Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: 24. Juni 2021 | Wo: Keine Einschränkung | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Do. 24.06.
16:00 - 17:30 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Zwischen Verdrängen und Verantwortung: Mahn- und Erinnerungsorte in der Kölner Innenstadt

An die Zeit des Nationalsozialismus wird heute in vielfältiger Weise erinnert: Im öffentlichen Raum und der Medienlandschaft, in Schule, Politik und gesellschaftlichen Diskursen wird der Opfer dieser Zeit gedacht. Diese Gedenk- und Erinnerungskultur hat ihrerseits aber eine wechselvolle, oft umstrittene Geschichte. Ausgehend vom EL-DE-Haus und der Gedenkstätte Gestapogefängnis erkunden Sie Erinnerungsstätten im näheren Stadtraum: Anhand von Denkmälern, den Stolpersteinen oder neueren Mahnmalen werden die verschiedenen Formen und Ausdrücke der öffentlichen Erinnerungskultur in Köln erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher am Treffpunkt.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Abb.: Ansicht des EL-DE-Hauses vom Denkmal für die Opfer der NS-Militärjustiz aus, © NS-DOK, Dirk Lukaßen

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Katja Lambert | Treffpunkt: vor dem EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23 - 25 | Eintritt "Kurzbesuch" Gedenkstätte | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 20.06.2021

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Do. 24.06.
17:00 Uhr

Performance | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

SusaHee Performance, Susanne Helmes

Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Teilnahme: kostenlos

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Do. 24.06.
17:00 Uhr

Führung | Käthe Kollwitz Museum

Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt

Friedrich Seidenstücker (1882–1966) zählt zu den bedeutenden Chronisten des Alltagslebens im Berlin der Weimarer Republik. Seine atmosphärischen Fotografien, meist entstanden auf seinen Streifzügen durch die Stadt, erzählen von scheinbar beiläufigen Ereignissen und Begebenheiten: vom Sonntagsvergnügen und vom Arbeitsalltag, von Kinderspielen auf der Straße und vom Treiben auf Bahnhöfen und im Zoo. Seidenstücker zeigt, häufig mit humoristischem Blick, die Menschen und das Leben in der Metropole. Seine Aufnahmen machen zugleich die Härten der Großstadtexistenz sichtbar und lassen im Hintergrund immer wieder auch die Gegensätze der sozialen Realität in den Zwischenkriegsjahren durchscheinen.

Im Kölner Foto-Sommer präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln 100 Werke des Fotografen aus der Stiftung Ann und Jürgen Wilde, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München, und lädt dazu ein, Friedrich Seidenstücker auf seinen Spaziergängen durch das Berlin vor 100 Jahren zu folgen.

Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Forum im Museum | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt“, 21.05.2021 - 15.08.2021

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Do. 24.06.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Kunst im Kontext, via Zoom

Kunst im Kontext #47: Working Camera: (Gast-)Arbeit und Migration im Blick der Fotografie (via Zoom)

Working Camera: (Gast-)Arbeit und Migration im Blick der Fotografie
Burcu Dogramaci, Professorin am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität in München

Der Vortrag "Working Camera: (Gast-)Arbeit und Migration im Blick der Fotografie" von Burcu Dogramaci diskutiert Fotografien seit den 1960er Jahren, die sich dem Themenfeld Arbeit und Migration widmen. Anlässlich der ab dem 19. Juni 2021 laufenden Ausstellung "Vor Ort. Fotogeschichten zur Migration" im Museum Ludwig werden Bildproduktionen zu und von arbeitenden Migrant*innen in Deutschland, ihren Wohnverhältnissen und dem Arbeitsalltag besprochen. Das Museum Ludwig präsentiert in der Ausstellung in Kooperation mit dem DOMID (Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland e.V.) Privatfotografien von Arbeitsmigrant*innen zwischen den Jahren 1955 und 1989, welche im Raum Köln und weiteren Städten des Rheinlands entstanden. Diese werden von Interviews der Leihgeber*innen über ihre persönliche Lebensgeschichte in der Stadt ergänzt und Fotografien des urbanen Lebens von Chargesheimer, Candida Höfer und Ulrich Tillmann aus der Sammlung des Museums gegenübergestellt. Die Fotos der Ausstellung zeigen den stetigen Wandel der Stadt durch ihre Bewohner*innen und rücken die Geschichten der Arbeitsmigrant*innen in den Fokus, wodurch vielfältige Fragen entstehen: Wie fotografierten sich Migrant*innen selbst als Stadtbewohner*innen und in welcher Weise verorten sie sich in der für sie neuen Stadt? Wie wird Arbeitsmigration im urbanen Raum in öffentlichen Fotografien zwischen 1955 und 1989 repräsentiert? Diese und weitere Fragen von Sicht- und Unsichtbarkeit, Fremd- und Eigenperspektive stellen sich auch mit Blick auf zeitgenössische Fotografien zu Feldarbeit und saisonaler Migration und sind Thema des Vortrages von Burcu Dogramaci.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und bitten um Anmeldung an:
anmeldung@gesellschaft-museum-ludwig.de.

