Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Keine Einschränkung | Wo: NS-Dokumentationszentrum | Was: Kurs | Lesung | Vortrag | Tagung | Seminar | Für Wen: Keine Einschränkung |

Fr. 20.09.
13:30 Uhr

Tagung | NS-Dokumentationszentrum

»Rassismus? Hier doch nicht?!« - Dagegen! … und dann?!

Workshop-Tagung der Mobilen Beratungsteams im Rheinland für Engagierte und Interessierte zum Erfahrungs- und Ideenaustausch

Auch in diesem Jahr lädt die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus wieder Akteur*innen aus Initiativen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Verbänden, Bildungseinrichtungen, Politik und Verwaltung zur Workshop-Tagung ein, auf der wir gemeinsam diskutieren und uns austauschen wollen.

Ist von Rassismus die Rede, so denken viele Menschen an Beleidigungen, gewalttätige Übergriffe oder an Neonazi-Propaganda. Oft wird dabei ausgeblendet, dass Rassismus Ausdruck eines gesellschaftlichen Machtverhältnisses ist, das sich auch in alltäglichen Situationen, in Sprache und institutionellem Handeln widerspiegelt. Stellungnahmen und Kampagnen gegen Rassismus allein lösen dieses Verhältnis nicht auf. Der rassismuskritische Blick auf das eigene Handeln bzw. die eigene Organisation ist sinnvoll und notwendig. Denn rassistische Verhältnisse können sich überall unbewusst reproduzieren und wirken sich auf die Menschen aus, die damit konfrontiert sind.

Verbindliche Anmeldung mit Angaben zu Name, Vorname, PLZ, Ort, E-Mail-Adresse sowie Bündnis/Institution bis 6. September 2019 per Mail an: info@mobile-beratung-nrw.de.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos

Fr. 20.09.
19:30 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

»Nie wieder Krieg!«: Schulaufsätze der 1950er Jahre aus Köln und Umgebung

mit Dr. Beate Müller (Universität Newcastle)

Wie dachten die Kriegs»kinder« in ihrer Jugend in den 1950er Jahren über die damals noch nahe Zeit des Hitlerregimes, der Besatzungszeit und der Gründungsphase der alten Bundesrepublik, die sie miterlebt hatten? Tausende von Schulaufsätzen des Hagener »Roeßler Archivs« zeigen, dass diese jüngsten Kriegskinder sich als Generation erfanden, um ihre Identität in der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft zu bestimmen. Die oft traumatischen Erfahrungen der 1940er Jahre werden vielfach als Erfolgsgeschichte erzählt, um sie in die eigene Lebensgeschichte integrieren zu können.

Dr. Beate Müller, geboren 1963, arbeitet als Literaturwissenschaftlerin und Kulturhistorikerin an der Universität Newcastle in Großbritannien. Als Expertin für Überlebenszeugnisse von Kriegskindern forscht sie derzeit über unveröffentlichte Aufsätze deutscher Schulkinder über den Zweiten Weltkrieg.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises für Intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH e.V., in Zusammenarbeit mit dem NS-DOK

Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Kriegserfahrungen 1939–1945«

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Beate Müller | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Di. 01.10.
09:00 Uhr

Tagung | NS-Dokumentationszentrum

Konfliktlandschaft Hürtgenwald

Auf der international besetzten Tagung zum Umgang mit Schlachtfeldern stellt Prof. Dr. Christoph Rass mit seinem Team die Ergebnisse der »Interdisziplinären Arbeitsgruppe Konfliktlandschaften« an der Universität Osnabrück zur Diskussion.

Der Hürtgenwald ist ein über Jahrzehnte durch Erinnerungszeichen markierter, kommentierter und überformter Erinnerungsort. Am »Vossenack Ridge«, einem Gebiet, wo im November 1944 die so genannte »Allerseelenschlacht« um die Ortschaften Vossenack, Kommerscheid und Schmidt stattfand, haben die Forschenden mit Hilfe der Magnetometrie die Oberflächen untersucht. Der Abgleich der so gewonnenen Befunde mit historischen Akten, Karten und Abbildungen sowie mündlichen Überlieferungen lässt ein mehrdimensionales Bild des Konfliktortes entstehen.

Im Vordergrund der Diskussion mit international forschenden Experten und Expertinnen stehen methodische und didaktische Zugänge zu solchen Orten der Gewalt.

Eine Veranstaltung der Universität Osnabrück und des Landschaftsverbands Rheinland in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Die Tagung erstreckt sich über zwei Tage.

Tagungsinformationen unter www.konfliktlandschaften.org

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Köln - Gürzenich, Isabellensaal | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

Mi. 16.10.
15:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

"Heute Nacht ist viel passiert" - Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg

Kern der Veranstaltung, die sich an Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren ggf. in Begleitung Erwachsener richtet, sind  Geschichten aus dem gleichnamigen Buch von Margaret Klare. Die Autorin hat als Kind den Zweiten Weltkrieg erlebt und für ihr Buch 1988 den Peter-Härtling-Preis für Kinder- und Jugendliteratur erhalten. Es geht um Nächte im Luftschutzkeller, Bombensplitter-Tauschen, um Zwangsarbeiter und um „Frieden und Apfelsinen und Schokolade“. Fotos und Dokumente der Sonderausstellung „Kriegserfahrungen“ und Objekte aus der Sammlung des NS-Dokumentationszentrums werden zur Veranschaulichung mit einbezogen.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum | Reihe: Ferienprogramm | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront“, 02.09.2019 - 02.11.2019

 
 
 

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