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Do. 09.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte

Gott und der Teufel im Land der Sonne

„Filmgeschichten“: Manifeste BR 1964, 125’, DVD, OmU, Regie: Glauber Rocha, mit: Geraldo Del Rey, Yoná Magalhães

Mit einer Einführung von Sonja Hofmann, Programmkuratorin Kino Latino Köln und Prof. Dr. Peter Schulze, Portugiesisch-Brasilianisches Institut der Uni Köln

Cinema Novo teaches that the aesthetics of violence are revolutionary rather than primitive. The moment of violence is the moment when the coloniser becomes aware of the existence of the colonised. Only when he is confronted with violence can the coloniser understand, through horror, the strength of the culture he exploits.
Glauber Rocha: The Aesthetics of Hunger, 1965

Der in ärmlichen Verhältnissen lebende Viehhirte Manuel erschlägt im Affekt seinen Landherren. Auf der Flucht schließt er sich dem Gefolge eines charismatischen Wanderpredigers an, doch seine Hoffnungen auf ein besseres Leben werden enttäuscht. Erfüllt von einer wilden Poesie und dem Willen, das eigene Können in den Dienst der Unterdrückten zu stellen, zeigt Glauber Rocha in diesem Schlüsselwerk des Cinema Novo das Potential seiner geforderten »Ästhetik der Gewalt«.

Für: Erwachsene | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit Kino Latino Köln und dem Portugiesisch-Brasilianischen Institut der Universität zu Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: www.veedelsretter.koeln und an der Abendkasse, Anmeldung an info@filmforumnrw.de erwünscht

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Fr. 10.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte

End Of Season

»20 Jahre ifs: Alumni im Fokus« D/GEO/ASE 2019, 92’, OmeU, R: Elmar Imanov Gäste: Elmar Imanov, Eva Blondiau

Eine Familie kurz vor der Auflösung: Inmitten heißer Sommertage geraten die unterschiedlichen Wünsche und Sehnsüchte von Samir, seiner Frau Fidan und ihrem Sohn Mahmud aneinander. Ein dramatischer Zwischenfall während eines Ausflugs an den Strand wird zur Zerreißprobe und zum Wendepunkt. Lakonisch und mit trockenem Humor navigiert der Film zwischen den drei eigenwilligen Figuren und porträtiert sie gleichzeitig als Fremde und Komplizen.

Der Film der beiden ifs-Alumni Elmar Imanov und Eva Blondiau wurde 2019 beim Internationalen Filmfestival von Rotterdam mit dem Preis der internationalen Filmkritik ausgezeichnet.

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln, Real Fiction und ifs internationale filmschule köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 7,00 | Für Studierende der ifs Eintritt frei Reservierung: 0221 46 94 240 / info@kinogesellschaftkoeln.de

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Fr. 10.07.
21:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte

Dem Land seine Bilder geben

„Nrw Independants“ KURZFILMPROGRAMM ZUM 40. JUBILÄUM DES FILMBÜRO NW

Christoph Hübner: GRÜSSE VOM NACHBARN KARL (1980, 18’)
Rainer Komers: ZIGEUNER IN DUISBURG (1980, 38’)
Dore O. / Werner Nekes: JÜM-JÜM (1967, 10’)
Dietrich Schubert: EIN FILM ÜBER DEN DICHTER WERDENDEN NEBEL IM DEUTSCHEN WESTERWALD (1981, 17’)
Gäste: Christoph Hübner, Dietrich Schubert, Rainer Komers
Moderation: Sonja Hofmann und Marcus Seibert

Anfang der 80er Jahre schlossen sich Filmemacher*innen aus ganz NRW im Filmbüro NW mit damaligem Sitz in Mülheim an der Ruhr zusammen, um selbstbewusst ihren besonderen Film aus dem Ruhrgebiet, aus Düsseldorf oder Köln gegenüber dem Rest der damals noch geteilten Republik zu behaupten – und vor allem eine selbst-verwaltete Förderung ins Leben zu rufen. „Phantasie lässt sich nicht verwalten“ war einer der Slogans, „dem Land seine Bilder geben“ ein zweiter. Es ging um die filmische Erzählung des Flächen- und Industrielandes NRW: um die bislang fehlenden Portraits der Kumpel dichtgemachter Zechen, den politischen Protest gegen den Strukturwandel und um künstlerische Unabhängigkeit von den großen Zentren. Zum 40. Jubiläum des Filmbüro NW präsentieren wir witzige, kämpferische und schräge Kurzfilme aus dieser Zeit des Aufbruchs und freuen uns auf das Gespräch mit den Gästen.

