Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: 17. Juli 2021 | Wo: Keine Einschränkung | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Sa. 17.07.
14:00 - 15:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Was geschah im EL-DE-Haus?

Das EL-DE-Haus hat eine besondere Geschichte. Mitten in Köln gelegen, war es zehn Jahre lang Sitz der Geheimen Staatspolizei (Gestapo). In dem ehemaligen Gefängnis im Keller des Hauses sind über 1800 Inschriften an den Wänden erhalten, die von den damaligen Häftlingen stammen. Während der Führung erfährst du mehr über diese Menschen und ihre Haftbedingungen.

Das Angebot richtet sich an Familien und Kinder im Alter zwischen zehn und 14 Jahren. 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Kasse.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen. Alle teilnehmenden Kinder und Erwachsenen müssen eine medizinische Maske tragen.

Abb.: EL-DE-Haus, Appellhofplatz 23-25/ Ecke Elisenstraße (NS-DOK, Joern Neumann)

Für: Kinder ab 10 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum | Reihe: Familienführung | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 13.07.2021

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Sa. 17.07.
20:00 Uhr

Film | Museum Ludwig

Die Sammlung Leo Schönecker – Ein Filmprogramm mit Filmen aus dem Archiv Schönecker

Weitgehend unbekannt in der Öffentlichkeit existiert in Köln eine Filmsammlung, die hohen Wert auf die Qualität der enthaltenen Filme legt und einen weiten Überblick über das internationale Filmschaffen bietet. Seit Mitte der Fünfziger Jahre engagierte sich der Kölner Leo Schönecker nicht nur in Arbeitskreisen und Diskussionsrunden zu filmthematischen Fragen, sondern er begann, selbst Filme zu sammeln, vorzuführen und zu verleihen. Seine Sammlung wurde bis zu seinem Tod im Jahr 2013 beständig fortgeführt und erweitert. Unter Filmkennern und Kuratoren war die Sammlung bekannt, gerne griff man auf die Bestände dort zurück. Insgesamt enthält das Archiv rund 1.200 Filmtitel. Nun ist es an der Zeit, diese Kostbarkeit öffentlich vorzuzeigen.

Die Filme liegen sämtlich in analoger Form vor, meistens im Format 16mm, etliche im Format 35mm. In den Kinos hat unterdessen seit einigen Jahren die Digitalisierung Einzug gehalten. Eine Vorführung von „richtigem“ Zelluloid hat inzwischen Ereignischarakter. Bei der Vorführung von Zelluloid gibt es Artefakte, die jede Kopie einzigartig machen. Es sind diese Gebrauchsspuren wie Schmutzpartikel, Kratzer, Bildstandsbewegungen etc. In jede Filmkopie ist somit auch die Geschichte ihrer Aufführungen mit eingeschrieben. Auch diesen Aspekt wollen wir vorstellen und die Vor- und Nachteile digitaler und analoger Vorführungen sichtbar machen.

Die Ferien des Monsieur Hulot

F 1953, 110‘, 16mm, dt. Fassung, R: Jacques Tati

In einem kleinen bretonischen Strandhotel kommen Urlauber aus den verschiedensten Regionen zusammen, um ihre wohlverdienten Ferien zu verbringen. Bei allen sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten ist ein Gast besonders engagiert und bemüht, verursacht aber unbewusst nur Verwirrung und Chaos: Monsieur Hulot. Auch sein Outfit mit übergroßem Jackett, zu kurzen Hosen, unter denen die Ringelsocken haerausschauen, Pfeife und Hut wirkt aus der Zeit gefallen. Scheinbar zerstreut und unangepasst bildet er einen deutlichen Kontrast zu den funktionalisierten Zeitgenossen, die trotz Urlaubs nicht abschalten können. Hulots  schlaksige Figur hat etwas Tänzerisches, und tatsächlich schafft Jaques Tati einen im Übrigen von ihm selbst gespielten Charakter, der an seine eigenen Anfänge im Variété erinnert. Die einzigartige Komik dieser sozialkritischen Komödie entsteht durch die visuellen Komponenten und die Körpersprache. Dialoge sind reduziert auf unverständliches Gemurmel oder Wortfetzen in verschiedenen Sprachen, sodass der oft zitierte Bezug zum Stummfilm naheliegt.

Eine Veranstaltung von Edith Schönecker, Julia Schönecker-Roth und Joachim Steinigeweg
Vorbestellung und Information unter joachim.steinigeweg@email.de
www.filmarchiv-schoenecker.de

Für: Erwachsene | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 7,00 | ermäßigt: € 6,00

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