Raghubir Singh. Kolkata

Museum Ludwig
11. Dezember 2021 — 27. März 2022

Von Frauenhand. Mittelalterliche Handschriften aus Kölner Sammlungen

Museum Schnütgen
26. Oktober 2021 — 30. Januar 2022

Entdeckt! Maltechniken von Martini bis Monet

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
8. Oktober 2021 — 13. Februar 2022

Hundert Ansichten des Mondes. Japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892)

Museum für Ostasiatische Kunst
17. September 2021 — 9. Januar 2022

Boaz Kaizman

Museum Ludwig
3. September 2021 — 9. Januar 2022

Karneval auf Abstand

Kölnisches Stadtmuseum
8. Mai — 4. Juli 2021

Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration

Museum Ludwig
27. März — 11. Juli 2021

Wolfgang-Hahn-Preis 2020: Betye Saar

Museum Ludwig
25. März — 27. Juni 2021

Bon Voyage, Signac! Eine impressionistische Reise durch die eigene Sammlung

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
5. März — 27. Juni 2021

 

Vorschau

Der von Bund und Ländern beschlossene Lockdown betrifft auch die Museen. Alle städtischen Museen bleiben weiterhin bis zum 7. März geschlossen.

 
 

Bon Voyage, Signac! Eine impressionistische Reise durch die eigene Sammlung

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud | 5. März bis 27. Juni 2021

Mit dieser impressionistischen Reise durch die eigene Sammlung begrüßt das Wallraf einen neuen Signac. Dank der großzügigen Dauerleihgabe der Stiftung Kunst im Landesbesitz (NRW) kann das Museum mit Signacs Konstantinopel: Yeni Djami nun auch ein Hauptwerk aus dem späteren Œuvre des Künstlers zeigen. Der Weg der Restaurierung wird anschaulich dokumentiert und ihr Ergebnis ist atemberaubend. Dieser „neue“ Signac wird nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Thessaloniki - Gespaltene Erinnerungen 1940-1950. Zwischen Geschichte und Erfahrung

NS-Dokumentationszentrum | 19. März bis 24. Mai 2021

Der totale Krieg, die Massenmobilisierung, die fremde Besatzung, Widerstand, Bürgerkrieg, Genozid – eine ungeheure humanistische Katastrophe. Die Ausstellung behandelt einen der bedeutendsten Zeitabschnitte in der Geschichte Griechenlands und darüber hinaus. Sie zeigt kulturelle und künstlerische Auseinandersetzungen dieser Zeit, die das Leben des Landes bis heute bestimmt.

Wolfgang-Hahn-Preis 2020: Betye Saar

Museum Ludwig | 25. März bis 27. Juni 2021

Betye Saar wird mit dem 26. Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet. Es ist mehr als an der Zeit, die 1926 in Los Angeles geborene, in Deutschland bisher wenig bekannte Künstlerin zu würdigen, entschied die Jury bestehend aus Yilmaz Dziewior (Direktor ML), Christophe Cherix, Robert Lehman Foundation Chefkurator für Zeichnung und Grafik am Museum of Modern Art (MoMA) in New York sowie den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins.

Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration

Museum Ludwig | 27. März bis 11. Juli 2021

Fotografien von Köln und weiteren Städten im Rheinland aus der Zeit zwischen 1955 und 1989 machen den stetigen Wandel durch die Bewohner*innen sichtbar. Die kaum bekannten vielfältigen Geschichten von Arbeitsmigrant*innen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Als Zeitzeug*innen geben sie in Interviews Auskunft. Was erzählen sie über ihre privaten Fotografien über die Stadt und wie sie durch ihre Einwanderung belebt wurde?