Für: Erwachsene | Von: Filmbüro NW | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00 | Reservierung: 0221 46 94 240 / info@kinogesellschaftkoeln.de

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Ab Sa. 11.07.
12:00 - 17:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Dynamische Räume

Während der Ausstellung 'Dynamische Räume' stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Samstags und Sonntags von 12–17 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume“, 06.06.2020 - 30.08.2020

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Sa. 11.07.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte

Moovy Kurzfilmprogramm

Programmlänge ca. 80’

SCALAMARE
IT 2017, 11‘, Regie: Jiří Kylián, Jan Maliř, Choreographie: Jiří Kylián
Ein Ehepaar feiert den vierzigsten Jahrestag seiner Flitterwochen, die auf den Treppen des Monumento ai Caduti in Ancona begonnen haben. Vierzig Jahre später sind sie wieder an derselben Stelle, schauen zurück auf ihr Leben und versuchen, sich damit abzufinden und ihre sehr kurze und ungewisse Zukunft zu betrachten.

GATHA
CHN 2017 • 16‘ • Regie und Choreographie: Chenglong Tang
Gatha erzählt die Geschichte von zwei tibetanischen Brüdern, die eine religiöse Pilgerreise durch das mystische Tibet machen.

OCEAN’S MEMORIES
FR 2015, 9‘, Regie: Bertrand Guery & Thibaut Ras • Choreografie: Thomas Guerry
Eine Begegnung zwischen einem Tänzer und einer Musikerin an einem verlassenen Strand.

VANISHING POINTS
CAN 2014, 6‘, Regie: Marites Carino • Choreografie: Tentacle Tribe
Zwei Hip-Hop Tänzer stoßen in den Straßen von Montreal aufeinander – eine flüchtige Begegnung, die doch geprägt ist von einer intimen Synchronizität. 

TIMECODE
ESP / Katalonien 2016, 15‘, Regie: Juanjo Giménez • Choreographie: Lali Ayguadé
Timecode ist ein Live-Action-Kurzfilm. Luna und Diego sind Parkplatzwächter. Diego hat die Nachtschicht, Luna arbeitet tagsüber. 

COLD STORAGE
FIN 2016, 9', Regie: Thomas Freundlich • Choreographie: Valtteri Raekallio
Cold Storage ist ein kurzer Tanzfilm, der den virtuosen körperlichen Darbietungen und der melancholischen Komödie der klassischen Stummfilmleinwand huldigt.

CURING ALBRECHT 
GB 2017, 12', Regie & Choreographie: Jessica Wright & Morgann Runacre-Temple
Albrecht möchte geheilt werden: er kann nämlich nicht aufhören zu tanzen. Inspiriert von Giselle wurde der Film im eindrucksvollen Victoria Bad in Manchester gedreht. Es tanzt das English National Ballet.

Für: Erwachsene | Von: Moovy Tanzfilmfestival | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 7,00 | Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

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Sa. 11.07.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte

Der Tod des Flohzirkusdirektors

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker CH 1975, 111’, R: Thomas Koerfer

Nach der Ermordung seiner hochbegabten Tiere muss Ottocaro Weiss seinen Flohzirkus einstellen und nach einer neuen Betätigung Ausschau halten. Der festliche Trauerumzug in einem Dorf bringt ihn auf eine skurrile Idee. Mit seiner Gehilfin Anja will er die Pest auf die Bühne bringen. um die Menschen aus ihrem trägen Konsumschlaf aufzurütteln. Pest bedeutet für ihn Freiheit und Gleichheit aller Menschen. In Johannes Wagner findet er einen Mäzen, der allerdings ganz andere Ziele verfolgt und aus einer Pestepidemie eigene Vorteile zur Unterdrückung der Menschen ziehen möchte.

Das Spielfilmdebüt des Schweizer Regisseurs Thomas Koerfer erhielt den Josef-von-Sternberg-Preis, Mannheim, für „die formal und inhaltlich gleich stark überzeugende filmische Übersetzung eines individuellen Bewusstwerdungsprozesses innerhalb einer etablierten Gesellschaft“.

