Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: 04. September 2020 | Wo: Keine Einschränkung | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Fr. 04.09.
15:00 - 16:30 Uhr

Führung | Museum Schnütgen

Arnt der Bilderschneider – Meister der beseelten Skulpturen

Meister Arnt von Kalkar und Zwolle betrieb in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erst in Kalkar, dann in Zwolle eine florierende Bildhauerwerkstatt. Zu ihren Produkten zählen Altarretabel mit bildhaften Reliefs, ein großartiges Chorgestühl in Kleve, individuelle Christusbilder, liebreizende Marienfiguren und zahlreiche Heiligenfiguren. Sein Stil wurde prägend für die spätgotische Holzskulptur im deutsch-niederländischen Grenzgebiet am Niederrhein. Das Museum Schnütgen zeigt die erste umfassende Schau seines Oeuvres, das in den letzten Jahrzehnten zu Recht immer mehr Aufmerksamkeit erfahren hat.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Georgsaltar (Detail), Werkstatt des Meister Arnt von Kalkar und Zwolle, 1483-1487, St. Nicolaikirche Kalkar, Foto: Stephan Kube, Greven

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 30.08.2020 | Rahmenprogramm zu: „Arnt, der Bilderschneider. Meister der beseelten Skulpturen“, 02.04.2020 - 05.07.2020

Anmeldung
Fr. 04.09.
16:00 Uhr

Gespräch | Museum Ludwig

Bild|er|leben

Psychologische Bildbetrachtung nach Dr. Hans-Chrisitian Heiling

Kunst ist ein Medium, das den Menschen grundlegende Lebensthemen, Konflikte und Lösungsmöglichkeiten aufzeigen kann. Zu Beginn lassen Sie sich intensiv auf ein Kunstwerk ein, Sie beobachten und machen sich Notizen. In den anschließenden Gesprächen werden Sie durch Ihr individuelles Bilderleben zum Kern des Werks vordringen. Unbelastet von Wissen über Kunst kann das Kunstwerk wirken und seine Botschaften vermitteln.

Eine Kooperation von Museumsdienst Köln und dem Departement Psychologie der Universität zu Köln: www.bilderleben.net

Die Teilnehmer*innenanzahl ist auf 9 Personen begrenzt. Wir empfehlen eine Anmeldung. Sollte es noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 31.08.2020

Anmeldung Alle Termine anzeigen
Fr. 04.09.
18:00 Uhr

Event | NS-Dokumentationszentrum

1934 – STIMMEN


1934 – STIMMEN --- Oder: Als mein Mann das große Glück hatte, dem Führer im Tempelhofener Flughafenrestaurant eine Erfrischung reichen zu dürfen.

Die Bewegung ist jung, der Frontmann charismatisch. Herzen und Köpfe fliegen ihm zu. Der Eintritt in die Partei? Ehrensache. Die NSDAP wächst zur mitgliederstärksten Partei der deutschen Geschichte. Was geht da vor in diesem Land? Was denken und fühlen diese Deutschen? Fragen, die der US-Soziologe Theodore Abel 1934 durch ein Preisausschreiben beantworten wollte. Rund 700 autobiografische Aufsätze von Nazis der ersten Stunde gingen bei ihm ein.

Futur3 blickt zurück und stellt sich der Frage, wer die Menschen waren, die die historische Nazi-Bewegung unter Einsatz sämtlicher Mittel systematisch vorangetrieben haben. Befragt wird damit auch unsere Gegenwart: Welche Lebenswege führen in die Radikalisierung? Und wie entstehen aus einem individuellen Unbehagen in der Gesellschaft neue politische Mehrheiten, die ein demokratisches System zu stürzen in der Lage sind?

1934 – Stimmen basiert auf einer Aufsatzsammlung des US-Soziologen Theodore Abel (1896-1988). Anfang der 1930er Jahre interessiert sich Abel für den politischen Aufstieg der NSDAP – was bewegt die Deutschen, die mit der Partei sympathisieren? Die Daten für seine Studie will Abel über ein Preisausschreiben erheben. Im Juni 1934 lobt er mit offizieller Unterstützung durch das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda einen Schreibwettbewerb aus. Gesucht wird die beste Lebensgeschichte eines NSDAP-Mitglieds der ersten Stunde. Rund 700 autobiografische Aufsätze gingen bei Abel ein, ihre Länge variiert zwischen einer handschriftlichen Notiz und 80 Schreibmaschinenseiten. Im Mittelpunkt stets die Frage: „Warum ich Nazi wurde“.

Futur3 unterzieht die Lebensläufe einer theatralen Re-Lektüre und collagiert die persönlichen Bekenntnisse zu einer vielstimmigen Tour durch deutsches Denken und Fühlen. In den Kellergewölben des NS-Dok absolvieren die Zuschauer*innen einen Parcours wechselnd zwischen Live-Performance und multimedialer Installation.

Die Premiere ist am 4. September 2020. Weitere Aufführungen finden am 6., 8., 9., 10., 11., 12. und 13. September im EL-DE-Haus statt. Die Startzeiten erstrecken sich im 10 Minutentakt über den Zeitraum von 18:00 bis 20:00 Uhr.

Die einzelnen Slots müssen zuvor unbedingt gebucht werden. Gehen Sie hierzu bitte auf die Website von futur3, wo Sie alle notwendigen Infos zur Buchung finden.

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Preis: € 20,00 | ermäßigt: € 15,00

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