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Mo. 27.01.
08:00 Uhr

Ausstellung | NS-Dokumentationszentrum

Zeichnen gegen das Vergessen

Porträts von Kindern und Jugendlichen des Konzentrationslagers Auschwitz

Eine Ausstellung mit Bildern des Künstlers Manfred Bockelmann

27. Januar – 21. Februar 2020, Lichthof des Rathauses Spanischer Bau zu Köln, Rathausplatz, 50667 Köln (Eingang Theo-Burauen-Platz).

geöffnet: Mo, Mi, Do 8-16 Uhr, Di 8-18 Uhr, Fr 8-12 Uhr
Eintritt frei

 

Die Bilder des Grafikers und Bildenden Künstlers Manfred Bockelmann haben ein bewegendes Sujet. Sie bilden Kinder, die in Auschwitz ermordet wurden, in hervorgehobener Größe ab. Dabei werden sowohl Fotos, die von den Tätern zum Zweck der Registrierung in den Konzentrationslagern angefertigt wurden, als auch Bilder aus privaten Situationen, Erinnerungsbilder, Passbilder, private Porträts aller Art, die in einen spannungsvollen Kontrast zu den Täterbildern gesetzt werden, verwendet.

Die Intention des Künstlers ist es, den Ermordeten ein Gesicht zu geben. Er erinnert ähnlich wie Ansätze der konzeptionellen Porträtierung Christian Boltanskis, an eine nicht mehr zu schließende Lücke, die gerissen wurde und die diese Kinder hinterließen sowie an den Untergang einer ganzen Welt. Die Bilder erinnern an den millionenfachen Mord an jüdischen Kindern und Jugendlichen, mit dem die Nazis trachteten, auch die nachwachsende Generation von JüdInnen zu vernichten.

Informationen über den Künstler und sein Werk finden Sie unter: https://zeichnen-gegen-das-vergessen.de

 

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: Lichthof des Rathauses Spanischer Bau zu Köln, Rathausplatz, 50667 Köln (Eingang Theo-Burauen-Platz) | Teilnahme: kostenlos

Mo. 27.01.
15:00 Uhr

Führung | Römisch-Germanisches Museum

Das Römisch-Germanische Museum im Belgischen Haus

Aufgrund von Sanierungsarbeiten zieht das RGM in ein neues Domizil: das Belgische Haus nahe des Neumarkts (Cäcilienstraße 46). Hier ergänzen Neufunde der vergangenen Jahre die bekannten aussagekräftigen Objekte zur römischen Geschichte Kölns. So ergeben sich neue Einblicke in Themen wie Stadtgeschichte, Alltag, Handel, Inschriften und Religion.

Die Führung findet im RGM im Belgischen Haus (Cäcilienstraße 46) statt.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Mo. 27.01.
18:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

Am Jahrestag der 75-jährigen Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz gedenken wir unter anderem den KZ-Überlebenden Kölner*innen. In diesem Jahr legen wir einen Schwerpunkt auf das Wirken und die Schicksale von Frauen während der Zeit des Nationalsozialismus.

In der Weimarer Republik hatten Frauen das Wahlrecht errungen und sich persönliche Freiheiten verschafft. Sie waren als Pazifistinnen und Gegnerinnen des aufkommenden Nationalsozialismus aktiv. Ab 1933 setzte die extrem patriarchalische NS-Diktatur ein rückschrittliches Frauenbild durch, minderte Bildungsmöglichkeiten und politische Mitwirkung. Dennoch akzeptierten auch Frauen die menschenfeindlichen Ziele des NS und wurden zu Täterinnen.

Wir stellen drei unterschiedliche Biografien vor:

Die kommunistische Arbeiterin und Widerstandskämpferin Gertrud (Trautchen) Hamacher, wurde im Juni 1933 verhaftet und saß im Klingelpütz ein. Ab 1934 ging sie in die Illegalität und bald ins Ausland, von wo sie Flugblätter und Schriften gegen die Nazis nach Deutschland schmuggelte. Auch ihre späteren Interventionen waren gefährlich und mutig.