 Foto: Simone Scardovelli

Für: Alle | Treffpunkt: Online via Zoom | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration“, 19.06.2021 - 03.10.2021

Do. 24.06.
19:00 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

„Mit Kindern über den Holocaust sprechen“

Im Rahmen der Ausstellung „Die Cellistin von Auschwitz – Die Geschichte von Anita Lasker-Wallfisch“ referiert die Museumspädagogin Barbara Kirschbaum.

Anmeldung per Mail an nsdok@stadt-koeln.de

Begrenzte Teilnahmezahl: 20 Personen.

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Die Cellistin von Auschwitz “, 17.06.2021 - 03.10.2021

Do. 24.06.
20:30 - 23:15 Uhr

Film | Museum für Angewandte Kunst Köln

Landretter (mit Gast)

D 2019 • 83‘ • Regie: Gesa Hollerbach

Das Leben auf dem Land hat viele Facetten und Gesichter. Natur, Ruhe, Tradition. Doch die Realität sieht heute häufig anders aus, denn der Strukturwandel zerstört Europas Dörfer. Schulen müssen schließen, Gemeinden sind unterfinanziert, Landspekulationen erschweren die Arbeit der Bauern und grell erleuchtete Städtchen lassen auch die Sterne im Hinterland nicht mehr so klar erkennen wie noch vor Jahren. Gesa Hollerbachs unaufgeregter Dokumentarfilm porträtiert vier Menschen und deren sehr unterschiedliche Hintergründe: eine Bürgermeisterin, ein Astronom, ein Gastronom, eine Bäuerin, die sich im Europaparlament engagiert. In Sachsen, im Allgäu, in Österreich. Am Ende vereint sie allerdings der gemeinsame unerbittliche Kampf für ihre jeweilige Heimat – anschl. Filmgespräch mit der Regisseurin

Spielort: Innenhof im Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) An der Rechtschule – 50667 Köln

Einzelticket: 8,- € • Online-Tickets im Vorverkauf unter: https://t.rausgegangen.de/tickets/shop/kolner-kino-gesellschaft

Telefonische Informationen: 0221 – 469 42 40 • Keine Reservierungen möglich! Keine Auskünfte oder Kinokarten tagsüber an der Museumskasse! Öffnung Abendkasse: 20.30 Uhr Filmbeginn: ca. 22 Uhr (bei ausreichend Dunkelheit) Die Vorführungen finden bei jeder Witterung statt – evtl. Regenschutz mitbringen – bei Sturm- oder Unwetter behalten wir uns allerdings eine kurzfristige Absage vor! Hinsichtlich der Hygiene- und Schutzmaßnahmen werden wir dafür sorgen, Ihnen den Besuch so sicher wie möglich zu gestalten! Bei einem dauerhaften Inzidenzwert über 35 ist derzeit ein Nachweis gemäß der 3G-Regel notwendig: getestet, genesen oder geimpft. Bitte informieren Sie sich über evtl. Änderungen: www.land.nrw/corona Wegen dem begrenzten Platzangebot im Innenhof empfehlen wir das Online-Ticketing zu nutzen, Karten können am Tag der Vorstellung jeweils bis 20 Uhr online gekauft werden.

Für: Erwachsene | Von: Museum für Angewandte Kunst | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 8,00

 
 
 

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