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Mi. 23.09.
10:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Schulvorstellung: SUPA MODO

KE 2018, 74‘, DCP, deutsch synchronisiert, R: Likarion Wainaina

Die neunjährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr grösster Wunsch wäre es, einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer Fantasie vergisst das Mädchen völlig, dass es unheilbar krank ist. Irgendwann kann Jos Schwester nicht mehr mit ansehen, wie das lebensfrohe Kind die kostbare Zeit, die ihm noch bleibt, einfach im Bett verbringt. Sie ermutigt Jo, an ihre magischen Kräfte zu glauben, und in der Folge animiert sie das ganze Dorf, Jos Traum wahr werden zu lassen. Alle beteiligen sich daran. Die berührende Geschichte des jungen kenianischen Filmemachers Likarion Wainaina ist im Rahmen eines Projekts entstanden, das das deutsch-kenianische Produktionskollektiv One Fine Day Films von Regisseur Tom Tykwer aufgebaut hat. Der Filmemacher erzählt von der Kraft der Fantasie und von einem ungewöhnlichen Weg des Abschiednehmens. (trigon-film)

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Alle | Von: FilmInitiativ Köln e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 3,00 | Lehrer*innen/Erzieher*innen frei

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Ab Mi. 23.09.
15:00 - 17:30 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Aktive Begegnung mit Kunst

Mi, 23.09., 21.10. und 25.11. , jeweils 15:00-17:30

An drei monatlich aufeinanderfolgenden Terminen begegnen Sie in einer festen Gruppe jeweils einem Kunstwerk. Zu Beginn eines jeden Termins werden Sie zu einer eigenen kreativen Tätigkeit angeleitet. Diese praktische Phase sensibilisiert Sie für Ihre individuelle Kommunikation mit dem Originalwerk. So bereiten Sie sich auf die Begegnung mit dem Kunstwerk phantasievoll und individuell über verschiedene kreative Methoden und Sinneskanäle vor. Zur Abrundung werden ergänzende kunsthistorische Informationen zum Werk und zu dem*der Künstler*in gegeben und Ihnen ein ausführliches Handout zur Verfügung gestellt. 

Sie benötigen keine künstlerischen oder kunsthistorischen Vorkenntnisse. Vielmehr bereichern Sie mit Ihren individuellen Lebenserfahrungen und Gefühlszuständen das gemeinsame Erleben in der Begegnung mit dem Kunstwerk.

Abb.: August Macke: Dame in grüner Jacke, 1913, Foto: Museumsdienst Köln 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Birgitt Aldermann | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 45,00 | ermäßigt: € 26,00 | Material: € 6,00 | Anmeldung bis: 18.09.2020

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Mi. 23.09.
17:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Lusala

KE/DE 2019, 61‘, DCP, OF suaheli/engl. m. dt. UT, R: Mugambi Nthiga

Der junge Lusala wächst bei seinem gewalttätigen Vater auf dem Land auf. Nachdem er es schafft zu fliehen, wird Lusala von einer wohlhabenden Familie in der Metropole Nairobi adoptiert. Die Erinnerungen an die schrecklichen Kindheitserlebnisse verfolgen den Jungen jedoch immer wieder. Als er älter wird, muss Lusala sein behütetes Heim allerdings verlassen. Seine Zieheltern beschließen, dass er auf eigenen Beinen stehen soll. Sie besorgen ihm einen Job als Automechaniker und eine kleine, eigene Wohnung über der Garage. Zunächst ist Lusala motiviert, das Beste aus der neuen Situation zu machen, aber die Dämonen der Vergangenheit lassen sich nicht so einfach austreiben.

