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Do. 01.07.
17:00 Uhr

Führung | Käthe Kollwitz Museum

Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt

Friedrich Seidenstücker (1882–1966) zählt zu den bedeutenden Chronisten des Alltagslebens im Berlin der Weimarer Republik. Seine atmosphärischen Fotografien, meist entstanden auf seinen Streifzügen durch die Stadt, erzählen von scheinbar beiläufigen Ereignissen und Begebenheiten: vom Sonntagsvergnügen und vom Arbeitsalltag, von Kinderspielen auf der Straße und vom Treiben auf Bahnhöfen und im Zoo. Seidenstücker zeigt, häufig mit humoristischem Blick, die Menschen und das Leben in der Metropole. Seine Aufnahmen machen zugleich die Härten der Großstadtexistenz sichtbar und lassen im Hintergrund immer wieder auch die Gegensätze der sozialen Realität in den Zwischenkriegsjahren durchscheinen.

Im Kölner Foto-Sommer präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln 100 Werke des Fotografen aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, und lädt dazu ein, Friedrich Seidenstücker auf seinen Spaziergängen durch das Berlin vor 100 Jahren zu folgen.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Forum im Museum | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt“, 21.05.2021 - 15.08.2021

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Do. 01.07.
18:00 - 19:00 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

MAKKintro Stars des Designs. Ron Arad und Co. in Hebräischer Sprache

Einige jüdische Designer, deren Objekte sich in den Design Beständen des MAKK befinden, haben mit ihren Innovationen neue Maßstäbe gesetzt. Dazu gehört Marcel Breuer mit seinem konstruktivistischen Lattenstuhl und dem Freischwinger B34 aus Stahlrohr oder Margarete Heymann-Loebenstein, die die Keramik ihrer Zeit mit neuen Farben und Formen bereicherte. Ron Arad ist für seine rebellischen und experimentellen Schöpfungen bekannt, da er spielerisch die Möglichkeiten des Upcycling oder des Einsatzes von Stahl und Beton ausschöpfte.

 

 

Wir laden Sie herzlich zu einem 40-minütigen, bebilderten Vortrag in hebräischer Sprache und anschließender Fragerunde ein. Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl (70) empfehlen wir eine vorherige Anmeldung unter: https://museenkoeln.de. Im Anschluss erhalten Sie den Zugangslink per Mail.

Foto: Ron Arad, Rover 2-Seater, MAKK, ©DetlefSchumacher.com

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Adi Gottlieb | Treffpunkt: Big Blue Button | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 28.06.2021

Anmeldung
Do. 01.07.
19:00 - 19:30 Uhr

Führung | Käthe Kollwitz Museum

Snapshot - Die Feierabendführung am Langen Donnerstag

Am ersten Donnerstag im Monat - dem Langen Donnerstag - haben wir für Sie bis 20 Uhr geöffnet! Dann laden wir Sie ein zum Snapshot: Konzentriert in 30 Minuten bietet eine Kurzführung zum Feierabend einen Schnappschuss der jeweils aktuellen Ausstellung. Statt eines Rundumblicks fokussieren wir uns auf einen Aspekt der Schau und tauchen intensiv ein in faszinierende Bildwelten - ein Appetizer, der Lust macht auf mehr, versprochen!

Infos: www.kollwitz.de/snapshot

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Forum im Museum | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt“, 21.05.2021 - 15.08.2021

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Do. 01.07.
22:00 - 23:43 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

AALTO

Der finnische Architekt und Möbeldesigner Alvar Aalto (1898–1976) gilt als „Vater des Modernismus“. Er schuf ikonische, organisch anmutende Gebäude, darunter zahlreiche Sommervillen in den nordischen Ländern, die Stadtbibliothek in Viipuri und die Heilig-Geist-Kirche in Wolfsburg. Zum populären Design-Stück avancierte die Aalto-Vase mit ihrem asymmetrischen Grundriss und ihrer gewellten Form. Eine entscheidende Mitwirkung an Alvars weltweitem Ruhm kommt dessen Ehefrau Aino (1894–1949) zu, mit der er bis zu ihrem frühen Tod ein produktives Team bildete. Regisseurin Virpi Suutari erzählt in ihrem dokumentarischen Porträt „Aalto – Architektur der Emotionen“ vom Leben und Werk des kreativen Ehepaares und von der besonderen Liebe, die Alvar und Aino verband.

