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Do. 27.02.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

WDR-Dokwerkstatt

Russlands Millenniumskinder

Deutschland 2019, 90‘, Ein Dokumentarfilm von Irene Langemann, Produktion: Lichtfilm, in Co-Produktion mit WDR und MDR; Redaktion: Jutta Krug (WDR) und Ulrich Brochhagen (MDR), gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es ein Gespräch mit dem Filmteam und einen kleinen Umtrunk, zu dem wir herzlich einladen.

Die Kinder, die an dem Tag und in der Zeit um die Jahrtausendwende geboren wurden, kennen nur den Ex-KGB Mann Wladimir Putin im Himmel der Macht. Doch ähnlich wie ihre Gleichaltrigen im Westen gehören sie zur Internetgeneration, haben Zugang zu Informationen, die in den staatlich gelenkten Medien Russlands keinen Platz haben. Wie denkt und fühlt die Generation-Putin? Wie möchte sie in dem scheinbar erstarkten, aber trotzdem unstabilen Land leben? Von St. Petersburg bis Ostsibirien begleitet der Film unterschiedliche Vertreter dieser Generation: Vom glühenden Verehrer Putins, der es für richtig hält, dass die staatlich gesteuerte Propaganda einen Mythos um den ewigen Herrscher erschaffen hat, bis zu einer leidenschaftlichen Aktivistin der Opposition, die Putin und seine Unterstützer für eine ‚kriminelle Bande‘ hält, die mit verbrecherischen Methoden Reichtum angehäuft hat und das Volk verarmen lässt.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW WDR | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Sa. 29.02.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Jonas

BRD 1957, 81‘, 16mm, R: Ottomar Domnick

In einer anonymen Stadt der fünfziger Jahre lebt der Einzelgänger und Druckereiarbeiter Jonas. Schuldgefühle aus dem Zweiten Weltkrieg quälen ihn, denn auf der Flucht aus dem Internierungslager hat er seinen verwundeten Kameraden im Stich gelassen, um sich selbst zu retten. Auch die Verkäuferin Nanni, die Jonas Gefühle und Zuneigung entgegenbringt, kann ihn nicht aus seiner seelischen Ausweglosigkeit befreien. Er bleibt gefangen in seinen Angstträumen, die sich in der Kälte der Großstadtkulisse widerspiegeln.

Der Kunstsammler und Psychoanalytiker Ottomar Domnick charakterisiert die Gefühlswelt der Hauptfigur nicht nur mit kontrastreichen, geometrisierenden Schwarz-Weißbildern, sondern auch mit dem Einsatz der experimentellen Musik von Winfried Zillig. Lediglich die „Liberian Suite“ von Duke Ellington schlägt manchmal beruhigendere, hoffnungsvolle Töne an.

In seiner neuartigen und irritierenden Filmsprache setzt sich JONAS kritisch mit der Ästhetik des 50er Jahre Kinos auseinander und ist leider bis heute wenig bekannt als Vorläufer des Neuen Deutschen Films.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Karten an der Kinokasse

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Mi. 04.03.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Köln-Premiere in Anwesenheit von Ulrike Ottinger

Paris Calligrammes

DE 2020, 128’, DCP, Buch, Regie & Kamera: Ulrike Ottinger

Ulrike Ottinger, die in den 1960er Jahren als junge Malerin in Paris lebte, verwebt in PARIS CALLIGRAMMES ihre persönlichen Erinnerungen an die Pariser Bohème und die gravierenden sozialen, politischen und kulturellen Umbrüche der Zeit zu einem filmischen „Figurengedicht“ (Kalligramm).

