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Kurator*innenführung | Käthe Kollwitz Museum Köln
Louise Stomps (1900–1988) führte ein kompromisslos eigenständiges Künstlerinnenleben. Ausgehend von der klassischen Moderne entwickelte sie eine Formensprache, die sich behutsam von der Figur löste – der menschliche Körper blieb aber auch in ihren zunehmend abstrakten Arbeiten stets zentraler Bezugspunkt.
In der Kuratorinnen-Führung gibt Lynn Busch vertiefte Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und beleuchtet insbesondere die Verbindung von Louise Stomps zu Käthe Kollwitz und ihrem Werk: Zwei spannende Künstlerinnen in einer aufwühlenden Zeit.
Bitte beachten Sie: Die Teilnahmezahl ist begrenzt. Reservierungen für dieses Angebot sind leider nicht möglich. Teilnahmetickets ab 60 Minuten vor Beginn an der Museumskasse.
Für: Alle | Von: Käthe Kollwitz Museum | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „LOUISE STOMPS“, 27.03.2026 - 28.06.2026
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Kurs | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Sa 2.5. und So 3.5., 11:00-16:00
Dieser zweitägige Wochenend-Kurs zur Portraitmalerei vermittelt anatomische Grundlagen des Portraits durch Zeichenübungen. Dabei lernen Sie, mit Licht und Schatten, Helligkeiten und Kontrasten zu modellieren. Wir werden live mit Ihrem eigenen Spiegelbild arbeiten. Andernfalls kann auch ein mitgebrachtes Portrait in A4-Format als Ausgangspunkt Ihrer Arbeit dienen. Danach vertiefen wir die zuvor erworbenen Kenntnisse, indem wir uns der Ölmalerei zuwenden und mit einer altmeisterlichen Farbpalette ein individuelles Portrait entwickeln. Zwischen jeweils zwei Arbeitsstunden haben Sie die Gelegenheit zu einer einstündigen Mittagspause.
Ob Sie Erfahrungen haben oder als Anfänger dazustoßen, dieser Kurs bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Fähigkeiten zu vertiefen und Ihre eigene künstlerische Stimme im Portraitieren zu entdecken.
Blick ins Atelier. Foto: Daria Stass.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Daria Stass | Reihe: Atelier | Technik: Malerei in Öl | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 70,00 | ermäßigt: € 45,00 | Material: € 6,00 | Anmeldung bis: 27.04.2026
Anmeldung
Kurs | Römisch-Germanisches Museum
Manche sprechen ihm magische Kräfte zu, aber die meisten finden ihn einfach nur schön: Bernstein. Die Menschen im römischen Köln waren fasziniert von diesem leichten und leuchtenden Stein, der von weither aus dem freien Germanien kam. Schau dir an, was die Römer aus Bernstein herstellten und schleife dann dein kleines Stück Bernstein!
Die Veranstaltung findet im Belgischen Haus (Cäcilienstraße 46) statt.
Für: Kinder ab 8 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Daniela Rösing | Reihe: Kinderwerkstatt | Technik: Bernsteinschleifen | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 9,00 | Material: € 2,00 | Anmeldung bis: 30.04.2026
AnmeldungDieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.
Event | Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur
Die Ausstellungsräume sind von 14 bis 21 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.
Jeweils um 19 Uhr findet eine Dialogführung statt (Info zum Termin unter https://photographie-sk-kultur.de)
„Lebensräume – Zeitgenössische Perspektiven aus NRW“
Die Ausstellung zeigt photographische und filmische Arbeiten von 14 Künstler*innen, die zentrale Aspekte des Lebens in Nordrhein-Westfalen thematisieren – von urbaner und ländlicher Vielfalt bis hin zur Beziehung des Menschen zu seinem Lebensraum. Ein besonderer Fokus liegt auf den Spuren industrieller Vergangenheit, etwa am Beispiel des Tagebaus, sowie auf persönlichen und gesellschaftlichen Alltagswelten. Die Werke stammen aus verschiedenen Generationen und Ländern und reichen zeitlich von ca. 2000 bis 2024.