Der Film nimmt uns mit auf eine Reise zu den eindrücklichsten Aalto-Bauten, von Finnland über Russland und die USA bis nach Frankreich, und zeigt Begegnungen mit den Rockefellers, Le Corbusier und László Moholy-Nagy. Suutari kombiniert aktuelle Aufnahmen mit Archivmaterial und lässt Zeitzeug*innen und Expert*innen zu Wort kommen. Durch die eingesprochenen Liebesbriefe zwischen Alvar und Aino kommen wir den beiden auch persönlich ganz nah.

Finnland 2020 • 103‘ • mehrsprachige Originalfassung mit deutschen Untertiteln • Regie: Virpi Suutari; Foto © Verleih

Open Air-Veranstaltung im Innenhof des Museums; Eintritt jeweils 6 €, nur Abendkasse, keine Reservierungen. In Zusammenarbeit mit der Kinogesellschaft Köln. Bei schlechtem Wetter findet die Filmvorführung in der Filmpalette (Lübecker Str. 15, 50668 Köln) statt.

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Reihe: CineMAKK | Treffpunkt: Kasse

So. 04.07.
11:00 - 12:00 Uhr

Führung | Museum Schnütgen

Ein Garten voller Zauberkraft

Der Klostergarten von St. Cäcilien war früher kein Ort für ein Picknick oder zum Fußballspielen. Hier wurden Kräuter gegen die unterschiedlichsten Krankheiten angebaut. Das war die Medizin jener Zeit. Wir sind gespannt, ob deine Nase dir verrät, was für Pflanzen hier heute noch wachsen.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Daniela Rösing | Reihe: Kinderführung | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 01.07.2021

Anmeldung
So. 04.07.
11:30 Uhr

Führung | Käthe Kollwitz Museum

Giraffe, Walross und Co. – Tiere aus dem Berliner Zoo vor 100 Jahren

Friedrich Seidenstücker hat immer wieder die Tiere im Berliner Zoo fotografiert, vor 100 Jahren natürlich noch in schwarz-weiß. Kannst du trotzdem alle Tiere erkennen? Und wie unterscheiden sich Gehege und Unterbringung der Tiere damals und heute? Wir gehen auf Entdeckungstour!

Anmeldung: Bis mind. 2 Tage vorher unter 0221 / 227-2899 oder museum@kollwitz.de. Infos: www.kollwitz.de/entdeckertouren

Für: Kinder ab 6 Jahren | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Forum im Museum | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt“, 21.05.2021 - 15.08.2021

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So. 04.07.
15:00 Uhr

Gespräch | Museum Ludwig

Kunststationen: Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration

Fotografien von Köln und weiteren Städten im Rheinland aus der Zeit zwischen 1955 und 1989 machen den stetigen Wandel durch die Bewohner*innen sichtbar. Die kaum bekannten vielfältigen Geschichten von Arbeitsmigrant*innen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Was erzählen sie und ihre privaten Fotografien über die Stadt und wie sie durch ihre Einwanderung belebt wurde? Wie werden Straßen, Häuser, Geschäfte, Restaurants, Parks zu Trägern von Erinnerung, zum Teil der Stadtgeschichte? Und was bilden im Vergleich dazu die Stadtfotografien von Chargesheimer, Heinz Held, Candida Höfer und Ulrich Tillmann ab, die sich in der Sammlung des Museum Ludwig befinden?

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: in der Ausstellung | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration“, 19.06.2021 - 03.10.2021

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So. 04.07.
15:00 Uhr

Führung | Käthe Kollwitz Museum

Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt

Friedrich Seidenstücker (1882–1966) zählt zu den bedeutenden Chronisten des Alltagslebens im Berlin der Weimarer Republik. Seine atmosphärischen Fotografien, meist entstanden auf seinen Streifzügen durch die Stadt, erzählen von scheinbar beiläufigen Ereignissen und Begebenheiten: vom Sonntagsvergnügen und vom Arbeitsalltag, von Kinderspielen auf der Straße und vom Treiben auf Bahnhöfen und im Zoo. Seidenstücker zeigt, häufig mit humoristischem Blick, die Menschen und das Leben in der Metropole. Seine Aufnahmen machen zugleich die Härten der Großstadtexistenz sichtbar und lassen im Hintergrund immer wieder auch die Gegensätze der sozialen Realität in den Zwischenkriegsjahren durchscheinen.

