Veranstaltungskalender

Wegen der stark steigenden Infektionszahlen in Köln sind die Museen ab Dienstag, 13.04.2021, wieder komplett geschlossen.

 

Ihre Auswahl: Wann: 01. April 2021 bis 01. Mai 2021 | Wo: Keine Einschränkung | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Mi. 14.04.
16:00 - 18:00 Uhr

Kolloquium | Museumsdienst Köln

Der Herkunft von Kunst und Kultur in den Kölner Museen auf der Spur - Digitales Sonderprogramm am internationalen Tag der Provenienzforschung

Auf die gesellschaftliche und wissenschaftliche Bedeutung der Erforschung der Herkunft von Kunst- und Kulturwerken aufmerksam machen – das soll Thema beim dritten internationalen „Tag der Provenienzforschung“ am Mittwoch, den 14. April 2021 sein.

Diese Forschung ist Grundlage sowohl für die Rückgabe von NS-Raubkunst als auch von Objekten aus dem kolonialen Unrechtskontext.

Die Museen, das Museumsreferat und der Museumsdienst der Stadt Köln nehmen dies zum Anlass, online Geschichten hinter den Kunst- und Kulturwerken in den Museen zu erzählen. Anhand ausgewählter Kunstwerke werden insbesondere die mit diesen verbundenen jüdischen Kunstsammler und Kunsthändler als bedeutende Stifter, Vermittler und Sammler vorgestellt. Gleichzeitig werden die Erforschung der Herkunft von Kulturgut aus kolonialen Unrechtskontexten und daraus folgende Konsequenzen an einem Beispiel aufgezeigt.

Wer das kostenlose Angebot für interessierte Laien und für das Fachpublikum nutzten möchte, kann den Vorträgen über den unten angegebenen Link folgen, kann sich dabei aber auch persönlich mit den Provenienzforschenden und mit den Kurator*Innen in den Museen per Chat in Verbindung setzen und über die Herkunftsgeschichte der Objekte oder über Fragenstellungen und Methoden dieses Forschungsbereichs austauschen. Moderiert wird dies von Dr. Matthias Hamann (Museumsdienst Köln).

Über diesen Link gelangen Sie zur Veranstaltung mit allen Vorträgen. Der digitale Veranstaltungsraum ist für Sie 15 Minuten vor der Veranstaltung geöffnet; bitte nutzen Sie diese Zeit bei Bedarf für einen Techniktest.

Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen.

 

16.00 Uhr

Einführung Dr. Marcus Leifeld (Museumsreferat)

 

16.15 Uhr

Dr. Britta Olényi von Husen (Museumsreferat)

Der Kölner Warenhausgründer Leonard Tietz und die Stiftung eines bedeutenden Werkes von Gustave Courbet für das Wallraf-Richartz-Museum.

 

16.45 Uhr

Yagmur Karakis/Ricardo Marquez-Garcia (Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welten)

Von Kamerun über Braunschweig und Düsseldorf nach Köln. Geschichte(n) einer Bangwa-Skulptur im Rautenstrauch-Joest-Museum.

 

17.15 Uhr

Dr. Iris Metje (MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln)

Der Kunstsammler Igo Levi und süddeutsche Fayencen im Museum für Angewandte Kunst Köln

 

17.45 Uhr

Stefan Lewejohann (Kölnisches Stadtmuseum)

Der Kunsthändler Hermann Feit und ein jüdischer Hochzeitsring im Kölnischen Stadtmuseum

 

Die Links zu den Programmpunkten und weitere Informationen zur Provenienzforschung finden Sie auch auf den Websites der beteiligten Museen: www.koelnisches-stadtmuseum.de, www.makk.de, www.rautenstrauch-joest-museum.de

Zu Informationen zum internationalen „Tag der Provenienzforschung“ gelangt man über: https://www.arbeitskreis-provenienzforschung.org/tag-der-provenienzforschung/

Für: Alle | Von: Museumsreferat

Mi. 14.04.
16:15 Uhr

Vortrag | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Der Kölner Warenhausgründer Leonard Tietz und die Stiftung eines bedeutenden Werkes von Gustave Courbet für das Wallraf-Richartz-Museum.