Für: Erwachsene | Von: Filmarchiv Schönecker | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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Ab So. 12.07.
12:00 - 17:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Dynamische Räume

Während der Ausstellung 'Dynamische Räume' stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Samstags und Sonntags von 12–17 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume“, 06.06.2020 - 30.08.2020

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Ab So. 12.07.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Mapping the Collection

Während der Ausstellung Mapping the Collection stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Sonntags von 13–15 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 19.06.2020 - 23.08.2020

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So. 12.07.
15:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte

Cinema Paradiso

Philmusik – Filmmusik und ihre Komponisten I 1989, 124’, OmeU, R: Giuseppe Tornatore, Musik: Ennio Morricone

Wenn Ennio Morricone musikalisch von der längst vergangenen Freundschaft zwischen einem kleinen Jungen und einem Filmvorführer erzählt, dann sind Tränen der Trauer stets auch das Gefühl von Glück. Für CINEMA PARADISO hat Morricone eine Musik geschaffen, die stellvertretend für unser aller Erinnerung an Kindheit, Glück und Verklärung erklingt. Es ist pure Emotion, die ein melancholischer Blick auf ein längst vergangenes Italien liefert, als Kaleidoskop zwischen dörflicher Heimat und dem Erlebnisraum eines kleinen Kinos, das in die große magische Welt entführt. Niemand schafft es, jene Töne der Klaviatur des Sentimentalen besser zu treffen als Ennio Morricone.

Für: Erwachsene | Von: Köln Musik und Kino Gesellschaft Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 7,00 | Reservierung: 0221 46 94 240 / info@kinogesellschaftkoeln.de

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So. 12.07.
18:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Kölner Kino Nächte

Last and first men

ISL 2019, 70’, engl. OF, R: Jóhann Jóhannsson, Erzählerin: Tilda Swinton

LAST AND FIRST MEN ist ein Film ohne Menschen, aber mit drei ganz besonderen Protagonisten: den in Beton gegossenen Zeugnissen des jugoslawischen Brutalismus, Tilda Swintons Stimme und der Musik des isländischen Komponisten Jóhann Jóhannsson, der die Soundtracks für SICARIO und ARRIVAL schuf und 2018 im Alter von 48 Jahren starb. Jóhannsson drehte etliche Super-8- und 16mm-Kurzfilme und verwendete auch bei der Aufführung seiner Werke häufig visuelle Elemente. Auf die Idee zu seinem ersten abendfüllenden Film brachten ihn 2010 die Bilder des niederländischen Fotografen Jan Kempenaers von den Kolossaldenkmälern der Tito-Ära. Der leidenschaftliche Science-Fiction-Leser Jóhannsson unterlegte seine 16mm-Schwarz-Weiß-Aufnahmen mit Auszügen aus dem gleichnamigen visionären Roman des britischen Schriftstellers und Philosophen Olaf Stapledon von 1930, mit überirdischer Stimme gelesen von Tilda Swinton. LAST AND FIRST MEN

ist ein hypnotisches Gesamtkunstwerk, ein Requiem für das Universum mit Anklängen an Kubrick, Tarr und die Avantgarde, und lässt das Kino zur puren Synthese von Bild und Ton werden.

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 7,00 | Reservierung: 0221 46 94 240 / info@kinogesellschaftkoeln.de

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Ab Sa. 18.07.
12:00 - 17:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Dynamische Räume

Während der Ausstellung 'Dynamische Räume' stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Samstags und Sonntags von 12–17 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume“, 06.06.2020 - 30.08.2020

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Ab So. 19.07.
12:00 - 17:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Dynamische Räume

Während der Ausstellung 'Dynamische Räume' stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Samstags und Sonntags von 12–17 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume“, 06.06.2020 - 30.08.2020

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Ab So. 19.07.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Mapping the Collection

Während der Ausstellung Mapping the Collection stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Sonntags von 13–15 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 19.06.2020 - 23.08.2020

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Do. 23.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Filmprogramm zur Ausstellung „Mapping The Collection“

Mur Murs

FR 1981, 81‘, R: Agnès Varda

Die Filmemacherin Agnes Varda nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch Los Angeles und zeigt die unterschiedlichen Kulturen, Lebensweisen und Zeitgeister, die diese Stadt prägen.

Im Mittelpunkt stehen die vielen Wandbilder, die Murals, die das Stadtbild prägen. Der Film alterniert zwischen Vardas eigenen Worten und denen der verschiedenen Künstler, die diese geschaffen haben. Aber auch die Menschen, die in der Stadt und mit den Wandbildern leben kommen im Film zu Wort.

