Museum für Ostasiatische Kunst

Köln besitzt das älteste Museum für Ostasiatische Kunst in ganz Europa und das einzige in NRW. 1913 eröffnet, zeigt das Haus kostbare Kunstwerke aus China, Korea und Japan. Ihr Besuch führt Sie zu buddhistischer Malerei und Holzskulptur, japanischer Stellschirmmalerei, Farbholzschnitten und Lackkunst, Porzellan und Keramik von der Bronzezeit bis ins 19. Jahrhundert.

Doch nicht allein die Kunst, auch der 1977 eröffnete Museumsbau ist einen Besuch wert. Entworfen wurde er von Kunio Maekawa (1905–1986), einem Schüler Le Corbusiers. Mit seinen strengen, klar gegliederten Kuben knüpft er an alte japanische Traditionen an und entwickelt zugleich eine neue, moderne Formensprache. Zentrum der Anlage bildet der vom japanischen Bildhauer Masayuki Nagare (geb. 1923) in der Tradition japanischer Meditationsgärten gestaltete Landschaftsgarten.

Hinweis: Weitere ausführliche Informationen finden Sie auf der Webseite des Museums.

 
 

Öffentliche Führungen

Do. 04.09.
17:30 Uhr

Ein Schatzhaus für die Kunst Ostasiens – Das Museum im Überblick

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Foyer | Freier Eintritt für Kölner*innen | Teilnahme: kostenlos

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So. 07.09.
12:00 Uhr

Jianfeng Pans Tuschewanderungen

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Treffpunkt: Foyer | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Rahmenprogramm zu: „Tuschewanderungen“, 05.04.2025 - 09.11.2025

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Sa. 13.09.
13:00 Uhr

Tag des offenen Denkmals: Der denkmalgeschützte Maekawa-Bau des MOK und der Zengarten

Für: Erwachsene | Von: Museum für Ostasiatische Kunst | Mit: Dr. Petra Rösch | Treffpunkt: Foyer | Freier Eintrit für die Teilnehmer*innen | Teilnahme: kostenlos

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Veranstaltungen

Do. 04.09.
12:30 Uhr

Konzert | Museum für Ostasiatische Kunst

COLOGNE JAZZWEEK: Tamara Lukasheva

Für: Erwachsene | Von: Cologne Jazzweek | Mit: Tamara Lukasheva – voc/p | Treffpunkt: Foyer | Teilnahme: kostenlos

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Do. 04.09.
19:00 - 21:00 Uhr

Vortrag | Museum für Ostasiatische Kunst

Aufklärung in China und die Ambivalenz von Modernisierungsschüben — Lichtbildvortrag mit Diskussion

Für: Erwachsene | Von: Museum für Ostasiatische Kunst 德中协会 | German China Association GCA | Deutsche China-Gesellschaft DCG | Mit: Prof. Dr. Hellwig Schmidt-Glinzer | Reihe: AbendsImMuseum | Treffpunkt: Vortragssaal

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Führung

Architektur und Landschaft Japans in den Radierungen Tanaka Ryōheis (1933-2019)

Tanaka Ryōheis Radierungen in Schwarz-Weiß und mit teils zarten, teils kräftigen Farben zeigen ein ländliches Japan mit traditionellen Bauernhäusern und Tempeln sowie Naturszenen in den verschiedene Jahreszeiten. Die Bilder fangen die fragile Schönheit der traditionellen ländlichen Architektur Japans meisterhaft ein und zeigen den Verfall einer vergangenen Welt. Seine Motive fand der Tanaka in Regionen um Kyōto. Die vor Ort gefertigten Skizzen setzte er in seinem Atelier in Vorlagen für seine minutiös ausgearbeiteten Drucke um. In diesen sind die unterschiedlichen Texturen der natürlichen Baustoffe Lehm, Holz , Schilf und Papier geradezu greifbar.

Für: Erwachsene | Senior*innen |

Dauer: 60 Minuten | Gruppengröße: max. 20
Preis pauschal: € 75 | ermäßigt € 50 | Wochenende / Feiertag: zzgl. € 10 | Fremdsprache: nicht möglich | zzgl. Eintritt | Mehrere Gruppen parallel: nicht möglich

Führung

Einem Mythos auf der Spur: Chinesisches Blau-Weiß-Porzellan

Die frühe Ming-Zeit gilt als die Blütezeit des chinesischen Blauweiß-Porzellans. Folgen sie in der Sonderpräsentation der künstlerischen und technischen Entwicklung des chinesischen Blau-Weiß-Porzellans und seiner Handelsgeschichte während der Ming-Dynastie (1368-1644). Durch die Weltläufigkeit und den Seehandel der frühen Ming-Kaiser flossen zahlreiche Stilelemente und Gefäßformen aus islamischen Ländern und Tibet in die chinesische Porzellankunst ein. Neben Stücken für den kaiserlichen Hof wird auch Handelsware für verschiedene regionale Märkte gezeigt. Darüber hinaus sind Exponate aus persischen, türkischen und europäischen Fayencemanufakturen zu sehen, die die begehrten chinesischen Vorbilder imitierten. Gemälde, persische Miniaturen und Fotografien ergänzen die Ausstellung. Neben Werken aus der Sammlung sind Dauerleihgaben der Peter und Irene Ludwig Stiftung sowie Leihgaben aus Kölner Museen und bedeutenden deutschen Privatsammlungen zu sehen.