LUSALA ist eine Mischung aus intimem Familiendrama und Psychothriller und das Debüt des kenianischen Schauspielers und Drehbuchautors Mugambi Nthiga, das sich mit der Urbanisierung und den Traumata des Landes Kenia befasst.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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Mi. 23.09.
20:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Le Choix d’Ali

FR/BE/DZ 2018, 93‘, DCP, OF frz. m. dt. UT, R: Amor Hakkar Gast: Yassine Benkhadda

Ali ist glücklich. Seit zwei Jahren führt er eine Beziehung mit seinem Freund Eric in Paris. Eines Abends bringt ein Anruf seiner Schwester Alis Welt jedoch ins Wanken. Seine in Besançon lebende Mutter erlitt einen Schlaganfall. Fünf Jahre ist es her, dass Ali die Stadt fluchtartig verließ, weil er schwul ist. In den Augen seiner streng muslimischen Familie ist Homosexualität eine Sünde und sie akzeptierten Ali nicht. Nach dem Schlaganfall seiner Mutter tritt Ali, begleitet von Eric, die gefürchtete Rückreise nach Besançon an, um sie zu besuchen. Ali hofft auf ein friedvolles Wiedersehen und eine rasche Rückkehr nach Paris. In seinem sechsten Langfilm thematisiert Amor Hakkar schwierige Entscheidungen, mit denen der Protagonist Ali hier konfrontiert wird und die er ganz alleine treffen muss. Mit wenigen Worten wirft der Regisseur ein Licht auf Homosexualität, Islam und die Suche nach sich selbst.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. in Kooperation mit DEMASK, LSVD e.V. und rubicon e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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Do. 24.09.
17:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Le Choix d’Ali

FR/BE/DZ 2018, 93‘, DCP, OF frz. m. dt. UT, R: Amor Hakkar Gast: Yassine Benkhadda

Ali ist glücklich. Seit zwei Jahren führt er eine Beziehung mit seinem Freund Eric in Paris. Eines Abends bringt ein Anruf seiner Schwester Alis Welt jedoch ins Wanken. Seine in Besançon lebende Mutter erlitt einen Schlaganfall. Fünf Jahre ist es her, dass Ali die Stadt fluchtartig verließ, weil er schwul ist. In den Augen seiner streng muslimischen Familie ist Homosexualität eine Sünde und sie akzeptierten Ali nicht. Nach dem Schlaganfall seiner Mutter tritt Ali, begleitet von Eric, die gefürchtete Rückreise nach Besançon an, um sie zu besuchen. Ali hofft auf ein friedvolles Wiedersehen und eine rasche Rückkehr nach Paris. In seinem sechsten Langfilm thematisiert Amor Hakkar schwierige Entscheidungen, mit denen der Protagonist Ali hier konfrontiert wird und die er ganz alleine treffen muss. Mit wenigen Worten wirft der Regisseur ein Licht auf Homosexualität, Islam und die Suche nach sich selbst.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. in Kooperation mit DEMASK, LSVD e.V. und rubicon e.V. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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Do. 24.09.
20:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Afrika Film Tage Köln

Les Bienheureux

FR/BE/QA/DZ 2017, 107‘, DCP, OF arab./frz. m. engl. UT, R: Sofia Djama

Algier 2008: Einige Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs verbringen Amal und Samir ihren 20. Hochzeitstag in einem Restaurant, allerdings ist ihnen nicht nach Feiern zumute. Der Jahrestag weckt die Erinnerungen an den „algerischen Frühling“ 1988 und die dunklen Jahre, die dieser Zeit folgten und die sich mit den Hoffnungen und Verletzungen des Paares verweben. Ihr Sohn Fahim und seine Freund*innen hingegen repräsentieren in LES BIENHEUREUX die neue Generation: Sie sehnen sich nach Freiheit, tragen jedoch die Verletzungen ihrer Eltern in sich und sind von einem neuen, immer präsenten Obskurantismus umgeben. In ihrem ersten Langfilm porträtiert Sofia Djama den Alltag diverser Protagonist*innen und konfrontiert zwei Generationen mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Indem sie die Verletzungen der algerischen Gesellschaft aufdeckt, eröffnet die Regisseurin einen intergenerationellen Dialog über die Zukunft des Landes.

Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen (17.9.-24.9.)
Online-Tickets: www.rausgegangen.de € 8,- / 6,- pro Vorführung
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Für: Erwachsene | Von: FilmInitiativ Köln e.V. in Kooperation mit Institut français Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 5,00

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Fr. 25.09.
12:00 - 17:00 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Qigong meets Art

Die langsamen und fließenden Bewegungen des Qigong sind seit über zwei Jahrtausenden wichtiger Bestandteil der chinesischen Medizin. Im Tagesseminar wechseln die praktischen Übungen des Qigong Yangsheng, nach dem Lehrsystem von Prof. Jiao Guorui, ab mit Betrachtungen zur chinesischen Kunst- und Kulturgeschichte in den Ausstellungsräumen des Museums.
Der Kurs ist für Anfänger*innen geeignet. Die praktischen Übungen werden bei geeigneter Witterung draußen stattfinden. Bitte denken Sie an bequeme Kleidung und einen Mund-Nasen-Schutz. 

Die Teilnehmerplätze sind auf 6 beschränkt. 

Für: Erwachsene | Von: Museum für Ostasiatische Kunst | Mit: Martha Bank, Caroline Stegmann-Rennert M. A. | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 30,00 | ermäßigt: € 17,50 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 18.09.2020

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Fr. 25.09.
19:00 Uhr

Eröffnung | Museum Ludwig

Eröffnung der Ausstellung "Russische Avantgarde im Museum Ludwig"

Die Eröffnung findet ab 19 Uhr live auf dem Instagram-Kanal des Museum Ludwig statt

The opening will take place virtually on Instagram starting at 7 p.m.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung“, 26.09.2020 - 03.01.2021

Fr. 25.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

»ifs-Begegnung« Gender

Daughters Of The Dust

US 1991, 112‘,Gullah mit englischen Untertiteln, R: Julie Dash Vorfilm: BACK INSIDE HERSELF (US 1984, 4‘: R: S. Pearl Sharp) Moderation: Dr. Maxa Zoller, Leiterin IFFF Dortmund | Köln

Gemeinsam mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln (IFFF) lädt die ifs internationale filmschule köln zur Reihe »ifs Begegnung« Gender & Diversity ein. Das IFFF ist einmal im Jahr die Plattform für aktuelle Entwicklungen in den Arbeiten von Frauen in der Filmproduktion. Um die Diskussion im Kulturbereich und an den Filmhochschulen zum Thema Gender und Diversität  anzuregen, zeigt die Reihe ausgewählte Spiel- und Dokumentarfilme sowie experimentelle Arbeiten und stellt deren Macher*innen im anschließenden Gespräch vor.

Zum Film:
DAUGHTERS OF THE DUST erzählt die Saga der Familie Peazant, die um die Jahrhundertwende auf einer Atlantikinsel vor der US-Küste lebt: Nachfahren versklavter Afrikaner*innen, die zur isoliert lebenden Gullah-Kultur gehören. Die Schwiegertöchter der Matriarchin Nana wollen mit anderen die Insel verlassen, um auf dem Festland ein besseres Leben zu beginnen, darunter die Christin Viola, die aufmüpfige Yellow Mary, die sich emanzipierende Haagar, die vergewaltigte, schwangere Eli und der Geist ihres ungeborenen Kindes. Eine Zeitreise durch drei Generationen entfaltet sich am Tag des Abschieds, der mit vielen magischen Ritualen und einem letzten Picknick am Strand in ein neues Zeitalter übergeht.

DAUGHTERS OF THE DUST von Julie Dash aus dem Jahr 1991 ist der erste Film einer afroamerikanischen Regisseurin mit einer breiten Kinoauswertung in den USA. Zum ersten Mal zeigen wir in dieser Reihe einen historischen Film. Die Gründe dafür sind vielseitig. DAUGHTERS OF THE DUST zeugt davon, dass es absolut notwendig ist, den Stimmen und Bildern eine öffentliche Plattform zu geben, die nicht unter dem Stern der mutmaßlichen Universalität geboren sind. Als Meilenstein des (afro-)amerikanischen Independent Cinema besitzt der Film eine erzählerische Komplexität, die, gespeist aus der Oral History von Julie Dash‘s eigener Familie, völlig neue Zeiträume zulässt – unterstützt von der herausragenden Bildsprache von Kameramann Arthur Jafa. Ein weiterer Grund für diese besondere Filmvorstellung ist die Publikation von »Afterimages«, das jüngst veröffentlichte Buch der großen britischen Filmtheoretikern Laura Mulvey, die diesem Film darin ein eigenes Kapitel widmet. Wie definiert die feministische Filmtheorie dieses Meisterwerk? Und was können wir – auch vor dem Hintergrund der tödlichen Auswirkungen von Rassismus – heute noch von den ‚Töchtern des Staubes‘ lernen?

