Veranstaltungskalender

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Mi. 22.04.
15:30 - 17:30 Uhr

Weiterbildung | Museum Ludwig

Yayoi Kusama

Yayoi Kusama zählt zu den bekanntesten Künstler*innen unserer Zeit. Ihr vielfältiges, acht Jahrzehnte umfassendes Schaffen veranschaulicht das Museum Ludwig mit mehr als dreihundert Arbeiten von den Anfängen bis heute. Im Zentrum ihres Werks stehen die Natur in ihrem ständigen Wandel, Werden und Vergehen sowie die Unendlichkeit des Universums, in der sich letztlich alles Existierende auflöst. Ihre ikonischen Punktmuster, mit denen sie Gegenstände und Menschen überzieht, sind ebenso Ausdruck dieser Weltsicht wie ihre Unendlichkeits-Spiegelräume. Die Ausstellung zeichnet die Stationen im Leben der Künstlerin nach. Diese führten sie Ende der 1950er Jahre aus dem ländlichen, patriarchalisch geprägten Japan der Nachkriegszeit in die lebendige Metropole New York. 1973 kehrte Kusama nach Japan zurück, wo sie seit Jahrzehnten in einer Klinik in Tokio lebt und arbeitet.

Nach einem Rundgang durch die Ausstellung wird die praktische Auseinandersetzung mit Kusamas Werk vorgestellt und selbst erprobt. Zudem stellt ein Oberstufenkurs des Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasiums stellt seine anregenden gestaltungspraktischen Ideen vor. 

Für Sek I und Sek II

Yayoi Kusama, Infinity Mirrored Room—The Hope of the Polka Dots Buried in Infinity Will Eternally Cover the Universe, 2025, Maße variabel, Detail, Courtesy of Ota Fine Arts, © YAYOI KUSAMA

 

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Angelika von Tomaszewski (Museumsdienst Köln) und Björn Föll (Museumsschule) | Treffpunkt: Garderobenfoyer | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 20.04.2026 | Rahmenprogramm zu: „Yayoi Kusama“, 14.03.2026 - 02.08.2026

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

Do. 07.05.
17:00 Uhr

Langer Donnerstag | Museum Ludwig

Fotos und Gedichte

Hier finden Sie in Kürze weitere Informationen.

Hinweis:  Aufgrund der hohen Nachfrage für die Kusama-Ausstellung werden an diesem Tag nur Besucher*innen mit Online-Tickets in das Museum gelassen. Ein Eintritt ohne Online-Ticket ist an diesem Tag nicht möglich. 

Sollten Sie kein Online-Ticket besitzen, weichen Sie bitte auf einen anderen Langen Donnerstag (2. Juli) aus und kaufen einen Online-Ticket über unseren Ticketshop: https://shop.museum-ludwig.de/webshop/webticket/timeslot 

Der Lange Donnerstag am 4. Juni entfällt aufgrund des Feiertags (Fronleichnam). Es gelten an diesem Tag die regulären Eintrittspreise und Öffnungszeiten 10-18h.

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: Langer Donnerstag | Teilnahme: kostenlos

Alle Termine anzeigen
Do. 07.05.
18:00 Uhr

Performance | NS-Dokumentationszentrum

Brücken gegen das Vergessen – Gespräch und Konzert mit Sinfonietta VivazzA

Die Sinfonietta VivazzA ist ein Kölner Kammermusikensemble aus Streichern und Bläsern. Auf der Suche nach besonderen Programmen stieß das Ensemble auf Werke vergessener und verfemter Komponisten, die im Konzentrationslager Theresienstadt inhaftiert waren. Darunter auch Rudolf Karel und Hans Krása.

Die Sinfonietta VivazzA gestaltet in diesem Jahr die zentrale Gedenkfeier in Terezín musikalisch. In einem Gesprächskonzert berichtet die künstlerische Leiterin Pamela Coats von den bewegenden Zeitzeugnissen, verbunden mit musikalischen Darbietungen des Ensembles.

