Archiv

Endstation Ubierring

Das Ende des Fachbereichs Kunst und Design in der Kölner Südstadt
In Kooperation mit Köln im Film e.V.

Kölnisches Stadtmuseum. 12. Dezember 2015 — 24. April 2016

Am 8. November 1971 werden die Kölner Werkschulen in die Fachhochschulen des Landes übergeleitet. Die Kölner Werkschulen erhalten den Namen Fachhochschule Köln-Fachbereich Kunst und Design. Zum 31. März 1993 wird die freie Kunst als Studienmöglichkeit in der Fachhochschule Köln geschlossen. Nach 115 Jahren hat Köln keine Kunstschule mehr. Deshalb stellt die Ausstellung auch die Frage: Was starb da damals wirklich in der Kölner Südstadt?

»…ich will wahr sein, echt und ungefärbt«

Käthe Kollwitz in allen Facetten ihres Schaffens

Käthe Kollwitz Museum. 8. Dezember 2015 — 3. Februar 2016

»…ich will wahr sein, echt und ungefärbt«,so reflektiert Käthe Kollwitz ihr künstlerisches Schaffen in einem Tagebucheintrag. Wie aufrichtig, stark und selbstbewusst die Künstlerin dieses Lebensmotto in ihrer Arbeit umgesetzt hat, zeigt die aktuelle Sammlungspräsentation des Käthe Kollwitz Museum Köln. Rund 200 Handzeichnungen, Druckgraphiken, Skulpturen und Plakate dokumentieren das ständige Ringen der Künstlerin um die ausdrucksstärksten Mittel für ihre Arbeiten.

Benjamin Ramírez Pérez

„That's what I've been trying to tell you. I can't do it.“

artothek - Raum für junge Kunst. 3. Dezember — 19. Dezember 2015

Das Chargesheimer-Stipendium der Stadt Köln für Medienkunst geht in diesem Jahr an den jungen Künstler Benjamin Ramírez Pérez. Das zentrale Werk seiner Ausstellung „That's what I've been trying to tell you. I can't do it.“ ist eine 17-minütige Videoarbeit mit dem Titel „Body Snatcher“.

Agrippina – Kaiserin aus Köln

Römisch-Germanisches Museum. 27. November 2015 — 29. März 2016

Zur 2000sten Wiederkehr des Geburtstags von Agrippina der Jüngeren zeigt das Museum die kleine, aber hochkarätige Ausstellung „Agrippina – Kaiserin aus Köln“. Glanzpunkt ist eine überlebensgroße Statue der Kaiserin aus schwarzem Basalt. Ergänzt wird die Ausstellung durch Zeugnisse der Rezeption der Kaiserin: Durch römische Gold-, Silber- und Bronzemünzen mit dem Bildnis Agrippinas und durch Porträts römischer Frauen der gehobenen Schichten.

Köln ungeschönt

Wilhelm Scheiner als Fotograf

Kölnisches Stadtmuseum. 21. November 2015 — 24. April 2016

Zwischen etwa 1880 und 1914 zog der Maler Wilhelm Scheiner (1852–1922) zu Fuß mit seiner Plattenkamera durch Köln – immer auf der Suche nach Szenen, die er malerisch umsetzen konnte. Als Motiv suchte er bei seinen Streifzügen nicht die berühmten Bauten wie den Dom oder die romanischen Kirchen, sondern spürte der typischen Kölner Atmosphäre nach. Er hielt das Alltags- und Arbeitsleben fest, unverstellt und ohne Filter.

flow: try + error

Künstlerbücher von Dea Bohde

Kunst- und Museumsbibliothek. 14. November 2015 — 15. Januar 2016

D(oroth)ea Bohde, Kölner Künstlerin, hat deutschlandweit ausgestellt und Kunstprojekte lanciert. Seit Jahrzehnten arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und wird mit zupackender Energie, einer malerisch freien Geste sowie einem experimentellen Umgang mit Tapebändern, Frühstücksbrettchen, Folien oder auch Stoffservietten assoziiert. In der Kunst- und Museumsbibliothek zeigt sie nun erstmals einen gewichtigen Teil ihres Werks, ihre Künstlerbücher.

