Ihre Auswahl: Wann: 25. Februar 2026 | Wo: Keine Einschränkung | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |
Gespräch | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
On 25 February 2026, the Rautenstrauch-Joest-Museum hosts an online conversation as part of the program “The Future Is Indigenous”, alongside the exhibition AMAZÔNIA by Sebastião Salgado.
In November 2025, Belém, in the Brazilian Amazon region, hosted COP30, the UN-Climate conference. Alongside the official summit, a People’s Summit brought together civil-society groups, social movements, and community organizations to discuss climate justice beyond the official negotiations.
Speakers Barbara Marcel, Camila Nobrega, Maureen Santos and Waleska Queiroz will offer a critical post-COP30 reflection on what continues after the summit and discuss how socio-environmental justice struggles continue beyond the first UN climate conference in the Brazilian Amazon, and how images and media are produced and shape the stories the world hears.
What visual and transmedia practices can generate counter-narratives shaped by the people most affected?
Talk curated by Barbara Marcel and Camila Nobrega. This event is part of Territories of Knowledge (2023–25), a research project co-developed with the Spore Initiative (Berlin).
Language: English, with live interpretation from Portuguese.
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Barbara Marcel is a visual artist, filmmaker, and researcher based in Brazil and Germany. Her work bridges art and research, focusing on socio-environmental justice through decolonial feminist lenses, the Amazon, and transnational extractivism. Since 2023, she has co-led the project Territories of Knowledge with Camila Nobrega, linking collectives in Belém and Berlin around climate justice and territorial rights in the context of COP30.
Camila Nobrega is a transmedia journalist and researcher based between Brazil and Germany, using feminist and queer decolonial methods to investigate infrastructure megaprojects connecting Europe and Latin America. Since 2023, they have co-led the project Territories of Knowledge with Barbara Marcel.
Maureen Santos is a political scientist, ecologist and climate justice activist based in Rio de Janeiro coordinating FASE’s Policies and Alternatives Unit (NUPA), which works on public policy and climate-justice alternatives. She is a professor of the International Relations Institute at PUC-Rio University. She has followed UN Climate negotiations for many years and is involved in the People’s Summit process linked to the COP30.
Waleska Queiroz is a Black Amazonian sanitary and environmental engineer focusing on climate justice. She has a long experience in socio-environmental projects at the intersection of climate, territories, public policy, and advocacy, emphasizing race, gender, popular participation, and anti-racist adaptation within the climate agenda. She co-founded the Observatório das Baixadas and is recognized as a 21st-century climate leader.
Für: Alle | Von: Rautenstrauch-Joest-Museum | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „DIE ZUKUNFT IST INDIGEN“, 01.11.2025 - 15.03.2026
Führung | Museum Schnütgen
Für: Alle | Von: Ehrenamtlicher Arbeitskreis des Museum Schnütgen | Mit: Veronika Stecher | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt
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Führung | NS-Dokumentationszentrum
Wählen, demonstrieren, sich politisch engagieren … all das sind wesentliche Bestandteile unserer Demokratie. Aber wo erleben wir Demokratie im Alltag? Und wie können wir sie aktiv gestalten?
In dieser Führung laden wir Sie ein, sich in den Themenräumen der Wechselausstellung von Beispielen Kölner Gruppen inspirieren zu lassen – ganz konkret und lokal. Sei es zum gemeinsamen Wohnen, Arbeiten, Feiern, Erinnern oder zum Schaffen gemeinsamer Räume. Welche Ideen und Chancen gibt es? Und wo liegen die Herausforderungen und Spannungsverhältnisse im gemeinsamen demokratischen Handeln?
Die Führung bietet auch die Möglichkeit, eigene Perspektiven, Ideen, Wünsche und Forderungen zu teilen, sie gemeinsam zu diskutieren, und im Werkstattraum selbst zum Teil der Ausstellung zu machen.
Die Plätze sind begrenzt. Bitte melden Sie sich per Mail an nsdok@stadt-koeln.de für die Veranstaltung an.
Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an. Sollten noch Pätze frei sein, ist eine spontane Teilnahme am Veranstaltungstermin möglich.
