Programm plus

Das Programm plus eröffnet Ihnen einen intensiven, vertiefenden Zugang zu den Themen in den Kölner Museen. Geschichtliche und kulturelle Zusammenhänge, Blicke auf andere Gattungen und hinter die Kulissen stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltungen. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen.

 
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Mi. 25.02.
16:00 - 17:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

WE ... TOGETHER - Rundgang durch die Ausstellung --- Kurationsführung ---

Wählen, demonstrieren, sich politisch engagieren … all das sind wesentliche Bestandteile unserer Demokratie. Aber wo erleben wir Demokratie im Alltag? Und wie können wir sie aktiv gestalten?

In dieser Führung laden wir Sie ein, sich in den Themenräumen der Wechselausstellung von Beispielen Kölner Gruppen inspirieren zu lassen – ganz konkret und lokal. Sei es zum gemeinsamen Wohnen, Arbeiten, Feiern, Erinnern oder zum Schaffen gemeinsamer Räume. Welche Ideen und Chancen gibt es? Und wo liegen die Herausforderungen und Spannungsverhältnisse im gemeinsamen demokratischen Handeln?

Die Führung bietet auch die Möglichkeit, eigene Perspektiven, Ideen, Wünsche und Forderungen zu teilen, sie gemeinsam zu diskutieren, und im Werkstattraum selbst zum Teil der Ausstellung zu machen.

 

Die Plätze sind begrenzt. Bitte melden Sie sich per Mail an nsdok@stadt-koeln.de für die Veranstaltung an.

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an. Sollten noch Pätze frei sein, ist eine spontane Teilnahme am Veranstaltungstermin möglich.

Abb.: Ausstellungsplakat (NS-DOK)

 

Für: Erwachsene | Von: NS-Dokumentationszentrum | Mit: Dominik Fasel. Ilja Gold | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.“, 18.09.2025 - 30.08.2026

So. 01.03.
11:00 Uhr

Führung | Museum für Ostasiatische Kunst

Entdeckungsreise durch Ostasien

Möchtest du mehr erfahren über ganz unterschiedliche Kunstwerke aus China, Japan und Korea? Dann mach mit bei unserer Erkundungstour durch das Museum und lass dich überraschen von kostbaren Werken aus Papier, Seide, Keramik, Bronze und anderen Materialien. 

Ed gilt eine begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Am Tag der Führung erhältst du an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme berechtigt.

Foto: Kinderführung, © Museumsdienst Köln

Für: Kinder ab 5 Jahren | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Carolyn Kipper | Reihe: Familienführung | Treffpunkt: Kasse | Freier Eintritt für Kinder | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt

So. 01.03.
12:00 Uhr

Führung | Museum für Ostasiatische Kunst

Buddhismus in Ostasien: Vorstellungen und Praktiken

Das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln besitzt eine umfangreiche Sammlung buddhistischer (Kunst-) Werke und Ritualgegenstände aus China, Japan, Korea und Tibet.  Skulpturen, Malereien, Ritualgegenstände und heilige Texte stehen in einer engen Beziehung zu bestimmten Praktiken und Ritualen in Tempeln, Schreinen oder privaten Kontext. Die Werke stammen aus unterschiedlichen buddhistischen Traditionen Ostasiens und werden nur selten in einem größeren Zusammenhang ausgestellt. In der Führung lernen sie unterschiedliche Heilsfiguren und Praktiken des Buddhismus in Ostasien näher kennen.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung ca. 30 Minuten vorab an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.

Abb.: Der Eingang des Buddha ins vollkommene Nirvāṇa, Japan, Nanbokuchō-Zeit (1336-1392), Tusche, Farben und Gold auf Seide, © RBA Köln

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Lebendige Bilder. “, 06.11.2025 - 04.11.2026

Do. 05.03.
17:30 - 18:30 Uhr

Führung | Museum für Ostasiatische Kunst

Ein Schatzhaus für die Kunst Ostasiens – Das Museum im Überblick

Besondere Merkmale ostasiatischer Gestaltung finden sich bereits in der Museumsarchitektur nach Plänen von Kunio Maekawa (1905–1986) und beim japanischen Innengarten, der vom Bildhauer Masayuki Nagare (1923 -2018) konzipiert wurde. Bei einem Rundgang durch die aktuellen Ausstellungen erhalten Sie einen Überblick über die große Bandbreite der Sammlung, typische Bildthemen und Dekore und in Ostasien bevorzugte Materialien.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt. 