Joan Mitchell

Museum Ludwig. 14. November 2015 — 21. Februar 2016

Mit der Retrospektive von Joan Mitchell (1925 – 1992) knüpft das Museum Ludwig an die Tradition des Hauses großer Retrospektiven US-amerikanischer Künstler an. Die umfassende Ausstellung, die gemeinsam mit dem Kunsthaus Bregenz und der Joan Mitchell Foundation New York organisiert wird, zeigt die ganze Bandbreite ihres malerischen Werks, beginnend mit den 1950er Jahren bis zu ihrem Spätwerk.

Provenienz Macht Geschichte

Ankäufe deutscher Zeich­nungen des 19. Jahrhunderts im Nationalsozialismus

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 6. November 2015 — 31. Januar 2016

Spätestens seit dem Fall Gurlitt ist der Begriff „Provenienz“ kein Fremdwort mehr. Zudem wurde durch den Schwabinger Kunstfund deutlich, wie wichtig die lückenlose Prüfung eines jeden Kunstwerkes ist, das im Nationalsozialismus erworben wurde. Einen Einblick in seine eigene Provenienzforschung gewährt nun das Wallraf und erklärt die Herkunft von ausgewählten Zeichnungen des 19. Jahrhunderts, die das Kölner Haus von 1933 bis 1945 erworben hat.

Sebastian Bartel

marks and signs

artothek - Raum für junge Kunst. 5. November — 21. November 2015

Der 1982 in Mönchengladbach geborene Künstler Sebastian Bartel erhält in diesem Jahr das Friedrich-Vordemberge-Stipendium der Stadt Köln. Sebastian Bartel beschäftigt sich mit Bildern: Er thematisiert deren Produktion, Präsentation und Rezeption, indem er sich mit ihren Erscheinungsformen, Abhängigkeiten und Wechselwirkungen auseinandersetzt.

Kölner DESIGN Preis

Museum für Angewandte Kunst Köln. 30. Oktober — 22. November 2015

Präsentation der Werke aller Nominierten und Preisträger des diesjährigen achten „Kölner DESIGN Preis“ und „Kölner DESIGN Preis International“. Der von der Prof. Dr. R.G. Winkler-Stiftung ausgelobte Wettbewerb zählt zu den am höchsten dotierten Designpreisen und würdigt herausragende Abschlussarbeiten von Designstudiengängen an Kölner Hochschulen sowie den renommiertesten internationalen Design-Hochschulen.

August Sanders unbeugsamer Sohn.

Erich Sander als Häftling und Gefängnisfotograf im Zuchthaus Siegburg 1935-1944

NS-Dokumentationszentrum. 23. Oktober 2015 — 31. Januar 2016

Fast zehn Jahre saß Erich Sander, der Sohn des berühmten Kölner Fotografen August Sander, als Häftling in der Strafanstalt in Siegburg ein. 1935 war er wegen Vorbereitung zum Hochverrat (Widerstand gegen das NS-Regime) zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Am 23. März 1944 starb Erich Sander in der Haft. Erich Sander dokumentierte als Gefängnisfotograf die Situation der politischen Gefangenen in der Strafanstalt Siegburg.

Madonna trifft Uma. 5 Jahre Museen im Kulturquartier

Museum Schnütgen. 16. Oktober 2015 — 31. Januar 2016

Seit fünf Jahren sind das Rautenstrauch-Joest-Museum und das Museum Schnütgen nun unmittelbare Nachbarn im Kulturquartier nahe Neumarkt. Aus diesem Anlass möchten beide Museen zu einer gemeinsamen Präsentation einladen. Unter dem Titel „Madonna trifft Uma“ begegnen Objekte aus außereuropäischen Kulturen (RJM) Werken des europäischen Mittelalters (Museum Schnütgen).

Madonna trifft Uma. 5 Jahre Museen im Kulturquartier

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 16. Oktober 2015 — 31. Januar 2016

Seit fünf Jahren sind das Rautenstrauch-Joest-Museum und das Museum Schnütgen nun unmittelbare Nachbarn im Kulturquartier nahe Neumarkt. Aus diesem Anlass möchten beide Museen zu einer gemeinsamen Präsentation einladen. Unter dem Titel „Madonna trifft Uma“ begegnen Objekte aus außereuropäischen Kulturen (RJM) Werken des europäischen Mittelalters (Museum Schnütgen).