Im Kölner Foto-Sommer präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln 100 Werke des Fotografen aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, und lädt dazu ein, Friedrich Seidenstücker auf seinen Spaziergängen durch das Berlin vor 100 Jahren zu folgen.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Forum im Museum | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt“, 21.05.2021 - 15.08.2021

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Di. 06.07.
11:00 - 14:00 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Bunte Kirigami-Blüten

Lotosblumen, Pfingstrosen, Kirsch- und Pflaumenblüten schmücken als großes Bildmotiv oder als klitzekleines Dekor viele Objekte aus China, Japan und Korea. Bei einem Rundgang durchs Museum machen wir uns auf die Suche nach Blumendarstellungen und erfahren etwas über ihre besondere Bedeutung. Anschließend basteln wir dekorative Blüten in der japanischen Falt-und Schnitt-Technik Kirigami.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen. Alle teilnehmenden Kinder müssen eine medizinische Maske tragen. Bitte denke auch an einen Pausensnack.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Eva Lobstädt M. A. | Reihe: Ferienprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 10,50 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 01.07.2021

Anmeldung
Mi. 07.07.
16:00 - 18:00 Uhr

Fortbildung | Museum Ludwig

Walk with me - Bewegungslabor mit Daniela Georgieva

In dem Workshop stellen wir die Frage, wie sich Kunst, durch den eigenen Körper verstehen lässt, ohne Sprache. Wie begegnen wir Kunstwerken emotional und in Bewegung?
Die hohe Aktualität des Themas erschließt sich aus unserer, in Pandemiezeiten, zunehmenden Bewegungslosigkeit. Wir sitzen vor unseren Bildschirmen und der Körper gerät vor lauter Digitalisierung in Vergessenheit. Gleichzeitig werden kognitive, verbale Prozesse wieder in den Vordergrund gestellt, unser sinnliches Erleben leidet, in einem Alltag aus social distancing und dem Rückzug ins Häuslich-Familiäre und Digitale. Schon seit einiger Zeit setzt sich Daniela Georgieva mit dem Judson Dance Theater auseinander, einem in den 1960er Jahren in New York gegründeten Zusammenschluss von Tänzer*innen, Choreograf*innen, bildenden Künstler*innen, Komponist*innen und Filmemacher*innen. Die Performances des Judson Dance Theater umfassten alltägliche Bewegungen und Gesten, griffen die Strukturen von Spielen, einfachen Aufgaben und sozialen Interventionen auf und revolutionierten den Tanz.
In der Vermittlung von Kunst zeigt sich immer wieder, dass Kunst und hiermit auch ihre Vermittlung, keine reine Kopfsache ist, sondern auch und vor allem körperliche Erfahrung. Genau diese Schnittstelle interessiert Daniela Georgieva als Künstlerin, aber auch als Vermittlerin von Kunst.
Die zentralen Elemente des Bewegungslabors sind der eigene Körper und seine alltäglichen Bewegungen, die als Basismaterialen jeder/m Teilnehmer*in zur Verfügung stehen.

Für Lehrer*innen aller Schulformen, besonders freuen wir uns über Förderschullehrer*innen und Lehrer*innen, die in inklusiven Formaten arbeiten. 

Das Projekt wird über das Landesbüro Tanz Köln im Rahmen von tanz.exchange Wissenschaft finanziert.

Das Projekt tanz.exchange – wissenstransfer.tanz.vermittlung wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
 Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Daniela Georgieva (Performerin), Assistenz David Kummer, Anja Hild (Museumsschule Köln), Angelika von Tomaszewski (Museumsdienst Köln) | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Technik: Bewegung & Performance | Treffpunkt: wird noch bekannt gegeben | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 02.07.2021

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Do. 08.07.
16:00 - 18:00 Uhr

