Aktuelle Ausstellungen

500 Jahre Eroberung Lateinamerikas: Kolonialismus und Überlebensstrategien

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 1. November 2019 — 5. Januar 2020

Zum 500. Jahrestag der Ankunft von Cortés in Mexiko reflektieren die Universität Bonn und das RJM dieses Ereignis und seine bis heute spürbaren Folgen in einer Ausstellungsintervention. Sie ist im Bereich “Tod und Jenseits” der Dauerausstellung zu sehen, da mit der gewaltsamen spanischen Invasion auch viele der Totentraditionen des heutigen Lateinamerika als kreative Überlebensstrategien ihren Anfang nahmen.

Heilige und Asketen - Miniaturmalerei der Jaina aus Indien

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 11. Oktober 2019 — 16. Februar 2020

Die aus Indien stammende Glaubensgemeinschaft der Jainas vermeidet strikt alles, was anderen Lebewesen – Mensch, Tier, Pflanze – schadet. Ihre Anhänger ernähren sich vegetarisch und leben nach einer im westlichen Kontext nahezu unbekannten Lehre der Gewaltlosigkeit. Die Ausstellung ist eine Präsentation einer wertvollen Schenkung von Miniaturen aus den heiligen Schriften der Jainas aus der Zeit zwischen dem Ende des 14. und Anfang des 17. Jh.

Delta Welten: Leben im unsteten Wandel

Neue Intervention im Rautenstrauch-Joest-Museum

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 27. September 2019 — 5. Januar 2020

Eine neue Intervention in der Dauerausstellung thematisiert das alltägliche Leben heutiger Bewohner*innen von Flussdeltas. Der einem historischen europäischen Salon nachempfundene Raum des Parcours wird dazu umgestaltet. Gezeigt werden politische, soziale, kulturelle und materielle Verflechtungen verschiedener Lebenswelten innerhalb eines Flussdeltas sowie mit der europäischen Kolonialgeschichte.

geschenkt! – die Gabe der Diplomatie

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 7. Juni 2019 — 5. Januar 2020

Während eines Staatsbesuchs werden traditionell Geschenke ausgetauscht. Doch was wird da eigentlich geschenkt? Das Museum präsentiert rund 30 noch nie gezeigte Staatsgeschenke aus etwa 15 außereuropäischen Ländern wie Togo, Mexiko und Indonesien. Die kunstvollen Schnitzereien, aufwändigen Keramikarbeiten und Repliken bekannter Originale werden als Interventionen in der Dauerausstellung präsentiert.