Das Echo der Utopien

Tanz und Politik

Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln. 3. Oktober 2015 — 18. August 2016

Zu Unrecht steht der Tanz in dem Ruf, eine unpolitische Kunst zu sein, der reinen Form, oft sogar dem puren Vergnügen verpflichtet, ohne politischen Inhalt, ohne politische Aussagekraft. Die Jahresausstellung, die wie immer aus den reichhaltigen Beständen des Deutschen Tanzarchivs Köln zusammengestellt wurde, geht den mannigfaltigen Spuren des Politischen in der Tanzkunst in Geschichte und Gegenwart nach.

Leiko Ikemura

All about Girls and Tigers

Museum für Ostasiatische Kunst. 26. September 2015 — 28. Februar 2016

Die Ausstellung gibt einen Rückblick über die in den letzten 40 Jahren entstandene Malerei und Zeichnung sowie Skulptur und Plastik von Leiko Ikemura. Die überwiegend aus dem Besitz der Künstlerin stammenden Objekte sollen thematisch geordnet einen Einblick in die wichtigsten Stadien ihrer Entwicklung geben. Zusätzlich bringt das MOK einzelne Objekte aus eigenem Bestand ein, um die Bezüge zur japanischen Tradition aufzuzeigen.

Schalcken

Gemalte Verführung

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 25. September 2015 — 24. Januar 2016

Mit der überhaupt ersten Ausstellung zum Oeuvre des Malers Godefridus Schalcken (1643-1706) lädt das Wallraf zur Wiederentdeckung dieses barocken „Meister des Lichts“ ein. Dafür holt die Gemäldegalerie mehr als 70 Leihgaben aus Museen und Privatsammlungen der ganzen Welt nach Köln.

LOOK!

Modedesigner von A bis Z : Die Sammlung des MAKK

Museum für Angewandte Kunst Köln. 19. September 2015 — 28. Februar 2016

Die umfangreiche Sammlung historischer und zeitgenössischer Mode des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) gehört zu den bedeutenden Sammlungen dieser Art in Deutschland. Die Sonderausstellung präsentiert eine Auswahl der wichtigsten Neuerwerbungen aus den Bereichen Prêt-à-porter und Accessoires der letzten Jahre. Der zeitliche Bogen spannt sich von den 1960er Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart.

Hann Trier - Ich tanze mit den Pinseln.

Aquarelle und Zeichnungen der 1950er + 60er Jahre

Käthe Kollwitz Museum. 18. September — 29. November 2015

Anlässlich seines 100. Geburtstags präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln in Zusammenarbeit mit der Kunststiftung Hann Trier in Bonn eine Ausstellung mit etwa 70 ausgewählten Aquarellen und Zeichnungen von insgesamt 13 Leihgebern – Arbeiten auf Papier, die jene Spontaneität, Unmittelbarkeit und Lebendigkeit im Werk des Künstlers in besonderer Weise zum Ausdruck bringen.

Margherita Spiluttini / Hugo Schmölz und Werner Mantz

Archiv der Räume / Wohnbauten der 1920er- und 1930er-Jahre

Die Photographische Sammlung/SK Stiftung Kultur. 11. September 2015 — 24. Januar 2016

In Deutschland noch weitgehend unentdeckt, zählt Margherita Spiluttini (*1947) zu den renommiertesten Architekturphotographinnen Europas. In Österreich steht sie für eine dokumentarisch einfühlsame Architektur- und Landschaftsphotographie in der ersten Reihe ihres Fachs. Von Hugo Schmölz und Werner Mantz werden Kölner Wohnbauten der 1920er- und 1930er-Jahre aus dem Konvolut der GAG gezeigt, das die Wohnungsbaugesellschaft 2014 an die Photographische Sammlung übergab.