Der Vorfilm BACK INSIDE HERSELF, entstanden in der Zeit des Civil Right Movements und der Frauenbewegung, ist eine Rarität. Barbara O, die in DAUGHTERS OF THE DUST die Figur der Yellow Mary spielt, findet darin zu ihrem selbstbestimmten Ich.

Für: Erwachsene | Von: ifs internationale filmschule köln in Kooperation mit dem Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund | Köln (IFFF) | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Sa. 26.09.
14:00 Uhr

Kurs | Römisch-Germanisches Museum

Spielen wie die Römer

Spielen – das gehörte zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Römer. Einige Spiele kennt ihr sogar, denn sie werden bereits seit über 2000 Jahren gespielt. Aber Deltaspiel, Micatio oder die verschiedenen Nüssespiele wollen von euch neu entdeckt werden. Und damit ihr zuhause weiterspielen könnt, stellt jeder ein »Römerspiel« her, das man im Ledersäckchen an den Gürtel hängt.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Julia Rückert M.A. | Reihe: Kinderwerkstatt | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 9,00 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 24.09.2020

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Ab So. 27.09.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Mapping the Collection

Während der Ausstellung Mapping the Collection stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Sonntags von 13–15 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: kunst:dialoge | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 19.06.2020 - 11.10.2020

Alle Termine anzeigen
So. 27.09.
15:00 - 16:15 Uhr

Lesung | Museum Schnütgen

Kurt – Wer möchte schon ein Einhorn sein?

Einhorn-Trend? Voll peinlich, sagt Kurt. Ein nerviger Vogel, eine Prinzessin, die den Prinzen vermöbelt, und Kurt, ein widerwilliges Einhorn, das rosa Glitzersternchen und Pupse mit Rosenduft voll peinlich findet. Wird am Ende Einhorn Kurt die entführte Prinzessin Floh retten, rosa Fell hin oder her?

Lesung aus dem gleichnamigen Buch von Chantal Schreiber/ Illustrationen von Stephan Pricken.  Mit anschließender Führung.

Parallel zur Lesung für Kinder findet eine Führung für die Begleitpersonen statt. Diese Plätze sind vorrangig für sie reserviert, aber aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Kurzentschlossene fragen bitte an der Kasse nach, ob noch Restplätze frei sind. Bitte denke an einen Mund-Nasen-Schutz.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und LeseWelten/ KFA e.V., mit Unterstützung durch den Oettinger Verlag. 

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Lesewelten | Treffpunkt: Infotheke | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 24.09.2020

Anmeldung
So. 27.09.
16:00 Uhr

Vortrag | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln

Die Marke Ballett am Rhein. Eine Kommunikationsstrategie für eine Tanzcompagnie

Vortrag von Nina Neusitzer, Geschäfts­füh­re­rin der Desi­gnagen­tur Mark­wald Neu­sit­zer Iden­ti­ty.