Fortbildung | Museum Ludwig

Walk with me - Bewegungslabor mit Daniela Georgieva

In dem Workshop stellen wir die Frage, wie sich Kunst, durch den eigenen Körper verstehen lässt, ohne Sprache. Wie begegnen wir Kunstwerken emotional und in Bewegung?
Die hohe Aktualität des Themas erschließt sich aus unserer, in Pandemiezeiten, zunehmenden Bewegungslosigkeit. Wir sitzen vor unseren Bildschirmen und der Körper gerät vor lauter Digitalisierung in Vergessenheit. Gleichzeitig werden kognitive, verbale Prozesse wieder in den Vordergrund gestellt, unser sinnliches Erleben leidet, in einem Alltag aus social distancing und dem Rückzug ins Häuslich-Familiäre und Digitale. Schon seit einiger Zeit setzt sich Daniela Georgieva mit dem Judson Dance Theater auseinander, einem in den 1960er Jahren in New York gegründeten Zusammenschluss von Tänzer*innen, Choreograf*innen, bildenden Künstler*innen, Komponist*innen und Filmemacher*innen. Die Performances des Judson Dance Theater umfassten alltägliche Bewegungen und Gesten, griffen die Strukturen von Spielen, einfachen Aufgaben und sozialen Interventionen auf und revolutionierten den Tanz.
In der Vermittlung von Kunst zeigt sich immer wieder, dass Kunst und hiermit auch ihre Vermittlung, keine reine Kopfsache ist, sondern auch und vor allem körperliche Erfahrung. Genau diese Schnittstelle interessiert Daniela Georgieva als Künstlerin, aber auch als Vermittlerin von Kunst.
Die zentralen Elemente des Bewegungslabors sind der eigene Körper und seine alltäglichen Bewegungen, die als Basismaterialen jeder/m Teilnehmer*in zur Verfügung stehen.

Für Lehrer*innen aller Schulformen, besonders freuen wir uns über Förderschullehrer*innen und Lehrer*innen, die in inklusiven Formaten arbeiten. 

Das Projekt wird über das Landesbüro Tanz Köln im Rahmen von tanz.exchange Wissenschaft finanziert.

Das Projekt tanz.exchange – wissenstransfer.tanz.vermittlung wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
 Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Daniela Georgieva (Performerin), Assistenz David Kummer, Anja Hild (Museumsschule Köln), Angelika von Tomaszewski (Museumsdienst Köln) | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Technik: Bewegung & Performance | Treffpunkt: wird noch bekannt gegeben | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 02.07.2021

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Do. 08.07.
17:00 Uhr

Führung | Käthe Kollwitz Museum

Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt

Friedrich Seidenstücker (1882–1966) zählt zu den bedeutenden Chronisten des Alltagslebens im Berlin der Weimarer Republik. Seine atmosphärischen Fotografien, meist entstanden auf seinen Streifzügen durch die Stadt, erzählen von scheinbar beiläufigen Ereignissen und Begebenheiten: vom Sonntagsvergnügen und vom Arbeitsalltag, von Kinderspielen auf der Straße und vom Treiben auf Bahnhöfen und im Zoo. Seidenstücker zeigt, häufig mit humoristischem Blick, die Menschen und das Leben in der Metropole. Seine Aufnahmen machen zugleich die Härten der Großstadtexistenz sichtbar und lassen im Hintergrund immer wieder auch die Gegensätze der sozialen Realität in den Zwischenkriegsjahren durchscheinen.

Im Kölner Foto-Sommer präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln 100 Werke des Fotografen aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, und lädt dazu ein, Friedrich Seidenstücker auf seinen Spaziergängen durch das Berlin vor 100 Jahren zu folgen.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Forum im Museum | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt“, 21.05.2021 - 15.08.2021

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Do. 08.07.
17:30 Uhr

Führung | Käthe Kollwitz Museum

Käthe Kollwitz – Meisterwerke

Extra-Führung am 154. Geburtstag der Künstlerin

Am 8. Juli, dem Geburtstag von Käthe Kollwitz (1867–1945), stellt eine Extra-Führung um 17.30 Uhr die Meisterwerke der Zeichnerin, Druckgraphikerin und Bildhauerin aus der Sammlung des Käthe Kollwitz Museum Köln in den Mittelpunkt.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Forum im Museum | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Fr. 09.07.
14:00 - 15:30 Uhr

Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Themenreihe: Rethink Fashion!

