Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: Keine Einschränkung | Wo: Käthe Kollwitz Museum | Was: Film | Kurs | Lesung | Vortrag | Langer Donnerstag | Seminar | Für Wen: Keine Einschränkung |

Ab Mo. 21.10.
10:00 - 13:00 Uhr

Kurs | Käthe Kollwitz Museum

FACES PLACES – Berliner und Kölner Großstadt-Gesichter

Herbstferien-Workshop

Was macht eigentlich die Großstadt aus, wie sieht sie aus, wie hört sie sich an, was gibt es zu sehen? Augen und Ohren gespitzt! Mit künstlerischem Sammlergeschick und journalistischer Spürnase ziehst du mit unserer Gruppe um die Häuser und erkundest den Neumarkt mitten in der Kölner Innenstadt. Finde 1-2-3 Gebäude, Gegenstände, Gesichter und skizziere, erfrage, (er)finde: ihre Geschichte, ihre Gemeinsamkeit, ihren Klang. Als Vergleich dient uns die Sonderausstellung mit Bildern von Berlin vor 100 Jahren. Welche Gesichter und Geschichten die beiden Orte wohl verbinden?

Die Exkursionen auf den Neumarkt werden von zwei Museumspädagogen begleitet.

Termin: Mo+Di, 21.+22.10.2019 / 10-13 Uhr

Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung bis 14.10. unter 0221 227-2602 oder museum@kollwitz.de   

Für: Kinder ab 10 Jahren | Von: Käthe Kollwitz Museum | Reihe: Ferienprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 45,00 | inkl. Material | Rahmenprogramm zu: „Berliner Realismus “, 10.10.2019 - 05.01.2020

Mi. 30.10.
18:30 Uhr

Film | Käthe Kollwitz Museum

Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?

Filmklassiker der Weimarer Republik
D 1932 | Prometheus Film | Regie: Slatan Dudow | Drehbuch: Bertolt Brecht, Ernst Ottwalt, Slatan Dudow | Musik: Hanns Eisler

Deutlich inspiriert vom sowjetischen Kino, entstand mit „Kuhle Wampe“ 1932 der bis heute bekannteste Aufklärungsfilm der politischen Linken in der Weimarer Republik – und ein Klassiker des modernen Films. Nach dem Selbstmord ihres Bruders zieht die junge Arbeiterin Anni (Hertha Thiele) in die Zeltkolonie „Kuhle Wampe“ vor den Toren Berlins. Nach der Trennung von ihrem Freund, von dem sie schwanger ist, findet sie zu einem selbstbestimmten Leben. Neben den agitativen Montage-Sequenzen des Regisseurs Slatan Dudow und Hanns Eislers mitreißend-moderner Filmmusik schrieben Bertolt Brechts Dialoge Filmgeschichte: „Wer soll denn die Welt verändern“, lässt er in der berühmten Straßenbahnszene einen besser gestellten Fahrgast fragen. „Die, denen sie nicht gefällt“, erhält er von Annis Freundin Gerda selbstbewusst zur Antwort.

Einführung: Daniel Kothenschulte (Filmhistoriker)

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Daniel Kothenschulte | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | Rahmenprogramm zu: „Berliner Realismus “, 10.10.2019 - 05.01.2020

Mi. 20.11.
18:30 Uhr

Film | Käthe Kollwitz Museum

Mutter Krausens Fahrt ins Glück

Stummfilm nach Erzählungen und Skizzen des Berliner Zeichners Heinrich Zille
D 1929 | Produzent: Willi Münzenberg | Regie: Piel Jutzi | Drehbuch: Willy Döll, Johannes Fethke, Otto Nagel

1929, ganz am Ende der Stummfilmzeit, erlebte der soziale Realismus des Weimarer Kinos einen seiner großen Höhepunkte: „Mutter Krauses Fahrt ins Glück“ gilt zugleich als einer der wenigen geglückten Versuche, das Berliner Arbeitermilieu in Wedding getreu den damals populären Darstellungen von Heinrich Zille und Käthe Kollwitz wiederzugeben. Die tragische Geschichte der Zeitungsausträgerin Mutter Krause und ihrer Familie, die mit einem Kleingangster zusammenleben muss, lobte der Filmkritiker Siegfried Kracauer seinerzeit als „frei von Sentimentalität“: „Man hat dergleichen öfters in Filmen gesehen, aber gewöhnlich nur als gruselige Staffage für irgendein auserwähltes Schicksal, das in prunkhaften Vorderhäusen happy endigt.“ Rainer Werner Fassbinder bewunderte den von Piel Jutzi inszenierten Film und ließ sich von ihm 1975 zu seinem eigenen Drama „Mutter Küsters Fahrt zum Himmel“ inspirieren.

Einführung und Live-Klavierbegleitung: Daniel Kothenschulte (Filmhistoriker und Pianist).

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Daniel Kothenschulte | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | Rahmenprogramm zu: „Berliner Realismus “, 10.10.2019 - 05.01.2020

Ab Sa. 23.11.
11:30 - 16:30 Uhr

Kurs | Käthe Kollwitz Museum

fließend flächig kantig konturiert

Tuschen und Aquarellieren

Die Berliner Realisten stellen in ihren Werken den Gegensatz von Glanz und Elend in der Großstadt ihrer Zeit ausdrucksstark in den Fokus. Auch in den von ihnen verwendeten Techniken findet sich ein Spiel mit Kontrasten wieder. So stehen sich häufig mit Pinsel lavierte Flächen und harte kantige Konturen innerhalb eines Werkes gegenüber.

Im Workshop loten wir die Ausdrucksmöglichkeiten der Kombination von Fläche und Kontur mit Feder und Pinsel, Tusche und Aquarell zwei Tage lang intensiv aus.

Termin: Sa+So, 23.+24. November 2019, 11.30 - 16.30 Uhr

Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung bis 18.November 2019 unter 0221 227 -2899 oder museum@kollwitz.de

Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Bettina Meyer | Reihe: Akademieprogramm | Technik: Graphik | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 90,00 | inkl. Material | Rahmenprogramm zu: „Berliner Realismus “, 10.10.2019 - 05.01.2020

Mi. 27.11.
18:30 Uhr

Lesung | Käthe Kollwitz Museum

»Das Leben hatte dort etwas Brausendes«

Die Schauspielerin Marita Breuer - bekannt als »Maria« aus der Film-Triologie Heimat von Edgar Reitz - liest aus den Tagebüchern und Briefen von Käthe Kollwitz und Künstlerkollegen wie Otto Dix und George Grosz.

Im Kontext der Sonderausstellung Berliner Realismus zeichnen diese Selbstzeugnisse ein lebendiges Bild der turbulenten Berliner Metropole zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Marita Breuer (Rezitation) | Treffpunkt: Forum im Museum | Preis: € 7,50 | ermäßigt: € 4,50 | Rahmenprogramm zu: „Berliner Realismus “, 10.10.2019 - 05.01.2020

 
 
 

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