Blick in den Innengarten. Foto und ©: A. Malinka, Düsseldorf

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Foyer | Freier Eintritt für Kölner*innen | Teilnahme: kostenlos

Do. 05.03.
18:30 - 20:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Das Kölner EL-DE-Haus: Die Geschichte der Gestapo-Zentrale inmitten der Stadt

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Das ehemalige Hausgefängnis im Keller erinnert mit den über 1.800 zeitgenössischen Inschriften der Häftlinge an das Leid der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Das EL-DE-Haus (NS-DOK, Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heinrich Bleicher, Oliver Meißner | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 03.03.2026

Fr. 06.03.
16:00 - 17:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Geschichte begreifen im Kölner EL-DE-Haus: Führung für sehbehinderte und blinde Menschen

Erfahren Sie während des Rundgangs durch die Dauerausstellung „Köln im Nationalsozialismus“ und das ehemalige Gestapogefängnis mehr über die Geschichte des EL-DE-Hauses und die NS-Zeit in Köln – erstmals erzählt auf eine ganz neue Art und Weise: Anhand verschiedener Exponate wird die Vergangenheit tastend erfahrbar und die Geschichte im Wortsinne begriffen. Die Veranstaltung richtet sich an sehbehinderte und blinde Menschen, deren Bedürfnissen wir mit diesem eigens für diese Zielgruppe entwickelten Format entsprechen möchten.

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzet auf acht sehbehinderte und blinde Besucher*innen plus Begleitung. Die Anmeldung ist bis zwei Tage vorher geöffnet. Bitte geben Sie bei der Buchung an, ob sie mit Begleitung kommen. Wir nehmen Ihre Buchung für dieses Angebot auch telefonisch zu unseren Servicezeiten (Mo.-Do. 9-15 Uhr und Fr. 9-13 Uhr) unter der Rufnummer 0221/221-32563 an.

Für: Menschen mit Behinderung | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heike Rentrop | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 04.03.2026

Sa. 07.03.
14:00 - 15:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Das Kölner EL-DE-Haus: Die Geschichte der Gestapo-Zentrale inmitten der Stadt

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Das ehemalige Hausgefängnis im Keller erinnert mit den über 1.800 zeitgenössischen Inschriften der Häftlinge an das Leid der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Das EL-DE-Haus (NS-DOK, Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 05.03.2026

So. 08.03.
12:00 Uhr

Führung | Museum für Ostasiatische Kunst

Pferde in den Künsten Ostasiens

Pferde wurden in China seit dem Neolithikum domestiziert und erfüllten wie auch später in Korea und Japan militärische, soziale, logistische und rituelle Zwecke. Anlässlich des "Mondjahres des Pferdes" im Jahr 2026 sind Pferde das vorherrschende Bildmotiv der länderübergreifenden Präsentation mit ausgewählten Werken aus China, Korea, Japan und Tibet. Die Ausstellung zeigt Malereien und Kalligrafien sowie Keramiken, Bronzeskulpturen, Lackobjekte und Holzschnitte. In der Führung lernen Sie die Highlights kennen. 

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung ca. 30 Minuten vorab an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.

Abbildung: Pferd mit zwei Stallknechten  (Ausschnitt), Korea, Joseon-Periode (1392-1897), spätes 19. Jahrhundert, Tusche, Farben und Gold auf Papier © MOK Köln 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Zum Mondjahr des Pferdes“, 03.12.2025 - 31.01.2027

Fr. 13.03.
15:00 - 16:30 Uhr

Führung | Museum für Ostasiatische Kunst

Buddha Shakyamuni, Amida und Kannon – Who is Who im Buddhismus Ostasiens?

Der aus Indien stammende Buddhismus hat über Jahrhunderte Denken und religiöse Praktiken im ostasiatischen Kulturraum geprägt und eigene Traditionen hervorgebracht. Dies zeigt sich in der Sammlung buddhistischer Malereien, Skulpturen und Ritualgegenständen aus China, Korea, Japan und Tibet, die nur selten zusammenhängend präsentiert werden. Tauchen Sie ein in die Welt der Buddhas, Gottheiten und Heiligen und die mit ihnen verknüpften Vorstellungswelten und religiösen Praktiken. 