Text und Bild, ergänzt durch Sprache, Ton und Musik fügen sich zu einem Mosaik, aus dem die Lebensfülle dieser Periode und zugleich die Brüchigkeit aller kulturellen und politischen Errungenschaften spricht.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln in Kooperation mit RFF – Real Fiction Filmverleih | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 7,00 | Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

Ab Do. 05.03.
15:00 - 18:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion

Do (5 Termine), 05.03.-02.04., 15:00 - 18:00

Auf der Suche nach ihrer persönlichen Bildsprache haben sich die Künstler des 20. Jahrhunderts immer wieder vom Gegenstand gelöst und Form und Farbe zum Bildthema gemacht. Die Werke in den Museen werden Sie zu eigenen Wegen der Abstraktion inspirieren. So können Sie in diesem Kurs zu Ihrem individuellen Stil finden. Sie arbeiten mit Ölfarben, bitte bringen Sie Borstenpinsel mit.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Georg Gartz, Künstler | Technik: Malerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 90,00 | ermäßigt: € 52,50 | Material: € 10,00 | Anmeldung bis: 01.03.2020

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Do. 05.03.
18:00 - 20:30 Uhr

Kurs | Museum für Angewandte Kunst Köln

Glas-Upcycling

Nachhaltigkeit in das eigene Leben zu bringen, gewinnt für viele immer mehr an Bedeutung. Mit unserem Glas-Upcycling Kurs gelingt das auf kreative Weise. Eine mitgebrachte Altglasflasche wird mit einfachen Mitteln zum Trinkglas, zum Windlicht oder zur Vase abgesprengt und dann nach Belieben bearbeitet oder bemalt.

C. Fehrenbach, Copyright: Museumsdienst Köln

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Corinna Fehrenbach M. A., Glasmalerin | Reihe: MAKKfuture | Technik: Glas schneiden, Malen, Gravieren | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 15,00 | ermäßigt: € 7,50 | Material: € 6,00 | Anmeldung bis: 29.02.2020

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Do. 05.03.
19:00 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Decoder

Decoder ist ein Film über Cyberpunk und Gegenkultur aus dem Jahr 1984. Bill Rice spielt Jäger, einen Agenten der Regierung, der angeheuert wurde, um Dissidenten zu unterdrücken. FM Einheit stellt den Angestellten eines Hamburger-Schnellrestaurants namens H-Burger dar, der entdeckt, dass der Mensch durch Klänge manipulierbar ist. Er nimmt mit seinem Kassettenrecorder kurzerhand alles auf, was sich zwischen Fast Food Läden und deren säuselnder Hintergrundmusik abspielt. Er will eine Waffe gegen die herrschende funktionelle Musik (Muzak) finden. Im Heim-Studio dekodiert F.M. das aufgenommene Material, stellt es neu zusammen – und erschafft dabei ein musikalisches Nervengift. Kaum ist das neue Tape abgespielt, versinkt die ganze Stadt im Chaos.

Decoder wurde nur mit kleinem Budget gedreht. Die Produzenten waren jedoch in der Lage, eine Reihe von bekannten Persönlichkeiten der Gegenkultur- und Industrialszene für das Projekt zu gewinnen. Unter anderen wirkten William S. Burroughs, Genesis P-Orridge und Christiane F. mit, ebenso Bands Soft Cell, Psychic TV, Einstürzende Neubauten und The The.

D 1984 • 87‘ • dt.Original • FSK 16 • Regie: Muscha

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=fy8W-xAR9uA

Eintritt 6 €, nur Abendkasse.© Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00 | Rahmenprogramm zu: „Design Gruppe Pentagon“, 13.01.2020 - 26.04.2020

Sa. 07.03.
11:30 - 16:30 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Chinesische Landschaftsmalerei (shanshuihua)

Sie erkunden, wie aus dem Zusammenspiel von Tusche, Wasser und Papier chinesische Landschaften entstehen. Hierbei bringen Sie mit dem Pinsel Ihre eigenen Interpretationen zu Landschaftsthemen auf das Papier und lernen dabei die Grundsätze der Tuschmalerei kennen. Für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Lili Yuan | Technik: Tuschmalerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 35,00 | ermäßigt: € 22,50 | Material: € 10,00 | Anmeldung bis: 02.03.2020

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

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Ab Di. 10.03.
14:30 - 17:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Faszination Farbe

Di (4 Termine) 10.03.-31.03., 14:30-17:00

Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten Sie dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei, vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Anschließend erproben Sie bei der praktischen Arbeit die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt, Künstlerin | Reihe: Atelier | Technik: Malerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 60,00 | ermäßigt: € 35,00 | Material: € 8,00 | Anmeldung bis: 05.03.2020

