Ausstellungen

 

Zum Mondjahr des Pferdes

Museum für Ostasiatische Kunst | 3. Dezember 2025 bis 31. Januar 2027

Die Präsentation beleuchtet das Pferd als Bildmotiv und symbolischen Bedeutungsträger aus den Perspektiven der verschiedenen Kunstgattungen Chinas, Japans und Koreas heraus. Zu sehen sind Malereien und Kalligrafien, Keramiken und Porzellane, Bronzeskulpturen und Lackobjekte, Holzschnittdrucke und Textilien. Die Ausstellung mit Objekten aus dem eigenen Sammlungsbestand findet anlässlich des Mondjahres 2026 statt, welches im Tierkreiszeichen des Pferdes steht.

Lebendige Bilder.

Buddhistische Rituale in der Kunst Chinas, Japans und Koreas

Museum für Ostasiatische Kunst | 6. November 2025 bis Herbst 2026

Buddhistische Bildwerke entstanden meist in rituellem Kontext: Skulpturen oder Malereien von Gottheiten dienten als Kultbilder in Tempeln oder im Haus. Lack-, Metall- oder Keramikobjekte wurden in zeremoniellen Praktiken verwendet. Präsentiert werden Glanzstücke, wie die japanische Skulptur des Buddha Vairocana (frühes 12. Jh.), erstmalig gezeigte Abreibungen bedeutender chinesischer Steinreliefs sowie die Rekonstruktion der Weihe einer einer koreanischen Hägerolle.

„Le directeur est mort! Vive le directeur!“

Zum 100. Geburtstag Roger Goeppers

Museum für Ostasiatische Kunst | 5. August 2025 bis Frühjahr 2026

Die Jubiläumspräsentation würdigt den ehemaligen Direktor Roger Goepper (1925–2011), dessen Geburtstag sich zum 100. Mal jährt. Goepper, der das MOK 1966–90 leitete, prägte den euro-amerikanischen Diskurs der damals wenig bekannten Ostasiatischen Kunstgeschichte wie kaum ein anderer im 20. Jahrhundert. Seine Wirkungsbereiche waren vielschichtig: als Akademiker, Kurator, Museumsdirektor, Hochschullehrer, Übersetzer, interkultureller Botschafter.

Mythos Ming

Blauweißes Porzellan der Ming-Dynastie

Museum für Ostasiatische Kunst | 22. Mai bis 12. April 2026

Die Ausstellung zeichnet die künstlerische und technische Entwicklung des Blauweißporzellans und seine Handelsgeschichte von der Frühphase der Ming-Dynastie bis zu ihrem Untergang im 17. Jahrhundert nach. Neben der Produktion für den Hof wird Handelsware für verschiedene regionale Märkte ins Licht gerückt sowie die Versuche persischer, türkischer und europäischer Fayencemanufakturen die chinesischen Vorbilder zu imitieren.