Einbezogen sind Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Generationen und Herkunftsländer, die eine seriell dokumentarische Herangehensweise verbindet. Die Teilnehmenden sind: Almourad Aldeeb, Paul Avis, Boris Becker, Frank Dömer, Ermine Ercihan, Kathrin Esser, Claudia Fährenkemper, Katharina Kemme, Alexander Lackmann, Jeffrey Ladd, Melanie Lehmancher, Gregor Schneider, Gerhard Winkler, Philipp Zietmann.
Ort: Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur, Im Mediapark 7 (1. OG) 50670 Köln, Tel: 0221 888 95 300, E-Mail: photographie@sk-kultur.de, www.photographie-sk-kultur.de
Boris Becker: Eisstadion, 2008 © Boris Becker / VG Bild-Kunst, Bonn
Für: Alle | Von: SK-Stiftung Kultur | Teilnahme: kostenlos
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Kurator*innenführung | Museum Schnütgen
Abb.: Gebetbuch aus Nordfrankreich (Detail), Musuem Schnütgen (Stephan Kube/SQB)
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Karen Straub | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Glaube mit Humor.“, 11.12.2025 - 17.05.2026
Kurator*innenführung | Museum Ludwig
Kuratorinnen-Führung durch die Ausstellung "HIER UND JETZT im Museum Ludwig. De/Collecting Memories from Turtle Island" mit Miriam Szwast und anschließende Lesung (19h) aus Texten von Tommy Orange in der Stadtbiblothek - Intermin Zentralbibliothek, Hohe Straße.
Treffpunkt ist um 18h an der Infotheke im Museumsfoyer. Begrenzte Teilnehmendenzahl, Teilnahme kostenlos.
Für: Alle | Von: Museum Ludwig | Treffpunkt: Infotheke um 18h | Teilnahme: kostenlos | Rahmenprogramm zu: „HIER UND JETZT: De/Collecting Memories from Turtle Island “, 07.02.2026 - 08.11.2026
Kurs | Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Dieser eintägige Workshop führt ein in die Welt der druckgraphischen Techniken: Der Künstler Andreas Vietz (Kölner Graphikwerkstatt) verrät ganz persönliche Kniffe aus seiner langjährigen Erfahrung: Kaltnadeltechniken sind nicht temperaturabhängig, Tiefdruck hat nichts mit dem Wetter zu tun...
Setzen Sie eigene Ideen um oder lassen Sie sich anregen durch aktuelle Ausstellungen im Wallraf. Erproben Sie Kaltnadel-Techniken und kreieren ihre eigene künstlerische Grafikserie. Zwischen jeweils zweieinhalb Arbeitsstunden haben Sie die Gelegenheit zu einer einstündigen Mittagpause.
Andreas Vietz in der Kölner Graphikwerkstatt. Foto: Jutta Vollmer.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Andreas Vietz | Reihe: Atelier | Technik: Kaltnadelradierung | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 42,00 | ermäßigt: € 36,00 | Material: € 6,00 | Anmeldung bis: 04.05.2026
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Ausstellung | Kunst- und Museumsbibliothek
Die Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) ist die öffentliche Kunstbibliothek der Stadt Köln. Sie bietet über 600.000 Medien zur Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, mit den Schwerpunkten auf Medien zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und der Fotografie, zur öffentlichen Benutzung.
Lesesaal der KMB im Museum Ludwig: Heinrich-Böll-Platz / Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln (Eingang Filmforum)
Für: Alle | Von: Kunst- und Museumsbibliothek | Reihe: Internationaler Museumstag | Treffpunkt: Treppenhaus zum Lesesaal der KMB im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos
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Event | Kunst- und Museumsbibliothek
Die Kunst- und Museumsbibliothek (KMB) ist die öffentliche Kunstbibliothek der Stadt Köln. Sie bietet über 600.000 Medien zur Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, mit den Schwerpunkten auf Medien zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und der Fotografie, zur öffentlichen Benutzung.
Lesesaal der KMB im Museum Ludwig: Heinrich-Böll-Platz / Bischofsgartenstr. 1, 50667 Köln (Eingang Filmforum)
Schöne alte Kunstbücher zu kleinen Preisen.
Für: Alle | Von: Kunst- und Museumsbibliothek | Reihe: Internationaler Museumstag | Treffpunkt: Lesesaal der KMB im Museum Ludwig | Teilnahme: kostenlos
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Event | Geomuseum der Universität zu Köln
Tombola: Minerale, Fossilien und Bücher zu gewinnen! Die Preise können im Gewinnfall direkt mitgenommen werden. Bons im GeoMuseum.