Der jüdische Kunstsammler und Mäzen Leonard Tietz (1849-1914) war im Jahr 1910 durch eine hochkarätige Schenkung eines Werkes von Gustave Courbet an das Wallraf-Richartz-Museum hervorgetreten. Das großformatige Werk „Jagdfrühstück“ aus dem Jahr 1858 hatte Tietz in der berühmten Galerie Paul Cassirers in Berlin erworben. Für den Direktor des Museums, Alfred Hagelstange (1874-1914), zählte Tietz zu den wichtigen Stiftern, Förderern und auch Leihgebern für solch überregional wirksame Präsentationen wie die Sonderbundausstellung 1912.

Über diesen Link gelangen Sie zur Veranstaltung mit allen Vorträgen.

Für: Alle | Von: Museumsreferat | Mit: Dr. Britta Olényi von Husen (Museumsreferat)

Mi. 14.04.
16:45 Uhr

Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Von Kamerun über Braunschweig und Düsseldorf nach Köln. Geschichte(n) einer Bangwa-Skulptur im Rautenstrauch-Joest-Museum.

Die Bangwa-Skulptur stammte aus adligem Besitz in ihrem Herkunftskontext und ging im Laufe des 20. Jh. durch die Hände von Kolonialbeamten, Museumsdirektoren und Kunstsammlern bis sie in das RJM nach Köln kam. In diesem Beitrag wird einerseits der gewaltvolle Aneignungskontext der Skulptur zur deutschen Kolonialzeit in Kamerun beleuchtet und andererseits die lebendige Erinnerung an die damaligen Geschehnisse an ihrem Herstellungsort.

Über diesen Link gelangen Sie zur Veranstaltung mit allen Vorträgen.

Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Mit: Yagmur Karakis/Ricardo Marquez-Garcia (Rautenstrauch-Joest-Museum)

Mi. 14.04.
17:15 Uhr

Vortrag | Museum für Angewandte Kunst Köln

Der Kunstsammler Igo Levi und süddeutsche Fayencen im Museum für Angewandte Kunst Köln

Dem vom nationalsozialistischen Regime als Jude verfolgten Sammler Igo Levi wurde 1938 eine prächtige Keramiksammlung geraubt. Mehrere Fayencen des MAKK stammen aus Levis Sammlung. Der Vortrag widmet sich ihrer Herkunftsgeschichte, einer Geschichte über Verfolgung, Beschlagnahmung, Restitution und eine großzügige „Schenkung“.

Über diesen Link gelangen Sie zur Veranstaltung mit allen Vorträgen.

Für: Alle | Von: Arbeitskreis Museum für Angewandte Kunst | Mit: Dr. Iris Metje (MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln)

Mi. 14.04.
17:45 Uhr

Vortrag | Kölnisches Stadtmuseum

Der Kunsthändler Hermann Feit und ein jüdischer Hochzeitsring im Kölnischen Stadtmuseum

1928 erwarb das Rheinische Museum zwei jüdische Hochzeitsringe von dem Kölner Kunsthändler Hermann Feit. Dieser Vortrag nimmt anhand zweier ausgewählter Objekte die Person des Kölner Kunsthändler Hermann Feit näher in den Blick.

Über diesen Link gelangen Sie zur Veranstaltung mit allen Vorträgen.

Für: Alle | Von: Kölnisches Stadtmuseum | Mit: Stefan Lewejohann (Kölnisches Stadtmuseum)

Mi. 14.04.
19:00 Uhr

Vortrag | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Digitale Veranstaltung zum Tag der Provenienzforschung des Rautenstrauch-Joest-Museums

Spätestens mit der jüngeren Diskussion über die geraubten Benin-Bronzen rückte auch die Frage nach den Provenienzen anderer Sammlungen in ethnologischen Museen zunehmend in die Öffentlichkeit. Um die Vielfalt des Forschungsfelds darzustellen, findet am Mittwoch, 14. April 2021 zum dritten Mal der Internationale Tag der Provenienzforschung statt, an dem sich mehr als 70 Kulturinstitutionen in Deutschland, Großbritannien, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz beteiligen. Das Rautenstrauch-Joest-Museum bietet im Rahmen des Tages um 19 Uhr eine digitale Veranstaltung mit dem Titel: „Wie geht eigentlich Provenienzforschung im RJM?“ an.

