND! der zweite lange Spielfilm von Regisseur Achim von Borries mit Kamerafrau Jutta Pohlmann. Mit lichtdurchfluteten Bildern und getragen von großartigen Darstellern erzeugt der Film eine sommerliche, erotisch aufgeladene Atmosphäre und eine melancholische Poesie, in der von Anfang an auch die tödliche Bedrohung mitschwingt.

„Dazu sind weniger große Worte oder ausufernde Dialoge vonnöten als poetische Stimmungsbilder, für die von Borries sogar demonstrativ die Gespräche ausblendet, um die Szenerie mit Musik und Geräuschen aufzuladen.[…]; das spannungsreiche Innehalten und Verharren in trägen Momenten, die ein aufkommendes Gewitter vorwegnehmen – das sind ästhetisch ausgesuchte Momente eines filmischen Erzählens, wie man es lange nicht mehr so eindrucksvoll im deutschen Kino erlebt hat.“ (Horst Peter Koll, filmdienst)

Jutta Pohlmann ist seit Januar 2020 Professorin für Kamera an der ifs. Sie studierte Kamera und Regie an der Academy of Drama and Film in Budapest, Ungarn. Seit 1995 arbeitet Jutta Pohlmann als freie Kamerafrau für Kino-, Fernseh- und Dokumentarfilme – mit Regisseur*innen wie z.B. Alexander Adolph, David Schalko, Petra Lüschow, Achim von Borries, Katalin Gödrös und Detlev Buck. Sie führte die Kamera bei zahlreichen Werbeclips, Musikvideos und Kunstfilmen für namhafte Künstler*innen. Mehrfach wurde sie für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Unter anderen Lehrtätigkeiten war sie 2015 Kamera-Mentorin für den Spielfilm KATI KATI in Kenia, der im Rahmen von Tom Tykwers ONE FINE DAY produziert wurde.

Für: Erwachsene | Von: ifs internationale filmschule köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Do. 19.03.
19:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kino zeigt Seele

Hirngespinster

DE 2013, 96’, DCP, FSK: ab 12, R: Christian Bach, mit: Tobias Moretti, Jonas Nay, Stephanie Japp, Hanna Plaß, Ella Frey

Anschließend Gespräch mit Prof. Dr. med. Karsten Heekeren, Chefarzt Psychiatrie & Psychotherapie I, Stv. Ärztlicher Direktor, LVR Klinik Köln.

Die Ordnung des Familienlebens ist für den 22-jährigen Simon ein Fulltimejob: Die Hirngespinste seines schizophrenen Vaters sorgen für unberechenbare Gefahren und Chaos. Auch Simons Zukunft hängt in der Warteschleife, weil sein Vater vehement ärztliche Hilfe verweigert. Als sich Simon in Verena verliebt, die nur für kurze Zeit in der Stadt ist, wird sein Leben zur Zerreißprobe zwischen Selbstverwirklichung und familiärem Pflichtgefühl.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln in Kooperation mit der Eckhard Busch Stiftung | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 6,00 | keine Reservierungen

Sa. 21.03.
15:00 Uhr

Mitmachen | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Solidarita - kein Spiel mit den Leben

Werkstatt mit Mit-Mach-Aktionen in Kooperation mit dem Integrationshaus e. V. Die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis zum 29. März 2020 stehen dieses Jahr unter dem Motto „Gesicht zeigen – Stimme erheben“.

Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum Integrationshaus e. V. | Treffpunkt: Die Baustelle | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Die Baustelle“, 07.12.2019 - 23.10.2020

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Sa. 21.03.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

College

US 1927, 62‘, 16mm, R: James W. Horne/Buster Keaton Die Vorführung wird vom Stummfilmpianisten Winfried Kaets begleitet

Der Musterschüler Ronald hält zum Schulabschluss eine flammende Rede für die geistige Ertüchtigung und gegen den dümmlichen Sport. Damit erntet er das Missfallen seiner angebeteten Mary, der beliebtesten Schülerin. Um ihr zu imponieren schreibt sich Ronald wie sie am Sportcollege ein und scheitert natürlich in allen Disziplinen. Mit Nebenjobs will er das teure Studium finanzieren, doch auch hier hat er kein glückliches Händchen. Durch einen Zufall wird Ronald kurzerhand als Steuermann des Ruderteams eingesetzt und führt seine Mannschaft trotz einiger Missgeschicke zum Sieg. Als er schließlich seine Verehrte aus den Armen eines aufdringlichen Nebenbuhlers befreit, steht einer Hochzeit nichts mehr im Weg.

Buster Keaton fasziniert auch in College mit seiner akrobatischen Körperbeherrschung, die er seit jüngster Kindheit auf der Bühne trainiert hat. Sein Markenzeichen, die unerschütterlich stoische Miene, unterstreicht den klugen Humor dieser Komödie, bei der man auch Tränen lachen kann.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Karten an der Kinokasse

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So. 22.03.
12:00 - 21:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Dead Souls

FR/CH 2018, 495‘, DCP, OmeU, R: Wang Bing

In der Provinz Gansu im Nordwesten Chinas liegen die Überreste von unzähligen Gefangenen, die dort vor sechzig Jahren zurückgelassen wurden. Ausgelöst durch die „Kampagne gegen Rechtsabweichler“ der Kommunistischen Partei, bleichen in der Wüste Gobi bis heute die Knochen der Opfer von bis zu einer halben Million vermeintlicher Systemfeinde. Sie wurden in Umerziehungslager gebracht, und starben dort massenhaft vor Hunger.