Für: Erwachsene | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 6,50 | ermäßigt: € 5,50 | Tickets: nur an der Abendkasse | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 19.06.2020 - 23.08.2020

Fr. 24.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Moovy – Kölner Tanzfilmfestival

Tanzfilme sind freilich alles andere als nur zeitgenössischer Tanz auf Film. Tanzfilme sind eine intermediale Mischform aus Tanz und Film, in deren Choreografie die Tänzer ebenso wie die Kamera mit einbezogen werden. Aus der Synthese von Tanz und bewegtem Bild entstehen Videos und Filme, die in ihrer zeitlichen und räumlichen Struktur auf der realen Bühne nicht möglich wären. Darüber hinaus bewirken Montagetechnik, Animationstechnik und elektronische Bildbearbeitung, dass sich im Videotanz nicht nur der Tänzer bewegt. Der ihn umgebende Raum wird ebenso in Bewegung versetzt – sei es der Außenraum, der alltägliche Innenraum oder eine fiktiv erschaffene Welt.

Kurzfilme

4 ME
IL 2017, 3', Regie/Choreografie: Roni Chadash
Über das Bedürfnis eins zu werden, während man vierfach verschieden ist. 

LUCA (m/w/x)
D 2019, 7', Regie: Hannah Schwaiger, Ricarda Funnemann
Luca (m/f/x) portraitiert einen jungen Schauspieler und Tänzer, den Geschlechterrollen noch nie interessierten. Der Zuschauer erhält eine Vorstellung von Lucas Überzeugungen, der Sehnsucht nach Freiheit und seinem Kampf auf dem Weg dorthin. Luca (m/f/x) ist die erste dokumentarische Arbeit von Ricarda Funnemann und Hannah Schwaiger.

HENK
NL 2018, 7', Regie: Sergio Gridelli, Choreografie: Andreas Denk, Josephine van Rheenen
Henk führt ein eigenwilliges, exzentrisches Leben. Als eine junge Frau unerwartet in seine Welt eindringt, wird er dazu gezwungen sich der Konfrontation zu stellen.

THE GODS OF TINY THINGS
AU 2019, 5', Regie: Deborah Kelly
Die gegenwärtige Vielzahl an Bedrohungen des Lebens; der Ruck nach rechts in der politischen Welt, die Tribute des Kolonialismus, Klimakatastrophen, die Verschwendungssucht des Menschen, und umgekehrt die dynamischen, kaleidoskopischen Freuden und Bedürfnisse des Lebens an sich. All das in allen Formen. 

OH! MILLION FIST!
Hong Kong 2017, 8', Regie: Hugh Cho, Choreografie: City Contemporary Dance Company
Tanz und Martial Arts haben den gleichen Ursprung. Selbst ein langjähriger Martial Arts - Kenner, arbeitet Tänzer Hugh Cho nun mit Meister Yuen Fai zusammen, um eine Choreografie zu entwickeln, die auf Kampfszenarios basiert und somit Actionfilm mit Tanz vermischt. 

WASHED
IS 2012, 13', Regie/Choreografie: Daphna Mero
Eine Wäschereiarbeiterin, die verzweifelt versucht die Frucht einer gewalttätigen Begegnung abzutreiben. Als ihr die Konsequenzen ihres Handelns bewusst werden, bahnen sich auch unterdrückte Erinnerungen ihren Weg zurück an die Oberfläche. 

BAREFOOT BUSKER
GB 2019, 3', Regie: Stuart Pound
Ein barfüßiger Tänzer spielt auf dem Marktplatz in Venedig und verstößt mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen lokale Gesetze. 

SWARMING SYMPHONY
SE 2019, 4', Regie/Choreografie: Elle Frankenberg, August Florén
Ein neugieriges Treffen zweier Kakerlaken, zwischen Licht und Dunkelheit. Eine Stop-Motion-Liebesgeschichte in einem Akt. 

MY HOUSE IS NINJA
Frankreich, 2018, 3' Regie: Guillaume Thomas, Choreografie: House of Ninja
Nahezu drei Dekaden nachdem Willi Ninja verkündete „Ich will Voguing nicht nur in PARIS IS BURNING sehen, sondern in das echte Paris tragen, und das echte Paris damit in Brand stecken“ wurde Willis Traum wahr. Die Pariser Voguing-Szene blüht und das House of Ninja sorgt für das Fortbestehen von Willis Erbe. 

