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Do. 23.01.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Tadmor

LB/F/CH/QAT/AE 2016, 103‘, arabische OmU, ein Film von Monika Borgmann & Lokman Slim Zu Gast: Monika Borgmann, Moderation: Larissa Bender

Tadmor – das ist der arabische Name für die syrische Stadt Palmyra und das in der Nähe der Stadt liegende berühmt-berüchtigte gleichnamige Gefängnis. Einst von der französischen Mandatsmacht erbaut, erlangte es ab Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts traurige Berühmtheit, als der syrische Präsident Hafez al-Assad, der sich 1970 an die Macht geputscht hatte, seine schlimmsten Gegner in diesem Gefängnis wegsperrte. Zahlreiche linke Oppositionelle saßen jahrelang in diesem Gefängnis ein, das für die Brutalität der dort verantwortlichen Militärpolizisten bekannt war, sondern insbesondere Tausende Muslimbrüder. Aber auch zahlreiche Libanesen, die aus verschiedenen Gründen im Libanon (vor allem während des libanesischen Bürgerkriegs 1975 – 1990) verhaftet wurden, saßen teils jahrelang dort ein.

Einige dieser ehemaligen libanesischen Häftlinge verarbeiteten im Jahr 2012 unter Leitung von Monika Borgmann und Lokman Slim ihre Haftzeit in einem Theaterstück, das auch in Deutschland zur Aufführung kam. Zwei Jahre später wurde daraus ein Dokumentarfilm. In dem Film spielen die ehemaligen Häftlinge sowohl die Rolle der Gefangenen, als auch die der Gefängniswärter. Dafür bauten sie eine Gemeinschaftszelle nach und zeigen ihren Tagesablauf, der gekennzeichnet ist von Demütigungen und Schlägen. Zwischen den einzelnen nachgespielten Szenen berichten ehemalige Häftlinge über ihre Zeit im Gefängnis, über Folter und Grausamkeiten, über die Zwistigkeiten unter den Häftlingen, über den Tod von Kameraden.

Der Film zeigt eindrucksvoll das Leben der Gefangenen in diesem Gefängnis, das Leid und die Hoffnungen, die Widerstandskraft und den Zusammenbruch dieser Menschen, die zum Teil nie erfuhren, warum sie inhaftiert waren. Und angesichts der Tatsache, dass in Syrien womöglich Hunderttausende Menschen unter ähnlichen Umständen inhaftiert sind und Zehntausende unter Folter oder aufgrund der Umstände starben, ist der Film ein wichtiges Zeugnis einer syrischen Realität, der sich insbesondere europäische Regierungen stellen sollten.

Für: Erwachsene | Von: Allerweltskino | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 8,00

Do. 23.01.
18:00 Uhr

Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Der kosmische Mann oder die kosmische Frau im Jaina-Glauben – Der Mensch als Maß aller Dinge

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Treffpunkt: Bibliothek | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Heilige und Asketen - Miniaturmalerei der Jaina aus Indien“, 11.10.2019 - 16.02.2020

Fr. 24.01.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Köln Anno 1475: Die Freie Reichsstadt

D 2018, ca. 25‘, digital, R: Jens F. Walter

Das Historische Archiv der Stadt Köln präsentiert gemeinsam mit Jens F. Walther seinen aktuellsten Dokumentarfilm KÖLN ANNO 1475: DIE FREIE REICHSSTADT. Wir begeben uns auf eine Zeitreise in das Mittelalter. Im Jahr 1475 hat Kaiser Friedrich III. Köln den Status einer freien Reichsstadt verliehen. Aber wie hat das Leben damals ausgesehen? Wie muss man sich das Leben in der damals größten Stadt des deutschsprachigen Raumes mit rund 40.000 Einwohnern vorstellen? Der Film veranschaulicht den damaligen Alltag. Aufwändige Animationen helfen dabei, sich ein Bild von dem damaligen Leben machen zu können und die Bilder besser einzuordnen.