Jugoslav Mitevski

I could have been a girl

artothek - Raum für junge Kunst. 3. September — 24. Oktober 2015

Jugoslav Mitevski stellt in der artothek neue Arbeiten aus, deren Bildträger nicht Papier oder Leinwand ist, sondern Beton. Dieses ungewöhnliche Material greift grundlegend in den kreativen Prozess ein, da es, einmal in die vorbereitete Gussform gegossen, nur noch wenige Veränderungen im Bildfindungsprozess zulässt. Das Wesentliche findet vorher statt.

manu factum 2015

Staatspreis für Kunsthandwerk in NRW

Museum für Angewandte Kunst Köln. 22. August — 11. Oktober 2015

Zum 27. Mal werden die Preisträger für Angewandte Kunst präsentiert. Der Wettbewerb, den die Landesregierung Nordrhein-Westfalen seit den 1960er Jahren alle zwei Jahre ausschreibt, gehört zu den bedeutenden und mit insgesamt 60.000 Euro am höchsten dotierten Kunst-Preisen in Deutschland. Die Preise werden für innovatives Design und vollendete Handwerkskunst in den Themenfeldern Möbel, Skulpturen, Schmuck, Kleidung, Medien und Wohnen vergeben.

Amor und Psyche

Die Lust am Schönen an der Wand

Kölnisches Stadtmuseum. 21. August — 8. November 2015

Der KUBUS im Kölnischen Stadtmuseum wird zur Bühne für ein Liebesdrama: Gezeigt werden zwei monumentale Papiertapeten mit Szenen aus dem Mythos von Amor und Psyche, die im 19. Jahrhundert ein Kölner Bürgerhaus schmückten. In der Zusammenschau mit weiteren Bilddokumenten werden Herstellung und Restaurierung der eindrucksvollen Stücke ebenso nachvollziehbar wie Geschmack und Lebensstil des aufstrebenden Bürgertums.

Danh Võ

Ydob eht ni mraw si ti

Museum Ludwig. 1. August — 25. Oktober 2015

In einer speziell für das Museum Ludwig konzipierten Ausstellung vereint Danh Võ sowohl neue Arbeiten wie auch einige seiner mittlerweile zu Klassikern avancierten Werke. Zu sehen sind beispielsweise Exponate seines Langzeitprojektes We The People, der getreue Nachbau der Freiheitsstatue von New York im Maßstab 1:1.

Amor & Psyche

Über das Begehren

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 10. Juli — 25. Oktober 2015

Die Liebesgeschichte von Amor und der Königstochter Psyche gehört zu den beliebtesten Motiven der italienischen Kunst des 16. Jahrhunderts wie zahlreiche Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Drucke noch heute beweisen. Der Faszination des antiken Mythos spürt das Wallraf nun in einer eigenen Schau nach mit rund dreißig bekannten graphischen Blättern von italienischen und niederländischen Künstlern des 16. und 17. Jahrhunderts.

"Das Vergessen"

Arbeiten von Studierenden der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter

Kunst- und Museumsbibliothek. 4. Juli — 26. Juli 2015

Nach einem Jahr Pause zeigt die Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln in diesem Jahr wieder eine Künstlerbuchausstellung in Zusammenarbeit mit der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft Alfter. Präsentiert werden die Werke von neun Studierenden der Hochschule, die unter der Leitung des Papierkünstlers John Gerard entstanden sind.

FORT. The Daily Sun

Gewinner des ART COLOGNE Award for NEW POSITIONS 2014

artothek - Raum für junge Kunst. 2. Juli — 22. August 2015

Zum zehnten Mal seit 2005 hat die ART COLOGNE im vergangenen Jahr einen Teilnehmer aus dem bereits sorgfältig ausgewählten Programm der ‚NEW POSITIONS’ als ‚Best of the Best’ prämiert. Das Künstlerkollektiv FORT (Alberta Niemann und Jenny Kropp) gewann den mit 10.000 Euro dotierten Preis für seine Installation „The Shining“. Die Verleihung der Auszeichnung hat die Deutsche Telekom ermöglicht.

Wasser für Roms Städte

Römisch-Germanisches Museum. 26. Juni — 11. Oktober 2015

Die Technik im Aquäduktbau der Römerzeit lässt noch heute staunen. Römische Ingenieure setzten beim Wasserleitungsbau ihr ganzes Können ein. Bei der Gefälleabsteckung beispielsweise wurde eine Messgenauigkeit erzielt, die man bis in unsere Tage kaum wieder erreichte. Die Ausstellung zeigt Beispiele aus dem Aquäduktbau im gesamten Römischen Reich.

