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Sa. 13.08.
14:00 - 15:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Was geschah im EL-DE-Haus?

Das EL-DE-Haus hat eine besondere Geschichte. Mitten in Köln gelegen, war es zehn Jahre lang Sitz der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). In dem ehemaligen Gefängnis im Keller des Hauses sind über 1.800 Inschriften an den Wänden erhalten, die von den damaligen Häftlingen stammen. Während der Führung erfährst du mehr über diese Menschen und ihre Haftbedingungen.

Das Angebot richtet sich an Familien und Kinder im Alter zwischen 10 und 14 Jahren. 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Kasse. Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Abb.: EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25/ Ecke Elisenstraße (NS-DOK, Joern Neumann)

Für: Kinder ab 10 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Elke Stoll-Berberich | Reihe: Familienführung | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 11.08.2022

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Sa. 13.08.
16:00 - 17:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

What happened at the EL-DE-House?

Discover the extraordinary history of this building! Originally planned to be a business house, it was turned into the Gestapo-headquarter of Cologne. The memorial place in the cellar with the ten former cells of the Gestapo prison reminds visitors of the victims and terror during this time. More than 1800 wall inscriptions by prisoners bear witness to torture and murder. The exhibition »Cologne under National Socialism« gives you an insight into everyday life in Cologne during the years 1933 to 1945 as well as into the history of the EL-DE-House.

Registration is recommended in due to restricted attendance. You can ask for participation at the counter right before the guided tour. Please take note of the current corona-safety-precautions.

pic.: EL-DE-Haus Appellhofplatz 23-25 (NS-DOK, Joern Neumann)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Elke Stoll-Berberich | Treffpunkt: foyer EL-DE-house | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 08.08.2022

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen) Alle Termine anzeigen
So. 14.08.
15:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das jüdische Köln – Vom "Jüddespidohl" durch das jüdische Ehrenfeld

Ehrenfeld besitzt eine eindrucksvolle jüdische Vergangenheit und Gegenwart. Der Rundgang öffnet den Blick für die jüdischen Bewohner:innen und ihr Leben.

Entdecken Sie mit Gregor Aaron Knappstein die vielfältige Geschichte und Geschichten. Er ist Mitglied der Jüdischen Liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums. 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher am Treffpunkt. Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen und halten sich während der Veranstaltung außerhalb des EL-DE-Hauses an die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen.

Abb.: Krankenschwester und kleiner Patient im Israelitischen Asyl, © NS-Dok

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Wohlfahrtszentrum Ottostr. 85 (Eingang Nussbaumer Str.) Köln-Ehrenfeld | Preis: € 6,00 | Anmeldung bis: 09.08.2022

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

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Di. 16.08.
15:30 - 17:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Geschichte begreifen im Kölner EL-DE-Haus: Führung für sehbehinderte und blinde Menschen

Erfahren Sie während des Rundgangs mit Heike Rentrop durch die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ und die Gedenkstätte Gestapogefängnis mehr über die Geschichte des EL-DE-Hauses und die NS-Zeit in Köln – erstmals erzählt auf eine ganz neue Art und Weise: Anhand verschiedener Exponate wird die Vergangenheit tastend erfahrbar und die Geschichte im Wortsinne begriffen. Die Veranstaltung richtet sich an sehbehinderte und blinde Menschen, deren Bedürfnissen wir mit diesem eigens für diese Zielgruppe entwickelten Format entsprechen möchten.

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzet auf acht sehbehinderte und blinde Besucher*innen plus Begleitung. Bitte melden Sie sich an und geben Sie bei der Buchung an, ob sie mit Begleitung kommen. 

Wir nehmen Ihre Buchung für dieses Angebot auch telefonisch zu unseren Servicezeiten (Di.-Fr. 9-12 Uhr und Do. auch 13-15 Uhr) unter der Rufnummer 0221/221-32563 an.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Bei Interesse an unserem inklusiven Angebot möchten wir Sie gerne auch auf das entsprechende buchbare Format hinweisen.

Abb.: Die Inhalte der Führung werden durch zahlreiche Gegenstände und Exponate haptisch erfahrbar und erläutert.