Karneval auf Abstand

Kölnisches Stadtmuseum | 8. Mai bis 4. Juli 2021

Seit Frühling 2020 hält die Corona-Pandemie unsere Gesellschaft im Griff. Auch der Karneval muss neue Formen finden. Die wirtschaftlichen, inhaltlichen und organisatorischen Einschnitte sind so tiefgreifend wie nur wenige andere Ereignisse seit 1823. Zusammen mit mehreren Kölner Fotografen hat sich das Stadtmuseum ganz nah an die Orte und Akteure des Pandemiekarnevals begeben. Dabei entstanden eindrucksvolle Fotografien und Reportagen, die zum Nachdenken anregen.

Artist Meets Archive – Rosângela Rennó

Museum für Angewandte Kunst Köln | 22. Mai bis 4. Juli 2021

Grüne Moderne. Die neue Sicht auf Pflanzen

Museum Ludwig | 12. Juni bis 8. August 2021

Das „Pflanzendasein“ beschäftigte und beschäftigt von jeher nicht nur Botaniker*innen. So schält diese Ausstellung Aspekte der grünen Moderne heraus, die auch in unseren pflanzenaffinen Zeiten heute wieder anklingen. War nicht der Kaktus die Monstera Deliciosa der 1920er Jahre?

Boaz Kaizman

Museum Ludwig | 3. September 2021 bis 9. Januar 2022

Anlässlich des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ wird das Museum Ludwig den Künstler Boaz Kaizman beauftragen, eine große neue Arbeit zu entwickeln. Kaizman, geboren 1962 in Tel Aviv, lebt und arbeitet seit 1993 in Köln. Er hat ein medial vielfältiges und künstlerisch dichtes Werk geschaffen, dem das Museum Ludwig bereits seit Längerem verbunden ist.

Hundert Ansichten des Mondes. Japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892)

Museum für Ostasiatische Kunst | 17. September 2021 bis 9. Januar 2022

Das Museum zeigt japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892). Die gleichnamige Serie gilt als das Meisterwerk des letzten großen Holzschnittkünstlers in der Tradition des Ukiyo-e (populäre Farbholzschnitte der Edo-Zeit). In Hundert Ansichten des Mondes werden die Geschichte und Mythologie des alten China und Japan lebendig.

Entdeckt! Maltechniken von Martini bis Monet

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud | 8. Oktober 2021 bis 13. Februar 2022

Das Wallraf enthüllt die geheimen Tricks von Meistern wie Martini, Cranach, Rubens, Rembrandt, Friedrich, Manet und Monet. Dafür untersuchten Kunsttechnolog*innen des Museums in den letzten zwanzig Jahren Gemälde von prominenten Malern aus Spätmittelalter, Barock, Romantik, Realismus, Impressionismus und Symbolismus. Mit Röntgenstrahlen, Infrarot und Stereomikroskopen schauten die Expert*innen nicht nur auf die Malschicht, sondern auch in sie hinein und durch sie hindurch.

Von Frauenhand. Mittelalterliche Handschriften aus Kölner Sammlungen

Museum Schnütgen | 26. Oktober 2021 bis 30. Januar 2022

Die Herstellung von Büchern war im Mittelalter nicht allein Männersache. In Kooperation mit der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln zeigt das Museum Schnütgen eine Auswahl an Handschriften, die von Ordensfrauen eigenhändig geschrieben und ausgemalt wurden. Die Tätigkeit als Schreiberin und Buchmalerin erforderte Disziplin, intellektuelle Fähigkeiten sowie handwerkliches Können.

Raghubir Singh. Kolkata

Museum Ludwig | 11. Dezember 2021 bis 27. März 2022

Der Fotograf Raghubir Singh (1942 Jaipur - 1999 New York) kehrte über einen Zeitraum von zehn Jahren immer wieder nach Kolkata (das bis 2000 den Namen Kalkutta trug) zurück, um ein komplexes und vielschichtiges Fotoporträt der Metropole zu erstellen. Aufgewachsen in Jaipur, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan, besuchte Singh Kolkata 1975 das erste Mal, bevor er seinen Lebensmittelpunkt nach Hongkong und Paris verlegte; später wohnte er in London und New York.