TREMBLE
GB, 2019, 5', Regie/Choreografie: Jessica Wright, Morgann Runacre-Temple
Ein abstraktes Esszimmer. 26 schottische Baletttänzer. Und jede Menge Marmelade… 

REACH
GB, 2018, 4', R: Billy Boyd Cape, Choreografie: Botis Seva
Ein Film über Liebe, Verlassenwerden und Vaterschaft. Eine Kollaboration mit Botis Sevas Hip Hop Theater-Kollektiv Far From The Norm, erstellt im Auftrag von Sadler’s Wells und Random Acts. 

BAILAORA
ES 2018, 15', Regie: Rubin Stein, Choreografie: Ana Blanco de Córdova
Ein Krieg. Ein Kind. Ein Traum. 

SISTERS
NL 2018, 15', Regie: Daphne Lucker, Choreografie: Emma Evelein
Drei Schwestern wachsen in einer zerrütteten Familie auf. Sie sind aufeinander angewiesen und überleben nur wenn sie zusammenhalten. Aber ist ihre innige Verbindung stark genug, um in dieser düsteren Umgebung zu bestehen?

Weitere Infos: www.moovy-festival.com und www.facebook.com/MoovyFest/

Für: Erwachsene | Von: „Moovy“ Tanzfilmfestival in Zusammenarbeit mit der ifs internationale filmschule köln unterstützt von der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 6,00 | Tickets: info@moovy-festival.com

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Ab Sa. 25.07.
12:00 - 17:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Dynamische Räume

Während der Ausstellung 'Dynamische Räume' stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Samstags und Sonntags von 12–17 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume“, 06.06.2020 - 30.08.2020

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Sa. 25.07.
17:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Moovy – Kölner Tanzfilmfestival

Tanzfilme sind freilich alles andere als nur zeitgenössischer Tanz auf Film. Tanzfilme sind eine intermediale Mischform aus Tanz und Film, in deren Choreografie die Tänzer ebenso wie die Kamera mit einbezogen werden. Aus der Synthese von Tanz und bewegtem Bild entstehen Videos und Filme, die in ihrer zeitlichen und räumlichen Struktur auf der realen Bühne nicht möglich wären. Darüber hinaus bewirken Montagetechnik, Animationstechnik und elektronische Bildbearbeitung, dass sich im Videotanz nicht nur der Tänzer bewegt. Der ihn umgebende Raum wird ebenso in Bewegung versetzt – sei es der Außenraum, der alltägliche Innenraum oder eine fiktiv erschaffene Welt.

Die Euphorie des Seins

HU 2018, 84', Dokumentarfilm, Regie/Choreografie: Réka Szabó

Die ungarische Jüdin Éva Fahidi war 18 als man sie nach Auschwitz deportierte, wo ihre ganze Familie ermordet wurde. Mehr als 70 Jahre später, erst im Alter von 90 Jahren, verarbeitete sie in dem Tanztheaterstück „Die Euphorie des Seins" ihr Leben. In diesem Dokumentarfilm begleitet die Filmemacherin und Choreografin Réka Szabó den Entstehungsprozess des Tanztheaterstückes mit der lebensfrohen Éva Fahidi. Zusammen mit der international arrivierten Tänzerin Emese Cuhorka tanzt sie gegen das Vergessen an. Szabó begleitete den gesamten Entstehungsprozess, angefangen bei dem ersten Treffen zwischen den beiden Protagonistinnen über die kräftezehrenden Proben bis hin zur ersten Aufführung von „Die Euphorie des Seins“.

Neben diesem künstlerischen Erfahrungsprozess dokumentiert der Film aber auch die sich allmählich entwickelnde Freundschaft zwischen den drei Frauen. Nach und nach werden Fahidis Erinnerungen geweckt und sie versteht, dass dieses Trauma für immer ein Teil von ihr bleiben wird.