Edelsteinschürfen: Edel- und Schmucksteine können aus dem Sand ausgegraben und mitgenommen werden. Bons im GeoMuseum.
Goldwaschen: Echte Goldkörnchen und kleine Edelsteine können nach Art der richtigen Goldsucher mit der Waschpfanne aus dem Sand herausgewaschen und mitgenommen werden. Bons im GeoMuseum.
Drusenknacken: Es können preiswerte, geschlossene Achatdrusen erworben werden, die dann vor den Augen der gespannten Käufer mit einem Spezialgerät geöffnet werden.
Fossiliengießerei: Ausgewählte Fossilien können für einen kleinen Kostenbeitrag als Gipsmodelle gegossen, bemalt und mitgenommen werden. Bons im GeoMuseum.
Sandbox: Mit einem Projektor werden Höhelinien und Wasserkörper auf eine Sandoberfläche projiziert, die selbst gestaltet werden kann. Bons im GeoMuseum.
Mineralien- und Fossilien-Basar
Allgemeinverständliche geowissenschaftliche Vorträge (Dauer ca. 30 Minuten) im Hörsaal Mineralogie ab 13 Uhr.
Für das leibliche Wohl: Snacks und Erfrischungen (Kaffee & Kuchen) zum Selbstkostenpreis im Innenhof des Museums. Bons im GeoMuseum.
Für: Alle | Von: Geomuseum | Reihe: Internationaler Museumstag
Kurator*innenführung | Museum Schnütgen
Unter dem Titel „Licht in dunklen Zeiten“ werden im Museum Schnütgen mittelalterliche Glasmalereien aus dem Khanenko National Museum in Kyjiw im Dialog mit Werken aus dem Museum Schnütgen gezeigt. Erfahren Sie mehr über die zum erstmal außerhalb Kyjiws gezeigten Kunstwerke und die Situation des Museums.
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.
Für: Erwachsene | Von: Museum Schnütgen | Mit: Dr. Carola Hagnau | Reihe: Internationaler Museumstag | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos
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Ausstellung | Skulpturenpark Köln
Seit Eröffnung des Skulpturenpark Köln im Jahre 1997 werden in Form von Wechselausstellungen eine große Bandbreite moderner zeitgenössischer Außenskulpturen unter freiem Himmel präsentiert.
Alle zwei Jahre wird ein:e Kurator:in eingeladen im Rahmen der Ausstellungsreihe KölnSkulptur aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen der zeitgenössischen Skulptur zu verhandeln. Global relevante Themen wie die technologische Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz, die Auswirkungen des Klimawandels, die gegenwärtigen Herausforderungen, vor die sich demokratische Institutionen zunehmend gestellt sehen, oder das Aufkommen neuer Ökonomien begegnen uns in den Werken acht zeitgenössischer Künstler:innen, die eigens für die elfte Ausgabe von KölnSkulptur mit dem Titel Body Manoeuvres, kuratiert von Nikola Dietrich, entstanden sind. Ihre Arbeiten beruhen auf der Einsicht, dass die menschliche Welt, wie wir sie kennen, durch Wissenschaft und Technologie grundlegend verändert wird. Dies wiederum beeinflusst, was es bedeutet, Mensch zu sein, und wie die Bedingungen eines Körpers im Kontext des menschlichen Kapitals aussehen könnten. Ihre Werke reflektieren Transformationen innerhalb kultureller Narrative, insbesondere wie Prozesse der Geschichte und das individuelle Erinnern den Körper und das kollektive Gedächtnis prägen.
Aktuelle Arbeiten von Olga Balema, Marte Eknæs, Julian Göthe, Judith Hopf, Paulina Olowska, Georgia Sagri, Frances Scholz, Peter Wächtler und weitere 36 Künstler:innen
Menschen mit Beeinträchtigung – Rollstuhlfahrer:
Der Skulpturenpark Köln ist für Rollstuhlfahrer über den Haupteingang Riehler Straße zugänglich.