Online-Ticket erforderlich: https://www.sk-kultur.de/ticketing-reizend-tanz-in-der-werbung

Für: Erwachsene | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Im Mediapark 7 (3. OG), Kasse | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 4,00 | Ohne Ausstellungsbesuch: 5,50 €; erm. 3,00 €

Mi. 30.09.
10:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Schule des Sehens / Filmgeschichten für Kinder“: Manifeste

Der Traum

DK/GB 2005, 109’, R: Niels Arden Oplev, mit: Janus Dissing Rathke, Jens Jorn Spottag, Anne-Grethe Bjarup Riis, FSK: ab 6, empfohlen ab 10 Jahren

Dänemark im Sommer 1969. Der 13-jährige Frits lebt auf dem Land. Nachdem sein Vater Peder mit Depressionen eingeliefert wird, legt sich seine Mutter Stine einen Fernseher zu. Frits erfährt so alles über die Studentendemonstrationen und den kürzlich ermordeten Martin Luther King. An seiner neuen Schule leidet er wie alle anderen Schüler unter der Tyrannei des prügelnden Direktors Lindum-Svendsen. Als Frits nach einem Streich vom Direktor fast das Ohr abgerissen wird, verlangen seine Eltern eine juristische Untersuchung. Doch der Vorfall soll unter den Teppich gekehrt werden. Frits lässt sich nicht entmutigen und streitet mit Hilfe seiner Familie und dem neuen und unkonventionellen Lehrer Freddie Svale für seine Rechte. So wird aus dem Film ein Manifest für Gewaltfreiheit.

Für: Kinder ab 10 Jahren | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 3,00 | Nur mit Anmeldung beim jfc Medienzentrum: info@jfc.info, 0221-130 56 150

Mi. 30.09.
14:00 - 20:00 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Wille zur Desintegration gesucht!

Werkstatt in Kooperation mit dem Integrationshaus e. V. und weiteren Initiativen.

Der Verein Integrationshaus e. V. feiert am 01.10.2020 seinen zehnten Geburtstag. Das Motto lautet: 10 Jahre Integrationshaus – 10 Schritte zur erfolgreichen Desintegration!

Für das Integrationshaus bedeutet gelungene „Desintegration“, sich auch dann einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen, wenn die Gemeinschaft eine*n nicht haben möchte. Das Ziel: Alle Menschen, die in Deutschland leben, zu ermutigen, aus dem gesellschaftlichen Diskurs um Integration auszubrechen und selbstbewusst Desintegration einzufordern. Das Motto: Wo ist Ihr Wille? Lassen Sie sich desintegrieren und feiern Sie mit!

Weitere Infos unter www.ihaus.org

Für: Erwachsene | Teilnahme: kostenlos

Mi. 30.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

»ifs-Begegnung« Edimotion mit Editor Claudio Cea

Hass – La Haine

FR 1995, 96‘, OmU, R: Mathieu Kassovitz , Montage: Mathieu Kassovitz, Scott Stevenson Anschließend Gespräch mit Editor Claudio Cea, moderiert von Kyra Scheurer, Künstlerische Leiterin von Edimotion

Beim Kölner Festival Edimotion (ehem. Filmplus) steht die Kunst der Filmmontage im Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit dem Festival zeigen wir bei der »ifs-Begegnung« Edimotion Lieblingsfilme von Editor*innen, die sich durch eine herausragende Montage auszeichnen.

Für Filmeditor Claudio Cea war HASS – LA HAINE eine sehr frühe und prägende Kinobegegnung mit der Wirkmacht der Montage: »Als 18-jähriger war LA HAINE einer der Filme, der mich beeindruckt hat und in den Anfängen meines cineastischen Werdegangs lange begleitete. Seine Schlagkraft erreicht LA HAINE unter anderem über die Montage; das Zusammenspiel zwischen Bild- und Tonschnitt, Sound Design und Musik schafft es immer wieder zu überraschen und das Publikum wachzurütteln. 25 Jahre nach seiner Uraufführung hat der Film kaum an Kraft verloren und zeigt soziale Missstände, die bis heute aktuell sind.«

Der Schweizer Filmeditor Claudio Cea schneidet seit mehr als 10 Jahren Kinofilme im Spiel- und Dokumentarfilmbereich. Für BRUNO MANSER – DIE STIMME DES REGENWALDES wurde er dieses Jahr in der Kategorie Beste Montage für den Schweizer Filmpreis nominiert, der Dokumentarfilm VOLUNTEER über freiwillige Flüchtlingshelfer in Griechenland gewann den Publikumspreis beim letzten Zurich Film Festival.

