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Do. 23.01.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Tadmor

LB/F/CH/QAT/AE 2016, 103‘, arabische OmU, ein Film von Monika Borgmann & Lokman Slim Zu Gast: Monika Borgmann, Moderation: Larissa Bender

Tadmor – das ist der arabische Name für die syrische Stadt Palmyra und das in der Nähe der Stadt liegende berühmt-berüchtigte gleichnamige Gefängnis. Einst von der französischen Mandatsmacht erbaut, erlangte es ab Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts traurige Berühmtheit, als der syrische Präsident Hafez al-Assad, der sich 1970 an die Macht geputscht hatte, seine schlimmsten Gegner in diesem Gefängnis wegsperrte. Zahlreiche linke Oppositionelle saßen jahrelang in diesem Gefängnis ein, das für die Brutalität der dort verantwortlichen Militärpolizisten bekannt war, sondern insbesondere Tausende Muslimbrüder. Aber auch zahlreiche Libanesen, die aus verschiedenen Gründen im Libanon (vor allem während des libanesischen Bürgerkriegs 1975 – 1990) verhaftet wurden, saßen teils jahrelang dort ein.

Einige dieser ehemaligen libanesischen Häftlinge verarbeiteten im Jahr 2012 unter Leitung von Monika Borgmann und Lokman Slim ihre Haftzeit in einem Theaterstück, das auch in Deutschland zur Aufführung kam. Zwei Jahre später wurde daraus ein Dokumentarfilm. In dem Film spielen die ehemaligen Häftlinge sowohl die Rolle der Gefangenen, als auch die der Gefängniswärter. Dafür bauten sie eine Gemeinschaftszelle nach und zeigen ihren Tagesablauf, der gekennzeichnet ist von Demütigungen und Schlägen. Zwischen den einzelnen nachgespielten Szenen berichten ehemalige Häftlinge über ihre Zeit im Gefängnis, über Folter und Grausamkeiten, über die Zwistigkeiten unter den Häftlingen, über den Tod von Kameraden.

Der Film zeigt eindrucksvoll das Leben der Gefangenen in diesem Gefängnis, das Leid und die Hoffnungen, die Widerstandskraft und den Zusammenbruch dieser Menschen, die zum Teil nie erfuhren, warum sie inhaftiert waren. Und angesichts der Tatsache, dass in Syrien womöglich Hunderttausende Menschen unter ähnlichen Umständen inhaftiert sind und Zehntausende unter Folter oder aufgrund der Umstände starben, ist der Film ein wichtiges Zeugnis einer syrischen Realität, der sich insbesondere europäische Regierungen stellen sollten.

Für: Erwachsene | Von: Allerweltskino | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 8,00

Fr. 24.01.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Köln Anno 1475: Die Freie Reichsstadt

D 2018, ca. 25‘, digital, R: Jens F. Walter

Das Historische Archiv der Stadt Köln präsentiert gemeinsam mit Jens F. Walther seinen aktuellsten Dokumentarfilm KÖLN ANNO 1475: DIE FREIE REICHSSTADT. Wir begeben uns auf eine Zeitreise in das Mittelalter. Im Jahr 1475 hat Kaiser Friedrich III. Köln den Status einer freien Reichsstadt verliehen. Aber wie hat das Leben damals ausgesehen? Wie muss man sich das Leben in der damals größten Stadt des deutschsprachigen Raumes mit rund 40.000 Einwohnern vorstellen? Der Film veranschaulicht den damaligen Alltag. Aufwändige Animationen helfen dabei, sich ein Bild von dem damaligen Leben machen zu können und die Bilder besser einzuordnen.

Lassen Sie sich von unserem Archivar, Dr. Max Plassmann, in die Historie des Mittelalters entführen und kommen Sie nach der Filmvorführung mit dem Filmemacher Jens F. Walther ins Gespräch.

Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | um Anmeldung an AnmeldungArchiv@stadt-koeln.de wird gebeten | Teilnahme: kostenlos

Sa. 25.01.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Es herrscht Ruhe im Land

BRD 1975, 103‘, 16mm, R: Peter Lilienthal

In Las Piedras, einer Kleinstadt in Südamerika werden in der zum Gefängnis umgebauten Kaserne politische Gefangene inhaftiert. Die Verwandten draußen organisieren ein Hilfskomitee, das überall auf angstvolle Sympathie stößt. Als einem Teil der Häftlinge durch eingeschmuggelte Waffen und Uniformen der Ausbruch gelingt, übernimmt das Militär die Macht in der Stadt. Es richtet nicht nur unter den zurückgebliebenen Häftlingen ein blutiges Massaker an, sondern sperrt nahezu die gesamte Zivilbevölkerung in das örtliche Fußballstadion. So herrscht wieder Ruhe im Land...

In den siebziger Jahren wandte sich Lilienthal in mehreren Filmen den Problemen in Südamerika zu, die ihn seit seiner Jugend in Uruguay bewegten. Die Anspielungen auf Chile sind in diesem Film offensichtlich durch das dokumentarische Material von Straßenkämpfen zwischen Angehörigen des chilenischen Militärs und der Bevölkerung. Mit der sehr persönlichen Schilderung der Geschehnisse aus der Perspektive der Protagonisten schafft es Lilienthal, den Zuschauer emotional in Bann zu ziehen. ES HERRSCHT RUHE IM LAND erhielt 1976 den Deutschen Filmpreis.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Karten an der Kinokasse

So. 26.01.
11:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Shoah

FR 1985, 540‘, 35mm, OmU, R: Claude Lanzmann

Mit dem Film SHOAH schuf Claude Lanzmann einen Meilenstein in der filmischen Aufarbeitung des Holocausts. Ohne ein einziges Archivbild lässt der Regisseur das Grauen der Judenvernichtung allein durch Gespräche mit Zeitzeugen und durch Bilder der Schauplätze entstehen. Lanzmann lässt sich dabei Zeit, er führt die Gespräch so lange, bis sich die Interviewten öffnen und einen tiefen Einblick in ihre Erlebnisse zulassen. Die Monumentalität des Films mit seiner Länge von neun Stunden entspricht der Monstrosität der geschilderten Ereignisse der Shoah.

Das Wort „Shoah“ entstammt der hebräischen Sprache und trägt die Bedeutung von „Katastrophe“, „großes Unglück“, das englische Wort „Holocaust“ kommt aus dem altgriechischen ὁλόκαυστος holókaustos und trägt die Bedeutung „vollständig verbrannt“.

Der Film wird in einer gemeinsamen Veranstaltung des Instituts für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln, vertreten durch Véronique Sina und Dennis Göttel, des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln sowie des Allerweltskino e.V. zum 75. Jahrestag der Befreiung der Auschwitz-Insassen durch die Rote Armee gezeigt. Zur Aufführung kommt die originale 35mm-Kopie, die in drei Blöcken á 3 Stunden vorgeführt wird. Zwischendurch gibt es ein Filmgespräch. Ende der Veranstaltung ist voraussichtlich 22.00 Uhr.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln, des NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln sowie des Allerweltskinos | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Ab So. 26.01.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Wade Guyton Ausstellung

Während der Wayde Guyton Ausstel­lung im ste­ht das Team der Kunst:Dialoge je­den Son­n­tag von 13–15 Uhr in der Ausstel­lung für Fra­gen aller Art und zum Ge­spräche über die Ausstellung.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: kunst:dialoge | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

Alle Termine anzeigen
Ab Di. 28.01.
14:30 - 17:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Faszination Farbe

Di (4 Termine) 28.01. - 18.02., 14:30-17:00

Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten Sie dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei, vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Anschließend erproben Sie bei der eigenen praktischen Arbeit die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt, Künstlerin | Reihe: Atelier | Technik: Malerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 60,00 | ermäßigt: € 35,00 | Material: € 8,00 | Anmeldung bis: 23.01.2020

Anmeldung
Ab Di. 28.01.
17:30 - 20:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Faszination Farbe

Di (4 Termine) 28.1.-18.02., 17:30-20:00

Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten Sie dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei, vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Anschließend erproben Sie bei der praktischen Arbeit die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt, Künstlerin | Reihe: Atelier | Technik: Malerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 60,00 | ermäßigt: € 35,00 | Material: € 8,00 | Anmeldung bis: 26.01.2020

Anmeldung
Di. 28.01.
18:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Zwei aufeinanderfolgende Vorträge zu Wade Guyton

Der Künstler wird an diesem Abend persönlich zugegen sein!