Lassen Sie sich von unserem Archivar, Dr. Max Plassmann, in die Historie des Mittelalters entführen und kommen Sie nach der Filmvorführung mit dem Filmemacher Jens F. Walther ins Gespräch.

Für: Erwachsene | Von: Historisches Archiv Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | um Anmeldung an AnmeldungArchiv@stadt-koeln.de wird gebeten | Teilnahme: kostenlos

Ab Sa. 25.01.
11:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Selbstbildnis und Porträt

Sa und So, 25. und 26.01., 11:00-17:00

Inspiriert von Rembrandt und seiner großen Kunst des Porträts suchen SIe nach individuellen Ausdrucksmöglichkeiten: Sie untersuchen die Dramaturgie des Altmeisters in Licht und Schatten in zeichnerischen Skizzen und Vorstudien und erproben anschließend im Atelier eigene Entwürfe in der Kunst der Radierung und Malerei.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Cristine Schell | Reihe: Atelier | Technik: Malen und Radieren | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 84,00 | ermäßigt: € 54,00 | Material: € 12,00 | Anmeldung bis: 20.01.2020 | Rahmenprogramm zu: „Inside Rembrandt • 1606-1669“, 01.11.2019 - 01.03.2020

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)
Sa. 25.01.
14:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Museum Schnütgen

Porträts mit Modellen, die still sitzen: Fotoworkshop mit der eigenen Handykamera in der Sonderausstellung im Museum Schnütgen

Das Museum zeigt Schnütgen das Mittelalter aus einer ganz anderen Perspektive: durch die Linse eines Fotografen. Alfred Tritschler (1905–1970) hat kurz nach dem Zweiten Weltkrieg über einhundert Meisterwerke aus dem Museum auf ganz besondere Weise fotografiert. Herausgekommen sind keine einfachen Objektfotografien, sondern richtige Porträts der Skulpturen im Museum. Unter professioneller Anleitung begeben Sie sich im Kreativworkshop auf die Spuren des Fotografen und entdecken mit der eigenen Handykamera die vielen Möglichkeiten, wie man Personen und solche, die ganz still halten, – nämlich Skulpturen – kunstvoll in Szene setzt.

Bildnachweis: Museum Schnütgen, Köln/ © Dr. Paul Wolff & Tritschler, Historisches Bildarchiv, Offenburg

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Denise Winter | Treffpunkt: Infotheke | Preis: € 21,00 | ermäßigt: € 13,50 | Anmeldung bis: 20.01.2020 | Rahmenprogramm zu: „Skulptur im Blick der Kamera. “, 09.11.2019 - 16.02.2020

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)
Sa. 25.01.
14:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Museum für Angewandte Kunst Köln

Norman Seeff: Du und Deine Stars

Ein Star zu sein, muss toll sein. Man begeistert andere Menschen, kommt weit rum und darf die Musik zum Beruf machen. Sicher hast du auch eine*n Lieblingsmusiker*in? Stell dir vor, du bist auch in der Band! Hier kannst du wie ein*e Musiker*in auf den Fotos von Norman Seeff rumalbern und ein Foto davon collagierst du mit einem Bild deines Stars. Vielleicht bringst du dazu deinen Lieblingsausschnitt aus einer Zeitschrift gleich mit?

Ray Charles, 1985 © Norman Seeff

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Susanne Lang M. A. | Reihe: Kinderwerkstatt | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 9,00 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 23.01.2020 | Rahmenprogramm zu: „Norman Seeff. The Look of Sound“, 13.09.2019 - 08.03.2020

Anmeldung
Sa. 25.01.
15:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Der Tanz der Tiere

Möwe und Leopard, Elefant und Büffel, Schlange und Erdferkel: Weltweit treten zu bestimmten Festen und Feiern Tiermasken auf, um den Menschen zu helfen, Schwierigkeiten zu bestehen. Doch wer darf eigentlich mit diesen Masken tanzen, und welche Eigenschaften haben sie?

