Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: 02. November 2021 | Wo: Keine Einschränkung | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Di. 02.11.
11:00 - 12:30 Uhr

Führung | Museum Ludwig

Über Worte zu Bildern

Ein Angebot für blinde und sehbehinderte Besucher*innen und ihre Freund*innen.

Beim lebendigen Rundgang verbinden wir ausführliche Beschreibungen mit spontanem Austausch. Ziel unserer gemeinsamen Entdeckungsreise ist nicht die trockene Wissensvermittlung, sondern das anregende Erlebnis. Ausgehend von den ausgewählten Kunstwerken werden die Besucher*innen eingeladen, die Kunst im Gespräch selbst zu entdecken. 

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen.

Für: Menschen mit Behinderung | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Julia Greipl | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 28.10.2021

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Di. 02.11.
16:00 Uhr

Führung | Museum für Angewandte Kunst Köln

Von Space Age bis Memphis

Als 1957 kommentierte das britische Boulevardblatt „Daily Express“ den russischen Satelliten “Sputnik I” mit der Schlagzeile „Space Age is here!“. Die Raumfahrtbegeisterung wurde auch in der Produktgestaltung aufgegriffen und der Stil „Space Age Design“ getauft. Das Anti und Radical Design - Stilrichtungen aus Italien - versuchten Ende der 60er die Mittel der Pop Art in den Designkontext zu überführen. Anfang der 1980er Jahre - wieder aus Italien – kam es zu weiteren Erneuerungsbestrebungen. Ettore Sottsass gründete mit weiteren Designerinnen und Designern die Gruppe „Memphis“, die für phantasievolle Entwürfe als Gegenreaktion zum High-Tech Design der 1970er Jahre berühmt wurden.

Bitte lesen Sie vor dem Museumsbesuch die aktuellen Corona-Schutzbedingungen der Kölner Museen. Begrenzte Teilnehmerzahl

Kunst + Design im Dialog Foto: © detlefschumacher.com

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Di. 02.11.
18:00 - 20:00 Uhr

Theater | NS-Dokumentationszentrum

Futur 3 1934 Stimmen oder: Als mein Mann das grosse Glück hatte, dem Führer im Tempelhofener Flughafenrestaurant eine Erfrischung reichen zu dürfen

Die Bewegung ist jung, der Frontmann charismatisch. Herzen und Köpfe fliegen ihm zu. Der Eintritt in die Partei? Ehrensache. Die NSDAP wächst zur mitgliederstärksten Partei der deutschen Geschichte. Was geht da vor in diesem Land? Was denken und fühlen diese Deutschen? Fragen, die der US-Soziologe Theodore Abel 1934 durch ein fingiertes Preisausschreiben beantworten wollte.

Rund 700 autobiografische Aufsätze von Nazis der ersten Stunde gingen bei ihm ein. Futur3 macht die Lebensläufe in einem vielstimmigen Parcours in den Räumen des NS-DOK erlebbar.

Eine Veranstaltungsreihe des freien Theaterkollektivs Futur3 im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Die Anmeldung erfolgt über die Homepage (www.futur-drei.de)

(Startzeiten im 10 Minutentakt 18:00 bis 20:00 Uhr)

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Theaterkollektiv futur 3 | Preis: € 20,00 | ermäßigt: € 15,00

Alle Termine anzeigen
Di. 02.11.
18:00 - 19:30 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Menschen und ihre Geschichten in den Kölner Stadtvierteln während der NS-Zeit

Besuchen Sie in dieser digitalen Exkursion quer durch Köln die Stadtviertel zwischen Ehrenfeld und Rath, zwischen Nippes und Sülz - und erfahren Sie mehr über die GeschichteN der Veedel und die Menschen, die dort lebten.

