Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Keine Einschränkung | Wo: Römisch-Germanisches Museum | NS-Dokumentationszentrum | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln | Was: Lesung | Vortrag | Für Wen: Keine Einschränkung |

So. 06.09.
11:00 Uhr

Vortrag | Römisch-Germanisches Museum

Edles Spinngerät - nützlich, kostbar und repräsentativ

Vor der Erfindung des Spinnrades wurde Garn ausschließlich mit der Handspindel hergestellt. In römischer Zeit waren überwiegend Frauen dafür zuständig. Wohlhabende Damen verbanden das Notwendige mit dem Angenehmen und benutzten Spinngeräte aus kostbaren Materialien, die ihnen schließlich ins Grab gelegt wurden.

Anstelle einer Führung erhalten Sie im Vortrag Informationen zum Thema und zu Objekten aus der Ausstellung. Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, diese in der Ausstellung selbst zu erkunden.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Museumskasse.

Für: Alle | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Gisela Michel M.A., Dr. Raymund Gottschalk | Treffpunkt: Vortragsaal | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 02.09.2020

Anmeldung
Do. 17.09.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Das Reichsarbeitsministerium und die Deutsche Arbeitsfront

Mit Rüdiger Hachtmann (apl. Professor an der Technischen Universität Berlin und Senior Fellow am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Rüdiger Hachtmann fertigt für die Unabhängige Historikerkommission zur Geschichte des Reichsarbeitsministeriums derzeit eine Studie zur Geschichte des Ministeriums in der NS-Zeit an.)

Nach der Zerschlagung der Gewerkschaften im Jahr 1933 trat die deutsche Arbeitsfront (DAF) – als bald größte Massenorganisation der NS-Zeit – an deren Stelle. Sie beanspruchte Einfluss auf das Arbeitsleben und die Freizeitgestaltung aller Beschäftigten im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie. Die erhebliche Überschneidung mit dem Geschäftsbereich des Reichsarbeitsministeriums führte zu einer umfangreichen Zusammenarbeit, aber auch zum Ringen um Kompetenzen.

Rüdiger Hachtmann beleuchtet in seinem Vortrag das Verhältnis von DAF und Reichsarbeitsministerium und damit auch das Verhältnis von politischer Bewegung und Staat. Auf diese Weise ergibt sich ein detailreiches Bild von der Rolle der Ministerialbürokratie im Machtgefüge des nationalsozialistischen Staates.

Moderation: Robert Muschalla (Ausstellungs- und Veranstaltungsmanager des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln)

Eine Veranstaltung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln zur Sonderausstellung «Das Reichsarbeitsministerium 1933–1945. Beamte im Dienst des Nationalsozialismus«

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Das Reichsarbeitsministerium 1933-1945. Beamte im Dienst des Nationalsozialismus“, 21.08.2020 - 25.10.2020

So. 20.09.
11:30 Uhr

Vortrag | Römisch-Germanisches Museum

Gekommen, um zu bleiben? Menschen aus aller Welt und ihre Geschichten im römischen Köln

Bereits in der Antike kamen viele Menschen von weit her ins römische Köln, um in der CCAA neue Herausforderungen zu suchen. Einige von ihnen haben ihre Spuren hinterlassen, aus denen sich Biografien rekonstruieren lassen.

Anstelle einer Führung erhalten Sie im Vortrag Informationen zum Thema und zu Objekten aus der Ausstellung. Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, diese in der Ausstellung selbst zu erkunden.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Museumskasse.

Für: Alle | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Julia Rückert M.A. | Treffpunkt: Vortragssaal | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 16.09.2020

Anmeldung
So. 27.09.
16:00 Uhr

Vortrag | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Die Marke Ballett am Rhein. Eine Kommunikationsstrategie für eine Tanzcompagnie

Vortrag von Nina Neusitzer, Geschäfts­füh­re­rin der Desi­gnagen­tur Mark­wald Neu­sit­zer Iden­ti­ty.

Online-Ticket erforderlich: https://www.sk-kultur.de/ticketing-reizend-tanz-in-der-werbung

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Im Mediapark 7 (3. OG), Kasse | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 4,00 | Ohne Ausstellungsbesuch: 5,50 €; erm. 3,00 €

Do. 01.10.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Leben und Tod in der Epoche des Holocaust in der Ukraine

Bis in die 1990er Jahre kam dem Holocaust in der Ukraine in öffentlichen Debatten, aber auch in der Forschung wenig Beachtung zu. Erst allmählich gerieten die deutschen Verbrechen in der Ukraine in den Blick. Wesentlich dazu beigetragen hat der ukrainische Historiker Boris Zabarko, der – 1935 geboren – als Kind den Holocaust im Ghetto Schargorod überlebte. Seit Mitte der 1990er Jahre veröffentlicht er auf Russisch Zeugnisse von Überlebenden. Ein erster Band erschien 1999 in Kiew, den Margret und Werner Müller auf Deutsch herausgaben.

Auf Boris Zabarkos Bitte hin haben sie auch die Herausgabe der folgenden drei Bände auf Deutsch besorgt. Um ein Gesamtbild vom Holocaust in der Ukraine zu vermitteln, wurden in der deutschen Ausgabe die 215 Berichte nicht alphabetisch aufgeführt, sondern den jeweiligen Tatorten zugeordnet. Die Orte folgen der Chronologie der Besetzung durch die Wehrmacht. Entstanden ist eine »Geografie des Holocaust« in der Ukraine. In der Veranstaltung im NS-Dokumentationszentrum stellen Margret und Werner Müller nun das im letzten Jahr erschienene Buch vor.

Moderation: Tatiana Dettmer (Geschäftsführerin des Lew Kopelew Forum e.V.)

Boris Zabarko, Margret Müller, Werner Müller (Hg.): Leben und Tod in der Epoche des Holocaust in der Ukraine. Zeugnisse von Überlebenden. Metropol-Verlag, Berlin 2019.

Eine Veranstaltung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln in Kooperation mit dem Lew Kopelew Forum

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Tatiana Dettmer | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 08.10.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Die Familie Ganz und die Lengfeld’sche Buchhandlung. Lebensgeschichten einer jüdischen Buchhändlerfamilie

mit Brigitte und Fritz Bilz (Herausgeber*innen)

Die Lengfeld’sche Buchhandlung war vor der Nazizeit die größte Buchhandlung im Rheinland. Ihre Inhaber*innen, die jüdische Familie Ganz: Alexander, Cläre, geb. Meyer, mit ihren Kindern Anna, Karl-Justus, Lisbeth und Felix. Eine gebildete und hoch angesehene Familie in Köln.

Die Gemeinschaft zerbricht, als die Nationalsozialisten an die Macht kommen. 1934 emigriert der Großteil der Familie unter teilweise abenteuerlichen Umständen nach Belgien, Palästina, Frankreich, später Amerika.

Ihre Fluchtgeschichten und ihre Versuche, im Ausland Fuß zu fassen, haben sie für ihre Kinder und Enkel aufgeschrieben. Entstanden sind authentische Berichte, die anschaulich und anrührend die Schicksale der Familienmitglieder beschreiben.

Brigitte Bilz und Fritz Bilz (Hrsg.) Die Familie Ganz und die Lengfeld’sche Buchhandlung Lebensgeschichten einer jüdischen Buchhändlerfamilie (Kleine Reihe des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, Band 2)

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

 
 
 

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