Das RJM beherbergt Objekte aus der ganzen Welt und einen nicht unerheblichen Anteil der Sammlungen machen Objekte aus den ehemaligen formellen Kolonien des Deutschen Reiches aus. Nach einer kurzen Einführung zur Erforschung ausgewählter Teilbestände aus den Sammlungen des RJM durch die Koordinatorin für Provenienzforschung am RJM, Sonja Mohr, bietet Yagmur Karakis einen Einblick in ihre Arbeit als Forschungsvolontärin am Haus. Seit September 2020 ist es ihre Aufgabe, ein Konzept für eine lückenlose Erschließung aller Sammlungen des RJM zu entwickeln. Sie wird dabei auf wichtige Kernfragen eingehen wie: Was ist eigentlich Provenienzforschung? Welche Schritte beinhaltet sie? Welche aktuellen sowie historischen Umstände gilt es dabei zu berücksichtigen? Warum sollten sich gerade ethnologische Museen dieser Aufgabe stellen?

Eine Übersicht der am Tag der Provenienzforschung teilnehmenden Kulturinstitutionen findet sich auf der Website des Arbeitskreises Provenienzforschung: https://www.arbeitskreis-provenienzforschung.org/.

 Digitale Veranstaltung per Zoom: Anmeldung unter: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZ0vceisrTkqE9wVOwRGQ0H1B-R5gnnNcgH1

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Meeting.

Die Teilnahme ist kostenfrei

Für: Alle | Teilnahme: kostenlos

Mi. 21.04.
15:30 - 17:30 Uhr

Fortbildung | Museum Ludwig

Fortbildung für Lehrer*innen zu Andy Warhol Now

Andy Warhol gilt un­be­strit­ten als der bekan­n­teste Vertreter der Pop Art. Seine berühmten Mo­­tive wie Mar­i­­lyn, Cam­pell‘s Sup­pen­­dose oder Co­­ca-Co­la-Flaschen sind Teil des kollek­­tiv­en Gedächt­­nis­s­es. Dreißig Jahre nach sein­er let­zten Ret­ro­spek­­tive in Köln stellt die Ausstel­lung Andy Warhol als ei­­nen Kün­stler vor, dessen in­­no­­va­­tives Schaf­fen ger­ade für eine junge Gen­er­a­­tion im Zei­­tal­ter von Mi­­gra­­tion und ge­sellschaftlich­er Di­ver­sität neu zu en­t­deck­­en ist.

In dieser Fortbildung wird die Ausstellung kurz vorgestellt, anschließend werden Möglichkeiten der gestaltungspraktischen Annäherung und Auseinandersetzung mit Warhols Werk aufgezeigt und diskutiert.

Plattform: BigBlueButton. Der Zugangslink wird mit der Bestätigungsmail versandt. Einlass zur Videoveranstaltung ab 15:15h.

Andy Warhol: Self-Portrait, 1986, Tate © 2021 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York. Foto: Tate

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Björn Föll (Museumsschule), Angelika v. Tomaszewski (Museumsdienst) | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Treffpunkt: Videofortbildung per BigBlueButton | Anmeldung bis: 17.04.2021 | Rahmenprogramm zu: „Andy Warhol Now“, 12.12.2020 - 13.06.2021

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Do. 22.04.
15:30 - 17:00 Uhr

Fortbildung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Bon Voyage, Signac! Eine impressionistische Reise

Die Reiselust prägte das Künstlerleben Paul Signacs (1869 – 1935). Er durchkreuzte ganz Frankreich, bereiste die angrenzenden Länder Europas und brachte es sogar bis zum Bosporus. Andere Künstler taten es ihm nach. Die Ausstellung beschreibt eine Reise der Impressionisten und Neoimpressionisten an Orte, die oftmals bedeutsam für ihre künstlerische Entwicklung waren. Historische und aktuelle Fotos sowie Karten bieten einen Vergleich zu den gemalten Orten. Neben einem kurzen Blick in die Ausstellung wird vor allem das Arbeitsmaterial für Schüler vorgestellt sowie ein Tutorial als Anleitung zur künstlerisch-bildnerischen Praxis.

Für Lehrer der Sek I und II in den Fächern Kunst und Erdkunde.
Plattform: BigBlueButton. Der Zugangslink wird mit der Bestätigungsmail zu Ihrer Anmeldung versandt. Einlass zur Videoveranstaltung ab einer Viertelstunde zuvor.