Für: Menschen mit Behinderung | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heike Rentrop | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 11.08.2022

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Fr. 19.08.
17:00 - 19:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Geschichte der Sinti*zze und Rom*nja - Eine Stolpersteinführung durch das Griechenmarktviertel

Ausgehend vom EL-DE-Haus führt dieser Rundgang über den Blaubach und die Thieboldsgasse zu den Spuren von Lebensgeschichten deportierter Sinti*zze und Rom*nja: Durch das damals kleinteiligen und dicht bebaute Viertel, vorbei am ehemaligen Standort der Kriminalpolizei und dem heutigen Gesundheitsamt, das während der NS-Zeit für die Gutachten zur Sterilisation zuständig war. Es ist vor allem die frühe Deportation vom 16. – 21. Mai 1940, auf die wir beim Rundgang immer wieder zu sprechen kommen werden.

Anhand der Lebensgeschichten rassistisch verfolgter Sinti*zze und Rom*nja setzen wir uns auch mit den unterschiedlichen Selbstbezeichnungen auseinander und beleuchten die Eigenständigkeit und Vielfalt dieser nationalen Minderheit in Deutschland damals wie heute. Erst 1982 – und nur durch den Einsatz der Sinti*zze und Rom*nja selbst – wurde der rassistische Massenmord an Ihnen als NS-Verbrechen und Völkermord anerkannt.

Abb.: Die "Spur der Erinnerung" von Gunter Demnig (Foto Martin Vollberg)

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher am Treffpunkt. Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen und halten sich während der Veranstaltung außerhalb des EL-DE-Hauses an die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Katja Lambert | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Preis: € 1,00 | Kurzbesuch Gedenkstätte | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 17.08.2022

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So. 21.08.
15:00 - 16:30 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Zwischen Verdrängen und Verantwortung: Mahn- und Erinnerungsorte in der Kölner Innenstadt

An die Zeit des Nationalsozialismus wird heute in vielfältiger Weise erinnert: Im öffentlichen Raum und der Medienlandschaft, in Schule, Politik und gesellschaftlichen Diskursen wird der Opfer dieser Zeit gedacht. Diese Gedenk- und Erinnerungskultur hat ihrerseits aber eine wechselvolle, oft umstrittene Geschichte. Ausgehend vom EL-DE-Haus und der Gedenkstätte Gestapogefängnis erkunden Sie Erinnerungsstätten im näheren Stadtraum: Anhand von Denkmälern, den Stolpersteinen oder neueren Mahnmalen werden die verschiedenen Formen und Ausdrücke der öffentlichen Erinnerungskultur in Köln erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher am Treffpunkt. Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen und halten sich während der Veranstaltung außerhalb des EL-DE-Hauses an die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen.

Abb.: Ansicht des EL-DE-Hauses vom Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz aus, © NS-DOK, Dirk Lukaßen

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Katja Lambert | Treffpunkt: vor dem EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23 - 25 | Preis: € 1,00 | Kurzbesuch Gedenkstätte | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 16.08.2022

Anmeldung
Do. 25.08.
19:30 - 21:30 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

„Freiheitsliebende Menschen lassen sich nicht zähmen“ - Eine Lesung mit Yahya Ekhou

Im westafrikanischen Mauretanien werden Apostasie („Abfall vom Glauben“) und Blasphemie („Gotteslästerung“) hart bestraft. Ex-Muslim*innen, Aktivist*innen und Journalist*innen drohen Gefängnis, Folter und sogar die Todesstrafe. Yahya Ekhou erzählt in seinem Buch „Freiheitsliebende Menschen lassen sich nicht zähmen“ (Alibri Verlag, in Vorb.) die Geschichte eines jungen Mannes, der sich als Erster in der Islamischen Republik Mauretanien öffentlich zum Atheismus bekannte. Nachdem eine Fatwa („religiöses Rechtsgutachten“) gegen ihn ausgestellt wurde, demonstrierten Islamisten gegen ihn und forderten seine Hinrichtung. Er wurde verklagt und ihm wurde die Staatsbürgerschaft entzogen.

