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Ab So. 23.02.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Wade Guyton Ausstellung

Während der Wayde Guyton Ausstel­lung im ste­ht das Team der Kunst:Dialoge je­den Son­n­tag von 13–15 Uhr in der Ausstel­lung für Fra­gen aller Art und zum Ge­spräche über die Ausstellung.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: kunst:dialoge | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

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Ab So. 01.03.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Wade Guyton Ausstellung

Während der Wayde Guyton Ausstel­lung im ste­ht das Team der Kunst:Dialoge je­den Son­n­tag von 13–15 Uhr in der Ausstel­lung für Fra­gen aller Art und zum Ge­spräche über die Ausstellung.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: kunst:dialoge | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

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Do. 05.03.
19:00 Uhr

Eröffnung | NS-Dokumentationszentrum

Kriegsenden in Köln – Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und dem 8. Mai 1945

Eine Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums mit Licht- und Audioinstallationen von Kane Kampmann

 Anlässlich der 75. Wiederkehr des Kriegsendes wird das NS-DOK völlig neue Wege beschreiten. Vom 6. März bis zum 24. Mai 2020 wird das Gewölbe des EL-DE-Hauses zu einer »Media-Box«. Gezeigt werden Kombinationen aus Licht- und Audioinstallationen sowie Film- und Bilder-Projektionen. Das eröffnet neue Zugänge zu den Themen »NS-Zeit«, »Krieg« und »Umgang mit der Vergangenheit«.

 Vertiefende historische Inhalte und Materialien werden in sieben Medienstationen vermittelt. Dort finden sich ausführliche Einführungstexte zu sämtlichen Themenaspekten; Auszüge aus Briefen und Tagebüchern in Wort und Schrift, hunderte Fotos, Ausschnitte aus historischem Filmmaterial sowie Passagen aus Videointerviews mit Zeitzeug*innen.

Parallel dazu wird die Stadt selbst zur Ausstellungsfläche. An drei Originalplätzen in Köln, an denen gegen Kriegsende wichtige Ereignisse stattfanden, werden von Texten begleitete Lichtinstallationen und Film-/Bilder-Projektionen gezeigt. Wir bringen die Geschichte dahin, wo sie geschah: Dadurch sollen die Teilnehmenden dazu angeregt werden, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich mit der Geschichte vor ihrer Haustür zu befassen.

1. Treffpunkt 19 Uhr: Vor dem Neptunbad auf dem Neptunplatz an der Venloer Straße
in Ehrenfeld
2. Treffpunkt 20:15 Uhr: EL-DE-Haus

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Neptunplatz Köln-Ehrenfeld (19.00 Uhr) und EL-DE-Haus (20:15 Uhr) | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Kriegsende in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

Di. 10.03.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Rot, Gelb, Blau: Blinky Palermo und die Kunst um 1970

Vortrag von Dr. Stefan Gronert anlässlich der Grafik-Ausstellung „Blinky Palermo. Die gesamten Editionen. Die Schenkung Ulrich Reininghaus“

„Ich bevorzuge eine ziemlich karge, simple Formensprache“, soll der früh verstorbene, heute mythisch verehrte Peter Heisterkamp, alias Blinky Palermo, in einer seiner wenigen Selbstaussagen verkündet haben. Neben der vielfach geometrischen Formensprache (Raster, Dreiecke etc.) ist es auch die reduzierte Farbgebung, die Palermos Bildsprache charakterisiert. Vor diesem Hintergrund geht der Vortrag von Stefan Gronert Palermos subversiver Auseinandersetzung mit dem Modernismus nach und richtet vergleichende Blicke auf zeitgenössische Bildkonzepte von Barnett Newman, Gerhard Richter, Imi Knoebel u.a.

Dr. Stefan Gronert ist Kurator am Sprengel Museum Hannover und Lehrbeauftragter an diversen Universitäten und Hochschulen. Er publizierte Monografien u.a. zu Gerhard Richter, Sigmar Polke, Jeff Wall, Düsseldorfer Fotoschule und weiteren Positionen der Kunst der Nachkriegszeit.