Die Kölner Jüdin Renée Duering wurde 1943 gemeinsam mit ihrem Mann nach Auschwitz deportiert. Er wurde ermordet. Sie wurde frauenspezifischen Experimenten unterzogen. Es gelang ihr, zu fliehen. Auch ihr weiteres Schicksal ist spannend.

Die in Köln geborene Herta Oberheuser war eine grausame KZ-Ärztin. 1947 wurde sie als einzige Frau bei den Nürnberger Ärzteprozessen wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 20 Jahren Zuchthaus abgeurteilt.

Eine Veranstaltung der Projektgruppe Gedenktag

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: AntoniterCityKirche, Schildergasse | Teilnahme: kostenlos

Ab Di. 28.01.
14:30 - 17:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Faszination Farbe

Di (4 Termine) 28.01. - 18.02., 14:30-17:00

Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten Sie dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei, vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Anschließend erproben Sie bei der eigenen praktischen Arbeit die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt, Künstlerin | Reihe: Atelier | Technik: Malerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 60,00 | ermäßigt: € 35,00 | Material: € 8,00 | Anmeldung bis: 23.01.2020

Anmeldung
Di. 28.01.
16:00 Uhr

Führung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Norman Seeff und die Musikkultur der 60er bis 80er Jahre

Durch Künstler- und Musikerfreundschaften stieg Norman Seeff zu einem Star der amerikanischen Fotografenszene auf. In L.A. wurde er Artdirector von United Artist und dem Jazzlabel Blue Note. Da Seeff die Künstler in ihrer vertrauten Umgebung fotografierte, erhalten Sie einen unverfälschten Einblick in die Musikkultur der 1960er bis 1980er Jahre.

Ray Charles, 1985 © Norman Seeff.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Norman Seeff. The Look of Sound“, 13.09.2019 - 08.03.2020

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Ab Di. 28.01.
17:30 - 20:00 Uhr

Kurs | Museum Ludwig

Faszination Farbe

Di (4 Termine) 28.1.-18.02., 17:30-20:00

Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten Sie dabei Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei, vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Anschließend erproben Sie bei der praktischen Arbeit die zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt, Künstlerin | Reihe: Atelier | Technik: Malerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 60,00 | ermäßigt: € 35,00 | Material: € 8,00 | Anmeldung bis: 26.01.2020

Anmeldung
Di. 28.01.
18:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Zwei aufeinanderfolgende Vorträge zu Wade Guyton

Der Künstler wird an diesem Abend persönlich zugegen sein!

1. Vortrag: Dr. Bettina Funcke
Culture of Inflammation: Von den Nuller Jahren bis 2020
Beginn: 18.00 Uhr
Sprache: Deutsch

Wade Guytons Ausstellung Zwei Dekaden MCMXCIX–MMXIX umfasst zwei Jahrzehnte seines künstlerischen Schaffens, welche zugleich von extremen gesellschaftlichen, technologischen, ökonomischen und politischen Wandlungen geprägt sind, inklusive tiefer Veränderungen in der Kunstwelt selbst. Funcke wird diese historischen Verschiebungen in ihrem Vortrag in einen Dialog mit der Evolution von Guytons Werk setzen. Die Kunsthistorikerin Bettina Funcke lebt in New York City. Sie hat umfassend publiziert und gelehrt; vor kurzem editierte sie MoMA PS1: A History. Sie war Leiterin der Publikationsabteilung der dOCUMENTA (13) und gab die renommierte Reihe 100 Notizen – 100 Gedanken heraus. Ihr Buch, Pop oder Populus: Kunst zwischen High und Low, erschien 2007 im Verlag Walther König.

