Archiv

LUDWIG GOES POP

Museum Ludwig. 2. Oktober 2014 — 11. Januar 2015

Das Museum Ludwig verfügt über die weltweit größte Sammlung amerikanischer Pop Art. Peter und Irene Ludwig waren unter den ersten und eifrigsten Sammlern dieser Kunstrichtung in den 60er Jahren. Ihre Sammlung befindet sich heute außer in Köln noch im mumok Wien, im Ludwigforum in Aachen, und in den Ludwig Museen in Budapest, St. Petersburg und Peking. Die Ausstellung führt ca. 130 zentrale Werke der Protagonisten dieser Kunstrichtung zusammen.

Andrea Büttner 2

Museum Ludwig. 5. September 2014 — 15. März 2015

2 – der Titel ist Programm. Der größte Raum des Museums ist in zwei Teile geteilt, in einen hellen und einen dunklen. Im dunklen zeigt Andrea Büttner ihre neueste Video-Installation Piano Destructions.

Das Museum der Fotografie: Eine Revision

Museum Ludwig. 28. Juni — 16. November 2014

Seit Jahrzehnten geistert ein Phantom durch Feuilletons und Podiumsdiskussionen: das Museum der Fotografie. „Man brauche es“, sagen die Befürworter, „wirklich?“ erwidern die Gegner. Der Sammler Erich Stenger (1878–1958) betrachtete Fotografien nie als Kunst, sondern als Belege einer Technik. Heute ist seine Sammlung Teil der Fotografischen Abteilung des Museum Ludwig – eines Kunstmuseums also.

Unbeugsam und ungebändigt: Dokumentarische Fotografie um 1979

Museum Ludwig. 28. Juni — 16. November 2014

In Zeiten umfassender gesellschaftlicher Umbrüche wird die Fotografie zu einem wichtigen Medium. Denn als Abbild der Wirklichkeit besitzt sie eine unmittelbare Wirkung, die der Fototheoretiker Roland Barthes in seiner 1979 erschienenen Schrift „Die Helle Kammer“ ungebändigt nannte. Die Ausstellung führt Fotoserien von 15 Fotografen und Künstlern wie Robert Adams, Ishiuchi Miyako, Ute Klophaus, Candida Höfer und Boris Mikhailov zusammen.

Pierre Huyghe

Museum Ludwig. 11. April — 13. Juli 2014

Eine Eiskunstläuferin, die auf einer schwarzen Eisbahn abstrakte Figuren zeichnet, ein weißer Hund mit pinkfarbener Pfote, der sich durch die Ausstellungssäle bewegt, Ameisen und Spinnen, die sich in bestimmten Ecken diskret aufhalten dürfen: der französische Künstler Pierre Huyghe (geboren 1962 in Paris) lädt den Besucher ein auf eine magische Entdeckungsreise durch seine Arbeit der letzten zwanzig Jahre.

Oscar Tuazon. Alone in an empty room

Museum Ludwig. 15. Februar — 13. Juli 2014

Oscar Tuazon (geb. 1975 in Tacoma, Washington) arbeitet im Außen- und Innenraum. Seine raumgreifenden Konstruktionen können Architekturen sprengen oder neue Räume, sichtbar und unsichtbar, schaffen. Tuazon ist interessiert an körperlicher Arbeit und am Entstehungsprozess eines Kunstwerks. Das zeigt sich in seinen Arbeiten, die sich zwischen Skulptur und Architektur bewegen, auch durch die verwendeten Materialien, wie Holz, Metall, Stein, Beton.