Für: Erwachsene | Senior*innen | Student*innen |

Dauer: 60 Minuten | Gruppengröße: max. 20
Preis pauschal: € 75 | ermäßigt € 50 | Wochenende / Feiertag: zzgl. € 10 | Fremdsprache: nicht möglich | zzgl. Eintritt | Mehrere Gruppen parallel: nicht möglich

 
 
 

Ausstellungen

„Le directeur est mort! Vive le directeur!“

Zum 100. Geburtstag Roger Goeppers

5. August 2025 bis Frühjahr 2026

Die Jubiläumspräsentation würdigt den ehemaligen Direktor Roger Goepper (1925–2011), dessen Geburtstag sich zum 100. Mal jährt. Goepper, der das MOK 1966–90 leitete, prägte den euro-amerikanischen Diskurs der damals wenig bekannten Ostasiatischen Kunstgeschichte wie kaum ein anderer im 20. Jahrhundert. Seine Wirkungsbereiche waren vielschichtig: als Akademiker, Kurator, Museumsdirektor, Hochschullehrer, Übersetzer, interkultureller Botschafter.

Mythos Ming

Blauweißes Porzellan der Ming-Dynastie

22. Mai bis 9. November 2025

Die Ausstellung zeichnet die künstlerische und technische Entwicklung des Blauweißporzellans und seine Handelsgeschichte von der Frühphase der Ming-Dynastie bis zu ihrem Untergang im 17. Jahrhundert nach. Neben der Produktion für den Hof wird Handelsware für verschiedene regionale Märkte ins Licht gerückt sowie die Versuche persischer, türkischer und europäischer Fayencemanufakturen die chinesischen Vorbilder zu imitieren.

Tuschewanderungen

Zeitgenössische Arbeiten auf Papier von Jianfeng Pan, 2014–2024

5. April bis 9. November 2025

„Tuschewanderungen“ zeigt Arbeiten des zeitgenössischen chinesischen Künstlers Jianfeng Pan (*1973) der vergangenen Dekade, von kleinen Album- bis hin zu monumentalen Rollenformaten. Pans multiversales Schaffen ist sowohl tief in den historischen Schreib- und Malkünsten Chinas verwurzelt als auch durch seine eklektischen Visionen als Grafikdesigner geprägt.

Über die „Linie“

Kalligrafische Aspekte in der koreanischen Kunst (Neugestaltung der Koreagalerie)

8. Februar bis Ende 2025

Die Schrift und ihr künstlerischer Ausdruck, die Kalligrafie (kor. seoye), spielen in der koreanischen Kunst eine wichtige Rolle. Die Ausstellung zeigt Werke zeitgenössischer Schriftkunst und traditioneller sowie moderner Malerei. Sie kontrastiert diese mit Keramiken und Bronzen der Goryeo-Periode (918–1392), deren aufgemalte oder eingeschnittene Dekore von der Ästhetik der Kalligrafie geprägt sind

Tanaka Ryōhei

Von Linie zu Landschaft

30. November 2024 bis 21. September 2025

Tanaka Ryohei (1933–2019) widmete sein Leben der künstlerischen Interpretation des ländlichen Japans. Seine detaillierten Radierungen in Schwarzweiß und Farbe zeigen Bauernhäuser, Tempel und Landschaften in ihrer Schönheit und in ihrer Vergänglichkeit. Mit tausenden feinen Linien schafft Tanaka in perfekter Manier dreidimensional wirkende Texturen von Schilf, Holz und anderen natürlichen Elementen.

 
 

Adresse

Universitätsstraße 100
50674 Köln
T  +49 221 221 28608
F  +49 221 221 28610
E-Mail mok@museenkoeln.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag
11–17 Uhr
1. Donnerstag im Monat
11-22 Uhr (ausgenommen Feiertage)
am 11.11., 1.1., 24., 25. und 31.12 eines jeden Jahres geschlossen, geöffnet am 2. Weihnachtsfeiertag, Ostermontag und Pfingstmontag. 

Eintritt

Dauerausstellung
Erwachsene: 6 €
Ermäßigt: 3,50 €

Aktuelle Sonderausstellung
Erwachsene: 9,50 €
Ermäßigt: 5,50 €

Freier Eintritt in die Ständige Sammlung für Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Schulklasse), KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber, Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages.

1. Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage): KölnTag. Freier Eintritt für alle Kölnerinnen und Kölner.

Schwerbehinderte zahlen 50% des regulären Eintrittspreises. Eine Begleitperson erhält kostenlosen Eintritt, sofern im Behindertenausweis der Buchstabe B vermerkt ist. Der Schwerbehindertenausweis ist an der Museumskasse zur Gewährung des ermäßigten Eintrittes vorzulegen.

Barrierefreiheit

Eingangsbereich über Rampe erreichbar. Behindertentoilette vorhanden.

Museumsshop

Umfangreiches Angebot an Literatur zur ostasiatischen Kunst, Philosophie und Lebenskultur. Kunsthandwerkliche Gegenstände, Artikel zur jeweiligen Ausstellung.
T +49-221.221-28617

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bus, Straßenbahn: "Universitätsstraße"
Parken
Parkplatz am Museum