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Weiterbildung | Historisches Rathaus Köln
Das Historische Rathaus und der Spanische Bau zeigen anschaulich die Politikgeschichte und Machtgeschichte der Stadt Köln. Als "Haus der Bürger" ist das Rathaus seit dem 12. Jahrhundert im ehemaligen Judenviertel bezeugt. Der beeindruckende "Hansasaal", erbaut um 1330, und der erlesene "Senatssaal", der von 1404 bis 1414 mit dem Ratsturm hinzugefügt wurde, erzählen von vergangenen Epochen und politischer Bedeutung. Trotz starker Kriegszerstörung wurde das Rathaus originalgetreu wieder aufgebaut.
Der Spanische Bau, im Zweiten Weltkrieg zerstört, jedoch in den Fünfzigern wieder errichtet, wurde ursprünglich als „Neues Rathaus“ bekannt. Aufgrund seiner historischen Bedeutung erhielt es später den Namen „Spanischer Bau“, denn er diente einst als Treffpunkt der Spanischen Liga im Dreißigjährigen Krieg und beherbergte später Gerichte und Ämter der Stadtverwaltung. Nach einer umfassenden Sanierung 2001 bis 2003 präsentiert sich der Bau heute in seiner historischen Pracht.
Zudem beherbergt der Spanische Bau im Lichthof eines der beiden Stadtmodelle des Kölnischen Stadtmuseums: ein aktuelles wachsendes 1:500-Modell, welches im Juni 2025 fertiggestellt und dem Museum geschenkt wurde. Das historische Modell der Stadt Köln im Kölnischen Stadtmuseum, zeigt die Stadt im Jahre 1571. Beide Modelle bieten einmalige Chancen, Stadtgeschichte, Gegenwart und Zukunft planerisch und emotional zu vermitteln.
In dieser Veranstaltung, soll die Verbindung zwischen den beiden Modellen, den Standorten und dem Stadtraum, wie der Via Culturalis anhand von unseren neuen Workshops und Führungen vermittelt werden. Ein niederschwelliger Zugang zur Stadtentwicklung, Planungsgeschichte und 2000 Jahre Politik- und Stadtgeschichte wird ermöglicht.
Stufen: Primar, Sek I und Sek II, Fächer: Geschichte, Politik, Kunst, Religion.
Abb. © Anke Leyendecker
Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Anke Leyendecker | Treffpunkt: Foyer Kölnisches Stadtmuseum | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 27.02.2026
Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)
Führung | MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln
Die Ausstellung „Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono“ zeigt 113 Schmuckstücke.
45 bedeutende Künstlerinnen seit den 1920er Jahren bis heute haben sie geschaffen.
Durch ihre Schmuckstücke können wir ihre Kunst neu verstehen.
Manche sind sehr einfach gehalten. Andere sind sehr ausdrucksstark oder sogar lustig.
Schwerbehinderte zahlen den ermäßigten Eintrittspreis.
Eine Begleitperson erhält kostenlosen Eintritt, sofern im Behindertenausweis der Buchstabe B vermerkt ist.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl: 15 Personen.
Sie erhalten am Tag der Führung an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.
Louise Bourgeois, Broschen, 1996 / 2005, © VG Bild-Kunst Bonn 2025 (Foto: © Private Sammlung)
Für: Menschen mit Behinderung | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Juliane Steinwede | Reihe: Bildung für nachhaltige Entwicklung | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Von Louise Bourgeois bis Yoko Ono“, 21.11.2025 - 26.04.2026
Kurs | Museum Ludwig
Di (4 Termine), 3.3. - 24.3., 17:30 - 20:00
Die Farbe als grundlegendes Gestaltungs- und Ausdrucksmittel steht im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud und im Museum Ludwig betrachten Sie zunächst Gemälde aus verschiedenen Epochen der Malerei vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Anschließend gehen Sie beim eigenen Arbeiten den zahlreichen Ausdrucksmöglichkeiten von Farbe nach.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dagmar Schmidt | Reihe: Atelier | Technik: Malerei | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 60,00 | ermäßigt: € 30,00 | Material: € 10,00 | Anmeldung bis: 23.02.2026
Anmeldung (Nur Anfrage, Anmeldeschluss abgelaufen)Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.
Lesung | Kölnisches Stadtmuseum
Ein Gespräch mit Eva Weissweiler, Mario Kramp und Gabriele Ewenz
Eine Veranstaltung des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) in Kooperation mit dem Kölnischen Stadtmuseum zur Sonderausstellung „Gemütlichkeit und Moderne. Köln 1918-1926“
Veranstaltungsort: Interim Zentralbibliothek, Hohe Straße 68-82
Das Jahrzehnt war von einer gesellschaftlichen wie politischen Zeitenwende nach dem Ersten Weltkrieg geprägt, die sich auch auf die verschiedenen literarischen Strömungen in diesen Jahren auswirkte. Standen die frühen 1920er Jahre noch im Zeichen des Expressionismus der Kriegs- und Vorkriegszeit, so waren die Mitte und das Ende dieses Jahrzehnts von einer Wendung zu realitätsbezogenen Darstellungen geprägt, die als literarische Ausprägung der Neuen Sachlichkeit begriffen wurden. Wichtige Themen waren soziale Missstände, die Folgen der Wirtschaftskrise, aber auch der Hedonismus und die gesellschaftliche Dekadenz. Zwischen der großen Anzahl namhafter Schriftsteller*innen, Lyriker*innen und Dramatiker*innen steht das Werk von Irmgard Keun, Luise Straus-Ernst und Kurt Tucholsky im Fokus der Veranstaltung.
Eva Weissweiler lebt als freie Schriftstellerin und Rundfunkautorin in Köln. Sie veröffentlichte Bücher u.a. über Clara Schumann, Tussy Marx, Wilhelm Busch, Otto Klemperer Friedelind Wagner, Dora Benjamin und Luise Straus-Ernst. Für ihr Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter in ihren Schriften wurde sie 2023 mit dem Luise-Büchner-Preis ausgezeichnet und ist Trägerin des Giesbert-Lewin-Preises 2024.
Mario Kramp ist Historiker und Kunsthistoriker und war von 2010 bis 2022 Direktor des Kölnischen Stadtmuseums. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur kölnischen und rheinischen Geschichte sowie zur deutsch-französischen Kulturgeschichte. Im Greven Verlag erschien sein Buch über Kurt Tucholsky in Köln.
Gabriele Ewenz studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte. Seit 2009 ist sie Leiterin des Heinrich-Böll-Archiv und des Literatur-in-Köln-Archiv (LiK). Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts.
8 Euro, ermäßigt 6 bzw. 4 Euro. Karten im VVK über KölnTicket. Restkarten ggf. an der Abendkasse
Für: Alle | Von: Kölnisches Stadtmuseum + Literatur-in-Köln-Archiv (LiK) | Treffpunkt: Interim Zentralbibliothek, Hohe Straße 68-82, 50667 Köln | Preis: € 8,00 | ermäßigt: € 4,00 | Karten im VVK über KölnTicket. Restkarten ggf. an der Abendkasse. | Rahmenprogramm zu: „Gemütlichkeit und Moderne. Köln 1918–1926“, 11.12.2025 - 22.03.2026
Bleiben Sie auf dem Laufenden über Informationen und Neuigkeiten rund um die Kölner Museen.
Führungen und Workshops, Wissen und Kreativität: Programme des Museumsdienstes für alle Interessen.
für Privatgruppen, Firmen, Reiseveranstalter oder Schulklassen.