Weitere Infos: www.moovy-festival.com und www.facebook.com/MoovyFest/

Für: Erwachsene | Von: „Moovy“ Tanzfilmfestival in Zusammenarbeit mit der ifs internationale filmschule köln unterstützt von der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 6,00 | Tickets: info@moovy-festival.com

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Sa. 25.07.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Moovy – Kölner Tanzfilmfestival

Tanzfilme sind freilich alles andere als nur zeitgenössischer Tanz auf Film. Tanzfilme sind eine intermediale Mischform aus Tanz und Film, in deren Choreografie die Tänzer ebenso wie die Kamera mit einbezogen werden. Aus der Synthese von Tanz und bewegtem Bild entstehen Videos und Filme, die in ihrer zeitlichen und räumlichen Struktur auf der realen Bühne nicht möglich wären. Darüber hinaus bewirken Montagetechnik, Animationstechnik und elektronische Bildbearbeitung, dass sich im Videotanz nicht nur der Tänzer bewegt. Der ihn umgebende Raum wird ebenso in Bewegung versetzt – sei es der Außenraum, der alltägliche Innenraum oder eine fiktiv erschaffene Welt.

Der Samstagabend ist einer Reihe gewidmet, die in 7 Tanzfilmen das Phänomen von Menschenmassen choreografisch untersucht.

ANTISTOLI (Counter-Uniform)
GR 2018, 15', Regie/Choreografie: Pantelis Makkas
Am 6. 12. 2008 wurde in Griechenland der Student Alexis Grigoropoulos in einer Demonstration von einem Polizisten ermordet. Der Filmemacher Pantelis Makka erfasst die Dynamik der Gewalt mit 60 Darstellern. Mit Hilfe einer High-Speed-Kamera wird aus der dreiminütigen Handlung ein Film von 15 Minuten. 

METRONOMIA – A Symphony
FI 2019, 10', Regie/Choreografie: Iivo Kunervo Korhonen, Markus Aho, Nikke Bagge
Die Metro kommt an und fährt los: Die finnischen Filmemacher und Choreografen Iivo Korhonen, Markus Aho und Nikke Bagge erfassen am Gleis eine breite Palette menschlicher Emotionen. 

INITIATION
Pl 2017, 18', Regie/Choreografie: Iwona Pasińska
Iwona Pasińska, eine der bedeutendsten Choreografinnen Polens. Sie erforscht toxische Beziehungen und ungezügelte Ängste, die soziale Probleme widerspiegeln. 

I'M NOT FEELING VERY WELL
HR 2019, 4', Regie: Sunčana Brkulj
Der Film ist ein frecher und frischer Animationsfilm, in dem singende Skelette davon träumen, aus ihrer strengen Form ausbrechen zu können. 

DROP OUT BODIES
FR 2017, 17', Regie: Ludivine Large-Bessette, Choreografie: Mathieu Calmelet
Die französische Filmemacherin Ludivine Large-Bessette und der Choreograf Mathieu Calmelet reinterpretieren in Drop Out Bodies den mittelalterlichen "Dance Macabre", den Totentanz. 

999
LT, 2019, 4', Regie: Luka Paulina Švėgždaitė
Luka Paulina Švėgždaitė aus Litauen filmte eine Boxmaschine, mit der junge Leute Hierarchien untereinander festlegen. 999 ist ein poetischer Film über Geschlechterrollen und Hierarchien. 

CULTES
FR 2019, 15', Regie/Choreografie: (LA)HORDE
Ist es möglich in einer so konsumorientierten Welt, in der Besitz nahezu heilig ist, so etwas wie eine spirituelle Erfahrung zu haben? Schafft es das Individuum seine eigene subversive Erfahrung zu kreieren? Gedreht wurde der Film während eines echten Festival mit 40.000 Besuchern.

Weitere Infos: www.moovy-festival.com und www.facebook.com/MoovyFest/

Für: Erwachsene | Von: „Moovy“ Tanzfilmfestival in Zusammenarbeit mit der ifs internationale filmschule köln unterstützt von der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 6,00 | Tickets: info@moovy-festival.com

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Ab So. 26.07.
12:00 - 17:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Dynamische Räume

Während der Ausstellung 'Dynamische Räume' stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Samstags und Sonntags von 12–17 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume“, 06.06.2020 - 30.08.2020

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Ab So. 26.07.
13:00 - 15:00 Uhr

kunst:dialoge | Museum Ludwig

Kunst:Dialoge in der Sonderausstellung Mapping the Collection

Während der Ausstellung Mapping the Collection stehen unsere Kunstvermittler*innen der Kunst:Dialoge Sonntags von 13–15 Uhr in der Ausstellung und freuen sich auf Ihre Fragen zur Kunst.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: In der Ausstellung | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 19.06.2020 - 23.08.2020

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