Mit freundlicher Unterstützung durch die Museumsgesellschaft RJM e.V.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Laura Winkler M.A. | Reihe: Die jungen Entdecker | Technik: Masken herstellen | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 23.01.2020

Anmeldung
Sa. 25.01.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Es herrscht Ruhe im Land

BRD 1975, 103‘, 16mm, R: Peter Lilienthal

In Las Piedras, einer Kleinstadt in Südamerika werden in der zum Gefängnis umgebauten Kaserne politische Gefangene inhaftiert. Die Verwandten draußen organisieren ein Hilfskomitee, das überall auf angstvolle Sympathie stößt. Als einem Teil der Häftlinge durch eingeschmuggelte Waffen und Uniformen der Ausbruch gelingt, übernimmt das Militär die Macht in der Stadt. Es richtet nicht nur unter den zurückgebliebenen Häftlingen ein blutiges Massaker an, sondern sperrt nahezu die gesamte Zivilbevölkerung in das örtliche Fußballstadion. So herrscht wieder Ruhe im Land...

In den siebziger Jahren wandte sich Lilienthal in mehreren Filmen den Problemen in Südamerika zu, die ihn seit seiner Jugend in Uruguay bewegten. Die Anspielungen auf Chile sind in diesem Film offensichtlich durch das dokumentarische Material von Straßenkämpfen zwischen Angehörigen des chilenischen Militärs und der Bevölkerung. Mit der sehr persönlichen Schilderung der Geschehnisse aus der Perspektive der Protagonisten schafft es Lilienthal, den Zuschauer emotional in Bann zu ziehen. ES HERRSCHT RUHE IM LAND erhielt 1976 den Deutschen Filmpreis.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Von: Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Karten an der Kinokasse

So. 26.01.
11:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Shoah

FR 1985, 540‘, 35mm, OmU, R: Claude Lanzmann

Mit dem Film SHOAH schuf Claude Lanzmann einen Meilenstein in der filmischen Aufarbeitung des Holocausts. Ohne ein einziges Archivbild lässt der Regisseur das Grauen der Judenvernichtung allein durch Gespräche mit Zeitzeugen und durch Bilder der Schauplätze entstehen. Lanzmann lässt sich dabei Zeit, er führt die Gespräch so lange, bis sich die Interviewten öffnen und einen tiefen Einblick in ihre Erlebnisse zulassen. Die Monumentalität des Films mit seiner Länge von neun Stunden entspricht der Monstrosität der geschilderten Ereignisse der Shoah.

Das Wort „Shoah“ entstammt der hebräischen Sprache und trägt die Bedeutung von „Katastrophe“, „großes Unglück“, das englische Wort „Holocaust“ kommt aus dem altgriechischen ὁλόκαυστος holókaustos und trägt die Bedeutung „vollständig verbrannt“.

Der Film wird in einer gemeinsamen Veranstaltung des Instituts für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln, vertreten durch Véronique Sina und Dennis Göttel, des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln sowie des Allerweltskino e.V. zum 75. Jahrestag der Befreiung der Auschwitz-Insassen durch die Rote Armee gezeigt. Zur Aufführung kommt die originale 35mm-Kopie, die in drei Blöcken á 3 Stunden vorgeführt wird. Zwischendurch gibt es ein Filmgespräch. Ende der Veranstaltung ist voraussichtlich 22.00 Uhr.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln, des NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln sowie des Allerweltskinos | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

So. 26.01.
11:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Screening »Shoah«

Mit dem Film »Shoah« schuf Claude Lanzmann einen Meilenstein in der filmischen Aufarbeitung des Holocausts. Ohne ein einziges Archivbild lässt der Regisseur das Grauen der Judenvernichtung allein durch Gespräche mit Zeitzeugen und durch Bilder der Schauplätze entstehen. Lanzmann lässt sich dabei Zeit. Er führt die Gespräche so lange, bis sich die Interviewten öffnen und einen tiefen Einblick in ihre Erlebnisse zulassen. Die Monumentalität des Films mit seiner Länge von neun Stunden entspricht der Monstrosität der geschilderten Ereignisse der Shoah.