2. Vortrag: Jeanette Mundt
Narrating Wadé Guyton: Notes on Suspension
Beginn: 19.00 / 19.15 Uhr
Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch

Die Künstlerin Jeanette Mundt arbeitet seit acht Jahren im Studio von Wade Guyton, wo sie sämtliche Texte über den Künstler liest, archiviert und in seine Bibliografie einspeist. In einer vielsprachigen Collage von Zitaten Artikeln, Rezensionen, Essays oder auch Blog- und Social-Media-Posts arbeitet Mundt heraus, inwiefern die Abhandlungen über Guyton die Natur seiner Arbeit widerspiegeln. In ihrem performativen Vortrag orchestriert sie eine Vielzahl von Stimmen und führt uns auf diese Weise chronologisch durch Guytons Arbeit und Karriere. Jeanette Mundt wurde in Princeton (New Jersey) geboren, in Zürich aufgewachsen und lebt in New York. Ihre Arbeiten waren zuletzt auf der Whitney Biennale 2019 in New York, bei Overduin & Co in Los Angeles, in der Lisson Gallery in New York  sowie in der Galerie Neu in Berlin zu sehen.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Rahmenprogramm zu: „Wade Guyton“, 16.11.2019 - 01.03.2020

Di. 28.01.
18:00 Uhr

Vortrag | Historisches Archiv der Stadt Köln

Rahmenprogramm „Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach“

„Jacques Offenbach – ne kölsche Jeck?“

Jacques Offenbach: Ein deutsch-französischer Komponist par excellence. Hoch verehrt und angefeindet, auch aufgrund seiner jüdischen Herkunft. Ein Wanderer zwischen den Welten. Ein weltweit gefeierter Star. Ein großartiges Phänomen der europäischen Kulturgeschichte.

Und doch: „Die Eindrücke und Anregungen, die sein Geist in der rheinischen Metropole empfing, waren“, so Anton Henseler in seiner großen Offenbach-Biografie von 1930, „von entscheidender Bedeutung.“

Stimmt das? In der Tat fällt es schwer, sich vorzustellen, Offenbach hätte statt in Köln auch in Bielefeld oder Bochum, in Hamburg oder Hannover oder gar in Passau oder Paderborn aufgewachsen sein können...

Der Vortrag beleuchtet die jüdische Familientradition, Offenbachs Kindheit in Köln, das Kölner Musik- und Theaterleben und die vielen Eindrücke, die das junge Köbsje verarbeitete – vom Hänneschen über das Divertissementchen bis zum Karneval. Anhand vieler Dokumente und Bilder wird die Frage gestellt, wieviel „Kölnisches“, gar „jeckes Kölnisches“ in Offenbach wohl steckte.

Für: Erwachsene | Mit: Dr. Mario Kramp | Treffpunkt: Kirche Herz Jesu, Zülpicher Platz, 50674 Köln | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „„Von Jakob zu Jacques – Der Kölner Offenbach““, 24.10.2019 - 05.04.2020

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Mi. 29.01.
13:30 Uhr

Führung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

öffentliche Kuratorenführung Inside Rembrandt

Für: Erwachsene | Mit: PhDr. Anja K. Sevcik | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Inside Rembrandt • 1606-1669“, 01.11.2019 - 01.03.2020

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Mi. 29.01.
14:30 Uhr

Führung | Museum Schnütgen

Wege durch die Sammlung: Köln im Zeitalter der romanischen Kirchen

Für: Erwachsene | Von: Ehrenamtlicher Arbeitskreis des Museum Schnütgen | Mit: Paul Georg Wachten | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Mi. 29.01.
15:00 Uhr

Führung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Der verstellte Blick: Klischees und Vorurteile

Vorurteile sind weitverbreitet. Bis heute wird kein Kontinent so stereotyp und klischeehaft dargestellt wie Afrika. Die meisten Klischees wurden in der Kolonialzeit geprägt. Sie sollten Rückständigkeit und Hilflosigkeit des Kontinents suggerieren und Fremdausbeutung rechtfertigen – und sie wirken bis heute nach.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Mi. 29.01.
16:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Lucia Moholy - Fotogeschichte schreiben

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Dr. Rainer Pabst | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Lucia Moholy“, 12.10.2019 - 02.02.2020

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Mi. 29.01.
16:30 Uhr

Führung | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Drei Künnije? Dat wöss ich ävver!

