Hundert Ansichten des Mondes. Japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892)

Museum für Ostasiatische Kunst
17. September 2021 — 9. Januar 2022

Bon Voyage, Signac! Eine impressionistische Reise durch die eigene Sammlung

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
5. März — 27. Juni 2021

RESIST! Die Kunst des Widerstands

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt
29. Januar — 11. Juli 2021

Andy Warhol Now

Museum Ludwig
12. Dezember 2020 — 18. April 2021

Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust

NS-Dokumentationszentrum
4. Dezember 2020 — 28. Februar 2021

KÖLN 1945. Alltag in Trümmern

Kölnisches Stadtmuseum
3. Dezember 2020 — 14. Februar 2021

 

Vorschau

Der von Bund und Ländern beschlossene Teil-Lockdown, der vom 2. November an gelten soll, betrifft auch die Museen. Alle städtischen Museen bleiben bis zum 30. November geschlossen.

 
 

KÖLN 1945. Alltag in Trümmern

Kölnisches Stadtmuseum | 3. Dezember bis 14. Februar 2021

Im Mittelpunkt steht ein Stadtmodell von Köln, geschaffen für den Spielfilm „Über die Unendlichkeit“ des schwedischen Regisseurs Roy Andersson. Dieses riesige Stadtmodell zeigt eindrucksvoll die zerstörte Stadt unmittelbar nach dem Kriegsende 1945. Anhand von Fotografien, Dokumenten und Plakaten, Zitaten von Zeitzeugen und historischen Filmen wird die Zeit des NS-Regimes, die Befreiung durch die Alliierten und das Leben in der zerstörten Stadt lebendig.

Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust

NS-Dokumentationszentrum | 4. Dezember 2020 bis 28. Februar 2021

Die Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum stellt eine entscheidende Frage: Wie war der Holocaust möglich? Eine Antwort auf diese kurze Frage ist allerdings keineswegs so kurz. Die Rolle der Eliten und führenden Köpfe des NS-Regimes war sicherlich zentral, das Mitwirken der Verwaltung, Politik und des Beamtentums ebenso. Die Ausstellung weist darüber hinaus aber auf eine Vielzahl weiterer Gruppen hin, welche die mörderische NS-Rassenpolitik unterstützt haben.

Andy Warhol Now

Museum Ludwig | 12. Dezember 2020 bis 18. April 2021

Andy Warhol (1928–1987) hat mit seiner Persönlichkeit Menschen in seinen Bann gezogen und polarisiert, seine Kunst hat eine ganze Ära geprägt. Sein vielgestaltiges Werk hat die Grenzen von Malerei, Skulptur, Film und Musik neu definiert. Als scheuer junger Mann aus religiös geprägtem Arbeiter*innenmilieu bahnte sich Warhol seinen Weg in die noch vom abstrakten Expressionismus dominierte Kunstwelt.

RESIST! Die Kunst des Widerstands

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt | 29. Januar bis 11. Juli 2021

Die Sonderausstellung setzt sich mit unterschiedlichen Formen, Momenten und Geschichten des Widerstands gegen den Kolonialismus und seine aktuellen Kontinuitäten auseinander. Dazu lädt das RJM die Kurator*innen und Aktivist*innen Peju Layiwola aus Nigeria, Esther Utjiua Muinjangue & Ida Hoffmann aus Namibia, Tímea Junghaus aus Ungarn und Elizaveta Khan & Mona Leitmeier aus Köln ein, eigene Räume zu kuratieren.

Bon Voyage, Signac! Eine impressionistische Reise durch die eigene Sammlung

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud | 5. März bis 27. Juni 2021

Mit dieser impressionistischen Reise durch die eigene Sammlung begrüßt das Wallraf einen neuen Signac. Dank der großzügigen Dauerleihgabe der Stiftung Kunst im Landesbesitz (NRW) kann das Museum mit Signacs Konstantinopel: Yeni Djami nun auch ein Hauptwerk aus dem späteren Œuvre des Künstlers zeigen. Der Weg der Restaurierung wird anschaulich dokumentiert und ihr Ergebnis ist atemberaubend. Dieser „neue“ Signac wird nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Thessaloniki - Gespaltene Erinnerungen 1940-1950. Zwischen Geschichte und Erfahrung

NS-Dokumentationszentrum | 19. März bis 24. Mai 2021

Der totale Krieg, die Massenmobilisierung, die fremde Besatzung, Widerstand, Bürgerkrieg, Genozid – eine ungeheure humanistische Katastrophe. Die Ausstellung behandelt einen der bedeutendsten Zeitabschnitte in der Geschichte Griechenlands und darüber hinaus. Sie zeigt kulturelle und künstlerische Auseinandersetzungen dieser Zeit, die das Leben des Landes bis heute bestimmt.

Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration

Museum Ludwig | 27. März bis 11. Juli 2021

Fotografien von Köln und weiteren Städten im Rheinland aus der Zeit zwischen 1955 und 1989 machen den stetigen Wandel durch die Bewohner*innen sichtbar. Die kaum bekannten vielfältigen Geschichten von Arbeitsmigrant*innen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Als Zeitzeug*innen geben sie in Interviews Auskunft. Was erzählen sie über ihre privaten Fotografien über die Stadt und wie sie durch ihre Einwanderung belebt wurde?

Hundert Ansichten des Mondes. Japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892)

Museum für Ostasiatische Kunst | 17. September 2021 bis 9. Januar 2022

Das Museum zeigt japanische Farbholzschnitte von Tsukioka Yoshitoshi (1839–1892). Die gleichnamige Serie gilt als das Meisterwerk des letzten großen Holzschnittkünstlers in der Tradition des Ukiyo-e (populäre Farbholzschnitte der Edo-Zeit). In Hundert Ansichten des Mondes werden die Geschichte und Mythologie des alten China und Japan lebendig.