Vortrag in der Reihe „KunstBewusst“ der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum
und des Museum Ludwig e.V.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Reihe: KunstBewusst | Treffpunkt: Filmforum NRW | Preis: € 2,50 | ermäßigt: € 1,50

Do. 12.03.
19:00 Uhr

Eröffnung | NS-Dokumentationszentrum

Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

Eine Ausstellung des Fritz Bauer Instituts, Frankfurt am Main

Das KZ Buna-Monowitz wurde 1942 gemeinsam von dem Chemiekonzern I.G. Farben und der SS errichtet. Durch unmenschliche Arbeitsbedingungen kamen dort tausende Häftlinge zu Tode oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, wenn sie nicht mehr arbeitsfähig waren. Die Ausstellung zeichnet Entstehung, Betrieb und Auflösung des KZs nach. Historische Fotografien dokumentieren den Blick von Konzern und SS. Sie werden kontrastiert mit autobiographischen Texten sowie mit Aussagen von Überlebenden in den Nachkriegsprozessen. Informationen zu deren Bemühungen um Entschädigung nach 1945 beschließen die Ausstellung.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus“, 13.03.2020 - 24.05.2020

Do. 19.03.
15:00 Uhr

Vortrag | Museum Schnütgen

Eine Stunde Stadtgeschichte: Als die Hexen noch über Köln flogen

Für: Erwachsene | Von: Ehrenamtlicher Arbeitskreis des Museum Schnütgen | Mit: Dieter Herion | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Do. 19.03.
15:00 Uhr

Vortrag | Kölnisches Stadtmuseum

Eine Stunde Stadtgeschichte im Gartenzimmer des Museum Schnütgen

Thema diesmal: Als die Hexen noch über Köln flogen

Ab Februar 2019 teilen die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler des Arbeitskreises des Kölnischen Stadtmuseums ihr großes Wissen über die Stadtgeschichte auch mit den Besucherinnen und Besuchern des Museum Schnütgen – und zwar im stilvollen Gartenzimmer, mit Blick auf St. Cäcilien. In dieser Oase inmitten der Stadt berichten sie jeden dritten Donnerstag im Monat mit spannenden Vorträgen und Gesprächen über das Leben im mittelalterlichen Köln. Mit einem anschließenden gemeinsamen Besuch der Dauerausstellung schlägt die Veranstaltung die Brücke zu besonderen Exponaten des Museum Schnütgen (Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln).

Die Veranstaltung ist kostenlos, Teilnehmende müssen lediglich den Eintritt in die Dauerausstellung des Museum Schnütgen bezahlen (6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro).

Eine wunderbare Gelegenheit, durch die reiche Kölner Vergangenheit zu reisen und das Gartenzimmer im denkmalgeschützten 1950er-Jahre-Anbau des Museum Schnütgen zu genießen!

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums | Mit: Dieter Herion | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Do. 19.03.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Lynchjustiz an Piloten der Royal Air Force im Rheinland und Westfalen 1944/45

mit Aljosha Rohloff (Freier Mitarbeiter im NS-DOK)

Die Lynchjustiz an Piloten der Royal Air Force im Rheinland und Westfalen 1944/45 ist eine sehr spezifische Form von Verbrechen in der Endphase des Krieges. Auch in Köln und Umgebung wurden abgestürzte Piloten alliierter Bomber aufgegriffen und ohne jedes Verfahren gelyncht. Dieses Phänomen hat Aljosha Rohloff für das Rheinland erstmals und unter Auswertung sämtlicher verfügbarer Quellen erforscht.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Aljosha Rohloff | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Kriegsende in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

So. 29.03.
15:15 Uhr

Lesung | Römisch-Germanisches Museum

Die schönsten griechischen Sagen: Neu erzählt

Tapfere Helden, merkwürdige Fabelwesen und mächtige Götter: Das ist der Stoff aus dem Abenteuer gemacht sind! Und genau von diesen Personen erzählen die griechischen Sagen. Was »Hermes, der Gott der Diebe«, so alles anstellt und welche Sage sich hinter dem »Löwe mit dem eisernen Fell« verbirgt, wird in dieser Lesung gelüftet. Du darfst gespannt sein...

Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Dimiter Inkiow. Mit anschließender Führung.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten Köln/KFA e.V.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Do. 02.04.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Die Familie Ganz und die Lengfeldt’sche Buchhandlung. Lebensgeschichten einer jüdischen Buchhändlerfamilie

Mit Brigitte und Fritz Bilz (Herausgeber*innen)

Die Lengfeldt’sche Buchhandlung – vor der Nazizeit die größte Buchhandlung im Rheinland. Ihre Inhaber*innen: die jüdische Familie Ganz, Alexander, Cläre, geb. Meyer, mit ihren Kindern Anna, Karl-Justus, Lisbeth und Felix. Eine gebildete und hoch angesehene Familie in Köln.

Die Gemeinschaft zerbricht, als die Nationalsozialisten an die Macht kommen. 1934 emigriert der Großteil der Familie unter teilweise abenteuerlichen Umständen nach Belgien, Palästina, Frankreich, später Amerika.

Ihre Fluchtgeschichten und ihre Versuche, im Ausland Fuß zu fassen haben sie für ihre Kinder und Enkel aufgeschrieben. Entstanden sind authentische Berichte, die anschaulich und anrührend die Schicksale der Familienmitglieder beschreiben.

 

Brigitte Bilz und Fritz Bilz (Hrsg.)
Die Familie Ganz und die Lengfeld’sche Buchhandlung
Lebensgeschichten einer jüdischen Buchhändlerfamilie
Kleine Reihe des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 2
ISBN: 978-3-86331-510-8
ca. 240 Seiten | 19,– €
ISBN: 978-3-86331-960-1 (E-Book)
15,– €

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Brigitte und Fritz Bilz | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 16.04.
15:00 Uhr

Vortrag | Museum Schnütgen

Eine Stunde Stadtgeschichte: Caritas, Armut, Werke der Barmherzigkeit, Bettler und Gönner

Für: Erwachsene | Von: Ehrenamtlicher Arbeitskreis des Museum Schnütgen | Mit: Ulla Mende | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Do. 16.04.
15:00 Uhr

Vortrag | Kölnisches Stadtmuseum

Eine Stunde Stadtgeschichte im Gartenzimmer des Museum Schnütgen

Thema diesmal: Caritas, Armut, Werke der Barmherzigkeit, Bettler und Gönner

Ab Februar 2019 teilen die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler des Arbeitskreises des Kölnischen Stadtmuseums ihr großes Wissen über die Stadtgeschichte auch mit den Besucherinnen und Besuchern des Museum Schnütgen – und zwar im stilvollen Gartenzimmer, mit Blick auf St. Cäcilien. In dieser Oase inmitten der Stadt berichten sie jeden dritten Donnerstag im Monat mit spannenden Vorträgen und Gesprächen über das Leben im mittelalterlichen Köln. Mit einem anschließenden gemeinsamen Besuch der Dauerausstellung schlägt die Veranstaltung die Brücke zu besonderen Exponaten des Museum Schnütgen (Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln).

Die Veranstaltung ist kostenlos, Teilnehmende müssen lediglich den Eintritt in die Dauerausstellung des Museum Schnütgen bezahlen (6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro).

Eine wunderbare Gelegenheit, durch die reiche Kölner Vergangenheit zu reisen und das Gartenzimmer im denkmalgeschützten 1950er-Jahre-Anbau des Museum Schnütgen zu genießen!

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums | Mit: Ulla Mende | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Di. 21.04.
18:30 Uhr

Eröffnung | Museum Ludwig

Wolfgang-Hahn-Preisverleihung 2020

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Wolfgang-Hahn-Preis 2020: Betye Saar“, 22.04.2020 - 26.07.2020

Mi. 22.04.
18:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Now What. Global Perspectives

Lecture by Prof. Katrin Müller-Russo (Design & Ecology, KISD).

