Archiv

Alexander von Humboldt, die Fotografie und sein Erbe

Museum Ludwig. 13. Oktober 2018 — 10. Februar 2019

2019 wird der 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt begangen. Humboldt, der weit Gereiste und gut Vernetzte, saß nicht nur in der Kommission, die 1839 für die weltweite Veröffentlichung eines ersten fotografischen Verfahrens stimmte. Ihm wurden in der Folge auch fotografische Alben geschenkt, kostbare Unikate. Dazu zählt ein Album von 1844, das der Erfinder der Fotografie auf Papier, W. H. F. Talbot, Humboldt widmete – eines der ersten Fotobücher überhaupt.

Gabriele Münter. Malen ohne Umschweife

Museum Ludwig. 15. September 2018 — 13. Januar 2019

Gabriele Münter (1877 Berlin – Murnau 1962) war eine zentrale Künstlerfigur des deutschen Expressionismus und der Künstlergruppe Der Blaue Reiter, deren Gründung in Münters Haus in Murnau stattfand. Über ihre Rolle als engagierte Persönlichkeit, Vermittlerin und langjährige Lebensgefährtin Wassily Kandinskys hinaus zeigt die Ausstellung erstmals, wie wichtig und eigenständig sie als Malerin war: Mit über hundert Gemälden erlaubt sie einen neuen Blick auf die starke Künstlerin

Doing the Document. Fotografien von Diane Arbus bis Piet Zwart.

Die Schenkung Bartenbach

Museum Ludwig. 31. August 2018 — 6. Januar 2019

Zu verdanken ist diese Ausstellung einer Schenkung von über zweihundert Werken deutscher und amerikanischer Fotograf*innen durch die Kölner Familie Bartenbach, die die Sammlung des Museum Ludwig kürzlich substanziell erweitert hat. Ergänzend zu den reichen Bildkonvoluten vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart beinhaltet die Sammlung Bartenbach auch Quellenmaterial, das im Zuge der Ausstellung erstmals wissenschaftlich erschlossen wird.

Name der Fotografin: Aenne Biermann

Fotoraum, 2. OG

Museum Ludwig. 16. Juni — 30. September 2018

Aenne Biermann schuf zwischen 1925 und ihrem frühen Tod 1933 Fotografien von ihrer nächsten Umgebung und prägte in ihnen die fotografische Moderne mit. Ihr Nachlass gilt bis heute als verschollen, und nur wenige Institutionen verwahren Originalabzüge Aenne Biermanns. Das Museum Ludwig wird seinen Bestand von über 20 Aufnahmen erstmals vollständig präsentieren.

Haegue Yang. ETA 1994-2018. Wolfgang Hahn Preis 2018

Museum Ludwig. 18. April — 12. August 2018

Das Museum Ludwig richtet der Wolfgang-Hahn-Preisträgerin Haegue Yang (*1971 in Seoul, lebt in Berlin und Seoul) die weltweit erste große Überblicksausstellung aus. Über 120 Arbeiten aus den Jahren 1994 bis heute beleuchten die Vielfalt ihres Schaffens: von den frühen, an Fluxus erinnernden Objekten der 1990er Jahre über Lackbilder, Fotografien, Papier- und Videoarbeiten, Skulpturen und performative Werke bis hin zu raumgreifenden Installationen.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Günter Peter Straschek. Emigration–Film–Politik

Museum Ludwig. 3. März — 15. Juli 2018

Jetzt rückt er ins Zentrum einer Ausstellung, die Strascheks Schaffen im Kontext der revolutionären Filmarbeit der 1960er und 1970er Jahre vorstellt. Straschek (1942–2009) ist einer der bedeutendsten Erforscher des europäischen Filmexils. Viele der über zweitausend vor den Nazis geflohenen Filmleute kommen in dem fünfstündigen Film zu Wort.

Black Power - Flower Power: Fotografien von Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch

Museum Ludwig. 3. Februar — 3. Juni 2018

Im 50. Todesjahr von Martin Luther King stellt das Museum die Werke des Fotografenehepaars Pirkle Jones und Ruth-Marion Baruch aus, das mit Sympathie und beobachtender Distanz das San Francisco der bewegten 1960er Jahre einfing. Es war eine Zeit, in der an der Westküste der USA auf besondere Weise die verschiedenen Strömungen von Bürgerrechtsbewegung und counterculture zusammenkamen, aus der die Black Panthers hervorgingen und Hippies neue Lebens- und Arbeitsformen erprobten.