Moderation: Birte Klarzyk (NS-DOK)

 Abb:© Stelzmann Photography

Für: Alle | Preis: € 10,00 | ermäßigt: € 5,00

Fr. 08.05.
17:30 - 19:30 Uhr

Performance | Museum für Ostasiatische Kunst

Koreanische Teezeremonie: Until our Tea Strainer Goes Dry. Performance mit Teezeremonie

Ich lade euch zum Tee ein, lass uns darüber reden.“ In der ostasiatischen Kultur spielt Tee eine zentrale Rolle und symbolisiert gleichzeitig die herzliche Willkommenskultur. Der Akt des gemeinsamen Teetrinkens trägt hierbei nicht nur zur Willkommenskultur für Fremde oder Bekannte bei, sondern auch zum Aufbau von Gemeinsamkeit. Die von der Künstlerin Iden Sungyoung Kim durchgeführte Teezeremonie widmet sich der gesellschaftspolitischen Aufarbeitung und der individuellen Erinnerungskultur im Hinblick auf Menschen mit Behinderung. Alle sind herzlich eingeladen, an der künstlerischen und performativen Erarbeitung mit Lesung über unausgesprochene Lebensrealitäten und gesellschaftliche Stigmatisierung teilzuhaben und sich darüber auszutauschen.

Content Note: Wir weisen Sie darauf hin, dass in dieser Performance sprachliche Darstellungen von seelischer Gewalt und von Suizidgedanken vorkommen.

Anmeldung unter: mok@stadt-koeln.de, bis 03.05.2026

Foto und ©: Iden Sungyoung Kim

Für: Erwachsene | Von: Museum für Ostasiatische Kunst | Mit: Iden Sungyoung Kim | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 5,50 | Anmeldung bis: 03.05.2026 | Rahmenprogramm zu: „99 Schalen – ein Kosmos“, 23.04.2026 - 25.10.2026

Anmeldung
Di. 12.05.
18:00 - 19:30 Uhr

Online | Kölnisches Stadtmuseum

Stadt:Raum - Festungsstadt Köln von den Römern bis zu den Preußen (Onlinevortrag)

Kölns Geschichte als Festungsstadt reicht zurück in die Anfänge der Stadtgründung: auch heute sind im Stadtbild noch fast 4 km der römischen Stadtmauer und ihrer neun Tore und 19 Rundtürmen sichtbar. Deutlich mehr als von der mittelalterlichen Stadtmauer. Ein paar imposante Torburgen und ein breiter Straßenzug, die Kölner Ringe, erzählen heute im urbanen Köln noch von der Wehrhaftigkeit der größten mittelalterlichen Stadtbefestigung des damaligen Römischen Reiches Deutscher Nationen. Auch bis zur nächsten Stadterweiterungen vergangen viele Jahrhunderte und erst unter den Preußen wird ein weiterer Festungsring mit Bollwerken angelegt. Begleiten Sie uns in diesem Onlinevortrag durch die spannende Geschichte der Stadtbefestigung Kölns.

Bitte melden Sie sich für diese Online-Veranstaltung an. Am Tag vor der Veranstaltung erhalten Sie den Zugangslink zur Videoplattform BigBlueButton. Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Netiquette für die Teilnahme an Online-Veranstaltungen.

Informationen zum Datenschutz entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

Abb.: Mittelalterliche Stadtmauer am Türmchenswall; W. Scheiner 1886, KSM

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Daniela Rösing | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 07.05.2026

Anmeldung
Do. 28.05.
16:00 - 17:30 Uhr

Weiterbildung | MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln

Lehrer*innenfortbildung: O.M. Ungers. Architektur als Idee

Anlässlich des 100. Geburtstags des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers (1926–2007) widmet das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) dem international einflussreichen Architekten, Theoretiker und Professor die Ausstellung „Architektur als Idee“. Die Schau beleuchtet Ungers’ Verständnis von Architektur als geistige Disziplin. Als Ausdruck einer Ordnung, in der Raum, Proportion und Kunst zu einer Einheit verschmelzen. Gerade heute, in einer Zeit, in der Architektur zunehmend zwischen technischer Funktion, ökologischer Verantwortung und ästhetischem Anspruch vermittelt, gewinnt Ungers’ Verständnis neue Aktualität. Es erinnert daran, dass jeder Bau mit einer Idee und dem Denken beginnt und interdisziplinär zu verstehen ist. „Architektur als Idee“ lädt dazu ein, Oswald Mathias Ungers’ Werk im Dialog zwischen Architektur, Design, Kunst und Umwelt neu zu betrachten.