MEDICUS – Der Arzt im römischen Köln

Römisch-Germanisches Museum. 12. Juni — 1. November 2015

Chirurgen, Urologen und Gynäkologen, Zahnärzte, Augen-, Ohren- und Hautärzte, Schönheitschirurgen, aber auch Diagnostiker und Pharmazeuten: Die dichte medizinische Versorgung in den Städten des Römischen Imperiums besaß ein Niveau, das Deutschland erst wieder im 20. Jahrhundert erreichte. In Köln wurden bei Ausgrabungen so viele Gräber römischer Ärzte gefunden wie in keiner anderen Stadt des Römischen Reiches.

Bernard Schultze

Zum 100. Geburtstag

Museum Ludwig. 30. Mai — 22. November 2015

Bernard Schultze (1915–2005) war ein führender Protagonist der gestisch-abstrakten Malerei und bis ins hohe Alter enorm produktiv. Er schuf farbintensive, detailreiche Gemälde, Zeichnungen und Reliefs, die schließlich auswucherten zu dreidimensionalen Farbskulpturen aus Draht, Textilien und Plastikmasse. Als er 1952 gemeinsam mit K.O. Götz und anderen die Künstlergruppe Quadriga gründete, war dies die Geburtsstunde des Informel in Deutschland.

ACHTUNG PREUSSEN!

Beziehungsstatus: kompliziert. Köln 1815-2015

Kölnisches Stadtmuseum. 29. Mai — 25. Oktober 2015

Die Ausstellung ist eine mentalitätsgeschichtliche „Tiefenbohrung“, die nach den vielfältigen Spuren der preußischen Zeit in Köln und im Rheinland fahndet. Ausgangspunkt sind die gängigen Klischees, die sich mit „Rheinland“ und „Preußen“ verbanden – und die sich von 1815 an bis heute erhalten haben. Anhand von Exponaten werden 22 Geschichten erzählt, in denen rheinisch-preußische Klischees bedient, korrigiert oder in Frage gestellt werden.

Siegen für den Führer.

Der Kölner Sport in der NS-Zeit

NS-Dokumentationszentrum. 22. Mai — 4. Oktober 2015

Sport war für die weltanschaulichen Grundlagen des Nationalsozialismus in mehrfacher Hinsicht von besonderer Bedeutung. Leibesübungen und körperliche Ertüchtigung waren der Grundpfeiler des nationalsozialistischen Erziehungsprogramms, vor allem im Hinblick auf die „Wehrhaftigkeit“ und das spätere Sodatentum. Der gesunde und sportlich trainierte Körper wirkte zudem im Rahmen der Rassenlehre als Auslesekriterium.

Mit den Impressionisten entlang der Seine

Eine Reise durch die eigene Sammlung

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 19. Mai — 18. Oktober 2015

Caillebottes bunte Ruderboote liegen startklar am Ufer der Seine: Einsteigen, ablegen und im milden Sommerlicht geht es durch eine wilde Auenlandschaft von Renoir, mächtige Lastkähne von Signac und Monet schieben sich stromaufwärts, etwas später passiert man ein pittoreskes Städtchen von der Hand Morisots, um schließlich durch das galante Paris von Luce und Hayet zu treiben. Für diesen Ausflug reicht der Kauf einer Eintrittskarte für das Wallraf!

Robert Kraiss

Diana und Aktaion. Zeichnung und Skulptur

artothek - Raum für junge Kunst. 14. Mai — 20. Juni 2015

Weit entfernt von allem, was man üblicher Weise mit Buntstiftzeichnung verbindet, schafft Robert Kraiss verdichtete, fabelhafte Bildwelten. Maschinell verstärkt bearbeitet er den Bildträger beim Farbauftrag bis hin zur beginnenden Zerstörung. Zeichen und Objekte entstehen aus einem schillernden Farbspektrum, das sich Schicht um Schicht zu einem Farbraum verbindet.

Weißes Gold

Porzellan aus China: 1400 bis 1900

Museum für Ostasiatische Kunst. 9. Mai — 13. September 2015

Die Ausstellung präsentiert 100 Objekte aus dem Bestand des MOK, davon ein umfangreiches Konvolut von Baukeramik, die ursprünglich zu Dächern, Traufgebälk und Mauern eines kaiserlichen Reisepalastes gehörten und von dem Museumsgründerpaar Fischer in die Sammlung eingebracht wurde.