Anmeldung
Ab Di. 10.03.
17:30 - 20:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Faszination Farbe

Di (4 Termine) 10.03.-31.03., 17:30-20:00

Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten Sie dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei, vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Anschließend erproben Sie bei der eigenen praktischen Arbeit die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt, Künstlerin | Reihe: Atelier | Technik: Malerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 60,00 | ermäßigt: € 35,00 | Material: € 8,00 | Anmeldung bis: 05.03.2020

Anmeldung
Di. 10.03.
17:30 - 19:30 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Schnupperkurs Gamelan

Die Gamelan-Musik mit ihrem reichen Repertoire an einfachen ländlichen und komplexen höfischen Stücken bietet völlig neue Möglichkeiten, sich in der Gruppe als vielstimmiger Klangkörper zu erleben, aufeinander zu hören und Zutrauen in eigene Fähigkeiten wachsen zu sehen. Jeder kann sich in wenigen verschiedenen Stücken an mehreren Instrumenten versuchen und gemeinsam mit der Gruppe das Lerntempo bestimmen. Der Kölner Künstler Hartmut Zänder – seit vielen Jahren zu Hause in traditioneller javanischer und balinesischer Musik sowie vertraut mit Cross over-Projekten im Jazz – vermittelt am Beispiel einfacher Stücke, selbst erarbeiteter Kompositionen und freien Improvisationen einen ersten Kontakt zur Gamelan-Kultur Javas.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Hartmut Zänder | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 12,00 | ermäßigt: € 7,00 | Anmeldung bis: 05.03.2020

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Di. 10.03.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Rot, Gelb, Blau: Blinky Palermo und die Kunst um 1970

Vortrag von Dr. Stefan Gronert anlässlich der Grafik-Ausstellung „Blinky Palermo. Die gesamten Editionen. Die Schenkung Ulrich Reininghaus“

„Ich bevorzuge eine ziemlich karge, simple Formensprache“, soll der früh verstorbene, heute mythisch verehrte Peter Heisterkamp, alias Blinky Palermo, in einer seiner wenigen Selbstaussagen verkündet haben. Neben der vielfach geometrischen Formensprache (Raster, Dreiecke etc.) ist es auch die reduzierte Farbgebung, die Palermos Bildsprache charakterisiert. Vor diesem Hintergrund geht der Vortrag von Stefan Gronert Palermos subversiver Auseinandersetzung mit dem Modernismus nach und richtet vergleichende Blicke auf zeitgenössische Bildkonzepte von Barnett Newman, Gerhard Richter, Imi Knoebel u.a.

Dr. Stefan Gronert ist Kurator am Sprengel Museum Hannover und Lehrbeauftragter an diversen Universitäten und Hochschulen. Er publizierte Monografien u.a. zu Gerhard Richter, Sigmar Polke, Jeff Wall, Düsseldorfer Fotoschule und weiteren Positionen der Kunst der Nachkriegszeit.

Vortrag in der Reihe „KunstBewusst“ der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum
und des Museum Ludwig e.V.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Reihe: KunstBewusst | Treffpunkt: Filmforum NRW | Preis: € 2,50 | ermäßigt: € 1,50

Mi. 11.03.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

WDR-Dokwerkstatt in Kooperation mit ARTE

COLONIA DIGNIDAD - Aus dem Innern einer deutschen Sekte

DE 2019, 90‘, eine lange Dokumentation von Annette Baumeister, Produktion: Looks-Film, in Co-Produktion mit WDR, SWR, ARTE, Redaktion: Christiane Hinz (WDR), Barbara Schmitz (WDR), Ulrike Becker (SWR), gefördert vom Medienbord Berlin-Brandenburg

Im Anschluss an die Filmvorführung gibt es eine Diskussion mit dem Filmteam, Experten und jahrzehntelangen Mitglieder der Colonia Dignidad.