1. Vortrag: Dr. Bettina Funcke
Culture of Inflammation: Von den Nuller Jahren bis 2020
Beginn: 18.00 Uhr
Sprache: Deutsch

Wade Guytons Ausstellung Zwei Dekaden MCMXCIX–MMXIX umfasst zwei Jahrzehnte seines künstlerischen Schaffens, welche zugleich von extremen gesellschaftlichen, technologischen, ökonomischen und politischen Wandlungen geprägt sind, inklusive tiefer Veränderungen in der Kunstwelt selbst. Funcke wird diese historischen Verschiebungen in ihrem Vortrag in einen Dialog mit der Evolution von Guytons Werk setzen. Die Kunsthistorikerin Bettina Funcke lebt in New York City. Sie hat umfassend publiziert und gelehrt; vor kurzem editierte sie MoMA PS1: A History. Sie war Leiterin der Publikationsabteilung der dOCUMENTA (13) und gab die renommierte Reihe 100 Notizen – 100 Gedanken heraus. Ihr Buch, Pop oder Populus: Kunst zwischen High und Low, erschien 2007 im Verlag Walther König.

2. Vortrag: Jeanette Mundt
Narrating Wadé Guyton: Notes on Suspension
Beginn: 19.00 / 19.15 Uhr
Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch

Die Künstlerin Jeanette Mundt arbeitet seit acht Jahren im Studio von Wade Guyton, wo sie sämtliche Texte über den Künstler liest, archiviert und in seine Bibliografie einspeist. In einer vielsprachigen Collage von Zitaten Artikeln, Rezensionen, Essays oder auch Blog- und Social-Media-Posts arbeitet Mundt heraus, inwiefern die Abhandlungen über Guyton die Natur seiner Arbeit widerspiegeln. In ihrem performativen Vortrag orchestriert sie eine Vielzahl von Stimmen und führt uns auf diese Weise chronologisch durch Guytons Arbeit und Karriere. Jeanette Mundt wurde in Princeton (New Jersey) geboren, in Zürich aufgewachsen und lebt in New York. Ihre Arbeiten waren zuletzt auf der Whitney Biennale 2019 in New York, bei Overduin & Co in Los Angeles, in der Lisson Gallery in New York  sowie in der Galerie Neu in Berlin zu sehen.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

Fr. 31.01.
19:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

STRANGER THAN FICTION 2020

Eröffnungsfilm: Das Wunder Von Taipeh

D 2019, 85‘, DCP, R: John David Seidler

Die erste Fußballweltmeisterschaft der Frauen fand im Jahr 1981 in Taipeh statt. In einer Zeit, in der der DFB den Frauenfußball eher duldete als förderte, nachdem er bis 1970 noch offiziell verboten war. So hatte er auch wenig Interesse daran, eine Frauennationalmannschaft zu gründen. Stattdessen wurden die Rekordmeisterinnen der SSG 09 Bergisch Gladbach nach Taiwan geschickt. Ursprünglich aus einer Kölner Thekenmannschaft entstanden, spielten sie das Turnier ihres Lebens – und gewannen. Die ehemaligen Spielerinnen erzählen anekdotenreich und mit einer großen Portion Humor von den heute absurd anmutenden Bedingungen: von der Ignoranz, gegen die sie sich durchsetzen mussten und dem chauvinistischen Gebaren, von denen sie umgeben waren. Untermalt durch historisches Filmmaterial sind es Zeitzeugnisse einer Männerwelt, die heute umso anachronistischer wirken. Ein Film über viel mehr als sportlichen Erfolg – ein Film über Gleichberechtigung und Anerkennung. Weltpremiere bei den Hofer Filmtagen 2019!