Geeignet für Sek I, Sek II, Berufsschule

Fachrichtung: Kunst

Haus Ungers 3, Foto: © UAA und Stefan Müller.

Für: Lehrkräfte | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Frau S. Ungers, E. Schwering | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 26.05.2026

Anmeldung
Do. 28.05.
18:30 - 19:30 Uhr

Konzert | Museum Schnütgen

Arcadia: Death in Paradise | opia

Eine musikalische Saga: Monteverdis Madrigale und Instrumentalwerke

zamus: early music festival

18:10 Konzerteinführung mit Midori Seiler

In der Dunkelheit begegnen sich der christliche Ritter Tancredi und die Sarazenin Clorinda, ohne sich zu erkennen. Tarquinio Tassos Dichtung „Gerusalemme Liberata“ erzählt vom Kampf der beiden. Seine Liebe zu ihr könnte eine Brücke zur Befriedung sein, doch falscher Stolz, religiöse Gegensätze und alte Feindbilder verwehren den Frieden. Eindringlich vertont Claudio Monteverdi das im „Combattimento di Tancredi e Clorinda“, einem dramatischen Madrigal voller Kontraste und emotionaler Tiefe. Am Ende bleibt die Hoffnung, dass beide den Weg ins Paradies finden. „Arcadia: Death in Paradise“ verbindet Monteverdis Madrigal dramaturgisch und programmatisch mit weiteren Vokal- und Instrumentalwerken. Tassos Text erklingt in der muttersprachlichen Übersetzung des Troubadours Bryan Benner, die Musik ist von opia arrangiert und instrumentiert.

Mit Unterstützung des Museum Schnütgen

Foto: zamus / Good Enough

 

Dauer: 60, ohne Pause(n)

Preis: 22/14€

Mehr Infos: https://www.zamusearlymusicfestival.de/tickets

Kombiticket: Die gestohlene Zeit Kombipreis: 29/19€

Die Tickets gibt es hier: https://zamusfestival.ticket.io/sjrfdmLg/

Für: Alle | Von: ZAMU | Treffpunkt: Museum Schnütgen, Cäcilienstr 29-33, 50675, Köln (Kirche, St. Cäcilien)

Do. 04.06.
17:00 Uhr

Langer Donnerstag | Museum Ludwig

Der LADO am 4. Juni entfällt. Das Museum Ludwig hat regulär von 10-18h geöffnet.

Aufgrund des Feiertags (Fronleichnam) entfällt der Lange Donnerstag am 4. Juni. Das Museum ist an diesem Tag von 10-18h geöffnet, es gelten die regulären Eintrittspreise. 
 

Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Reihe: Langer Donnerstag | Teilnahme: kostenlos

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Do. 25.06.
17:30 Uhr

Online | NS-Dokumentationszentrum

Jüdische Perspektiven sichtbar machen und stärken

Radikal_jüdisch ist ein Bildungskollektiv, welches aus jüdischer Perspektive Begegnungsmöglichkeiten schafft und Bildung, Beratung und Selbstermächtigung ermöglicht. Das Kollektiv fokussiert sich auf die Arbeit mit sozialen Bewegungen und besteht momentan aus Riv Elinson und Nui Arendt, die seit mehreren Jahren in Bildungsarbeit involviert sind. Sie stellen die Arbeit des Kollektivs vor und sprechen zu Critical Gojness, strukturellem Antisemitismus und der Intersektion von Antisemitismus und Rassismus.

Anmeldung unter: nsdok@stadt-koeln.de

Abb: © radikal_jüdisch

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Teilnahme: kostenlos

Fr. 26.06.
17:30 - 19:30 Uhr

Konzert | Museum für Ostasiatische Kunst

Klangräume – Stimme im Kosmos der Schalen

Im Rahmen der Ausstellung „99 Schalen – ein Kosmos“ der Keramikkünstlerin Young-Jae Lee gestaltet die Sopranistin Sunja Wehmeier ein musikalisches Programm in drei kurzen Interventionen im Ausstellungsraum. Ausgewählte Arien und Lieder entfalten dabei einen feinen Dialog mit den klaren Formen und subtilen Präsenz der keramischen Arbeiten. Die menschliche Stimme bewegt sich zwischen Ton und Stille und eröffnet einen akustischen Resonanzraum innerhalb der Ausstellung. Wie ein leiser Atem durchzieht die Musik den Raum und begleitet das Betrachten der Werke. So entstehen Momente der Aufmerksamkeit und des Innehaltens, in denen sich Klang, Form und Material auf sinnliche Weise begegnen.

