Veranstaltungskalender

Ihre Auswahl: Wann: 17. März 2026 | Wo: Keine Einschränkung | Was: Keine Einschränkung | Für Wen: Keine Einschränkung |

Di. 17.03.
16:30 Uhr

Führung | MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln

Design kompakt II

Designer verwandelten Alltagsprodukte in Kultobjekte und manchmal Wohnräume in Gesamtkunstwerke. Schneewittchensarg, Ameise und Ball Chair – zahlreiche Objekte haben Designgeschichte geschrieben und prägen nachhaltig unsere Lebenswirklichkeit. Eine Reise zu den Design Ikonen ab 1945.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl: 20 Personen. Sie erhalten am Tag der Führung an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.

Dauerausstellung Kunst + Design im Dialog Foto: © detlefschumacher.com

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

Di. 17.03.
18:00 Uhr

Gespräch | Museum Ludwig

KunstBewusst-Gespräch mit Daniel Kothenschulte nach Filmvorführung von „Kusama´s Self-Obliteration“ (Jud Yalkut, 1967)

Im Rahmen der Sonderausstellung „Yayoi Kusama“ im Museum Ludwig wird der Experimentalfilm „Kusama’s Self-Obliteration“ gezeigt, begleitet vom deutschen Filmkritiker und Filmwissenschaftler Daniel Kothenschulte, der als Experte die Veranstaltung begleiten wird und uns thematischen Input zur Filmvorführung gibt.

Platon hat uns den Mythos von den Kugelmenschen überliefert. Zur Freude der Götter hatten unsere Vorfahren Körper in der reinsten Form, die sie kannten, nämlich Kugeln. Mit zwei Armen und zwei Beinen, die herausragten konnten sie sich fortbewegen und sie besaßen gleich drei Geschlechter. Dadurch waren sie sehr mobil und stellten sogar die Vormacht der Götter in Frage. Das konnten sich diese wiederum nicht gefallen lassen und teilten die Menschen in zwei Teile. Diese Teilung in Mann und Frau schuf die moderne Sehnsucht nach Liebe, da jeder Mensch nur noch eine „halbe Kugel“ war, die unentwegt ihr passendes Gegenstück suchte.

Auch Yayoi Kusama liebt die Kreisform, und wie mir scheint, möchte sie uns etwas von unserem Kugelleben zurückgeben, in dem sie uns mit Punkten überschüttet und uns in endlose Räume einlädt, in denen wir uns zugleich finden und verlieren.

Ihr Thema seit den 60er Jahren ist die Selbstauflösung, die historisch mit einer globalen Sehnsucht nach Befreiung zusammenfiel. Zeitgleich mit der internationalen Fluxus-Bewegung und der aus Kalifornien in die Welt ausstrahlenden psychedelic movement, sorgte sie mit multimedialen Performances und Nackt-Happenings für Aufsehen. Kindheitserinnerungen an flackerndes Licht und Halluzinationen entwickelte sie zu immersiven, kollektiven Erfahrungen, die wiederum das Interesse eines jungen Experimentalfilmers weckten. Jud Yulkut, der Kusamas frühe Performances in den USA filmte, ist vor allem für seine Zusammenarbeit mit Nam June Paik bekannt, von dem das Museum Ludwig wichtige Werke besitzt. Die Vorführung von Yulkuts 23-minütigem Film „Kusama’s Self-Obliteration“ ist also auch eine Begegnung mit der blühenden, nach psychedelischem Ausdruck suchenden Filmkunst jener Zeit.

Für: Erwachsene | Von: Freunde des Wallraf-Richartz-Museums und des Museums Ludwig | Reihe: KunstBewusst | Preis: € 5,00 | ermäßigt: € 3,00 | Mitglieder der freunde Eintritt frei | Rahmenprogramm zu: „Yayoi Kusama“, 14.03.2026 - 02.08.2026

Di. 17.03.
18:00 Uhr

Gespräch | NS-Dokumentationszentrum

Gewalt ausstellen?

Der Umgang mit Gewaltbildern in Museen und an NS-Erinnerungsorten wird kontrovers diskutiert. Denn auf der einen Seite können drastische Darstellungen Betrachter*innen überfordern und die Würde der Opfer verletzen. Auf der anderen Seite kommt gerade Fotografien von Leid und Massenmord bei der Dokumentation von Gewaltverbrechen ein Beweischarakter zu. Über das Dilemma, Gewaltbilder in Ausstellungen zu zeigen, kommen Ljiljana Radonić (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und Janne Grashoff (NS-DOK) ins Gespräch.

Foto: Triggerwarnung zu Gewaltdarstellungen im Rautenstrauch-Joest-Museum © Raimond Spekking CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Preis: € 4,50 | ermäßigt: € 2,00 | Rahmenprogramm zu: „Intervention! Wie erzählen wir NS-Geschichte heute?“, 20.01.2026 - 20.07.2027

 
 
 
 

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