Foto: Buddha, China, Qing-Dynastie (1644-1911), 17.-18. Jh., Bronze, Reste von Bemalung, Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln/Marion Mennicken

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Carolyn Kipper | Reihe: Programm plus | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 10.03.2026

Sa. 14.03.
12:00 - 13:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

What happened at the EL-DE-House?

Discover the extraordinary history of this building! Originally planned to be a business house, it was turned into the Gestapo-headquarter of Cologne. The cellar with the ten former cells of the Gestapo prison reminds visitors of the victims and terror during this time. More than 1800 wall inscriptions by prisoners bear witness to torture and murder. The exhibition »Cologne under National Socialism« gives you an insight into everyday life in Cologne during the years 1933 to 1945 as well as into the history of the EL-DE-House.

Registration is recommended due to restricted attendance. You can ask for participation at the counter right before the guided tour. 

pic.: The memorial place and former cells in the basement, Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Treffpunkt: foyer EL-DE-house | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 12.03.2026

Sa. 14.03.
16:00 - 18:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

Der Sportpark Müngersdorf und der Holocaust

Lernen Sie auf diesem Rundgang die Geschichte des Kölner Sportparks kennen – und erfahren Sie mehr über seine Nähe zu Verfolgung und Verbrechen: Eingeweiht im September 1923 war er bis zur Eröffnung des Berliner Olympiastadions 1936 die größte deutsche Sportanlage: Sportfeste und Fußball-Länderspiele mit zehntausenden Besucher*innen dienten in der NS-Zeit zur Propaganda, jüdische Vereinsmitglieder wurden ausgegrenzt.
1941 richteten die NS-Machthaber nur wenige hundert Meter nördlich des Sportparks einen Lagerkomplex ein. Hier wurden Tausende als jüdisch verfolgte Kölner*innen unter schrecklichen Bedingungen interniert – als Vorbereitung auf die anschließenden Deportationen in die Ghettos und Vernichtungslager.
Heute erinnert ein Mahnmal an das Lager. Diskussionen um Namensgebungen von Sportanlagen und Straßen verdeutlichen aber noch immer den schwierigen Umgang mit der Geschichte.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollten darüber hinaus noch Plätze verfügbar sein, ist eine spontane Teilnahme am Treffpunkt KVB-Station "RheinEnergieStadion" möglich.

Abb. Fußballspiel in Stadion Müngersdorf, vermutlich 1941. Foto: NS-DOK, Bestand Toni Merzenich.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Thorben Müller | Treffpunkt: KVB-Haltestelle RheinEnergie-Stadion | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 12.03.2026

Anmeldung

Dieser Kurs ist ausgebucht. Wir können Sie jedoch auf eine Warteliste setzen.

So. 15.03.
12:00 Uhr

Führung | Museum für Ostasiatische Kunst

Buddhismus in Ostasien: Vorstellungen und Praktiken

Das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln besitzt eine umfangreiche Sammlung buddhistischer (Kunst-) Werke und Ritualgegenstände aus China, Japan, Korea und Tibet.  Skulpturen, Malereien, Ritualgegenstände und heilige Texte stehen in einer engen Beziehung zu bestimmten Praktiken und Ritualen in Tempeln, Schreinen oder privaten Kontext. Die Werke stammen aus unterschiedlichen buddhistischen Traditionen Ostasiens und werden nur selten in einem größeren Zusammenhang ausgestellt. In der Führung lernen sie unterschiedliche Heilsfiguren und Praktiken des Buddhismus in Ostasien näher kennen.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung ca. 30 Minuten vorab an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.

Abb.: Der Eingang des Buddha ins vollkommene Nirvāṇa, Japan, Nanbokuchō-Zeit (1336-1392), Tusche, Farben und Gold auf Seide, © RBA Köln

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Lebendige Bilder. “, 06.11.2025 - 04.11.2026

So. 22.03.
12:00 Uhr

Führung | Museum für Ostasiatische Kunst

Pferde in den Künsten Ostasiens

Pferde wurden in China seit dem Neolithikum domestiziert und erfüllten wie auch später in Korea und Japan militärische, soziale, logistische und rituelle Zwecke. Anlässlich des "Mondjahres des Pferdes" im Jahr 2026 sind Pferde das vorherrschende Bildmotiv der länderübergreifenden Präsentation mit ausgewählten Werken aus China, Korea, Japan und Tibet. Die Ausstellung zeigt Malereien und Kalligrafien sowie Keramiken, Bronzeskulpturen, Lackobjekte und Holzschnitte. In der Führung lernen Sie die Highlights kennen. 