Im Juni 2021 starten wir in Kooperation mit FEMNET e.V. mit unserer ersten Themenreihe: Rethink Fashion! Mit Akteur*innen aus Politik und Wirtschaft, mit Aktivist*innen und Künstler*innen werden wir über wirtschaftliche und soziale Aspekte einer globalisierten Textilwirtschaft sprechen, Probleme, aber auch Alternativen aufzeigen.

What Your Shoes Are Doing To The World

Online Lecture (English)

In 2019, 66.6 million pairs of shoes were manufactured across the world every single day. They have never been cheaper to buy, yet their cost to the planet has never been greater. From the rainforest to rubbish dumps our shoes are exploiting the planet and deceiving consumers. Join Tansy Hoskins to find out where your shoes really come from and how we can use them to change the world.
Speaker: Tansy Hoskins, journalist and writer, author of ‘Foot Work – What Your Shoes Are Doing To The World’ and the award-winning book ‘Stitched Up – The Anti-Capitalist Book of Fashion’

Please register in advance for this meeting:
https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZArdeitqj4pHt2zS7Crh9dPwQJ4-1ARB-3k

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache ohne Übersetzung statt.

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Reihe: Rethink Fashion! | Treffpunkt: online | Teilnahme: kostenlos

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Fr. 09.07.
16:00 - 18:00 Uhr

Fortbildung | Museum Ludwig

Walk with me - Bewegungslabor mit Daniela Georgieva

In dem Workshop stellen wir die Frage, wie sich Kunst, durch den eigenen Körper verstehen lässt, ohne Sprache. Wie begegnen wir Kunstwerken emotional und in Bewegung?
Die hohe Aktualität des Themas erschließt sich aus unserer, in Pandemiezeiten, zunehmenden Bewegungslosigkeit. Wir sitzen vor unseren Bildschirmen und der Körper gerät vor lauter Digitalisierung in Vergessenheit. Gleichzeitig werden kognitive, verbale Prozesse wieder in den Vordergrund gestellt, unser sinnliches Erleben leidet, in einem Alltag aus social distancing und dem Rückzug ins Häuslich-Familiäre und Digitale. Schon seit einiger Zeit setzt sich Daniela Georgieva mit dem Judson Dance Theater auseinander, einem in den 1960er Jahren in New York gegründeten Zusammenschluss von Tänzer*innen, Choreograf*innen, bildenden Künstler*innen, Komponist*innen und Filmemacher*innen. Die Performances des Judson Dance Theater umfassten alltägliche Bewegungen und Gesten, griffen die Strukturen von Spielen, einfachen Aufgaben und sozialen Interventionen auf und revolutionierten den Tanz.
In der Vermittlung von Kunst zeigt sich immer wieder, dass Kunst und hiermit auch ihre Vermittlung, keine reine Kopfsache ist, sondern auch und vor allem körperliche Erfahrung. Genau diese Schnittstelle interessiert Daniela Georgieva als Künstlerin, aber auch als Vermittlerin von Kunst.
Die zentralen Elemente des Bewegungslabors sind der eigene Körper und seine alltäglichen Bewegungen, die als Basismaterialen jeder/m Teilnehmer*in zur Verfügung stehen.

Für Lehrer*innen aller Schulformen, besonders freuen wir uns über Förderschullehrer*innen und Lehrer*innen, die in inklusiven Formaten arbeiten. 

Das Projekt wird über das Landesbüro Tanz Köln im Rahmen von tanz.exchange Wissenschaft finanziert.

Das Projekt tanz.exchange – wissenstransfer.tanz.vermittlung wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
 Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Daniela Georgieva (Performerin), Assistenz David Kummer, Anja Hild (Museumsschule Köln), Angelika von Tomaszewski (Museumsdienst Köln) | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Treffpunkt: wird noch bekannt gegeben | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 02.07.2021

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So. 11.07.
11:00 Uhr

Führung | Museum für Ostasiatische Kunst

Kranich, Drache, Lotos – Glückszeichen auf Kunst

Ob kostbares Porzellangefäß, archaische Bronzeglocke oder edles Lackmöbel. Viele Objekte im Museum sind mit Tier- oder Pflanzenmustern verziert. Möchtest Du wissen, was sie bedeuten?