„Wie war mein Leben stark in Leidenschaft“

Käthe Kollwitz in Photographien und Selbstzeugnissen

Käthe Kollwitz Museum. 23. April — 9. August 2015

„Wie war mein Leben stark in Leidenschaft“, erinnert sich Käthe Kollwitz in einem Tagebucheintrag vom 1. Juli 1918. Aus Anlass ihres 70. Todestages und zugleich des 30. Geburtstags des Käthe Kollwitz Museum Köln wird dieses Zitat zum Titel einer Ausstellung, die anhand von seltenen, zum Teil noch nie gezeigten Photographien, Briefen, historischen Dokumenten und Filmaufnahmen eine andere, wenig bekannte und und private Seite der Kollwitz.

KÖLN - R(H)EIN - PREUSSISCH

Historisches Archiv der Stadt Köln. 16. April — 13. September 2015

Mit Beginn der preußischen Herrschaft am Rhein 1815 wurde die Stadt Köln Teil eines größeren Verwaltungsverbundes, der von Kleve im Nordwesten bis in das Gebiet des heutigen Saarlandes reichte. Die Rheinprovinz hatte bis zur Auflösung des preußischen Staates im Jahr 1947 Bestand. Die Ausstellung greift Themen und Ereignisse dieser bewegten Zeit auf und spannt damit einen Bogen vom frühen 19. Jahrhundert über die Kriegsjahre bis in unsere Zeit.

Preisträger des Wolfgang-Hahn-Preises:

R.H. Quaytman und Michael Krebber

Museum Ludwig. 15. April — 30. August 2015

Erstmals in der über 20-jährigen Geschichte des Wolfgang-Hahn-Preises und ohne eine Regel daraus machen zu wollen, ehrt die Auszeichnung 2015 zwei Künstler: Michael Krebber und R.H. Quaytman.

Werner Herzog & Hercules Segers. Seelenlandschaften

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 14. April — 12. Juli 2015

Herzog-Premiere in Europa! Im Frühjahr 2015 startet allerdings kein neuer Film des genialen Regisseurs, sondern das Wallraf zeigt als erstes europäisches Museum überhaupt Werner Herzogs Videoinstallation Hearsay of the soul(Hörensagen der Seele). Dafür holt die Gemäldegalerie die außergewöhnliche Arbeit, mit der Herzog auf der New Yorker Whitney Biennale 2012 für Furore sorgte, exklusiv nach Köln.

Giovanni Maria Morandi. Ein Barockkünstler in Rom

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 2. April — 28. Juni 2015

Römische Adelige, Habsburger, Kardinäle und sogar Päpste: Morandi hat sie alle gemalt und saß als beliebter Porträtist so nah an der Macht wie kaum ein anderer Künstler des 17.Jahrhunderts. Dennoch ist sein Name nur noch einigen Kennern ein Begriff. Dies könnte sich ändern, denn das Wallraf lädt zu einer Wiederentdeckung des Meisters ein: das Museum zeigt erstmals eine Einzelausstellung mit Zeichnungen des 1622 in Florenz geborenen Künstlers.

Boro: Stoffe des Lebens

Museum für Ostasiatische Kunst. 28. März — 2. August 2015

Boro zeigt rund 50 seltene Kleidungsstücke und Gebrauchstextilien, die zwischen 1850 und 1950 in Japan entstanden. Das Wort boro bedeutet “zusammengeflickt” und bezeichnet hier die Indigoblau gefärbten Flickengewänder der japanischen Landbevölkerung.

Alibis: Sigmar Polke. Retrospektive

Museum Ludwig. 14. März — 5. Juli 2015

Die erste große posthume Retrospektive zum Werk Sigmar Polkes, einer der wichtigsten Künstler der Nachkriegszeit, beinhaltet alle Medien und Techniken - Malerei, Fotografie, Film, Zeichnungen und Skulpturen - in denen er gearbeitet hat. Rund 250 Werke seiner Malerei und Grafik, seine Zeichnungen, Skizzenbücher, Objekte, Skulpturen, Fotografien, Filme, Diainstallation und Fotokopierarbeiten ausgestellt.