Regisseur Wang Bing, bekannt durch seinen harten Realismus, lässt Überlebende vor der Kamera zu Wort kommen, über ihr Schicksal und was sie erdulden mussten, sprechen und vermittelt so eine Ahnung über die Systematik dieses politischen Verbrechens. In ihren Worten und Gesichtern entsteht über die acht Stunden hinweg ein monumentales filmisches Mahnmal. Zwischen beiden Teilen des Films wird es eine Pause von ca. 30 Minuten geben, Ende ca. 21:30 Uhr.

Für: Erwachsene | Von: Allerweltskino | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 9,00 | € 6,00 / 5,00 erm. (ein Teil)

Di. 24.03.
09:15 Uhr

Film | Museum Ludwig

Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln

Die 37. Ausgabe des Frauenfilmfestivals ist wieder im Filmforum zu Gast und präsentiert aktuelle Arbeiten von Regisseur*innen aus der ganzen Welt.

Vormittags sind im Schulfilmprogramm Filme zu sehen, die die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sozial, politisch und persönlich tangieren: Computersucht, Anderssein, Probleme in der Pubertät, Menschenrechte oder der Umgang mit Stigmatisierung und Ausgrenzung sind in diesem Jahr die Themen und alle Filme werden gemeinsam im Kino nachbereitet.

Schulfilmprogramm: BINTI

BE 2019, 90‘, DCP, DF, R: Frederike Migom, ab 8 J., Spielfilm Im Anschluss Gespräch mit Frederike Migom

Die 12-jährige Binti träumt davon, V-loggerin zu werden. Mit ihrem Vater, der im Kongo geboren ist, lebt sie ohne Aufenthaltsgenehmigung in Europa. Als Binti den schüchternen Elias kennenlernt, schmiedet sie einen Plan. Er kämpft gegen das Aussterben der Waldgiraffe in Afrika.

Anmeldeformulare unter: www.frauenfilmfestival.eu (Filmbildung), Tel.: 0231-50-24841; Fax: 0231-50-25734, roelleke@frauenfilmfestival.eu

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 9,00 | Begleitung frei

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Di. 24.03.
11:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln

Die 37. Ausgabe des Frauenfilmfestivals ist wieder im Filmforum zu Gast und präsentiert aktuelle Arbeiten von Regisseur*innen aus der ganzen Welt.

Vormittags sind im Schulfilmprogramm Filme zu sehen, die die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sozial, politisch und persönlich tangieren: Computersucht, Anderssein, Probleme in der Pubertät, Menschenrechte oder der Umgang mit Stigmatisierung und Ausgrenzung sind in diesem Jahr die Themen und alle Filme werden gemeinsam im Kino nachbereitet.

Schulfilmprogramm: The Last Male On Earth

NL/BE/DE 2019, 71‘,DCP, OmU, R: Floor van der Meulen, ab 14 J., Dokumentarfilm

Sudan ist ein Nördliches Breitmaulnashorn, von dem es nur noch drei Exemplare gibt – zwei Weibchen und ihn, einen über 40-jährigen Bullen. Das Tier ist ein Weltstar, sein Gehege in Kenia ein Hochsicherheitstrakt und Pilgerort für Tausende.
In Kooperation mit doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche

Anmeldeformulare unter: www.frauenfilmfestival.eu (Filmbildung), Tel.: 0231-50-24841; Fax: 0231-50-25734, roelleke@frauenfilmfestival.eu

Für: Jugendliche ab 14 Jahren | Von: Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 3,00 | Begleitung frei

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Mi. 25.03.
09:15 Uhr

Film | Museum Ludwig

Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln

Die 37. Ausgabe des Frauenfilmfestivals ist wieder im Filmforum zu Gast und präsentiert aktuelle Arbeiten von Regisseur*innen aus der ganzen Welt.

Vormittags sind im Schulfilmprogramm Filme zu sehen, die die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sozial, politisch und persönlich tangieren: Computersucht, Anderssein, Probleme in der Pubertät, Menschenrechte oder der Umgang mit Stigmatisierung und Ausgrenzung sind in diesem Jahr die Themen und alle Filme werden gemeinsam im Kino nachbereitet.

Schulfilmprogramm: GEWINNEN UND VERLIEREN

YULIA & JULIET
NL 2018, 12‘, DCP, OmeU, R: Zara Dwinger, Spielfilm
Yulia und Juliet sind in derselben Jugendstrafanstalt inhaftiert. Heimlich unterhalten sie sich, um intime Momente zu teilen. Als eine der beiden frühzeitig entlassen wird, halten sie es nicht ohne einander aus…

APART (SPOLU SAMI)
CZ 2018, 10‘, DCP, OmeU, R: Diana Cam Van Ngyuen, Animierter Dokumentarfilm
Im Anschluss Gespräch mit Viera Marinová (Sounddesign)
Drei junge Menschen sprechen über den Verlust einer nahestehenden Person. Wie grenzenlos der Schmerz ist, den Anderen beim Sterben zu begleiten, und was es bedeutet, durch den Tod getrennt zu sein.
In Kooperation mit doxs! dokumentarfilme für kinder und jugendliche

BOY (GARÇON)
BE 2018, 16‘, DCP, OmeU, R: Isabelle Schapira, Spielfilm
Heute muss sich Tatiana verabschieden. Leise und heimlich, von einem Jungen und der gemeinsamen Zeit mit ihm. Halt geben der 17-Jährigen ihre besten Freundinnen, die ihr versichern: „Alles wird gut!“

Anmeldeformulare unter: www.frauenfilmfestival.eu (Filmbildung), Tel.: 0231-50-24841; Fax: 0231-50-25734, roelleke@frauenfilmfestival.eu

Für: Jugendliche ab 16 Jahren | Von: Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 3,00 | Begleitung frei

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