Die Teilnahmeplätze sind aktuell beschränkt. Daher empfehlen wir eine Anmeldung! Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen. Alle teilnehmenden Kinder müssen eine medizinische Maske tragen. 

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Anna Sellmann M. A. | Reihe: Kinderführung | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 08.07.2021

Anmeldung
So. 11.07.
15:00 Uhr

Gespräch | Museum Ludwig

Kunststationen: Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration

Fotografien von Köln und weiteren Städten im Rheinland aus der Zeit zwischen 1955 und 1989 machen den stetigen Wandel durch die Bewohner*innen sichtbar. Die kaum bekannten vielfältigen Geschichten von Arbeitsmigrant*innen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Was erzählen sie und ihre privaten Fotografien über die Stadt und wie sie durch ihre Einwanderung belebt wurde? Wie werden Straßen, Häuser, Geschäfte, Restaurants, Parks zu Trägern von Erinnerung, zum Teil der Stadtgeschichte? Und was bilden im Vergleich dazu die Stadtfotografien von Chargesheimer, Heinz Held, Candida Höfer und Ulrich Tillmann ab, die sich in der Sammlung des Museum Ludwig befinden?

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: in der Ausstellung | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration“, 19.06.2021 - 03.10.2021

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So. 11.07.
15:00 Uhr

Führung | Käthe Kollwitz Museum

Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt

Friedrich Seidenstücker (1882–1966) zählt zu den bedeutenden Chronisten des Alltagslebens im Berlin der Weimarer Republik. Seine atmosphärischen Fotografien, meist entstanden auf seinen Streifzügen durch die Stadt, erzählen von scheinbar beiläufigen Ereignissen und Begebenheiten: vom Sonntagsvergnügen und vom Arbeitsalltag, von Kinderspielen auf der Straße und vom Treiben auf Bahnhöfen und im Zoo. Seidenstücker zeigt, häufig mit humoristischem Blick, die Menschen und das Leben in der Metropole. Seine Aufnahmen machen zugleich die Härten der Großstadtexistenz sichtbar und lassen im Hintergrund immer wieder auch die Gegensätze der sozialen Realität in den Zwischenkriegsjahren durchscheinen.

Im Kölner Foto-Sommer präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln 100 Werke des Fotografen aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, und lädt dazu ein, Friedrich Seidenstücker auf seinen Spaziergängen durch das Berlin vor 100 Jahren zu folgen.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Forum im Museum | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt“, 21.05.2021 - 15.08.2021

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Mo. 12.07.
11:00 - 11:45 Uhr

Führung | Käthe Kollwitz Museum

Elternzeit - Die Kunstpause für Eltern mit Baby

Immer am zweiten Montag im Monat laden wir ein zu einer Kunstpause für Eltern mit Baby. Gemeinsam sehen wir uns die jeweils aktuelle Ausstellung an. Ganz in Ruhe, ganz unter uns. Wir nehmen uns die Zeit, die Sie und Ihr Kind brauchen – auch zum Stillen, Weinen oder Wickeln. Eine Tragehilfe während des Rundgangs ist von Vorteil, aber kein Muss. Es ist auch genügend Platz für den Kinderwagen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt! Daher ist eine vorherige Anmeldung wünschenswert unter museum@kollwitz.de, gerne auch noch kurzfristig am Tag selber, dann bitte telefonisch unter 0221/227-2899. Info: www.kollwitz.de/elternzeit

Für: Familien | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Forum im Museum | Rahmenprogramm zu: „Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt“, 21.05.2021 - 15.08.2021

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Mi. 14.07.
11:00 Uhr

Kurs | Museum Schnütgen

Ein Garten voller Zauberkraft

Der Klostergarten von St. Cäcilien war früher kein Ort für ein Picknick oder zum Fußballspielen. Hier wurden Kräuter gegen die unterschiedlichsten Krankheiten angebaut. Das war die Medizin jener Zeit. Und manchmal noch viel mehr. Mit einem »Geruchsmemory« schärfst du deine Sinne und lernt die »Zauberkraft« von Kräutern kennen. Natürlich nimmt am Ende jeder seine ganz persönlichen »Zauberkräuter« mit nach Hause.

Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Daniela Rösing | Reihe: Ferienprogramm | Treffpunkt: Infotheke | Preis: € 10,50 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 12.07.2021

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