Julia Bünnagel

Reise um den Tag in 80 Welten

artothek - Raum für junge Kunst. 5. März — 25. April 2015

Julia Bünnagel, Bildhauerin, Soundperformerin und Installationskünstlerin aus Köln, kreiert auf den beiden Etagen der artothek – Raum für junge Kunst einen Metaspace. Dieser entsteht aus einem Kaleidoskop verschiedener Kunstgattungen. Die medienübergreifenden Arbeiten - Bilder, Skulpturen, kybernetische Objekte und Audiostücke - bilden assoziative Verknüpfungen und eröffnen die Möglichkeit die Räume als intermediale Installation zu erleben.

Göbekli Tepe

Ein frühneolithisches Bergheiligtum in der Südosttürkei

Römisch-Germanisches Museum. 27. Februar — 26. März 2015

Seit 1995 liefern archäologische Ausgrabungen am Göbekli Tepe (Provinz Şanliurfa) aufregend neue Erkenntnisse über die Glaubenswelt sesshafter Jäger-Sammler-Gruppen am Übergang vom sogenannten Epipaläolithikum zum frühesten Neolithikum (ca. 9500-8500 v. Chr.). Auf 34 großformatigen Tafeln werden erste Antworten auf die komplexen Fragen nach Errichtung, Nutzung und intentioneller Verfüllung der Anlage aufgezeigt.

Us unsem Fastelovends-Tresörche (kleine KUBUS-Ausstellung)

Kölnisches Stadtmuseum. 30. Januar — 7. Mai 2015

Die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums e.V. erwerben seit vielen Jahrzehnten Exponate, die den Bereich der Museumsabteilung „Pflege und Erforschung des kölnischen Brauchtums“ betreffen und damit sinnvoll ergänzen. Die KUBUS-Ausstellung gibt darüber Auskunft und stellt den Förderverein und die Abteilung vor.

Jugend- und Schülergedenktag

NS-Dokumentationszentrum. 30. Januar — 1. März 2015

In Köln hat die Schulverwaltung mit dem Jugendring, dem Jugendamt und dem NS-DOK einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, der die Auseinandersetzung von SchülerInnen mit den Themen NS-Zeit und Gedenken der Opfer der NS-Herrschaft fördert. Seit 1998 befassen sie sich in informativen, oft sehr bewegenden Beiträgen mit dem Nationalsozialismus. Die Ergebnisse werden jedes Jahr am 27. Januar in einem Bühnenprogramm und einer Ausstellung vorgestellt.

SYSTEM DESIGN. Über 100 Jahre Chaos im Alltag

Museum für Angewandte Kunst Köln. 20. Januar — 7. Juni 2015

Systeme bestimmen unseren Alltag. Meist bemerken wir sie nicht. Unsere moderne Welt ist voller Systeme, die miteinander konkurrieren. Die Ausstellung SYSTEM DESIGN versammelt über 150 Entwürfe von mehr als 80 namhaften internationalen Gestaltern. Die Inszenierung der Exponate in Verbindung mit Visual Storytelling-Elementen macht die Genese des Systemgedankens im Design – vom Einzelobjekt zu Gesamtlösungen – spielerisch erfahrbar.

Karin Kneffel – Fallstudien

Aquarelle, Druckgraphik, Gemälde

Käthe Kollwitz Museum. 16. Januar — 19. April 2015

In ihren Bildern spielt die Richter-Schülerin und Münchener Akademieprofessorin Karin Kneffel mit der illusionistischen Kraft der Malerei. Mit äußerster Präzision und technischer Raffinesse überträgt sie Alltagsmotive – Früchte, Teppiche, Sessel, Tiere – in ihre Aquarelle, Radierungen und Gemälde. Dabei isoliert sie Augenblicke, vergrößert Ausschnitte, bricht Perspektiven und lädt Spiegelungen mit einem Eigenleben auf.

Vera Hilger: fuzzy sets. Malerei

artothek - Raum für junge Kunst. 15. Januar — 21. Februar 2015

In Vera Hilgers Bildern überlagern sich malerische Strukturen wie Sedimente. Es entstehen Bildräume, die große räumliche Tiefe, subtile Materialität oder komplexe technische Strukturen suggerieren. Mit ihrer Malerei fordert Hilger unsere Wahrnehmung durch Räume, die sich je nach Bezugspunkt verändern, die keine eindeutige Verortung besitzen, die changieren und mit der Aufmerksamkeit und Imagination des Betrachters spielen.