Zum Film:
Dokumentarisches Archivmaterial von Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei führt in die fiktionale Welt von Said, Vinz und Hubert. Die Freundschaft dieser drei arbeitslosen Jugendlichen in den Sozialbau-Ghettos von Paris begleitet der Film einen Tag lang: Nach einer Nacht der Gewalt zwischen Jugendlichen und der Polizei befindet sich die Siedlung im Ausnahmezustand – der 16-jährige Araber Abdel wurde von der Polizei fast zu Tode geprügelt und eine Polizeiwaffe kam abhanden. Gefunden hat sie Vinz, der seinen Freunden schwört, einen Polizisten zu töten, sollte Abdel sterben. Trotz verschiedener Haltungen der drei: getrieben von Hass gegen das System sind sie alle und am Ende des Tages ist nichts wie zuvor.

Die zweite Regie-Arbeit des damals 25-jährigen Franzosen Mathieu Kassovitz ist nicht nur ein gesellschaftspolitisch brisanter Ghetto-Thriller, sie ist dank ausdrucksstarker Schwarz-Weiß-Bilder der Handkamera im Cinéma-Vérité-Stil und der mit dem César für den Besten Schnitt prämierten Montage auch ein cineastisches Ereignis. 1995 wurde LA HAINE in Cannes mit der Silbernen Palme für die beste Regie ausgezeichnet.

Für: Erwachsene | Von: Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst in Kooperation mit der ifs internationa-le filmschule köln. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

Do. 01.10.
14:00 - 18:00 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Bilder von Makkaronis. Oder: Bin ich ein Klischee?

Foto- und Schreibworkshop, „Do It Yourself“-Ausstellung

Die Makkaroni Akademie sucht Dich: Hast Du eine italienische Migrationsgeschichte? Bist Du ein*e Italienliebhaber*in? Oder willst Du es werden? Als sich die vielen Italiener*innen ab den 1950er Jahren auf die Reise nach Deutschland machten, hätten sie nicht gedacht, so lange zu bleiben. Heute, 65 Jahre nach dem ersten Abkommen der Nachkriegszeit zur Anwerbung von italienischen Arbeiter*innen, sind viele Makkaronis noch hier. Und einige weitere sind in den letzten Jahren dazu gekommen. Aber wer kennt die Geschichte(n) hinter den Bella Italia-Klischees? Was wissen die Jüngeren von den Erfahrungen ihrer Großeltern oder Eltern? Und wie hat sich das Leben in Deutschland infolge der italienischen Migration verändert?

In einem Foto- und Schreibworkshop stellt die Makkaroni Akademie die Pizza-Pasta-Amore-Erzählung auf den Kopf. Bitte bringe 10 Fotos mit, die Deine ganz persönliche Makkaroni-Geschichte erzählen. Die Makkaroni Akademie sammelt Geschichten, befragt familiäre Fotosammlungen, schafft alternative „Italienbilder“ und organisiert musikalische Makkaroni-Abende. Die Gründerinnen sind die Künstlerinnen und Kulturaktivistinnen Francesca Magistro, Rosanna D’Ortona und Aurora Rodonò (seit August 2019 Diversity Managerin am RJM) .

Für: Erwachsene | Anmeldung bis zum 23.09. an makkaroni-akademie@posteo.de Teilnehmer*innenzahl begrenzt | keine Vorkenntnisse erforderlich Im Anschluss Aperitivo mit Musik | Teilnahme: kostenlos

Do. 01.10.
15:30 - 16:30 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

MAKKintro: 60'li ve 80'li yılların tasarımı - Von Space Age bis Memphis

Die Veranstaltung der Reihe Müzeye Hoşgeldiniz – Willkommen im Museum richtet sich gezielt an Kölner*innen mit türkischen Wurzeln. Die zweisprachigen Veranstaltungen bieten eine Einführung in thematische Schwerpunkte der Sammlung. Wegen der aktuellen Hygienemaßnahmen bieten wir einen Vortrag an, bei dem Sie sich entspannt auf den Besuch der Ausstellung einstimmen lassen können. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um eine Anmeldung!