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 7,00 | Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

Ab So. 02.02.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Wade Guyton Ausstellung

Während der Wayde Guyton Ausstel­lung im ste­ht das Team der Kunst:Dialoge je­den Son­n­tag von 13–15 Uhr in der Ausstel­lung für Fra­gen aller Art und zum Ge­spräche über die Ausstellung.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: kunst:dialoge | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

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Di. 04.02.
15:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Mein Blick auf Kunst

Bei der Betrachtung eines Kunstwerks leiten uns ganz persönliche Lebenserfahrungen und Lebenseinstellungen. Entsprechend ist unsere Wahrnehmung von Kunst auch individuell mitbestimmt. In diesem Workshop werden die Teilnehmer*innen über eine kreative Methode zunächst auf den künstlerischen Ansatz und die Kunstepoche des ausgewählten Kunstwerks eingestimmt. Auf diese Weise werden sie für eine bewusste Begegnung mit dem Werk sensibilisiert. Die eigene Erfahrung bildet die Grundlage dafür sich anschließend mit dem Kunstwerk auseinander zu setzen.

Es wird abwechselnd in Einzelarbeit bzw. in Partner- oder Kleingruppen gearbeitet.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Birgitt Aldermann | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 15,00 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 30.01.2020

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Fr. 07.02.
16:00 - 17:00 Uhr

Gespräch | Museum Ludwig

Bild|er|leben

Psychologische Bildbetrachtung nach Dr. Hans-Chrisitian Heiling

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Heute zu Nicolai Suetin "Komposition", 1920 

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Sa. 08.02.
14:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

BLACK is beautiful

Wie würdest du die Farbe SCHWARZ beschreiben? Unheimlich? Vornehm? Verschnarcht? Schüchtern? Es kommt wohl drauf an, ob es sich um den schwarzen Umhang eines Vampirs oder das schwarze Meerschweinchen deines Nachbarn handelt. Beim Rundgang durch das Museum erforschst du, wie Schwarz eingesetzt wird und wie es wirkt. In der Werkstatt malst du ein Bild, vielleicht so ganz … Rabenschwarz?

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Mira Parthasarathy | Reihe: Kinderwerkstatt | Technik: Malen | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 9,00 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 06.02.2020

Anmeldung
Ab So. 09.02.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Wade Guyton Ausstellung

Während der Wayde Guyton Ausstel­lung im ste­ht das Team der Kunst:Dialoge je­den Son­n­tag von 13–15 Uhr in der Ausstel­lung für Fra­gen aller Art und zum Ge­spräche über die Ausstellung.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: kunst:dialoge | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

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Ab So. 16.02.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Wade Guyton Ausstellung

Während der Wayde Guyton Ausstel­lung im ste­ht das Team der Kunst:Dialoge je­den Son­n­tag von 13–15 Uhr in der Ausstel­lung für Fra­gen aller Art und zum Ge­spräche über die Ausstellung.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: kunst:dialoge | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

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Di. 18.02.
19:00 Uhr

Gespräch | Museum Ludwig

Bild und Gegenbild: Gesprächsrunde zur Sammlungspräsentation

Bild und Gegenbild: Gesprächsrunde zur Sammlungspräsentation Otto Mueller / Peter und Zsóka Nestler mit Tanja Pirsig-Marshall, André Raatzsch und Julia Friedrich. Moderation: Prasanna Oommen

Gegenüber von Otto Muellers Gemälde "Zwei Zigeunerinnen** mit Katze" (1926/27) ist bis zum März 2020 der Dokumentarfilm "Zigeuner** sein" (1970) von Peter und Zsóka Nestler installiert. Die Konfrontation von Bild und Gegenbild soll den exotisierenden Blick auf Sinti und Roma durchkreuzen, den westliche Gesellschaften über Jahrhunderte eingeübt haben. An diesem Abend wollen wir über Muellers Gemälde sprechen und es einordnen: in die Kunstgeschichte und in die Geschichte der europäischen Konstruktion einer Minderheit.

Tanja Pirsig-Marshall ist Kuratorin am LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster und Autorin des Werkverzeichnisses von Otto Mueller. André Raatzsch ist Leiter des Referats Dokumentation am Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma.
Julia Friedrich ist Kuratorin am Museum Ludwig.