„Colonia Dignidad – Aus dem Innern einer deutschen Sekte“ taucht ein in die Abgründe der sogenannten „Kolonie der Würde“. Gezeigt wird das Zusammenleben einer isolierten Gemeinschaft, die fernab der Welt sogar die internationale Politik beeinflusste. Aufgenommen in mehreren hundert Stunden Bild- und Tonmaterial von den Kameramännern in der Kolonie. Dieses „Archiv der Hölle“ dokumentiert die strahlende Fassade der deutschen Mustersiedlung und die brutalen Rituale hinter den Kulissen, von den Anfängen der Gemeinschaft in den späteren 50er Jahren in NRW, über die Auswanderung nach Chile und das Leben in der Colonia Dignidad – angeführt von ihrem Sektenführer und selbst ernannten Prediger Paul Schäfer.

Ehemalige Sektenmitglieder erzählen das erste Mal in einer ganz eigenen Intensität vor der Kamera von ihren traumatisierenden Erlebnissen und Beobachtungen, von ihrem Missbrauch, von den Mechanismen in der Kolonie, von Verbindungen der deutschen Sekte zu den Putschisten gegen Präsident Salvador Allende. Angehörige „Verschwundener“ berichten vom Schicksal der in der Kolonie Getöteten. Folteropfer erzählen vom Grauen, das ihnen in den Kellern der Kolonie widerfahren ist. Und von den Verstrickungen der Kolonie.

Basierend auf diesen bisher unbekannten Zeugnissen und in bisher nie da gewesener Offenheit begibt sich die Dokumentation auf die Spuren der über 50 Jahre andauernden Geschichte von Tätern, Opfern, Unterstützern und Gegnern dieses Ortes, der zum Inbegriff des Bösen wurde. Es zeigt sich ein komplexes Geflecht von Beziehungen und Abhängigkeiten. Die Zuweisung von Gut und Böse, von Opfer und Täter wird immer wieder infrage gestellt.

In eindrucksvollen Bildern wurde die Atmosphäre vor Ort eingefangen und mit den Archivbildern aus dem Alltag der Sekte verwoben. Entstanden ist ein ungewöhnliches Seherlebnis, das gefangen nimmt.

Für: Erwachsene | Von: WDR | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Anmeldung bitte an wdr.Dok@wdr.de | Teilnahme: kostenlos

Sa. 14.03.
11:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Käthe Kollwitz Museum

»Aber die Plastik … die bringt etwas Neues!« – Portraitmodellieren mit Ton

Wochenend-Workshop am 14. und 15. März 2020

Das Selbstbildnis ist im Käthe Kollwitz Werk eine feste Größe. Nicht nur in über 70 Zeichnungen und Druckgraphiken erforscht sie immer wieder die eigenen Gesichtszüge, sondern auch in ihrem plastischen Selbstportrait. Daran angelehnt führt der Workshop unter professioneller Anleitung der Bildhauerin Katrin Kleinau in das Portraitmodellieren ein. Anhand eines lebenden Modells entstehen Tonskulpturen, die auch zum späteren Brennen vorbereitet werden können.

Anmeldung erforderlich bis Mi, 11.3.2020 unter 0221 / 227 -2899 oder museum@kollwitz.de

Für: Erwachsene | Von: Käthe Kollwitz Museum | Mit: Katrin Kleinau | Reihe: Akademieprogramm | Technik: BIldhauerei | Treffpunkt: zzgl. Material | Preis: € 95,00 | Rahmenprogramm zu: „Liebe und Lassenmüssen...“, 04.02.2020 - 22.03.2020

Sa. 14.03.
17:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

JI BO AZADIYÊ - The End Will Be Spectacular

Kobanê 2019, 135 Min, Drehbuch: Aysun Genç, Ersin Çelik, Regie: Ersin Çelik Anschließend Filmgespräch mit Ersin Çelik

Der auf wahren Begebenheiten und Personen beruhende Film erzählt die Geschichte von Zilan, einer jungen kurdischen Frau, die auf den Spuren ihres getöteten Bruders in ihre Heimat Diyarbakir zurückkehrt. Plötzlich findet sie sich in gewaltvollen Gefechten mit der türkischen Polizei und Armee wieder. Eine Geschichte von Idealen, Kampf, Freundschaft, Verlusten und Aufopferung in einem hoffnungslos erscheinenden Konflikt.