In English / fee 3 € / admission free for Overstolzen and students

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: MAKKfuture | Treffpunkt: Overstolzensaal

Do. 23.04.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Multimedialer Vortrag - Die »Kriegsenden« in Köln

mit Dr. Martin Rüther (Wiss. Mitarbeiter des NS-DOK & Kurator der Sonderausstellung »Kriegsenden in Köln«)

In einem mit Fotos, Zeitzeugenaussagen und historischen Filmausschnitten angereicherten Vortrag wird Dr. Martin Rüther die Monate zwischen Ende 1944 und Mai 1945 Revue passieren lassen und dabei die drei »Kriegsenden« herausarbeiten, die Köln zwischen dem 6. März und dem 8. Mai 1945 erlebte.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Martin Rüther | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Kriegsende in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945“, 06.03.2020 - 24.05.2020

Fr. 24.04.
19:55 Uhr

Eröffnung | Museum Ludwig

Eröffnung der Ausstellung "Mapping the Collection"

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 25.04.2020 - 23.08.2020

Do. 30.04.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Kollektive Unschuld. Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern

mit Samuel Salzborn (apl. Professor für Politikwissenschaft am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen und Visiting Fellow am Centre for the Study of Democratic Cultures and Politics der Rijksuniversiteit Groningen)

Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und der Shoah galt lange als bundesdeutsche Erfolgsgeschichte. Dieses Image beginnt mit der zunehmenden Rechtsradikalisierung in Politik und Gesellschaft mehr und mehr zu bröckeln. Doch wurde in diesem bundesdeutschen Selbstbild immer schon die Geschichte der Schuld- und Erinnerungsabwehr, der Täter-Opfer-Umkehr, der Selbststilisierung als Opfer und der antisemitischen Projektion ausgeblendet. Eine (selbst-)kritische Aufarbeitung der Vergangenheit hat auch 75 Jahre nach der Niederschlagung des Nationalsozialismus auf gesellschaftlicher Ebene kaum stattgefunden: durch die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern manifestiert sich vielmehr ein Selbstbild, das um den Mythos kollektiver Unschuld kreist.

Das Buch »Kollektive Unschuld. Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern« von Samuel Salzborn erscheint im März 2020 im Verlag Hentrich und Hentrich.

Eine Veranstaltung der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung vom Nationalsozialismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa am 8. Mai 1945.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Samuel Salzborn | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 07.05.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Dr. Max Samuel – ein Kölner Gynäkologe als Häftlingsarzt in Auschwitz

mit Dr. Jochen Menge

Dr. Max Samuel nahm als internierter jüdischer Arzt im KZ Auschwitz an medizinischen Experimenten mit jüdischen Frauen teil und seine Rolle hierbei wird bis heute kontrovers diskutiert. Sein schärfster Kritiker, Robert Jay Lifton, bezeichnet ihn gar als Kollaborateur.

Der Vortrag handelt jedoch nicht ausschließlich von dem Geschehen in Auschwitz, sondern schildert unter Auswertung bislang unbeachteter Quellen auch Samuels vorangehendes Leben: den Aufstieg aus sehr einfachen Verhältnissen zu einem angesehenen Mitglied der Kölner bürgerlichen Oberschicht und die sich anschließende Vertreibung ins belgische Exil.

Dr. Jochen Menge ist ein Historiker aus Frechen (Max Samuels Geburtsort) mit vielen Veröffentlichungen zur Regionalgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, zuletzt mit einem Beitrag in Verlorene Freiheit: Nationalsozialistische Schutzhaft 1933/34 im heutigen Rhein-Erft-Kreis, hg. Josef Wißkirchen (Berlin 2019). Seine Studie Frechens Juden im Westdeutschen Beobachter ist auch im Internet verfügbar: (www.stadtarchiv-frechen.de/stadtgeschichte/veroeffentlichungen/quellen).