Abb.: Ausstellungsplakat (NS-DOK)
Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dominik Fasel. Ilja Gold | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.“, 18.09.2025 - 30.08.2026
Führung | Museum Ludwig
! Achtung: Bitte Online-Eintritts-Ticket vorab buchen: Museum Ludwig Ticketshop
Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Margit Rademacher | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt
Alle Termine anzeigenFührung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Dr. Rosa‐Marie Zinken | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt
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Film | Filmforum NRW
Dokumentarfilm, D/FR 2023, 97 Min; OmU; Drehbuch & Regie: Steffi Niederzoll, Produzent*innen: Melanie Andernach, Knut Losen, Produktion: MADE IN GERMANY, Gloria Films Production, TS Productions, WDR
Teheran im Sommer 2007: Die 19-jährige Studentin Reyhaneh Jabbari hat für ihren Nebenjob als Innenarchitektin einen Geschäftstermin mit einem neuen Kunden. Als er versucht, sie bei der Besichtigung von Räumlichkeiten zu vergewaltigen, ersticht sie ihn in Notwehr. Noch am selben Tag wird sie wegen Mordes verhaftet und später vor Gericht zum Tode verurteilt. Sieben Jahre lang sitzt sie im Gefängnis und kämpft mit ihrer Familie für Gerechtigkeit. Trotz nationaler und internationaler Bemühungen bleibt die iranische Justiz bei ihrem Urteil mit Verweis auf das „Recht auf Blutrache“. Solange Reyhaneh ihre Aussage nicht widerruft, darf die Familie des Mannes ihren Tod verlangen. Reyhaneh zieht ihre Aussage nicht zurück und wird im Alter von 26 Jahren hingerichtet.
Der Film rekonstruiert mithilfe von heimlich aufgenommen Videos, Briefen, die Reyhaneh im Gefängnis schrieb, und Zeugenaussagen ihrer Familie den Prozess und die Inhaftierung. Er zeichnet das Schicksal der jungen Frau, die zum Symbol des Widerstands und des Kampfes für die Rechte der Frauen im Iran wurde.
»Gebannt verfolgen wir die Geschichte einer jungen Frau, die sich der institutionalisierten männlichen Gewalt widersetzt. Dabei entsteht das einfühlsame Porträt einer Familie, die im Kampf gegen ein Unrechtsregime zerrissen wird. Anhand einer Vielfalt von dokumentarischen Materialien spannt der Film einen stringenten Erzählbogen«, urteilte die Jury des Kompass-Perspektive-Preises der Berlinale. »Dieser Film tut weh und verstört. Gleichzeitig ist die Begegnung mit der jungen Protagonistin Reyhaneh inspirierend und lässt uns mit einem Funken Hoffnung zurück.«
»Sieben Winter in Teheran« wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem »Deutschen Filmpreis« in den Kategorien Bester Dokumentarfilm und Bester Schnitt, mit dem »Bayerischen Filmpreis«, dem »Friedenspreis der Berlinale«, dem »Friedenspreis des Deutschen Films«, dem »Kompass-Perspektive-Preis« der Berlinale oder dem »Roman Brodmann Preis, F:act Award» (CPH Dox).
Die preisgekrönte Produzentin Melanie Andernach ist seit Dezember 2025 Professorin für Kreativ Produzieren an der ifs internationale Filmschule Köln. Sie ist selbst Absolventin des Studienschwerpunkts Kreativ Produzieren im BA Film der ifs und hat nach ihrem Studium gemeinsam mit Knut Losen die Produktionsfirma MADE IN GERMANY gegründet. MADE IN GERMANY entwickelt und (ko-)produziert hochwertige Dokumentar- und Spielfilme für das deutsche, europäische und internationale Publikum, darunter neben »Sieben Winter in Teheran« zahlreiche weitere ausgezeichnete Filme wie »Vergiss Meyn nicht« (u. a. Nominierung Deutscher Filmpreis, Bester Dokumentarfilm Filmkunstfest MV), »Lingui« (u. a. Premiere im Wettbewerb Cannes, Beste Koproduktion Filmfest Hamburg), »Talking About Trees« (u. a. Panorama Publikumspreis der Berlinale) oder »Dark Eden« (u. a. Grimme-Preis).
Anschließend Filmgespräch mit Produzentin und ifs-Professorin Melanie Andernach
Eine Veranstaltung der ifs Internationale Filmschule Köln im Rahmen des Filmforums NRW e. V.
Infos unter 0221-920188-231 oder info@filmschule.de
Für: Erwachsene | Treffpunkt: Filmforum NRW | Teilnahme: kostenlos
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Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.
für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.