Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Keine Einschränkung | Wo: NS-Dokumentationszentrum | Was: Gespräch | Kurs | Lesung | Vortrag | Tagung | Seminar | Für Wen: Keine Einschränkung |

Mi. 23.10.
15:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

"Kinder-Sprechstunde" im EL-DE-Haus

Warum kam Adolf Hitler an die Macht? Konnte er die Juden nicht leiden oder warum wurden sie verfolgt? Warum haben sich so wenige Menschen gewehrt? Viele Fragen stellen sich uns, wenn wir etwas von der Hitler-Zeit gehört oder gesehen haben. In dieser Stunde könnt ihr Fragen stellen, und wir versuchen, sie zu beantworten. Wir werden hierbei einzelne Räume in der Ausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ zu Rate ziehen, aber es gibt auch Bilder, Bücher, Hörspiele, die weiterhelfen können.
Dieses Angebot richtet sich an Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, aber falls ein jüngeres Kind schon Fragen hat, kann es gerne teilnehmen. Wenn die Eltern ihre Kinder begleiten, bitten wir sie, sich in dieser Stunde selbst zurückzuhalten und den Raum den Kindern zu überlassen.
Die Gedenkstätte Gestapogefängnis ist ausdrücklich ausgenommen, da sie einer eigenen Einführung bedarf. Zur Geschichte des EL-DE-Hauses und zur Gedenkstätte gibt es ein spezielles Angebot, die Familienführung.

Bitte melden Sie sich per Mail an unter: barbara.kirschbaum@stadt-koeln.de.
Sie können auch gerne schon Fragen der Kinder per Mail schicken, dann können wir uns entsprechend vorbereiten. 

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum | Reihe: Ferienprogramm | Treffpunkt: Kasse | Anmeldung bis: 21.10.2019

Anmeldung
Fr. 15.11.
18:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

»Der NSU-Prozess. Das Protokoll«

Buchvorstellung mit Anette Ramelsberger (Gerichtsreporterin und leitende Redakteurin, Süddeutsche Zeitung), Rainer Stadler (Innenpolitik, Süddeutsche Zeitung; Veröffentlichung der Protokolle im SZ-Magazin), Wiebke Puls (Schauspielerin) und Malte Sundermann (Schauspieler)

Zwischen 2000 und 2007 ermordete der »Nationalsozialistische Untergrund« (NSU) zehn Menschen: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter.

Erst nach den Selbstmorden der Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die gemeinsam mit Beate Zschäpe den Kern der Terrorgruppe bildeten, flog der NSU auf. Den rechtsterroristischen Hintergrund der Taten hatten die Ermittler*innen zuvor jahrelang nicht erkannt.

Schließlich wurden Beate Zschäpe und vier Unterstützern des NSU am Oberlandesgericht München der Prozess gemacht, der sich als schmerzhaftes und aufwändiges juristisches Herantasten an die Wahrheit entpuppte. Der Prozess dauerte 438 Verhandlungstage, gehört wurden mehr als 600 Zeugen, es gab rund 90 Nebenkläger. Verhandelt wurden die zehn Morde, zwei Bombenanschläge und 15 Raubüberfälle. Am 11. Juli 2018 wurde das Urteil verkündet.

Da vom Prozess kein offizielles Protokoll gefertigt wurde, haben Annette Ramelsberger, Tanjev Schultz, Rainer Stadler und Wiebke Ramm die Verhandlung für die Öffentlichkeit aufgezeichnet.

Im Rahmen der Buch-Präsentation werden ausgewählte Verhandlungstage von Schauspieler*innen verlesen – auch, um ein Zeichen gegen die Kultur des Verdrängens zu setzen und die hermetische Welt eines Gerichtssaals für Bürger*innen zu öffnen.

Eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung, in Kooperation mit dem NS-DOK

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 28.11.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Henry Oster: Ein jüdischer Junge überlebt Auschwitz

Erzähl-Abend und Lesung mit Dr. Karola Fings (Stv. Direktorin NS-DOK), Aaron Knappstein (Mitarbeiter NS-DOK) und Jörg Fabrizius (Schauspieler)

Mit vier Jahren spaziert er 1939 an der Hand seines Vaters durch die Straßen von Köln. Mit 16 Jahren wird er im April 1945, dem Tode nahe und nun Waise, in Buchenwald befreit. Er emigriert 1946 in die USA und schwört sich, nie wieder deutschen Boden zu betreten. Doch dann bricht er den Schwur und kommt 2010 mit dem Besuchsprogramm der Stadt Köln nach Köln. Er nimmt Kontakt zum NS-DOK auf und es entsteht ein dynamischer Prozess, der alle Beteiligten bereichert. In seinem Auftrag forscht das NS-DOK nach Holocaust-Überlebenden seiner Familie und findet Mickey Maxwell, eine Groß-Cousine, die ebenfalls in den USA lebt.

Dr. Karola Fings und Aaron Knappstein erzählen von ihren Begegnungen mit (Heinz) Henry Oster, die sie tief berührt und beeindruckt haben. Ein weiteres Ergebnis der Begegnung ist die Autobiografie »Rechts zum Leben, links zum Tod«, aus der der Kölner Schauspieler Jörg Fabrizius einige Passagen vorlesen wird. So kommt Henry Oster in dieser Veranstaltung auch selbst zu Wort, obwohl er leider kurz nach Fertigstellung des Buches am 17. März 2019 verstarb.

Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz«

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Karola Fings | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“, 15.11.2019 - 23.02.2020

Mo. 27.01.
18:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

Am Jahrestag der 75-jährigen Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz gedenken wir unter anderem den KZ-Überlebenden Kölner*innen. In diesem Jahr legen wir einen Schwerpunkt auf das Wirken und die Schicksale von Frauen während der Zeit des Nationalsozialismus.