Für: Erwachsene | Von: Ersin Çelik | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 12,00 | Tickets nur an der Abendkasse

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Sa. 14.03.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

JI BO AZADIYÊ - The End Will Be Spectacular

Kobanê 2019, 135 Min, Drehbuch: Aysun Genç, Ersin Çelik, Regie: Ersin Çelik Anschließend Filmgespräch mit Ersin Çelik

Der auf wahren Begebenheiten und Personen beruhende Film erzählt die Geschichte von Zilan, einer jungen kurdischen Frau, die auf den Spuren ihres getöteten Bruders in ihre Heimat Diyarbakir zurückkehrt. Plötzlich findet sie sich in gewaltvollen Gefechten mit der türkischen Polizei und Armee wieder. Eine Geschichte von Idealen, Kampf, Freundschaft, Verlusten und Aufopferung in einem hoffnungslos erscheinenden Konflikt.

Für: Erwachsene | Von: Ersin Çelik | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 12,00 | Tickets nur an der Abendkasse

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So. 15.03.
11:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Siebdruck

Mit der Einführung des Siebdrucks in die Kunst provozierte Andy Warhol all jene Kunstliebhaber*innen, die damit das »einzigartige Original« gefährdet sahen. Im Workshop sehen Sie sich ein paar berühmte Siebdrucke im Museum an, bevor Sie selbst in der Werkstatt mit dieser Technik experimentieren.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Georg Gartz | Reihe: Atelier | Technik: Siebdruck | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 35,00 | ermäßigt: € 22,50 | Material: € 10,00 | Anmeldung bis: 10.03.2020

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

So. 15.03.
15:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

PHILMUSIK - Filmmusik und ihre Komponisten

Spiel mir das Lied vom Tod

IT/US 1968, 165’, Blu-ray, FSK: ab 16, R: Sergio Leone, Musik: Ennio Morricone, mit: Charles Bronson, Henry Fonda, Claudia Cardinale, Jason Robards

Ein wortkarger Revolvermann kommt in das endlegende Wüstenstädtchen Flagstone, wo der Gangster Frank und der Eisenbahnunternehmer Morton einer Witwe ihr Land rauben wollen. Der mysteriöse Fremde, den alle nur "Mundharmonika" nennen, da er statt zu reden meist auf seinem Musikinstrument spielt, hilft der Frau – denn er hat mit Frank noch eine Rechnung offen.

"Es war einmal der Westen" lautet der italienische Originaltitel von Sergio Leones Meisterwerk "Spiel mir das Lied vom Tod", das 1968 uraufgeführt wurde und zu den großen Kultfilmen der Filmgeschichte zählt. Tatsächlich ließ sich Leone für sein luxuriös ausgestattetes und opernhaft inszeniertes Westernepos von Märchen ebenso wie der klassischen Mythologie inspirieren, zitiert dabei den US-amerikanischen Western ebenso wie den Italowestern, den er mit Filmen wie "Für eine Handvoll Dollar" Mitte der 60er-Jahre begründet hatte.

Für: Erwachsene | Von: KölnMusik gemeinsam mit Kino Gesellschaft Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

Mi. 18.03.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

»ifs-Begegnung« Film mit Kamerafrau Jutta Pohlmann

Was nützt die Liebe in Gedanken

DE 2004, 89‘, DCP, Regie: Achim von Borries, Kamera: Jutta Pohlmann Anschließend Filmgespräch mit Kamerafrau Jutta Pohlmann

Inspiriert von der »Steglitzer Schülertragödie«, die im Sommer 1927 als Skandal durch die Presse ging, erzählt WAS NÜTZT DIE LIEBE IN GEDANKEN von den beiden Freunden Paul (Daniel Brühl) und Günther (August Diehl), die nichts weniger als alles wollen – vom Leben und der Liebe. Wenn die Liebe stirbt, wollen auch sie in den Tod gehen. Fast der gesamte Film spielt an einem heißen Juniwochenende, das die Freunde im Grünen verbringen. Als Günthers jüngere Schwester Hilde (Anna Maria Mühe) auf den Plan tritt und Paul sich in sie verliebt, entsteht eine gefährliche Konstellation, die sich auf einer Party weiter zuspitzt.