Das Wort »Shoah« entstammt der hebräischen Sprache und bedeutet von »Katastrophe«, »großes Unglück«. Das englische Wort »Holocaust« kommt aus dem altgriechischen ὁλόκαυστος holókaustos und trägt die Bedeutung »vollständig verbrannt«.

Der Film wird in einer gemeinsamen Veranstaltung des Instituts für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln, vertreten durch Véronique Sina und Dennis Göttel, des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln sowie von Allerweltskino e.V. zum 75. Jahrestag der Befreiung der Auschwitz-Insassen durch die Rote Armee gezeigt. Zur Aufführung kommt die originale 35mm-Kopie, die in drei Blöcken à 3 Stunden vorgeführt wird. Zwischendurch gibt es ein Filmgespräch. Ende der Veranstaltung ist voraussichtlich 22 Uhr.

Veranstaltet vom Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln und dem Verein Allerweltskino, in Kooperation mit dem NS-DOK

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Filmforum NRW im Museum Ludwig | Zum Eintrittspreis vgl. www.allerweltskino.de | Teilnahme: kostenlos

Ab So. 26.01.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Wade Guyton Ausstellung

Während der Wayde Guyton Ausstel­lung im ste­ht das Team der Kunst:Dialoge je­den Son­n­tag von 13–15 Uhr in der Ausstel­lung für Fra­gen aller Art und zum Ge­spräche über die Ausstellung.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: kunst:dialoge | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

Alle Termine anzeigen
So. 26.01.
16:00 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Die Böhms – Architektur einer Familie

Gottfried Böhm, einer der wichtigsten Architekten in Deutschland, beschäftigt sich noch immer täglich mit Bauvorhaben. Seinen Söhnen Stephan, Peter und Paul gelang es mit herausragenden eigenen Bauten aus dem Schatten des Vaters zu treten. Der Film dokumentiert die Arbeit, die Bauten und das Leben der Böhms. Er zeichnet ein intimes Porträt der Architektenfamilie.

Gespräch mit Paul Böhm im Anschluss an die Filmvorführung.

D 2014 • 87‘ • dt.Original • FSK 0 • Regie: Maurizius Staerkle Drux

Eintritt 6 €, nur Abendkasse. © Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Overstolzensaal | Preis: € 6,00

Ab Di. 28.01.
14:30 - 17:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Faszination Farbe

Di (4 Termine) 28.01. - 18.02., 14:30-17:00

Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten Sie dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei, vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Anschließend erproben Sie bei der eigenen praktischen Arbeit die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt, Künstlerin | Reihe: Atelier | Technik: Malerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 60,00 | ermäßigt: € 35,00 | Material: € 8,00 | Anmeldung bis: 23.01.2020

Anmeldung
Ab Di. 28.01.
17:30 - 20:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Faszination Farbe

Di (4 Termine) 28.1.-18.02., 17:30-20:00

Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten Sie dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei, vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Anschließend erproben Sie bei der praktischen Arbeit die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt, Künstlerin | Reihe: Atelier | Technik: Malerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 60,00 | ermäßigt: € 35,00 | Material: € 8,00 | Anmeldung bis: 26.01.2020

Anmeldung
Di. 28.01.
18:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Zwei aufeinanderfolgende Vorträge zu Wade Guyton

Der Künstler wird an diesem Abend persönlich zugegen sein!