Yahya Ekhou thematisiert in seinem Buch die Gewalt und die Bedrohung extremistischer Kräfte, die auch in Deutschland nicht enden wollten, sowie seinen Kampf für die Freiheit. Das Gespräch mit dem Autor sowie Mirjam Kay Mashkour, Autorin und Lektorin, die das Manuskript aus dem Englischen übersetzt hat, leitet Roberto Di Bella, Initiator des Autorencafé fremdwOrte.

Yahya Ekhou ist ein mauretanischer Menschenrechtsaktivist, Autor und Atheist. In Kairo studierte er Jura und NGO-Management. Er ist Gründer des Netzwerk der Liberalen in Mauretanien. 2018 floh er nach Deutschland. Hier engagiert er sich unter anderem in der Säkularen Flüchtlingshilfe e.V. für das Recht auf Meinungsfreiheit, verfasst Artikel, Essays und hält Reden über die Rechtslage in seinem Heimatland.

Bitte melden Sie sich bei Jashar Erfanian (erfanian@koelner-fluechtlingsrat.de) zur Lesung an. 

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum Autorencafé fremdwOrte, Literaturhaus Köln, Forum für Willkommenskultur | Treffpunkt: Literaturhaus Köln: Großer Griechenmarkt 39, 50676 Köln | Teilnahme: kostenlos

Fr. 26.08.
15:00 - 16:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Vier Schicksale – zwei Orte: Täter und Opfer, Verfolgung und Verbrechen in Köln und Brauweiler – Online Führung

Das EL-DE-Haus in Köln und die ehemalige Arbeitsanstalt in Brauweiler – zwei Orte, die beide durch die Kölner Gestapo als Haftstätten genutzt wurden und insbesondere zum Kriegsende Orte der Verfolgung, von Verbrechen, Folter und Mord wurden.

Heinz Humbach, Teofila Turska, Ilse Neugebauer und Fritz Theilen – vier Lebensgeschichten, vier Verfolgungsgeschichten, die beide Orte verbinden.

Erfahren Sie in dieser Online-Veranstaltung in Kooperation von EL-DE-Haus und LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler mehr über die Arbeit der Gestapo in Köln und Brauweiler sowie die vier Biographien, die jeweils für eine Gruppe von Verfolgten stehen: für das Nationalkomitee Freies Deutschland und den Widerstand zum Kriegsende, für die Verfolgung der Zwangsarbeiter:innen, für das Schicksal jüdischer Menschen sowie für die Verfolgung unangepasster Jugendlicher.
Rein virtuell besuchen Sie mit Markus Thulin, Gedenkstättenpädagoge in Brauweiler, und Heike Rentrop, freie Mitarbeiterin am NS-DOK, über den 360-Grad-Rundgang oder auch live per Video geführt beide Gedenkstätten.

Bitte melden Sie sich für diese Online-Veranstaltung an. Anschließend erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton sowie alle weiteren Informationen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an Onine-Veranstaltungen.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

Abb.: Screenshot aus dem gleichnamigen digitalen Workshopangebot in Kooperation von LVR-Kulturhaus Brauweiler und EL-DE-Haus.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heike Rentrop | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Big Blue Button | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 24.08.2022

Anmeldung
So. 28.08.
15:00 - 16:30 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Das jüdische Köln – Vom "Jüddespidohl" durch das jüdische Ehrenfeld

Ehrenfeld besitzt eine eindrucksvolle jüdische Vergangenheit und Gegenwart. Der Rundgang öffnet den Blick für die jüdischen Bewohner:innen und ihr Leben.

Entdecken Sie mit Gregor Aaron Knappstein die vielfältige Geschichte und Geschichten. Er ist Mitglied der Jüdischen Liberalen Gemeinde Köln und Mitarbeiter des NS-Dokumentationszentrums. 

--- Die Veranstaltung muss leider entfallen. Wir bitten um Entschuldigung. ---

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher am Treffpunkt. Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen und halten sich während der Veranstaltung außerhalb des EL-DE-Hauses an die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen.