Für: Alle | Von: Skulpturenpark Köln | Reihe: Internationaler Museumstag
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Ausstellung | Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln
Die Ausstellungen der Photographischen Sammlungen und das Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln sind bei freiem Eintritt von 11:00 - 19:00 Uhr geöffnet. Über den Tag verteilt erwarten Sie Führungen, Gespräche, Filmpräsentationen und Lesungen. Weitere Informationen zum Eröffnungsprogramm finden Sie hier
Der Choreograph, Tänzer, Filmemacher und Journalist Raimund Hoghe (1949 – 2021) hinterließ eine Kompanie und ein Archiv. Die Tänzer*innen, die ihm jahrelang verbunden waren, und sein enger künstlerischer Mitarbeiter Luca Giacomo Schulte setzen die gemeinsame Arbeit fort. Die Ausstellung reflektiert das choreographisch-tänzerische Wirken Raimund Hoghes wie auch die Arbeit der Weggefährten, sein künstlerisches Vermächtnis lebendig zu erhalten.
Für: Alle | Von: SK-Stiftung Kultur | Treffpunkt: Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln (3. OG): | Teilnahme: kostenlos
Ausstellung | Kolumba
Jahresausstellung bis 14. August 2026
Wir leben in einer Zeit, die uns wenig Spielraum lässt. Nicht erst seit der Pandemie ist vieles aus den Fugen geraten, haben verlässlich geglaubte Fundamente Risse bekommen. Die Dinge sind seltsam geworden, haben ihre Maßstäblichkeit verloren. Zahlen und Fakten dominieren uns, in persönlichen Erfahrungen und in Bildern, die die Grenzen des Zumutbaren überschreiten. Mit der Zunahme autokratischer Tendenzen wird die Vernunft, die als Mittel politischen Handelns notwendiger wäre denn je, vom Willen zur Macht und einer ungehemmten Gier nach Geld und Einfluss abgelöst, deren Auswirkungen unberechenbar sind. Obschon es in und nach Krisenzeiten mehr denn je auf die Kultur ankommt, um jeder Gesellschaft eine sinnstiftende Identität und den Einzelnen Halt zu geben, stehen die Kulturschaffenden mit dem Rücken zur Wand. Denn neben Bildung und Wissenschaft, werden die Ausgaben für Kultur allerorten gekürzt. Die Jahresausstellung versteht sich als Statement für die systemrelevante Dimension der Kunst in einer funktionierenden Demokratie. Es wird sich mit den Schmerzpunkten unserer Gegenwart beschäftigt und gleichzeitig wird – der Bedrohung zum Trotz – an die Freiheit des Denkens, das gemeinschaftliche Aushandeln, das Spiel und die Kraft der Utopie erinnert. Sowohl Religion als auch Kunst bieten auf ihre Weisen Angebote zu spiritueller Erfahrung, die als Seelsorge erlebt werden und zu Halt führen können. Das betrifft den Auftrag, der in diesem Jahr mit den Worten von Joseph Beuys auf einer Tafel an den Anfang der Ausstellung gestellt wird: »Jeder Mensch ist ein Künstler«, steht darauf, »make the secrets productive« – machen wir die Geheimnisse produktiv!
Für: Alle | Reihe: Internationaler Museumstag | Teilnahme: kostenlos
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Ausstellung | Kolumba
Sicherlich könnten wir ohne Objekte leben. Doch ist es fraglich, ob wir in der Lage wären, uns an etwas zu erinnern, wenn wir sie nicht hätten. Haben Sie zuhause auch ein solches Ding, das für Sie von Bedeutung ist, weil Sie damit eine Erinnerung verbinden? Die hier ausgestellten Objekte sind genau solche emotionalen Bedeutungsträger. Ob banal, unscheinbar oder Kunstwerk – man möchte sie als Reste, Relikte oder Reliquien bezeichnen. Denn ihnen wird Zeugenschaft zugeschrieben. Sie verweisen auf Unsichtbares: gelebte Zeit, prägende Erlebnisse, bedeutende Bekanntschaften, vergangene Orte. Wie Akkus oder Aggregate sind sie Speicher; die Geschichten haben sich in ihnen abgelagert, ohne dass wir dies auf den ersten Blick erkennen könnten. Alle in dieser Ausstellung versammelten Objekte haben mit Kolumba zu tun. Sie wurden zusammengetragen von den Menschen, die für dieses Museum arbeiten – allen voran von Stefan Kraus, der das Haus seit 1991 als Kurator mitprägte und ihm von 2008 bis 2025 als Direktor vorstand. Sie gehören zum sogenannten Musée Sentimental, einem Sammlungszweig, der sich sozusagen an den Rändern der Institution ausbildete und bis heute auf 74 Nummern angewachsen ist.