1. Vortrag: Dr. Bettina Funcke
Culture of Inflammation: Von den Nuller Jahren bis 2020
Beginn: 18.00 Uhr
Sprache: Deutsch

Wade Guytons Ausstellung Zwei Dekaden MCMXCIX–MMXIX umfasst zwei Jahrzehnte seines künstlerischen Schaffens, welche zugleich von extremen gesellschaftlichen, technologischen, ökonomischen und politischen Wandlungen geprägt sind, inklusive tiefer Veränderungen in der Kunstwelt selbst. Funcke wird diese historischen Verschiebungen in ihrem Vortrag in einen Dialog mit der Evolution von Guytons Werk setzen. Die Kunsthistorikerin Bettina Funcke lebt in New York City. Sie hat umfassend publiziert und gelehrt; vor kurzem editierte sie MoMA PS1: A History. Sie war Leiterin der Publikationsabteilung der dOCUMENTA (13) und gab die renommierte Reihe 100 Notizen – 100 Gedanken heraus. Ihr Buch, Pop oder Populus: Kunst zwischen High und Low, erschien 2007 im Verlag Walther König.

2. Vortrag: Jeanette Mundt
Narrating Wadé Guyton: Notes on Suspension
Beginn: 19.00 / 19.15 Uhr
Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch

Die Künstlerin Jeanette Mundt arbeitet seit acht Jahren im Studio von Wade Guyton, wo sie sämtliche Texte über den Künstler liest, archiviert und in seine Bibliografie einspeist. In einer vielsprachigen Collage von Zitaten Artikeln, Rezensionen, Essays oder auch Blog- und Social-Media-Posts arbeitet Mundt heraus, inwiefern die Abhandlungen über Guyton die Natur seiner Arbeit widerspiegeln. In ihrem performativen Vortrag orchestriert sie eine Vielzahl von Stimmen und führt uns auf diese Weise chronologisch durch Guytons Arbeit und Karriere. Jeanette Mundt wurde in Princeton (New Jersey) geboren, in Zürich aufgewachsen und lebt in New York. Ihre Arbeiten waren zuletzt auf der Whitney Biennale 2019 in New York, bei Overduin & Co in Los Angeles, in der Lisson Gallery in New York  sowie in der Galerie Neu in Berlin zu sehen.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

Di. 28.01.
18:00 Uhr

Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Rahmenprogramm „Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“

„Jacques Offenbach – ne kölsche Jeck?“

Jacques Offenbach: Ein deutsch-französischer Komponist par excellence. Hoch verehrt und angefeindet, auch aufgrund seiner jüdischen Herkunft. Ein Wanderer zwischen den Welten. Ein weltweit gefeierter Star. Ein großartiges Phänomen der europäischen Kulturgeschichte.

Und doch: „Die Eindrücke und Anregungen, die sein Geist in der rheinischen Metropole empfing, waren“, so Anton Henseler in seiner großen Offenbach-Biografie von 1930, „von entscheidender Bedeutung.“

Stimmt das? In der Tat fällt es schwer, sich vorzustellen, Offenbach hätte statt in Köln auch in Bielefeld oder Bochum, in Hamburg oder Hannover oder gar in Passau oder Paderborn aufgewachsen sein können...

Der Vortrag beleuchtet die jüdische Familientradition, Offenbachs Kindheit in Köln, das Kölner Musik- und Theaterleben und die vielen Eindrücke, die das junge Köbsje verarbeitete – vom Hänneschen über das Divertissementchen bis zum Karneval. Anhand vieler Dokumente und Bilder wird die Frage gestellt, wieviel „Kölnisches“, gar „jeckes Kölnisches“ in Offenbach wohl steckte.

Für: Erwachsene | Mit: Dr. Mario Kramp | Treffpunkt: Kirche Herz Jesu, Zülpicher Platz, 50674 Köln | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „„Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach““, 24.10.2019 - 05.04.2020

Alle Termine anzeigen
Mi. 29.01.
19:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Medizinversuche in Auschwitz - Clauberg und die Frauen von Block 10

Aus Anlass der Anwesenheit  der Zeitzeugin Nomi Harper, Tochter einer Kölner Überlebenden der Medizinversuche von Auschwitz, zeigen wir diesen Film in Anwesenheit der Regisseurin.

