Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust

NS-Dokumentationszentrum

13. November 2020 bis 28. Februar 2021

Die Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum stellt eine entscheidende Frage: Wie war der Holocaust möglich? Eine Antwort auf diese kurze Frage ist allerdings keineswegs so kurz.
Die Rolle der Eliten und führenden Köpfe des NS-Regimes war sicherlich zentral, das Mitwirken der Verwaltung, Politik und des Beamtentums ebenso. Die Ausstellung weist darüber hinaus aber auf eine Vielzahl weiterer Gruppen hin, welche die mörderische NS-Rassenpolitik unterstützt haben: Im gesamten deutschen Einflussbereich entwickelten sich in der Bevölkerung vielfältige Formen von Unterstützung und Mitläufertum bis hin zu Täterschaft.
Die Ausstellung untersucht die Rolle der gewöhnlichen Menschen im Holocaust und die Vielzahl ihrer Verhaltensweisen und Motive – sie zeigt neben den Tätern und Mitläufern aber auch Menschen, die Widerstand leisteten oder zumindest nicht unterstützend mitmachten.

Führung

Einige waren Nachbarn

Angeleitet durch zwei Guides erkunden Sie die Sonderausstellung „Einige waren Nachbarn“ des United States Holocaust Memorial Museum, die eine entscheidende Frage stellt: Wie war der Holocaust möglich?
Anhand der Auseinandersetzung mit verschiedenen zeitgenössischen Bildern und Dokumenten nähern Sie sich in Kleingruppen dem Thema, Hinterfragen eigene Deutungen und tauschen sich gemeinsam über die verschiedenen Aspekte und Facetten zwischen Täterschaft, Mitläufertum, aber auch Widerstand in der Bevölkerung aus.

Buchbar für den Zeitraum zwischen 23. November 2020 und 28. Februar 2021

Für: Sekundarstufe I | Sekundarstufe II |

Dauer: 90 Minuten | Gruppengröße: max. 36 / 1 Schulklasse/Kurs
Preis pauschal: Schüler € 90 | Eintritt frei | Wochenende/Feiertag: zzgl. € 30 | Mehrere Gruppen parallel möglich: nicht möglich

Bitte beachten Sie, dass der Aufenthalt im NS-Dokumentationzentrum über die Führung hinaus derzeit für Gruppen leider nicht möglich ist.

Die Kölner Schulen können sämtliche pädagogischen Angebote des NS-DOK kostenfrei nutzen. Bitte geben Sie den vollständigen Namen und  Anschrift der Schule an.

Wenn Ihre Schule aus dem Rhein-Erft-Kreis stammt, teilen Sie uns dies bitte im Feld Bemerkungen mit. Dann können die Kosten über die Fördermittel des Landkreises abgerechnet werden.

Veranstaltungen

Do. 12.11.
19:00 Uhr

Eröffnung | NS-Dokumentationszentrum

Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand

Für: Alle | Von: NS-Dokumentationszentrum | Treffpunkt: EL-DE-Haus | Teilnahme: kostenlos 13.11.2020 - 28.02.2021

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Öffentliche Führungen

So. 15.11.
15:00 - 16:30 Uhr

Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Sarah Keppel | Treffpunkt: Foyer NS-DOK | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 10.11.2020 | Rahmenprogramm zu: „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“, 13.11.2020 - 28.02.2021

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Fr. 11.12.
15:00 - 16:30 Uhr

Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Dr. Dirk Lukaßen | Reihe: Akademieprogramm | Treffpunkt: Kasse | Preis: € 4,50 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 04.12.2020 | Rahmenprogramm zu: „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“, 13.11.2020 - 28.02.2021

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So. 13.12.
15:00 - 16:30 Uhr

Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust

Für: Erwachsene | Von: Museumsdienst Köln | Mit: Sarah Keppel | Treffpunkt: Foyer NS-DOK | Preis: € 2,00 | zzgl. Eintritt | Anmeldung bis: 08.12.2020 | Rahmenprogramm zu: „Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust“, 13.11.2020 - 28.02.2021

Anmeldung
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Adresse

Appellhofplatz 23-25
50667 Köln
T +49 221 221 26332
F +49 221 221 25512
nsdok@stadt-koeln.de

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10 - 18 Uhr

Samstag und Sonntag 11 - 18 Uhr
Jeden ersten Donnerstag im Monat 10 - 22 Uhr
Montag geschlossen

an Feiertagen (auch montags!) geöffnet wie sonntags:
Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Fronleichnam, Pfingstmontag, Tag der Deutschen Einheit (3. Okt.), Allerheiligen, 2. Weihnachtstag.

montags geschlossen
sowie an Heiligabend, 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr.

Eintritt

Dauerausstellung und Sonderausstellung 4,50 €
ermäßigt 2,00 €
freier Eintritt Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Klasse), KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber, Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages

1. Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage) freier Eintritt  für alle Besucherinnen und Besucher mit Wohnsitz in Köln.

Schwerbehinderte zahlen 50% des regulären Eintrittspreises. Eine Begleitperson erhält kostenlosen Eintritt, sofern im Behindertenausweis der Buchstabe B vermerkt ist. Der Schwerbehindertenausweis ist an der Museumskasse zur Gewährung des ermäßigten Eintrittes vorzulegen.

Audioguides

Gebühr von 2,00 €
Audioguide für Rundgang durch Gedenkstätte und Dauerausstellung in acht Sprachen (deutsch, englisch, französisch, hebräisch, niederländisch, polnisch, russisch und spanisch)

Barrierefreiheit

Das Museum ist nur eingeschränkt für Menschen mit Behinderungen nutzbar.

Museumsshop

Verkauf von Publikationen an der Kasse des Museums.

Anfahrt & Verkehrsanbindung

Öffentliche Verkehrsmittel
Bahn, S-Bahn: "Hauptbahnhof" (5-10 Minuten Fußweg)
U-Bahn: "Appellhofplatz"
Parkhäuser
Oper-Ladenstadt / DuMont-Carré