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung ca. 30 Minuten vorab an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.

Abbildung: Pferd mit zwei Stallknechten  (Ausschnitt), Korea, Joseon-Periode (1392-1897), spätes 19. Jahrhundert, Tusche, Farben und Gold auf Papier © MOK Köln 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Zum Mondjahr des Pferdes“, 03.12.2025 - 31.01.2027

So. 22.03.
15:00 - 17:00 Uhr

Exkursion | NS-Dokumentationszentrum

"Treffpunkt Mülheim" – NS-Zwangsarbeit in einem Kölner Industrieviertel

Erfahren Sie auf diesem Rundgang durch Köln-Mülheim mehr über die Geschichte des industriell geprägten Stadtteils: Wo heute vielfältiges urbanes Treiben mit Konzerten und modernen Dienstleistern zu finden ist, prägten damals Unternehmen wie Felten & Guilleaume und das Carlswerk mit seiner Draht- und Kabelfertigung das Stadtbild.
Als Teil der NS-Rüstungsindustrie profitierten die Firmen von der Ausbeutung der Zwangsarbeiter*innen. Die Arbeits- und Lebensumstände der vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion verschleppten Menschen begegnen Ihnen während der Tour durch Mülheim in Form von Zitaten und Erinnerungen aus Zeitzeugen-Berichten an verschiedenen Stationen wie dem Hochbunker Berliner Straße, Standorten ehemaliger Unterkunftsbaracken oder der Schlackenbergwerft am Rheinufer.


Der Rundgang beginnt an der KVB-Haltestelle Keupstraße und dauert ca. zwei Stunden. Er endet an der Ratsstraße, in der Nähe zu den KVB-Haltestellen Keupstraße oder Wiener Platz.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sofern noch Plätze frei sind, ist auch eine spontane Teilnahme am Treffpunkt möglich.

Abb.: Michael Krewonos (links, um 1944) wurde 1942 aus der Ukraine nach Köln verschleppt und musste als Zwangsarbeiter für Felten & Guilleaume in Mülheim arbeiten. (Foto: NS-DOK)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Heike Rentrop | Treffpunkt: KVB-Haltestelle Keupstraße | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 19.03.2026

So. 29.03.
12:00 Uhr

Führung | Museum für Ostasiatische Kunst

Chinesisches Blauweiß-Porzellan — Einem Mythos auf der Spur

Die frühe Ming-Zeit gilt als die Blütezeit des chinesischen Blauweiß-Porzellans. Folgen sie in der Sonderpräsentation seiner künstlerischen und technischen Entwicklung und seiner Handelsgeschichte während der Ming-Dynastie (1368-1644). Durch die Weltläufigkeit und den Seehandel der frühen Ming-Kaiser flossen zahlreiche Stilelemente und Gefäßformen aus islamischen Ländern und aus Tibet in die chinesische Porzellankunst ein. Darüber hinaus sind Exponate aus persischen, türkischen und europäischen Fayencemanufakturen zu sehen, die die begehrten chinesischen Vorbilder imitierten. Gemälde, persische Miniaturen und Fotografien ergänzen die Ausstellung.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung ca. 30 Minuten vorab an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt. 

Foto: Schultertopf (Detail), China, Ming-Dynastie, Jiajing-Periode 1522-1566, Porzellan mit kobaltblauer Malerei unter der Glasur. © Rheinisches Bildarchiv/Sabrina Walz

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Mythos Ming“, 22.05.2025 - 12.04.2026

Do. 02.04.
17:30 - 18:30 Uhr

Führung | Museum für Ostasiatische Kunst

Ein Schatzhaus für die Kunst Ostasiens – Das Museum im Überblick

Besondere Merkmale ostasiatischer Gestaltung finden sich bereits in der Museumsarchitektur nach Plänen von Kunio Maekawa (1905–1986) und beim japanischen Innengarten, der vom Bildhauer Masayuki Nagare (1923 -2018) konzipiert wurde. Bei einem Rundgang durch die aktuellen Ausstellungen erhalten Sie einen Überblick über die große Bandbreite der Sammlung, typische Bildthemen und Dekore und in Ostasien bevorzugte Materialien.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt. 