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Jochen Menge | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Sa. 09.05.
18:30 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Madonnas letzter Traum

Autorenlesung mit Doğan Akhanlı

In seinem Roman "Madonnas letzter Traum" verwebt Doğan Akhanlı fiktionale Elemente mit wahren Ereignissen. Er greift die Novelle „Madonna im Pelzmantel“ des türkischen Dichters Sabahattin Ali auf, die von einer Liebesbeziehung zwischen einem jungen türkischen Mann und einer jungen jüdischen Malerin im Berlin der 1920er Jahre erzählt und macht Ali selbst zur Romanfigur, die gesteht, die jüdische Malerin Maria Puder sei in Wirklichkeit anders gestorben als in seiner Novelle. Die Flucht der Malerin vor dem NS-Regime wird mit dem Schicksal des Flüchtlingsschiffs »Struma« verknüpft, das 1942 vor Istanbul versenkt wurde, und mit Fluchterfahrungen unserer Tage.

Doğan Akhanlı, 1957 in der Türkei geboren, hat zahlreiche Romane und ein Theaterstück verfasst. „Die Tage ohne Vater” (dt. 2016) und „Madonnas letzter Traum” (türk. 2005) wurden zu den wichtigsten Romanveröffentlichungen der Türkei gewählt. 2013 erhielt er den Pfarrer-Georg-Fritze Preis in Köln, 2018 den Europäischen Toleranzpreis in Österreich.

1991 musste er aus der Türkei fliehen und kam als politischer Flüchtling nach Deutschland. Seit 1992 lebt er in Köln. Sein Kernthema ist die Auseinandersetzung mit den Genoziden des 20. Jahrhunderts. Aufgrund seiner politischen Haltung war er mehrfach in der Türkei inhaftiert; zuletzt wurde er 2017 in Spanien aufgrund eines türkischen Haftbefehls festgenommen und schrieb darüber das Buch „Verhaftung in Granada“.

Eine Veranstaltung von Gerrit Wustmann, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Doğan Akhanlı | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Sa. 09.05.
20:30 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Madonnas letzter Traum

Autorenlesung mit Doğan Akhanlı

In seinem Roman "Madonnas letzter Traum" verwebt Doğan Akhanlı fiktionale Elemente mit wahren Ereignissen. Er greift die Novelle „Madonna im Pelzmantel“ des türkischen Dichters Sabahattin Ali auf, die von einer Liebesbeziehung zwischen einem jungen türkischen Mann und einer jungen jüdischen Malerin im Berlin der 1920er Jahre erzählt und macht Ali selbst zur Romanfigur, die gesteht, die jüdische Malerin Maria Puder sei in Wirklichkeit anders gestorben als in seiner Novelle. Die Flucht der Malerin vor dem NS-Regime wird mit dem Schicksal des Flüchtlingsschiffs »Struma« verknüpft, das 1942 vor Istanbul versenkt wurde, und mit Fluchterfahrungen unserer Tage.

Doğan Akhanlı, 1957 in der Türkei geboren, hat zahlreiche Romane und ein Theaterstück verfasst. „Die Tage ohne Vater” (dt. 2016) und „Madonnas letzter Traum” (türk. 2005) wurden zu den wichtigsten Romanveröffentlichungen der Türkei gewählt. 2013 erhielt er den Pfarrer-Georg-Fritze Preis in Köln, 2018 den Europäischen Toleranzpreis in Österreich.

1991 musste er aus der Türkei fliehen und kam als politischer Flüchtling nach Deutschland. Seit 1992 lebt er in Köln. Sein Kernthema ist die Auseinandersetzung mit den Genoziden des 20. Jahrhunderts. Aufgrund seiner politischen Haltung war er mehrfach in der Türkei inhaftiert; zuletzt wurde er 2017 in Spanien aufgrund eines türkischen Haftbefehls festgenommen und schrieb darüber das Buch „Verhaftung in Granada“.

Eine Veranstaltung von Gerrit Wustmann, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Doğan Akhanlı | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

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