Anmeldung bis 22.06.26 : mok@stadt-koeln.de

Foto und ©: Alyona Rutzen

Für: Alle | Von: Museum für Ostasiatische Kunst | Mit: Sunja Wehmeier (Sopranistin) | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 5,50 | Rahmenprogramm zu: „99 Schalen – ein Kosmos“, 23.04.2026 - 25.10.2026

Di. 07.07.
19:00 Uhr

Online | NS-Dokumentationszentrum

Stolpersteine commemorating Jewish families from Cologne

Over the past 25 years, the artist Gunter Demnig has installed almost 3000 »Stolpersteine« in Cologne to commemorate victims of the Nazi persecution in front of their last voluntarily chosen places of residence. Many of these small memorial plaques on the pavement were initiated by descendants of Jewish families from Cologne, who want their ancestors to be remembered at their former homes.
The panel discussion will bring together descendants who recently had stones installed for family members, sponsors of stones and those responsible for organising the installation to share the family’s history behind the stones and discuss their relevance for both relatives and public remembrance.
Chair: Birte Klarzyk (NS-DOK)

This event will take place online. Please register for the event by sending an e-mail to nsdok@stadt-koeln.de

Photo: »Stolpersteine« in front of Mauritiussteinweg 81–83 © Andrea Döhrer

Für: Alle | Teilnahme: kostenlos

Di. 14.07.
18:00 - 19:30 Uhr

Online | Kölnisches Stadtmuseum

Stadt:Raum - Made in Cologne - Von Schlangenfadengläsern, Reliquienbehältern und Eau de Cologne (Onlinevortrag)

Kennen Sie die bekanntesten Kölner Erfindungen und Produkte? Stollwerk Schokolade aus Köln konnte man sogar in Automaten in den New Yorker U-Bahnstationen kaufen! Wieso sind die Brücken in Köln alle grün? Und wussten Sie, dass das älteste Parfüm Europas in Köln erfunden und immer noch hergestellt wird? Doch der absolute Exportschlager des Mittelalters ist gar nicht so einfach zu erraten. Wir packen unseren Koffer, Made in Cologne, und streifen durch die Produktlandschaft unserer Stadt bis in die Antike Glasproduktion.

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Foto: Adresskarte mit Stammhaus der Firma Farina, um 1860; KSM, Graphische Sammlung

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Daniela Rösing | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 09.07.2026

Anmeldung
Di. 15.09.
18:00 - 19:30 Uhr

Online | Kölnisches Stadtmuseum

Stadt:Raum - Der Waidmarkt: Schauplatz von 2000 Jahren Kölner Geschichte (Onlinevortrag)

Entlang der Severinstraße, zwischen dem Blaubach im Norden und dem Perlengraben im Süden liegt das Waidmarktviertel. Das religiöse Herzstück ist die romanische Kirche St. Georg. Traurige Berühmtheit erlangte das Viertel durch den Einsturz des Historischen Archivs 2009.

Der Vortrag stellt die historische Entwicklung und die Bebauung vor, von den Anfängen in römischer Zeit als südliche Vorstadt über das Mittelalter als Stadtteil Oversburg und die großen baulichen Veränderungen im 19. Jahrhundert bis heute. Präsentiert werden aber auch Bewohner des Waidmarktviertels aus seiner 2000jährigen Geschichte: römische Soldaten und Handwerker, mittelalterliche Gerber und Färber entlang des Duffesbaches sowie der berühmte Kölner Chronist und Ratsherr Hermann von Weinsberg.

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Foto: Waidmarkt und Umgebung auf dem Mercatorplan von 1571, Rheinisches Bildarchiv Köln.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Daniela Rösing | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Videoplattform BigBlueButton | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 10.09.2026

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