Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: 30. September 2020 | Wo: Keine Einschränkung | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Mi. 30.09.
10:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

„Schule des Sehens / Filmgeschichten für Kinder“: Manifeste

Der Traum

DK/GB 2005, 109’, R: Niels Arden Oplev, mit: Janus Dissing Rathke, Jens Jorn Spottag, Anne-Grethe Bjarup Riis, FSK: ab 6, empfohlen ab 10 Jahren

Dänemark im Sommer 1969. Der 13-jährige Frits lebt auf dem Land. Nachdem sein Vater Peder mit Depressionen eingeliefert wird, legt sich seine Mutter Stine einen Fernseher zu. Frits erfährt so alles über die Studentendemonstrationen und den kürzlich ermordeten Martin Luther King. An seiner neuen Schule leidet er wie alle anderen Schüler unter der Tyrannei des prügelnden Direktors Lindum-Svendsen. Als Frits nach einem Streich vom Direktor fast das Ohr abgerissen wird, verlangen seine Eltern eine juristische Untersuchung. Doch der Vorfall soll unter den Teppich gekehrt werden. Frits lässt sich nicht entmutigen und streitet mit Hilfe seiner Familie und dem neuen und unkonventionellen Lehrer Freddie Svale für seine Rechte. So wird aus dem Film ein Manifest für Gewaltfreiheit.

Für: Kinder ab 10 Jahren | Von: Filmforum NRW in Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 3,00 | Nur mit Anmeldung beim jfc Medienzentrum: info@jfc.info, 0221-130 56 150

Mi. 30.09.
14:00 - 20:00 Uhr

Kurs | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Wille zur Desintegration gesucht!

Werkstatt in Kooperation mit dem Integrationshaus e. V. und weiteren Initiativen.

Der Verein Integrationshaus e. V. feiert am 01.10.2020 seinen zehnten Geburtstag. Das Motto lautet: 10 Jahre Integrationshaus – 10 Schritte zur erfolgreichen Desintegration!

Für das Integrationshaus bedeutet gelungene „Desintegration“, sich auch dann einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen, wenn die Gemeinschaft eine*n nicht haben möchte. Das Ziel: Alle Menschen, die in Deutschland leben, zu ermutigen, aus dem gesellschaftlichen Diskurs um Integration auszubrechen und selbstbewusst Desintegration einzufordern. Das Motto: Wo ist Ihr Wille? Lassen Sie sich desintegrieren und feiern Sie mit!

Weitere Infos unter www.ihaus.org

Für: Erwachsene | Teilnahme: kostenlos

Mi. 30.09.
15:00 Uhr

Führung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Die Schatten der Dinge

Die Ausstellung widmet sich den vergessenen, verdrängten und verflochtenen Geschichten von Objekten in ethnologischen Sammlungen. Sie nimmt fünf Objekte mit besonderer Biografie in den Blick und nähert sich ihren Geschichten, ihrer Präsenz oder Abwesenheit und ihrem Nachleben heute. Die Besucher*innen sind eingeladen, die Herkunft der Objekte zu ergründen, sie auf neue Weise wahrzunehmen und einen künstlerischen Blick auf die Sammlung des Rautenstrauch-Joest-Museums zu erfahren.

Mit Arbeiten der Fotografin Sara-Lena Maierhofer und einer Filminstallation von Clara Wieck.

Foto © Sara-Lena Maierhofer

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine Anmeldung! Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Museumskasse.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 27.09.2020 | Rahmenprogramm zu: „...der Dinge#. Die Schatten der Dinge #1“, 11.09.2020 - 03.01.2021

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Mi. 30.09.
16:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Magie der Skulptur - Zwei große amerikanische Künstlerinnen in Mapping the Collection

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel 0221 25743-24 

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Margit Kugel | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Mapping the Collection“, 19.06.2020 - 11.10.2020

Mi. 30.09.
16:30 Uhr

Führung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Lovis Corinth. Impressionist? Expressionist? Individualist!

Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung bei info@museumsfreunde-koeln.de oder Tel 0221/25743-24.

Teilnehmerbegrenzung: 10 Personen

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Angelika Mauer | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Mi. 30.09.
19:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

»ifs-Begegnung« Edimotion mit Editor Claudio Cea

Hass – La Haine

FR 1995, 96‘, OmU, R: Mathieu Kassovitz , Montage: Mathieu Kassovitz, Scott Stevenson Anschließend Gespräch mit Editor Claudio Cea, moderiert von Kyra Scheurer, Künstlerische Leiterin von Edimotion

Beim Kölner Festival Edimotion (ehem. Filmplus) steht die Kunst der Filmmontage im Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit dem Festival zeigen wir bei der »ifs-Begegnung« Edimotion Lieblingsfilme von Editor*innen, die sich durch eine herausragende Montage auszeichnen.

Für Filmeditor Claudio Cea war HASS – LA HAINE eine sehr frühe und prägende Kinobegegnung mit der Wirkmacht der Montage: »Als 18-jähriger war LA HAINE einer der Filme, der mich beeindruckt hat und in den Anfängen meines cineastischen Werdegangs lange begleitete. Seine Schlagkraft erreicht LA HAINE unter anderem über die Montage; das Zusammenspiel zwischen Bild- und Tonschnitt, Sound Design und Musik schafft es immer wieder zu überraschen und das Publikum wachzurütteln. 25 Jahre nach seiner Uraufführung hat der Film kaum an Kraft verloren und zeigt soziale Missstände, die bis heute aktuell sind.«

Der Schweizer Filmeditor Claudio Cea schneidet seit mehr als 10 Jahren Kinofilme im Spiel- und Dokumentarfilmbereich. Für BRUNO MANSER – DIE STIMME DES REGENWALDES wurde er dieses Jahr in der Kategorie Beste Montage für den Schweizer Filmpreis nominiert, der Dokumentarfilm VOLUNTEER über freiwillige Flüchtlingshelfer in Griechenland gewann den Publikumspreis beim letzten Zurich Film Festival.

Zum Film:
Dokumentarisches Archivmaterial von Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei führt in die fiktionale Welt von Said, Vinz und Hubert. Die Freundschaft dieser drei arbeitslosen Jugendlichen in den Sozialbau-Ghettos von Paris begleitet der Film einen Tag lang: Nach einer Nacht der Gewalt zwischen Jugendlichen und der Polizei befindet sich die Siedlung im Ausnahmezustand – der 16-jährige Araber Abdel wurde von der Polizei fast zu Tode geprügelt und eine Polizeiwaffe kam abhanden. Gefunden hat sie Vinz, der seinen Freunden schwört, einen Polizisten zu töten, sollte Abdel sterben. Trotz verschiedener Haltungen der drei: getrieben von Hass gegen das System sind sie alle und am Ende des Tages ist nichts wie zuvor.

Die zweite Regie-Arbeit des damals 25-jährigen Franzosen Mathieu Kassovitz ist nicht nur ein gesellschaftspolitisch brisanter Ghetto-Thriller, sie ist dank ausdrucksstarker Schwarz-Weiß-Bilder der Handkamera im Cinéma-Vérité-Stil und der mit dem César für den Besten Schnitt prämierten Montage auch ein cineastisches Ereignis. 1995 wurde LA HAINE in Cannes mit der Silbernen Palme für die beste Regie ausgezeichnet.

Für: Erwachsene | Von: Edimotion – Festival für Filmschnitt und Montagekunst in Kooperation mit der ifs internationa-le filmschule köln. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln. | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos

 
 
 

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