WAS NÜTZT DIE LIEBE IN GEDANKEN ist nach ENGLAND! der zweite lange Spielfilm von Regisseur Achim von Borries mit Kamerafrau Jutta Pohlmann. Mit lichtdurchfluteten Bildern und getragen von großartigen Darstellern erzeugt der Film eine sommerliche, erotisch aufgeladene Atmosphäre und eine melancholische Poesie, in der von Anfang an auch die tödliche Bedrohung mitschwingt.

„Dazu sind weniger große Worte oder ausufernde Dialoge vonnöten als poetische Stimmungsbilder, für die von Borries sogar demonstrativ die Gespräche ausblendet, um die Szenerie mit Musik und Geräuschen aufzuladen.[…]; das spannungsreiche Innehalten und Verharren in trägen Momenten, die ein aufkommendes Gewitter vorwegnehmen – das sind ästhetisch ausgesuchte Momente eines filmischen Erzählens, wie man es lange nicht mehr so eindrucksvoll im deutschen Kino erlebt hat.“ (Horst Peter Koll, filmdienst)

Jutta Pohlmann ist seit Januar 2020 Professorin für Kamera an der ifs. Sie studierte Kamera und Regie an der Academy of Drama and Film in Budapest, Ungarn. Seit 1995 arbeitet Jutta Pohlmann als freie Kamerafrau für Kino-, Fernseh- und Dokumentarfilme – mit Regisseur*innen wie z.B. Alexander Adolph, David Schalko, Petra Lüschow, Achim von Borries, Katalin Gödrös und Detlev Buck. Sie führte die Kamera bei zahlreichen Werbeclips, Musikvideos und Kunstfilmen für namhafte Künstler*innen. Mehrfach wurde sie für ihre Arbeiten ausgezeichnet. Unter anderen Lehrtätigkeiten war sie 2015 Kamera-Mentorin für den Spielfilm KATI KATI in Kenia, der im Rahmen von Tom Tykwers ONE FINE DAY produziert wurde.

Für: Erwachsene | Von: ifs internationale filmschule köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Do. 19.03.
15:00 Uhr

Vortrag | Museum Schnütgen

Eine Stunde Stadtgeschichte: Als die Hexen noch über Köln flogen

Für: Erwachsene | Von: Ehrenamtlicher Arbeitskreis des Museum Schnütgen | Mit: Dieter Herion | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Do. 19.03.
15:00 Uhr

Vortrag | Kölnisches Stadtmuseum

Eine Stunde Stadtgeschichte im Gartenzimmer des Museum Schnütgen

Thema diesmal: Als die Hexen noch über Köln flogen

Ab Februar 2019 teilen die Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler des Arbeitskreises des Kölnischen Stadtmuseums ihr großes Wissen über die Stadtgeschichte auch mit den Besucherinnen und Besuchern des Museum Schnütgen – und zwar im stilvollen Gartenzimmer, mit Blick auf St. Cäcilien. In dieser Oase inmitten der Stadt berichten sie jeden dritten Donnerstag im Monat mit spannenden Vorträgen und Gesprächen über das Leben im mittelalterlichen Köln. Mit einem anschließenden gemeinsamen Besuch der Dauerausstellung schlägt die Veranstaltung die Brücke zu besonderen Exponaten des Museum Schnütgen (Cäcilienstraße 29-33, 50667 Köln).

Die Veranstaltung ist kostenlos, Teilnehmende müssen lediglich den Eintritt in die Dauerausstellung des Museum Schnütgen bezahlen (6 Euro, ermäßigt 3,50 Euro).

Eine wunderbare Gelegenheit, durch die reiche Kölner Vergangenheit zu reisen und das Gartenzimmer im denkmalgeschützten 1950er-Jahre-Anbau des Museum Schnütgen zu genießen!

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis des Kölnischen Stadtmuseums | Mit: Dieter Herion | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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