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Stephanie Sonntag (Museumsdienst Köln), Björn Föll (Museumsschule) und Michael Weiss (Künstler) | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Treffpunkt: BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 18.04.2021 | Rahmenprogramm zu: „Bon Voyage, Signac! Eine impressionistische Reise durch die eigene Sammlung“, 16.04.2021 - 22.08.2021

Anmeldung
Fr. 23.04.
15:00 - 16:30 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

Portale, 360-Grad-Rundgang und Recherche: Das NS-DOK in der digitalen Welt

Das NS-DOK hat in den letzten Jahren eine umfangreiche digitale Struktur aufgebaut, um seine Inhalte und Themen auch im WorldWideWeb zu präsentieren: Längst findet sich die Dauerausstellung auch im virtuellen Raum, verschiedene thematische Portale von der "Erlebten Geschichte" bis hin zu "Jugend 1918 - 1945" präsentieren umfangreiches Material sowie Hintergrundinformationen und Online-Kataloge oder Dokumentationen bieten zahlreiche Recherchemöglichkeiten.

Lernen Sie in dieser Online-Veranstaltung die verschiedenen digitalen Angebote des NS-DOK kennen, erhalten Sie Tipps und Hinweise zu deren Nutzung und tauschen Sie sich mit dem zuständigen Referenten über die digitalen Perspektiven in der Bildungs- und Vermittlungsarbeit aus.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung.
Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton mit allen notwendigen Informationen per Mail.

Abb.: Startseite www.nsdok.de (screenshot, Lukassen)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Dirk Lukaßen | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 18.04.2021

Anmeldung
Fr. 23.04.
19:00 - 21:00 Uhr

Gespräch | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

RESIST! CONVERSATIONS: Bénédicte Savoy „AFRIKAS KAMPF UM SEINE KUNST“

Wir setzen unsere im Februar begonnen Reihe RESIST! CONVERSATIONS fort und freuen uns sehr auf Bénédicte Savoy!

In ihrem neusten Buch „AFRIKAS KAMPF UM SEINE KUNST. GESCHICHTE EINER POSTKOLONIALEN NIEDERLAGE“ zeichnet die französische Kunsthistorikerin und Expertin im Bereich Restitution in einem Ereignisprotokoll den mittlerweile über 50 Jahre andauernden Kampf afrikanischer Staaten um Rückgabe ihrer durch die europäischen Kolonialherrscher entwendeten Kunstwerke nach. Eindrücklich belegt durch internationale Dokumente und Briefwechsel aus den Archiven der ethnologischen Museen, des Auswärtigen Amtes, durch Zeitungsausschnitte, Nachrichtensendungen, Talkshows, Dokumentar- und Spielfilme zeigt Savoy, dass man diesen bereits in den 60iger, 70iger und 80iger Jahren geführten Kampf in der aktuellen Restitutionsdebatte ignoriert oder vergessen hat. Sie rekonstruiert den jahrzehntelangen „Abwehrkampf“ gegen jedes Entgegenkommen und fordert  stattdessen, Restitution als Geste von Fairness und Solidarität zu begreifen und zu ermöglichen.

Das Gespräch mit Bénédicte Savoy führt Nanette Snoep, Direktorin des RJM. Savoy und Snoep verbindet, dass sie sich schon seit langer Zeit intensiv mit den Fragestellungen rund um Restitution beschäftigen, einmal aus der Perspektive der Universität und einmal aus der des ethnologischen Museums selbst. Da sie beide sowohl in Deutschland als auch in Frankreich gearbeitet haben,  kennen sie  auch die Restitutionsdebatten in beiden Ländern sehr gut. 

Das Gespräch dauert ca. 70 Minuten. Anschließend wird Bénédicte Savoy über Zoom zugeschaltet, um Fragen zu beantworten.

Der Teilnahme ist kostenlos.

Das aufgezeichnete Gespräch zwischen Nanette Snoep und Bénédicte Savoy kann auch über Facebook und YouTube angesehen werden. Der Q&A-Teil des Zoom-Meetings ist jedoch eine geschlossene Veranstaltung und wird nicht aufgezeichnet oder gestreamt.