Eintritt: 2,50€/ 1,50€ ermäßigt

 

**Diese ras­sis­tische Fremd­bezeich­nung ver­mit­telt seit Jahrhun­derten neg­a­tive und ex­o­tisierende Stereo­type. Sie ist un­trenn­bar ver­bun­den mit der Aus­gren­zung, Vertrei­bung, Ver­fol­gung und Er­mor­dung von Sin­ti*zze und Rom*nja und schreibt ein diskri­minieren­des Men­schen­bild fort. Den­noch be­lassen wir sie im Werk­ti­tel. Als Mu­se­um kön­nen wir Werke nicht än­dern – eine ras­sis­tische Darstel­lung so wenig wie ei­nen ras­sis­tischen Ti­tel. Wir kön­nen auf die soziale Ge­walt und Un­ter­drück­ung, die Kunst­w­erke spiegeln oder selbst be­treiben, hin­weisen und sie in der Präsen­ta­tion sicht­bar machen. Peter und Zsó­ka Nestler setzen die Bezeich­nung 1970 be­wusst, um die Ge­walt aufzudeck­en, die darin steckt. Ihr Film be­gin­nt mit den Worten: "Die wir 'Zige­un­er' nen­nen, bezeich­nen sich als 'Ro­ma', das heißt 'Men­schen'. Viele von ih­nen bekom­men Angst, wenn sie das Wort 'Zige­un­er' hören. Sie fürcht­en, alles könne sich wieder­holen."
.
Bildnachweis:
links) Otto Mueller, Zwei Zigeunerinnen** mit Katze,1926/27,
Museum Ludwig, Köln, Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln
rechts) Szenenfoto: Zigeuner sein, BRD 1970, Regie: Peter Nestler (in Zusammenarbeit mit Zsóka Nestler) © Deutsche Kinemathek

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Preis: € 2,50 | ermäßigt: € 1,50

Ab So. 23.02.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Wade Guyton Ausstellung

Während der Wayde Guyton Ausstel­lung im ste­ht das Team der Kunst:Dialoge je­den Son­n­tag von 13–15 Uhr in der Ausstel­lung für Fra­gen aller Art und zum Ge­spräche über die Ausstellung.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: kunst:dialoge | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

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Ab So. 01.03.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Wade Guyton Ausstellung

Während der Wayde Guyton Ausstel­lung im ste­ht das Team der Kunst:Dialoge je­den Son­n­tag von 13–15 Uhr in der Ausstel­lung für Fra­gen aller Art und zum Ge­spräche über die Ausstellung.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: kunst:dialoge | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

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Ab Do. 05.03.
15:00 - 18:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion

Do (5 Termine), 05.03.-02.04., 15:00 - 18:00

Auf der Suche nach ihrer persönlichen Bildsprache haben sich die Künstler des 20. Jahrhunderts immer wieder vom Gegenstand gelöst und Form und Farbe zum Bildthema gemacht. Die Werke in den Museen werden Sie zu eigenen Wegen der Abstraktion inspirieren. So können Sie in diesem Kurs zu Ihrem individuellen Stil finden. Sie arbeiten mit Ölfarben, bitte bringen Sie Borstenpinsel mit.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Georg Gartz, Künstler | Technik: Malerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 90,00 | ermäßigt: € 52,50 | Material: € 10,00 | Anmeldung bis: 01.03.2020

Anmeldung
Do. 05.03.
16:30 - 17:30 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Foto LAB // Photoszene KIDS

Kennt ihr schon das Foto Lab im Museum Ludwig? In der 2. Etage findet ihr angedockt an den Raum für Fotografie einen Ort, an dem ihr euch selbst ausprobieren könnt – beispielsweise an der Camera Obscura – sie funktioniert ganz ohne Strom, Batterien oder Akku. Einen einfachen dunklen Kasten mit einem kleinen Loch – viel mehr braucht man nicht, um ein Bild auf einem Transparentpapier sichtbar zu machen. Gemeinsam werden Motive gepuzzelt und Lieblingsmotive ausgemalt. Die Eltern können bei den Kindern bleiben oder sich im angrenzenden Raum die Ausstellung ansehen.

Für: Kinder ab 4 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Inga Schneider | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 3,50 | Anmeldung bis: 03.03.2020

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