Das Musée sentimental de Kolumba hat einen bedeutenden Vorläufer, der sowohl mit Köln wie auch mit der Biografie von Stefan Kraus verbunden ist: Es war im Kölner Kunstverein, in dem Daniel Spoerri und Marie-Louise von Plessen 1979 ihr Musée sentimental de Cologne präsentierten. Eingeladen von Wulf Herzogenrath, dem damaligen Leiter und späteren Mentor von Stefan Kraus, richteten sie ein temporäres Museum zur Geschichte der Stadt Köln ein. Die Exponate waren Relikte, deren Aura wie bei Reliquien auf der zugehörigen Erzählung und der Inszenierung beruhte. In lexikalischer Anordnung von A(denauer) bis Z(oo) entwarfen sie eine Sammlung Kölner Ereignisse, wobei ihre Auswahl weniger auf historischer Relevanz als auf anekdotischem Reichtum beruhte. Sie transportierte nicht die großen Erzählungen bedeutender Persönlichkeiten, sondern addierte kleine subjektive Momentaufnahmen.
Anlässlich der Verabschiedung von Stefan Kraus in den Ruhestand wurden 25 Objekte aus dem Musée sentimental de Kolumba ausgewählt. Zu ihnen gesellen sich 10 zusätzliche Werke aus den Beständen sowie eine Leihgabe. Alle zusammen erzählen sie von der Gründung und der Ausgestaltung von Kolumba und machen anschaulich, wer und was das Museum geformt hat und bis heute am Leben hält.
Für: Alle | Reihe: Internationaler Museumstag | Teilnahme: kostenlos
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Event | Museum für Ostasiatische Kunst
Familienführung ab 5 zur aktuellen Jahres-Ausstellung "Zum Mondjahr des Pferdes".
Für die Veranstaltung gilt eine begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Bitte melde dich an der Museumskasse. Dort erhältst Du einen Aufkleber, der zur Teilnahme berechtigt.
Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Carolyn Kipper | Reihe: Internationaler Museumstag | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos
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Event | Museum Schnütgen
Herzlich willkommen zum Internationalen Museumstag! Unser Garten lädt dazu ein, zwischen den Führungen und Workshops eine entspannte Pause einzulegen, durchzuatmen und die Atmosphäre zu genießen. Kommen Sie gern vorbei und verweilen Sie ein wenig!
Für: Alle | Von: Museum Schnütgen | Reihe: Internationaler Museumstag | Treffpunkt: Garten vom Museum Schnütgen | Teilnahme: kostenlos
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Kurator*innenführung | Museum für Ostasiatische Kunst
In der Kuratorenführung geht es besonders um die buddhistischen Rituale, in denen die Objekte der Ausstellung eine zentrale Rolle spielen.
Für die Veranstaltung gilt eine begenzte Teilnehmer*innenzahl. Bitte melden Sie sich an der Museumskasse. Dort erhalten Sie einen Aufkleber, der zur Teilnahme berechtigt.
Für: Erwachsene | Von: Museum für Ostasiatische Kunst | Mit: Dr. Petra Rösch | Reihe: Internationaler Museumstag | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos
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Kurator*innenführung | Museum Schnütgen
Time To Say Goodbye: Heute ist der letzte Tag an dem Sie das Psalter-Brevier aus Laon noch zusammen mit vier weiteren Leihgaben anschauen können. Nutzen Sie die letzte Gelegenheit und Besuchen Sie die Führung der Kuatorin.
Für: Erwachsene | Von: Museum Schnütgen | Mit: Dr. Karen Straub | Reihe: Internationaler Museumstag | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos
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Kurator*innenführung | Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
Join curator Yohannes Mulat Mekonnen for a guided tour of WE ARE WHAT WE ARE NOT. The exhibition focuses on cultural objects that are no longer part of the collection, foregrounding absence and its traces. By bringing what is missing to the forefront, it invites reflection on how museums shape knowledge through selection, omission, and power.
Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Yohannes Mekonnen | Reihe: Internationaler Museumstag | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos
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