Archiv

Wade Guyton

Museum Ludwig. 16. November 2019 — 1. März 2020

Der 1972 geborene US-amerikanische Künstler Wade Guyton hat über gut zwei Jahrzehnte ein so konzeptuell konsequentes wie erfrischend eigensinniges Werk geschaffen. Bekannt ist er vor allem für seine mit einem herkömmlichen Tintenstrahldrucker hergestellten großformatigen Leinwandbilder mit ikonischen Motiven wie Flammen, den Buchstaben „X“ und „U“ oder der Website der New York Times.

Lucia Moholy. Fotogeschichte schreiben

Museum Ludwig. 12. Oktober 2019 — 2. Februar 2020

Anlässlich des Bauhaus Jubiläums zeigt die Präsentation, inwiefern die Fotografin Lucia Moholy die Geschichte der Fotografie neu schrieb. Neben ihren fotografischen Werken befinden sich im Archiv des Museum Ludwig Briefe, die einen regen Austausch mit dem Fotosammler und -historiker Erich Stenger belegen. Die Ausstellung macht die enge Verbindung von Schreiben und Fotografieren im Werk Lucia Moholys deutlich.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Transcorporealities

Museum Ludwig. 21. September 2019 — 19. Januar 2020

Die Ausstellungsreihe HIER UND JETZT im Museum Ludwig begreift das Museum als eine offene Struktur für experimentelle Formate. Dabei gilt es, die räumlichen und konzeptuellen Grenzen der Institution jenseits vertrauter Komfortzonen zu erweitern. Unter dem Titel Transcorporealities widmet sich die fünfte Ausstellung der Reihe der Komplexität von Körperlichkeit.

Familienbande. Die Schenkung Schröder

Museum Ludwig. 13. Juli — 29. September 2019

Die Ausstellung zeigt die eigenwillige und sinnliche Seite der Kunst der 1990er und 2000er Jahre. In dieser Zeit formiert sich in Köln eine neue Kunstszene: Junge Galerien wie jene von Christian Nagel eröffnen, die Zeitschrift Texte zur Kunst wird gegründet und ein Künstlerkollektiv betreibt den alternativen Ausstellungsraum Friesenwall 120. Das Rheinland entwickelt sich – im intensiven Austausch mit New York – zu einem intellektuellen Zentrum.

Benjamin Katz. Berlin Havelhöhe, 1960/1961

Museum Ludwig. 7. Juni — 22. September 2019

Benjamin Katz ist in den 1980er Jahren als Wegbegleiter der Kunst in Westdeutschland bekannt geworden. Anlässlich des 80. Geburtstages von Benjamin Katz (geboren 14. Juni 1939 in Antwerpen, Belgien) wird das Museum Ludwig die noch nie gezeigte vollständige Fotoreihe Berlin Havelhöhe (1960/1961) präsentieren.

Fiona Tan

GAAF

Museum Ludwig. 4. Mai — 11. August 2019

Im Museum Ludwig arbeitet die Fotografin, Videokünstlerin und Filmemacherin Fiona Tan (*1966 in Pekanbaru, Indonesien, lebt in Amsterdam, Niederlande) mit dem Archiv der Agfa-Werbeabteilung, das in Kisten verpackt seit vierzig Jahren im Depot schlummerte. Es handelt sich um schätzungsweise 25.000 Fotografien und Negative aus der Agfa-Werbeabteilung.

Wolfgang-Hahn-Preis 2018. Jac Leirner

Museum Ludwig. 10. April — 21. Juli 2019

Die Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig zeichnet Jac Leirner mit dem Wolfgang-Hahn-Preis aus. Die brasilianische Künstlerin, 1961 in São Paulo geboren, verfolgt mit ihrer Arbeit seit vielen Jahren eine subtile Analyse von Gesellschafts- und Repräsentationssystemen. Eine wichtige Rolle spielen dabei gefundene, oft industriell hergestellte Alltagsobjekte, aus denen sie Installationen, Collagen und Skulpturen schafft.

Nil Yalter. Exile Is a Hard Job

Museum Ludwig. 9. März — 2. Juni 2019

Seit den 1970er Jahren arbeitet Nil Yalter als Pionierin einer gesellschaftlich engagierten und technisch avancierten Kunst. Als eine der ersten Künstlerinnen in Frankreich nutzt sie das neu aufkommende Medium Video. Nil Yalter ist 1938 in Kairo geboren, aufgewachsen in Istanbul und seit 1965 wohnhaft in Paris. Mit der weltweit ersten Überblicksausstellung der Künstlerin präsentiert das Museum Ludwig die Vielfalt ihres Schaffens.

Hockney/Hamilton. Expanded Graphics

Museum Ludwig. 19. Januar — 14. April 2019

Kunstvermittelnde Filme können Kunst verkleinern und banalisieren, sie können sie aber auch erweitern und vergrößern – wie die ersten Filme des britischen Kunstfilm-Pioniers James Scott (*1941). Das Museum Ludwig bringt sie in Dialog mit den Werken, von denen sie handeln: David Hockneys Illustrations for Fourteen Poems by C.P. Cavafy (1966–67) und Arbeiten von Richard Hamilton.