„Wir wurden mit unserer Nummer aufgerufen, und dann war da Clauberg, der uns etwas in die Vagina spritzte. Und manchmal sagten sie dann: ‚Es gibt keine Kinder mehr.‘“ Leny Adelaar (Niederlande) 

Vor über 70 Jahren sterilisierte der Kieler Gynäkologe Carl Clauberg in Block 10 in Auschwitz hunderte Frauen und Mädchen. Die meisten von ihnen wurden unfruchtbar. Von den wenigen Überlebenden hatten nur einige das Glück, anschließend noch Kinder bekommen zu können. In Zusammenarbeit mit der Schering-Kahlbaum AG, heute zur Bayer AG gehörend, hatte Clauberg Hormonpräparate und Kontrastmittel entwickelt, die dabei zum Einsatz kamen. Die Firma Siemens lieferte einen Röntgenapparat.

Carl Clauberg war einer der weltweit führenden Reproduktionsmediziner. Mit seinen Forschungen hat er die Grundlagen für die Antibabypille geschaffen und schrieb Medizingeschichte. Seine Arbeiten zur Geburtenregelung und Unfruchtbarkeit sind bis heute Teil des medizinischen Kanons – ohne jedoch den Bezug zu Auschwitz herzustellen.

Die letzten Überlebenden seiner menschenverachtenden Experimente, inzwischen hoch betagt, erzählen in diesem hochemotionalen Film von ihren Erfahrungen, von ihrem Leben vor und nach Auschwitz, ihrem Leiden, ihren Verlusten, und wie sie nach den Experimenten weiterleben konnten.

Eine Produktion von Medienkontor Winterberg & Nagel, Saxonia Entertainment, Cinephil

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von

-Vorbereitungsgruppe Gedenktag 27. Januar,
- Kölner Frauengeschichtsverein,
- NS-Dokumentationszentrum,
- Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Univesität zu Köln

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Irene Franken | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Fr. 31.01.
19:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

STRANGER THAN FICTION 2020

Eröffnungsfilm: Das Wunder Von Taipeh

D 2019, 85‘, DCP, R: John David Seidler

Die erste Fußballweltmeisterschaft der Frauen fand im Jahr 1981 in Taipeh statt. In einer Zeit, in der der DFB den Frauenfußball eher duldete als förderte, nachdem er bis 1970 noch offiziell verboten war. So hatte er auch wenig Interesse daran, eine Frauennationalmannschaft zu gründen. Stattdessen wurden die Rekordmeisterinnen der SSG 09 Bergisch Gladbach nach Taiwan geschickt. Ursprünglich aus einer Kölner Thekenmannschaft entstanden, spielten sie das Turnier ihres Lebens – und gewannen. Die ehemaligen Spielerinnen erzählen anekdotenreich und mit einer großen Portion Humor von den heute absurd anmutenden Bedingungen: von der Ignoranz, gegen die sie sich durchsetzen mussten und dem chauvinistischen Gebaren, von denen sie umgeben waren. Untermalt durch historisches Filmmaterial sind es Zeitzeugnisse einer Männerwelt, die heute umso anachronistischer wirken. Ein Film über viel mehr als sportlichen Erfolg – ein Film über Gleichberechtigung und Anerkennung. Weltpremiere bei den Hofer Filmtagen 2019!

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 7,00 | Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

Sa. 01.02.
14:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Chinesisches Neujahr

Wusstest Du schon, dass in China, das traditionelle Neujahrs- oder Frühlingsfest die wichtigste Feier im ganzen Jahresverlauf ist? Heute erfährst du, wie chinesische Familien Neujahr feiern und was es mit den besonderen Tierkreiszeichen auf sich hat. Für das Jahr der Ratte faltest du Glücksbringer in Origami-Falttechnik.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Irene Ellegiers M. A. | Reihe: Kinderwerkstatt | Technik: Origami | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 10,50 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 30.01.2019

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)
Ab So. 02.02.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Wade Guyton Ausstellung

Während der Wayde Guyton Ausstel­lung im ste­ht das Team der Kunst:Dialoge je­den Son­n­tag von 13–15 Uhr in der Ausstel­lung für Fra­gen aller Art und zum Ge­spräche über die Ausstellung.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: kunst:dialoge | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

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