Abb.: Krankenschwester und kleiner Patient im Israelitischen Asyl, © NS-Dok

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Aaron Knappstein | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Wohlfahrtszentrum Ottostr. 85 (Eingang Nussbaumer Str.) Köln-Ehrenfeld | Preis: € 6,00

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Do. 01.09.
18:30 - 20:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Als Gedenkstätte erinnert das ehemalige Hausgefängnis mit den über 1.800 selbstständigen Inschriften in den zehn Zellen an das Schicksal der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.
Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses und der Gedenkstätte. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Abb.: EL-DE-Haus 23 - 25/ Ecke Elisenstraße (NS-DOK, Jörn Neumann)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner, Heinrich Ludwig Bleicher | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 28.08.2022

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Do. 01.09.
19:00 - 21:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

Ungewohnte Einblicke: Amateurfilme aus dem Nationalsozialismus

Das Interesse an Zeugnissen von »gewöhnlichen Deutschen« aus der Zeit des Nationalsozialismus ist groß. Erst kürzlich strahlte das ZDF eine mehrteilige Dokumentation über Privatfilme aus den Jahren 1933–45 aus, die ein Millionenpublikum erreichte. Jörg Müllner, Historiker und Filmemacher, hat für diese Dokus eine Fülle an privaten und bislang oft unbekannten Filmen aufgespürt. Michaela Scharf, Historikerin an der Universität Gießen, forscht über Amateurfilme aus der Zeitdes Nationalsozialismus. Im Anschluss an einen längeren Ausschnitt aus Müllners Dokumentarfilm »Wir im Krieg. Privatfilme aus der NS-Zeit« (2019, 43 Min.) geht es im Gespräch um die historische Analyse und Interpretation dieser spannenden, aber oftmals sperrigen Quellen. Wo lagern diese filmischen »Schätze« heute? Wer konnte damals überhaupt filmen? Inwiefern ermöglichen diese Privatfilme Blicke in den »Alltag« gewöhnlicher Deutscher?

Abb.: 31. Dezember 1938: Der Leipziger Walter Lenger begrüßt vor der Kamera das neue Jahr © Agentur Karl Höffkes

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Theo Beckers“, 25.05.2022 - 18.09.2022

Sa. 03.09.
14:00 - 15:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstätte Gestapogefängnis und Dauerausstellung "Köln im Nationalsozialismus"

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Als Gedenkstätte erinnert das ehemalige Hausgefängnis mit den über 1.800 selbstständigen Inschriften in den zehn Zellen an das Schicksal der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.
Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses und der Gedenkstätte. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Abb.: EL-DE-Haus 23 - 25/ Ecke Elisenstraße (NS-DOK, Jörn Neumann)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 29.08.2022

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Do. 08.09.
16:30 - 18:00 Uhr

Fortbildung | NS-Dokumentationszentrum

Reichspogromnacht: Zeitzeugen zuhören, urban sketching und weitere handlungsorientierte Zugänge zur Geschichte

Am 10.11.1938 gingen viele Kölner Schüler*innen unbedarft zur Schule. Dass es qualmte und verbrannt roch, nahmen sie verwundert zur Kenntnis. Aber fast niemand sprach darüber. Warum hingen Gardinen in Bäumen am Rathenauplatz und warum waren die Schaufensterscheiben von Geschäften in der Hohe Straße kaputt? Die Jugendlichen wunderten sich. Jahrzehnte später erzählten sie in Interviews mit dem NS-Dokumentationszentrum davon.

Diese Erzählungen sind Teil der Datenbank „Erlebte Geschichte". Wir hören sie uns in der Fortbildung an und erörtern Chancen und Risiken des Umgangs mit „Oral history“. Darüber hinaus werden handlungsorientierte Zugänge wie das Urban sketching vorgestellt.

Die Online-Fortbildung richtet sich an Lehrer*innen der Sekundarstufen I und II in den Fächern Geschichte Gesellschaftslehre, Politikwissenschaften, Deutsch oder Kunst.

Weitere Infos auf dem Padlet: Reichspogromnacht (padlet.com) 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Mit der Anmeldebestätigung erhalten Sie den Link zur Videoplattform BigBlueButton mit allen weiteren Informationen.

Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen. Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

 

 

Abb: Padlet zur Fortbildung (Birgit Kloppenburg, Museumsschule Köln)

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Birgit Kloppenburg, Dr. Dirk Lukaßen | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 06.09.2022

Anmeldung
Sa. 10.09.
12:00 - 13:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

What happened at the EL-DE-House?

Discover the extraordinary history of this building! Originally planned to be a business house, it was turned into the Gestapo-headquarter of Cologne. The memorial place in the cellar with the ten former cells of the Gestapo prison reminds visitors of the victims and terror during this time. More than 1800 wall inscriptions by prisoners bear witness to torture and murder. The exhibition »Cologne under National Socialism« gives you an insight into everyday life in Cologne during the years 1933 to 1945 as well as into the history of the EL-DE-House.

Registration is recommended in due to restricted attendance. You can ask for participation at the counter right before the guided tour. Please take note of the current corona-safety-precautions.

pic.: EL-DE-Haus Appellhofplatz 23-25 (NS-DOK, Joern Neumann)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Treffpunkt: foyer EL-DE-house | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 05.09.2022

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Sa. 10.09.
14:00 - 15:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Was geschah im EL-DE-Haus?

Das EL-DE-Haus hat eine besondere Geschichte. Mitten in Köln gelegen, war es zehn Jahre lang Sitz der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). In dem ehemaligen Gefängnis im Keller des Hauses sind über 1.800 Inschriften an den Wänden erhalten, die von den damaligen Häftlingen stammen. Während der Führung erfährst du mehr über diese Menschen und ihre Haftbedingungen.

Das Angebot richtet sich an Familien und Kinder im Alter zwischen 10 und 14 Jahren. 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Kasse. Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Abb.: EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25/ Ecke Elisenstraße (NS-DOK, Joern Neumann)

Für: Kinder ab 10 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Elke Stoll-Berberich | Reihe: Familienführung | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 08.09.2022

Anmeldung Alle Termine anzeigen
So. 11.09.
11:00 - 12:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Geschichte begreifen im Kölner EL-DE-Haus: Führung für sehbehinderte und blinde Menschen

Erfahren Sie während des Rundgangs mit Heike Rentrop durch die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ und die Gedenkstätte Gestapogefängnis mehr über die Geschichte des EL-DE-Hauses und die NS-Zeit in Köln – erstmals erzählt auf eine ganz neue Art und Weise: Anhand verschiedener Exponate wird die Vergangenheit tastend erfahrbar und die Geschichte im Wortsinne begriffen. Die Veranstaltung richtet sich an sehbehinderte und blinde Menschen, deren Bedürfnissen wir mit diesem eigens für diese Zielgruppe entwickelten Format entsprechen möchten.

Tag des offenen Denkmals 2022

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzet auf acht sehbehinderte und blinde Besucher*innen plus Begleitung. Bitte melden Sie sich an und geben Sie bei der Buchung an, ob sie mit Begleitung kommen. 

Wir nehmen Ihre Buchung für dieses Angebot auch telefonisch zu unseren Servicezeiten (Di.-Fr. 9-12 Uhr und Do. auch 13-15 Uhr) unter der Rufnummer 0221/221-32563 an.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Bei Interesse an unserem inklusiven Angebot möchten wir Sie gerne auch auf das entsprechende buchbare Format hinweisen.

Abb.: Die Inhalte der Führung werden durch zahlreiche Gegenstände und Exponate haptisch erfahrbar und erläutert.

Für: Menschen mit Behinderung | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heike Rentrop | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 06.09.2022

Anmeldung Alle Termine anzeigen
So. 11.09.
14:00 - 15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Tag des offenen Denkmals 2022

Das EL-DE-Haus, benannt nach den Initialen seines Erbauers, des Kölner Kaufmannes Leopold Dahmen, war von 1935 bis März 1945 Sitz der Kölner Gestapo.

 Das ehemalige Hausgefängnis im Keller ist als Gedenkstätte zugänglich und bietet Besucher*innen die Möglichkeit, durch die über 1800 selbstständigen Inschriften mehr über das Schicksal der ehemaligen Häftlinge zu erfahren.