Registrieren Sie sich, um das Interview anzuschauen und an der Fragerunde mit Bénédicte Savoy teilzunehmen, über den folgenden Link: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZclceihqzwtGNXBvPWvVhNfvpy9nNVGnWe3

Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Mit: Bénédicte Savoy | Treffpunkt: Online | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „RESIST! Die Kunst des Widerstands“, 01.04.2021 - 11.07.2021

Do. 29.04.
15:30 - 17:00 Uhr

Fortbildung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

"Erzähl mir Kunst!" Kunstwerke aus dem Wallraf-Richartz-Museum digital erleben

Nicht immer ist ein Museumsbesuch mit einer Schulklasse möglich. Neben den aktuellen Corona-bedingten Einschränkungen können auch eine umständliche Anfahrt oder ein zu kleines Zeitfenster einen Ausflug ins Museum erschweren.
Eine spielerische Auseinandersetzung mit Kunst ist aber auch digital möglich. Unter dem Titel „Erzähl mir Kunst“ zeigt das Wallraf-Richartz-Museum online zehn kurze Filme zu ganz unterschiedlichen Gemälden seiner Sammlung. Diese Bildgeschichten sind mal lustig und skurril, mal laden sie ein zum Träumen und Staunen.
In der Fortbildung stellen wir Ihnen ausgewählte Kunstwerke aus dieser Reihe vor und präsentieren ihnen Begleitmaterial, das wir für Grundschulen und die Sekundarstufe 1 entwickelt haben. Diskutieren Sie mit uns über Einsatzmöglichkeiten des vorgestellten Materials im Präsens- und Distanzunterricht.

Stufe: Primar, Sek. I

Fächer: Kunst, Deutsch, Sachkunde

Die Fortbildung findet über die Plattform "BigBlueButton" virtuell statt. Der Zugangslink wird mit der Bestätigungsmail versandt. Einlass zur Videoveranstaltung ab 15:15h

Arnold Böcklin, Überfall von Seeräubern (Heroische Landschaft), 1886, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, © Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_d018650

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Stephanie Sonntag, Julia Müller, Dr. Andrea Imig | Reihe: MultiplikatorenProgramm | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 25.04.2021

Anmeldung
Fr. 30.04.
19:00 Uhr

Gespräch | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Istanbul im Blick der europäischen Kunst

Im Mittelpunkt der Sonderschau „Bon Voyage, Signac!“ steht Signacs pointilistisches Meisterwerk „Konstantinopel: Yeni Djami“. Mit einer impressionistischen Reise von Paris nach Istanbul begrüßt das Wallraf sein „neues“ Signac-Gemälde.

Maler wie Signac zieht es seit dem 19. Jahrhundert vermehrt nach Istanbul. Welches Bild dieser Stadt entwerfen europäische Kunstschaffende seit dem 19. Jahrhundert? Wie verändert sich das Stadtbild im Laufe dieser Zeit? Wie bestimmen aktuelle Themen wie die Umwidmung der Hagia Sophia unser Bild von Istanbul?

Nach einem kurzen Blick in die Ausstellung (10 Minuten) bieten wir Ihnen einen Vortrag zum Bild Istanbuls in der europäischen Kunst (20 Minuten), wobei Sie wählen können, ob Sie diesem in deutscher oder türkischer Sprache folgen wollen. Anschließend schalten wir uns in einem gemeinsamen Diskussionsforum zusammen.  

Über diesen Link: Hier geht es zum Vortrag "Istanbul im Blick der europäischen Kunst" können Sie kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen. Der digitale Veranstaltungsraum ist für Sie 15 Minuten vor der Veranstaltung geöffnet; bitte nutzen Sie diese Zeit bei Bedarf für einen Techniktest.

Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an digitalen Veranstaltungen.
Sollten Sie technische Probleme haben, wählen Sie in dieser Zeit bitte folgende Nummer: 0221/221 - 24083.

Bild: Paul Signac, Konstantinopel: Yeni Djami, 1909, Öl auf Leinwand, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Dauerleihgabe Stiftung Kunst im Landesbesitz (NRW).

Für: Alle | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Fatma Tuna, Hassan Deveci, Dominik Fasel und Stephanie Sonntag | Reihe: Akademieprogramm | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Bon Voyage, Signac! Eine impressionistische Reise durch die eigene Sammlung“, 16.04.2021 - 22.08.2021

Fr. 30.04.
19:00 Uhr

Film | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

CINEMA RESIST!

You hide me (1970), ein Kurzfilm von Nii Kwate Owoo (TBC)

Im Jahre 1970 erhielt der ghanaische Filmemacher Nii Kwate Owoo Zugang zu den Depots des British Museum in London und drehte einen Kurzfilm, der die Aneignung afrikanischer Kulturgüter thematisiert und deren Rückgabe fordert. Der Film feierte am 20. Januar 1971 Premiere im Londoner Africa Centre und erregte weit über London hinaus Aufsehen.

Link zur Veranstaltung folgt.

Für: Erwachsene | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Treffpunkt: online

 
 
 

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