In der Weimarer Republik hatten Frauen das Wahlrecht errungen und sich persönliche Freiheiten verschafft. Sie waren als Pazifistinnen und Gegnerinnen des aufkommenden Nationalsozialismus aktiv. Ab 1933 setzte die extrem patriarchalische NS-Diktatur ein rückschrittliches Frauenbild durch, minderte Bildungsmöglichkeiten und politische Mitwirkung. Dennoch akzeptierten auch Frauen die menschenfeindlichen Ziele des NS und wurden zu Täterinnen.

Wir stellen drei unterschiedliche Biografien vor:

Die kommunistische Arbeiterin und Widerstandskämpferin Gertrud (Trautchen) Hamacher, wurde im Juni 1933 verhaftet und saß im Klingelpütz ein. Ab 1934 ging sie in die Illegalität und bald ins Ausland, von wo sie Flugblätter und Schriften gegen die Nazis nach Deutschland schmuggelte. Auch ihre späteren Interventionen waren gefährlich und mutig.

Die Kölner Jüdin Renée Duering wurde 1943 gemeinsam mit ihrem Mann nach Auschwitz deportiert. Er wurde ermordet. Sie wurde frauenspezifischen Experimenten unterzogen. Es gelang ihr, zu fliehen. Auch ihr weiteres Schicksal ist spannend.

Die in Köln geborene Herta Oberheuser war eine grausame KZ-Ärztin. 1947 wurde sie als einzige Frau bei den Nürnberger Ärzteprozessen wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 20 Jahren Zuchthaus abgeurteilt.

Eine Veranstaltung der Projektgruppe Gedenktag

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: AntoniterCityKirche, Schildergasse | Teilnahme: kostenlos

Mo. 03.02.
14:30 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

»Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz«

mit Alwin Meyer (Kurator der Sonderausstellung)

Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der Spurensuche nach den »Kindern von Auschwitz«. In vielen Ländern führte er Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. 1990 erschien sein erstes Buch zum Thema »Die Kinder von Auschwitz«.1995 wurde sein gleichnamiger Dokumentarfilm im In- und Ausland ausgestrahlt. Zuletzt erschien »Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz« im Steidl Verlag.

Alwin Meyer wird einen Vortrag halten und Passagen aus seinem Buch lesen. Er wird von seinen Begegnungen mit Menschen erzählen, die als Kinder Auschwitz überlebt haben. Gerne beantwortet er auch Fragen.

14:30 Uhr: Teilnahme nur für Schüler*innen Eintritt frei (Anmeldung erforderlich im NS-DOK unter (0221-221-26332)

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Alwin Meyer | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“, 15.11.2019 - 23.02.2020

Mo. 03.02.
19:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

»Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz«

mit Alwin Meyer (Kurator der Sonderausstellung)

Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der Spurensuche nach den »Kindern von Auschwitz«. In vielen Ländern führte er Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. 1990 erschien sein erstes Buch zum Thema »Die Kinder von Auschwitz«.1995 wurde sein gleichnamiger Dokumentarfilm im In- und Ausland ausgestrahlt. Zuletzt erschien »Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz« im Steidl Verlag.

Alwin Meyer wird einen Vortrag halten und Passagen aus seinem Buch lesen. Er wird von seinen Begegnungen mit Menschen erzählen, die als Kinder Auschwitz überlebt haben. Gerne beantwortet er auch Fragen.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“, 15.11.2019 - 23.02.2020

Di. 04.02.
14:30 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

»Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz«

mit Alwin Meyer (Kurator der Sonderausstellung)

Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der Spurensuche nach den »Kindern von Auschwitz«. In vielen Ländern führte er Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. 1990 erschien sein erstes Buch zum Thema »Die Kinder von Auschwitz«.1995 wurde sein gleichnamiger Dokumentarfilm im In- und Ausland ausgestrahlt. Zuletzt erschien »Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz« im Steidl Verlag.

Alwin Meyer wird einen Vortrag halten und Passagen aus seinem Buch lesen. Er wird von seinen Begegnungen mit Menschen erzählen, die als Kinder Auschwitz überlebt haben. Gerne beantwortet er auch Fragen.

14:30 Uhr: Teilnahme nur für Schüler*innen Eintritt frei (Anmeldung erforderlich im NS-DOK unter (0221-221-26332)

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“, 15.11.2019 - 23.02.2020

Di. 04.02.
19:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

»Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz«

mit Alwin Meyer (Kurator der Sonderausstellung)

Alwin Meyer, Journalist und Sachbuchautor, begann 1972 mit der Spurensuche nach den »Kindern von Auschwitz«. In vielen Ländern führte er Gespräche mit Menschen, die bei ihrer Befreiung oft noch Kinder waren. Er hörte zu, fragte nach, kam wieder, fotografierte und filmte – getragen vom Vertrauen der Frauen und Männer, die ihm gegenübersaßen. 1990 erschien sein erstes Buch zum Thema »Die Kinder von Auschwitz«.1995 wurde sein gleichnamiger Dokumentarfilm im In- und Ausland ausgestrahlt. Zuletzt erschien »Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz« im Steidl Verlag.

Alwin Meyer wird einen Vortrag halten und Passagen aus seinem Buch lesen. Er wird von seinen Begegnungen mit Menschen erzählen, die als Kinder Auschwitz überlebt haben. Gerne beantwortet er auch Fragen.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Alwin Meyer | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“, 15.11.2019 - 23.02.2020

 
 
 

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