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Wallraf-Richartz-Museum / Museum Ludwig | Mit: Renate Windmüller-Loser | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

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Mi. 29.01.
16:30 Uhr

Führung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Design Gruppe Pentagon

Für: Erwachsene | Von: Arbeitskreis Museum für Angewandte Kunst | Mit: Carola Horster | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Design Gruppe Pentagon“, 13.01.2020 - 26.04.2020

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Mi. 29.01.
19:00 Uhr

Film | NS-Dokumentationszentrum

Medizinversuche in Auschwitz - Clauberg und die Frauen von Block 10

Aus Anlass der Anwesenheit  der Zeitzeugin Nomi Harper, Tochter einer Kölner Überlebenden der Medizinversuche von Auschwitz, zeigen wir diesen Film in Anwesenheit der Regisseurin.

„Wir wurden mit unserer Nummer aufgerufen, und dann war da Clauberg, der uns etwas in die Vagina spritzte. Und manchmal sagten sie dann: ‚Es gibt keine Kinder mehr.‘“ Leny Adelaar (Niederlande) 

Vor über 70 Jahren sterilisierte der Kieler Gynäkologe Carl Clauberg in Block 10 in Auschwitz hunderte Frauen und Mädchen. Die meisten von ihnen wurden unfruchtbar. Von den wenigen Überlebenden hatten nur einige das Glück, anschließend noch Kinder bekommen zu können. In Zusammenarbeit mit der Schering-Kahlbaum AG, heute zur Bayer AG gehörend, hatte Clauberg Hormonpräparate und Kontrastmittel entwickelt, die dabei zum Einsatz kamen. Die Firma Siemens lieferte einen Röntgenapparat.

Carl Clauberg war einer der weltweit führenden Reproduktionsmediziner. Mit seinen Forschungen hat er die Grundlagen für die Antibabypille geschaffen und schrieb Medizingeschichte. Seine Arbeiten zur Geburtenregelung und Unfruchtbarkeit sind bis heute Teil des medizinischen Kanons – ohne jedoch den Bezug zu Auschwitz herzustellen.

Die letzten Überlebenden seiner menschenverachtenden Experimente, inzwischen hoch betagt, erzählen in diesem hochemotionalen Film von ihren Erfahrungen, von ihrem Leben vor und nach Auschwitz, ihrem Leiden, ihren Verlusten, und wie sie nach den Experimenten weiterleben konnten.

Eine Produktion von Medienkontor Winterberg & Nagel, Saxonia Entertainment, Cinephil

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von

-Vorbereitungsgruppe Gedenktag 27. Januar,
- Kölner Frauengeschichtsverein,
- NS-Dokumentationszentrum,
- Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Univesität zu Köln

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Irene Franken | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00

Do. 30.01.
15:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Vergiss deinen Namen nicht - Die Kinder von Auschwitz

Mindestens 232.000 Säuglinge, Kinder und Jugendliche wurden aus allen Teilen Europas nach Auschwitz deportiert oder kamen dort unter unvorstellbaren Bedingungen zur Welt. Nur wenige haben überlebt. Sie tragen die Spuren des Erlittenen auf dem Körper und in ihrer Seele. Im Rahmen der Führung werden Sie die Lebensgeschichten einiger dieser Kinder kennen lernen. Da ist zum Beispiel Kola, der als Zweijähriger befreit wurde und lange nicht glauben konnte, dass Menschen sterben können, ohne ermordet zu werden. Barbara wurde in Auschwitz geboren und ihrer Mutter weggenommen um anschließend auf Ihre „Germanisierungsfähigkeit“ überprüft zu werden – war sie doch blond und blauäugig!