 In den ehemaligen Büroräumen der Gestapo im ersten und zweiten Obergeschoss bietet die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ einen Überblick über die Geschichte Kölns von den 1920er Jahren bis zum Kriegsende 1945.

"Die Gedenkstätte Gestapogefängnis im EL-DE-Haus"

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Abb.: Das EL-DE-Haus (Foto: Jörn Neumann)

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Hanne Leßau | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 06.09.2022

Anmeldung Alle Termine anzeigen
So. 11.09.
16:00 - 17:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Tag des offenen Denkmals 2022

Das EL-DE-Haus, benannt nach den Initialen seines Erbauers, des Kölner Kaufmannes Leopold Dahmen, war von 1935 bis März 1945 Sitz der Kölner Gestapo.

 Das ehemalige Hausgefängnis im Keller ist als Gedenkstätte zugänglich und bietet Besucher*innen die Möglichkeit, durch die über 1800 selbstständigen Inschriften mehr über das Schicksal der ehemaligen Häftlinge zu erfahren.

 In den ehemaligen Büroräumen der Gestapo im ersten und zweiten Obergeschoss bietet die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ einen Überblick über die Geschichte Kölns von den 1920er Jahren bis zum Kriegsende 1945.

"Das EL-DE-Haus und die Kölner Gestapo"

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Abb.: Das EL-DE-Haus (Foto: Jörn Neumann)

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Dirk Lukaßen | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 06.09.2022

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Di. 13.09.
18:00 - 19:30 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Menschen und ihre Geschichten in den Kölner Stadtvierteln während der NS-Zeit

Besuchen Sie in dieser digitalen Exkursion quer durch Köln die Stadtviertel zwischen Ehrenfeld und Rath, zwischen Nippes und Sülz - und erfahren Sie mehr über die GeschichteN der Veedel und die Menschen, die dort lebten.

Andrea Völcker stellt Ihnen in diesem multimedialen Stadtrundgang Zeitzeug:innen und ihre GeschichteN vor, die individuelle Einblicke in das Leben von den 1920er bis in die 1940er Jahre bieten - die aber auch die ausgewählten Kölner Veedel darstellen: den Alltag, das Leben auf den Straßen und die Veränderungen des Stadtbildes im Laufe der Jahre.

Bitte melden Sie sich für diese Online-Veranstaltung an. Anschließend erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton sowie alle weiteren Informationen. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an Online-Veranstaltungen.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

Abb.: Ansicht aus der digitalen Präsentation (Screenshot)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Andrea Völcker | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 11.09.2022

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Mi. 14.09.
17:30 - 19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Interaktive Schul-Workshops zum Thema „Antisemitismus“ am Beispiel der Arbeit des Jüdischen Museums Frankfurt

In ihrem Vortrag stellt Rifka Ajnwojner (Jüdisches Museum Frankfurt / JM) Ziele, Herangehensweise sowie Praxisbeispiele eines Workshops des JM für Schüler*innen vor, in dem Fremd- und Feindbilder über Jüdinnen*Juden im Mittelpunkt stehen. Im interaktiven Workshop geht es darum, die Teilnehmenden zur kritischen Reflexion anzuregen. Hierfür werden u. a. verschiedene Medien analysiert, die das öffentliche Bild von Jüdinnen*Juden prägen. Neben der Analyse von Fallbeispielen steht die Erarbeitung von Handlungsstrategien im Fokus des Workshops. Zeitgleich wird versucht, verengten Wahrnehmungen entgegen zu treten und vielfältiges, kulturelles jüdisches Leben vorzustellen. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zum kollegialen Austausch.

Bei der Online-Veranstaltung handelt es sich um die zweite in der Reihe „teach the teachers“ der Fachstelle "m hoch zwei – miteinander mittendrin. Für Demokratie – Gegen Antisemitismus und Rassismus". Zielgruppen sind insbesondere in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit Tätige, darüber hinaus aber alle an dieser Arbeit Interessierten. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.

Bitte melden Sie sich unter mhochzwei@stadt-koeln.de zum Vortrag an – Sie erhalten anschließend den Link zur Veranstaltung.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Teilnahme: kostenlos

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