“Müzeye Hoşgeldiniz – Willkommen im Museum” serisindeki etkinlik, özellikle Türk kökenli Kölnlüleri hedefliyor. Bu iki dilli etkinlikler, koleksiyonun tematik odaklarına bir giriş sunar. Mevcut hijyen önlemleri nedeniyle, sergiyi ziyaret etme havasına girebileceğiniz ve önceden rahatlıkla izleyebileceğiniz bir sunum sunuyoruz. Sınırlı katılımcı sayısı nedeniyle sizden önceden mutlaka kayıt olmanızı rica ediyoruz!

Tüm müze ziyareti sırasında maskenizi takmayı lütfen unutmayınız. Kayıt için lütfen buraya başvurunuz: www.museenkoeln.de veya IpekSirena.Krutsch@Stadt-Koeln.de; Tel.: 0221 / 221 - 237272

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Mareike Fänger M.A., Kezban Tursun | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 26.09.2020

Anmeldung
Do. 01.10.
19:00 - 20:48 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

PETER LINDBERGH – WOMEN’S STORIES

Der Dokumentarfilm PETER LINDBERGH – WOMEN’S STORIES von Jean Michel Vecchiet zeigt die außergewöhnliche Geschichte eines Mannes, der zu den größten Fotografen des 20. Jahrhunderts zählt. Neben außergewöhnlichen Einblicken in seine tägliche Arbeit erzählt der Film eine sehr persönliche und emotionale Lebensgeschichte, die grundlegende Fragen aufwirft: Wie und warum wird man zum Künstler? Woher kommt diese kreative Kraft, die jeder Logik trotzt und sich der Analyse widersetzt?

Filmvorführungen an jedem 1. Donnerstag im Monat um 19 Uhr. Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen. In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln. Bitte tragen Sie einen Mund-Nase-Schutz.

D 2019 • 108’ • Regie: Jean-Michel Vecchiet

© Verleih

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 6,00

Do. 01.10.
19:00 Uhr

Lesung | NS-Dokumentationszentrum

Leben und Tod in der Epoche des Holocaust in der Ukraine

Bis in die 1990er Jahre kam dem Holocaust in der Ukraine in öffentlichen Debatten, aber auch in der Forschung wenig Beachtung zu. Erst allmählich gerieten die deutschen Verbrechen in der Ukraine in den Blick. Wesentlich dazu beigetragen hat der ukrainische Historiker Boris Zabarko, der – 1935 geboren – als Kind den Holocaust im Ghetto Schargorod überlebte. Seit Mitte der 1990er Jahre veröffentlicht er auf Russisch Zeugnisse von Überlebenden. Ein erster Band erschien 1999 in Kiew, den Margret und Werner Müller auf Deutsch herausgaben.

Auf Boris Zabarkos Bitte hin haben sie auch die Herausgabe der folgenden drei Bände auf Deutsch besorgt. Um ein Gesamtbild vom Holocaust in der Ukraine zu vermitteln, wurden in der deutschen Ausgabe die 215 Berichte nicht alphabetisch aufgeführt, sondern den jeweiligen Tatorten zugeordnet. Die Orte folgen der Chronologie der Besetzung durch die Wehrmacht. Entstanden ist eine »Geografie des Holocaust« in der Ukraine. In der Veranstaltung im NS-Dokumentationszentrum stellen Margret und Werner Müller nun das im letzten Jahr erschienene Buch vor.

Moderation: Tatiana Dettmer (Geschäftsführerin des Lew Kopelew Forum e.V.)

Boris Zabarko, Margret Müller, Werner Müller (Hg.): Leben und Tod in der Epoche des Holocaust in der Ukraine. Zeugnisse von Überlebenden. Metropol-Verlag, Berlin 2019.

Eine Veranstaltung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln in Kooperation mit dem Lew Kopelew Forum

 

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich. Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Sie können zudem kurz vor der Veranstaltung an der Kasse nach freien Plätzen fragen.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Tatiana Dettmer | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

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