Eine Ausstellung von Alwin Meyer

Für: Senioren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Barbara Kirschbaum | Reihe: SeniorenTreff | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz“, 15.11.2019 - 23.02.2020

Do. 30.01.
18:00 Uhr

Seminar | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt

Museum on the couch 1

Workshop-Seminar mit öffentlicher Präsentation der studentischen Arbeiten. Das Museum stellt sich in Frage und legt sich aufs Sofa! Der Workshop „Museum on the Couch – Reflexive und kreative Erkundungen im RJM“, geleitet von Dr. Bernard Müller, ist eine neue Kooperation mit dem Institut für Ethnologie der Universität zu Köln und dem RJM. Ziel ist es, den Student*innen die Gelegenheit zu geben, das Museum mittels praktischer Übungen zu entdecken und mitzugestalten.

Für: Erwachsene | Von: Museumsgesellschaft RJM e.V. Universität zu Köln | Treffpunkt: Die Baustelle | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Die Baustelle“, 07.12.2019 - 23.10.2020

Fr. 31.01.
15:00 - 16:30 Uhr

Führung | Museum Schnütgen

Köln und die Heiligen Drei Könige

Die Heiligen Drei Könige haben Köln groß gemacht. Oder jedenfalls noch größer. Mit dem Einzug der Gebeine als Beutegut des Kölner Erzbischofs Rainald von Dassel 1164 erlebte die alte Römer- und Handelsstadt einen weiteren Aufschwung als religiöses und kulturelles Zentrum im Stauferreich. Kein Wunder, dass uns die Könige im Museum Schnütgen auf Schritt und Tritt begegnen: in Elfenbeinschnitzerei und Textilkunst, in Glasmalerei, Stein- und Holzplastik.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Ulrich Bock | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Infotheke | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 26.01.2020

Anmeldung
Fr. 31.01.
19:30 Uhr

Film | Museum Ludwig

STRANGER THAN FICTION 2020

Eröffnungsfilm: Das Wunder Von Taipeh

D 2019, 85‘, DCP, R: John David Seidler

Die erste Fußballweltmeisterschaft der Frauen fand im Jahr 1981 in Taipeh statt. In einer Zeit, in der der DFB den Frauenfußball eher duldete als förderte, nachdem er bis 1970 noch offiziell verboten war. So hatte er auch wenig Interesse daran, eine Frauennationalmannschaft zu gründen. Stattdessen wurden die Rekordmeisterinnen der SSG 09 Bergisch Gladbach nach Taiwan geschickt. Ursprünglich aus einer Kölner Thekenmannschaft entstanden, spielten sie das Turnier ihres Lebens – und gewannen. Die ehemaligen Spielerinnen erzählen anekdotenreich und mit einer großen Portion Humor von den heute absurd anmutenden Bedingungen: von der Ignoranz, gegen die sie sich durchsetzen mussten und dem chauvinistischen Gebaren, von denen sie umgeben waren. Untermalt durch historisches Filmmaterial sind es Zeitzeugnisse einer Männerwelt, die heute umso anachronistischer wirken. Ein Film über viel mehr als sportlichen Erfolg – ein Film über Gleichberechtigung und Anerkennung. Weltpremiere bei den Hofer Filmtagen 2019!

Für: Erwachsene | Von: Kino Gesellschaft Köln | Treffpunkt: Kino im Museum Ludwig | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 7,00 | Reservierung: info@kinogesellschaftkoeln.de

Sa. 01.02.
14:00 - 16:00 Uhr

Kurs | Museum für Ostasiatische Kunst

Chinesisches Neujahr

Wusstest Du schon, dass in China, das traditionelle Neujahrs- oder Frühlingsfest die wichtigste Feier im ganzen Jahresverlauf ist? Heute erfährst du, wie chinesische Familien Neujahr feiern und was es mit den besonderen Tierkreiszeichen auf sich hat. Für das Jahr der Ratte faltest du Glücksbringer in Origami-Falttechnik.

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Irene Ellegiers M. A. | Reihe: Kinderwerkstatt | Technik: Origami | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 10,50 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 30.01.2019

Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)
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