Andrea Völcker stellt Ihnen in diesem multimedialen Stadtrundgang Zeitzeug:innen und ihre GeschichteN vor, die individuelle Einblicke in das Leben von den 1920er bis in die 1940er Jahre bieten - die aber auch die ausgewählten Kölner Veedel darstellen: den Alltag, das Leben auf den Straßen und die Veränderungen des Stadtbildes im Laufe der Jahre.

Es handelt sich um ein digitales Format im Rahmen von "Programm Plus" des Museumsdienstes. Nach der Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton und alle weiteren Informationen.

Abb.: Titelbild des digitalen Stadtrundgangs (Screenshot)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Andrea Völcker | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 31.10.2021

Anmeldung
Di. 02.11.
19:00 Uhr

Vortrag | Museum Ludwig

Lene Berg: Stalin by Picasso or Portrait of a Woman with Moustache

KunstBewusst: Film von Lene Berg (2008, 30 Min., engl. OV) und anschließendes Gespräch mit Prof. Lilian Haberer und Filmemacherin Lene Berg.

1953. Stalin stirbt, und auf der Titelseite der linken Zeitung Les Lettres françaises erscheint sein Porträt, gezeichnet von Pablo Picasso, seit 1944 Mitglied der Kommunistischen Partei. Das Bild wird allseits verabscheut. Den Bürgerlichen missfällt, dass Picasso den kommunistischen Staatenlenker ehrt. Den Kommunisten, dass er ihn nicht als Staatenlenker ehrt. Ist ihnen Picassos Stalin zu jung? Zu weich, zu feminin? Die norwegische Künstlerin Lene Berg geht in ihrer Filmcollage dem Fall nach. Wir sprechen mit ihr über das Bild, über den Ärger, den es Picasso einbrachte und Jahrzehnte später auch Berg: Ein Außenbanner mit dem Motiv durfte sie 2008 in Oslo nicht aufhängen, in New York wurde das Banner nach zwei Tagen entfernt.

Anmeldung unter www.kunstfreunde.koeln

Für den Besuch dieser Veranstaltung im Museum ist der 3G-Nachweis notwendig.

Für: Alle | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „Der geteilte Picasso“, 25.09.2021 - 30.01.2022

Di. 02.11.
19:00 - 20:30 Uhr

Vortrag | NS-Dokumentationszentrum

»In erheblichem Ausmaß persönlich an Grausamkeiten beteiligt«. Zur »Täterforschung« im Kölner NS-DOK

Zu einem Schwerpunkt der NS-Forschung entwickelte sich ab den 1990er-Jahren die »Täterforschung«, die Auseinandersetzung mit den Akteuren von NS-Terror und -Verfolgung. Sie hat unser Bild der NS-Gesellschaft geschärft und neue Perspektiven auf die Shoah
eröffnet. Das NS-DOK ist den Opfern des NS-Regimes gewidmet. Es hat von Beginn an aber auch »die Täter« in den Blick genommen. Das EL-DE-haus ist auf eindrückliche Art Opferort und Täterort in einem. Der Vortrag skizziert, welche Forschungen in den letzten Jahrzehnten entstanden sind, welche Desiderate bestehen, welche Erkenntnisse gewonnen wurden. Dabei stehen – neben Partei, Verwaltung, Justiz – die Einheiten der Polizei im Mittelpunkt.

Eine Veranstaltung der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens finden alle Veranstaltungen mit einer stark reduzierten Teilnehmerzahl statt. Für die Teilnahme an den Veranstaltungen im EL-DE-Haus ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail unter nsdok@stadt-koeln.de sowie eine Bestätigung durch das NS-DOK erforderlich.

Für den Fall, dass Ihre Anmeldung aufgrund der beschränkten Teilnehmerzahl nicht berücksichtigt werden kann, bitten wir um Ihr Verständnis.

Abb.: Kölner Polizist als Wache am Ghetto Litzmannstadt, 1941/42 © NS-DOK

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dr. Thomas Roth, Historiker im NS-DOK | Teilnahme: kostenlos

 
 
 

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