Blick in den Innengarten. Foto und ©: A. Malinka, Düsseldorf

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Foyer | Freier Eiuntritt für Kölner*innen | Teilnahme: kostenlos

Do. 02.04.
18:30 - 20:00 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Das Kölner EL-DE-Haus: Die Geschichte der Gestapo-Zentrale inmitten der Stadt

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Das ehemalige Hausgefängnis im Keller erinnert mit den über 1.800 zeitgenössischen Inschriften der Häftlinge an das Leid der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

 

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Das EL-DE-Haus (NS-DOK, Nathan Ishar)

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner, Heinrich Bleicher | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | Anmeldung bis: 31.03.2026

Do. 02.04.
19:00 - 20:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

WE ... TOGETHER - Rundgang durch die Ausstellung

Wählen, demonstrieren, sich politisch engagieren … all das sind wesentliche Bestandteile unserer Demokratie. Aber wo erleben wir Demokratie im Alltag? Und wie können wir sie aktiv gestalten?

In dieser Führung laden wir Sie ein, sich in den Themenräumen der Wechselausstellung von Beispielen Kölner Gruppen inspirieren zu lassen – ganz konkret und lokal. Sei es zum gemeinsamen Wohnen, Arbeiten, Feiern, Erinnern oder zum Schaffen gemeinsamer Räume. Welche Ideen und Chancen gibt es? Und wo liegen die Herausforderungen und Spannungsverhältnisse im gemeinsamen demokratischen Handeln?

Die Führung bietet auch die Möglichkeit, eigene Perspektiven, Ideen, Wünsche und Forderungen zu teilen, sie gemeinsam zu diskutieren, und im Werkstattraum selbst zum Teil der Ausstellung zu machen.

 

Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung an. Sollten noch Pätze frei sein, ist eine spontane Teilnahme am Veranstaltungstermin möglich.

Abb.: Ausstellungsplakat (NS-DOK)

 

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Marlene Nolting | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Preis: € 2,00 | Anmeldung bis: 31.03.2026 | Rahmenprogramm zu: „WE … TOGETHER. gemeinsam. demokratisch. handeln.“, 18.09.2025 - 30.08.2026

Sa. 04.04.
14:00 - 15:30 Uhr

Führung | NS-Dokumentationszentrum

Das Kölner EL-DE-Haus: Die Geschichte der Gestapo-Zentrale inmitten der Stadt

Das EL-DE-Haus war von 1935 bis 1945 Sitz der Kölner Gestapo. Das ehemalige Hausgefängnis im Keller erinnert mit den über 1.800 zeitgenössischen Inschriften der Häftlinge an das Leid der Gefangenen. Die Dauerausstellung in den ehemaligen Büroräumen der Gestapo zeigt die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus.

Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten Sie einen Einblick in die Geschichte des Hauses. Darüber hinaus werden ausgewählte Aspekte der Stadtgeschichte während der Zeit des Nationalsozialismus erläutert.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmer*innenzahl empfehlen wir eine vorherige Anmeldung. Sollte es darüber hinaus noch freie Plätze geben, erfahren Sie dies kurz vorher an der Information im Museum.

Abb.: Blick in die Gedenkstätte Gestapogefängnis im Keller des EL-DE-Hauses , Foto: Nathan Ishar.

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Oliver Meißner | Treffpunkt: Foyer EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 02.04.2026

So. 05.04.
12:00 Uhr

Führung | Museum für Ostasiatische Kunst

Buddhismus in Ostasien: Vorstellungen und Praktiken

Das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln besitzt eine umfangreiche Sammlung buddhistischer (Kunst-) Werke und Ritualgegenstände aus China, Japan, Korea und Tibet.  Skulpturen, Malereien, Ritualgegenstände und heilige Texte stehen in einer engen Beziehung zu bestimmten Praktiken und Ritualen in Tempeln, Schreinen oder privaten Kontext. Die Werke stammen aus unterschiedlichen buddhistischen Traditionen Ostasiens und werden nur selten in einem größeren Zusammenhang ausgestellt. In der Führung lernen sie unterschiedliche Heilsfiguren und Praktiken des Buddhismus in Ostasien näher kennen.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten am Tag der Führung ca. 30 Minuten vorab an der Kasse einen Aufkleber, der zur Teilnahme an der Führung berechtigt.

Abb.: Der Eingang des Buddha ins vollkommene Nirvāṇa, Japan, Nanbokuchō-Zeit (1336-1392), Tusche, Farben und Gold auf Seide, © RBA Köln

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Lebendige Bilder. “, 06.11.2025 - 04.11.2026

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