Archiv

WORKSPACE IN PROGRESS. How work affects life

Museum für Angewandte Kunst Köln. 6. Oktober — 31. Oktober 2021

Zwischen Selbstverständnis, Daseinserfüllung und Existenzsicherung: Mit dem Ausstellungsprojekt unter der Leitung von Designer und Professor Stefan Diez und dem Team der Abteilung Industrial Design1 der Universität für angewandte Kunst Wien, hinterfragen Studierende der ID1 die Bedeutungen und Herausforderungen von Arbeit aus der Perspektive einer Generation. Über einen Zeitraum von zwei Semestern entstanden Projekte, die unser Verständnis von Arbeit infrage stellen.

Feuer und Erde. Jan Kollwitz – Japanische Keramik

Der Urenkel von Käthe Kollwitz zu Gast im Käthe Kollwitz Museum Köln

Käthe Kollwitz Museum. 19. August — 29. August 2021

Jan Kollwitz zählt zu den herausragenden Keramikern unserer Zeit. Seit mehr als drei Jahrzehnten fertigt der Urenkel von Käthe Kollwitz im ostholsteinischen Klosterdorf Cismar auf traditionell japanische Weise Keramiken – abseits aller künstlerischen Moden und Zeitströmungen. Er zählt zu den Wenigen in Deutschland, die sich die Kunst des japanischen Holzofen-Brandes angeeignet haben und damit u.a. besondere Gefäße für die Teezeremonie herstellen.

»Der Ausdruck der Augen vergrübelt und fern«

Käthe Kollwitz – Porträts im Fokus

Käthe Kollwitz Museum. 19. August — 26. September 2021

Aus dem umfangreichen Œuvre von Käthe Kollwitz (1867–1945) sind vor allem auch ihre Selbstbildnisse im kollektiven Gedächtnis fest verankert. Weit weniger bekannt sind die Porträts ihrer Familie, von Freunden und Zeitgenossen – darunter namhafte Politiker, Künstlerinnen und Künstler – ebenso wie von unbekannten Frauen und Männern, meist aus der Welt der Arbeiter.

Einfach nachhaltig

Kölner Schmuckkunst heute

Museum für Angewandte Kunst Köln. 3. Juli — 1. August 2021

Mitglieder der Kölner Juwelier-, Gold- und Silberschmiede Innung Köln präsentieren in einer Kabinettausstellung ausgewählte Arbeiten zu vier Aspekten nachhaltiger Schmuckkunst: Modularer Schmuck, ressourcenschonende Fertigung, Upcycling und Urban Mining.

Alaaf auf Abstand

Bilder einer anderen Session

Kölnisches Stadtmuseum. 1. Juli — 3. Oktober 2021

Seit Frühling 2020 hält die Corona-Pandemie unsere Gesellschaft im Griff. Auch der Karneval musste neue Formen finden. Zusammen mit mehreren Kölner Fotografen hat sich das Kölnische Stadtmuseum ganz nah an die Orte und Akteure des Pandemiekarnevals 2020/2021 begeben. Dabei entstanden eindrucksvolle Fotografien und Reportagen, die zum Nachdenke anregen. Die Ausstellung findet virtuell und im Stadtraum statt.

Vor Ort: Fotogeschichten zur Migration

Museum Ludwig. 19. Juni — 3. Oktober 2021

Fotografien von Köln und weiteren Städten im Rheinland aus der Zeit zwischen 1955 und 1989 machen den stetigen Wandel durch die Bewohner*innen sichtbar. Die kaum bekannten vielfältigen Geschichten von Arbeitsmigrant*innen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Als Zeitzeug*innen geben sie in Interviews Auskunft. Was erzählen sie über ihre privaten Fotografien über die Stadt und wie sie durch ihre Einwanderung belebt wurde?

Die Cellistin von Auschwitz

Die Geschichte von Anita Lasker-Wallfisch

NS-Dokumentationszentrum. 17. Juni — 3. Oktober 2021

Anita Lasker-Wallfisch spielte im Mädchenorchester von Auschwitz und wurde dadurch vor dem Tod bewahrt. Sie überlebte die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen. Lukas Ruegenberg und Barbara Kirschbaum haben ein Kinderbuch mit dem Titel "Du wirst gerettet werden" über ihr Leben verfasst. Auf der Grundlage des Buches zeigt die Ausstellung Begebenheiten aus ihrer Kindheit und Jugend und ihr Überleben in Auschwitz und Bergen-Belsen.

Synagogen in Deutschland

Eine virtuelle Rekonstruktion

NS-Dokumentationszentrum. 11. Juni — 19. September 2021

Die Rekonstruktionen entstanden als Reaktion auf den Anschlag von Neonazis auf die Synagoge in Lübeck im Jahr 1994. 2019 wird auf die Synagoge in Halle ein Anschlag verübt. Diese Taten zeigen, wie offen und brutal Antisemiten und Rechtsradikale in unserer Gesellschaft wieder agieren. Die Ausstellung will dagegen ein Zeichen setzen. Sie lässt die zumeist unbekannte Pracht von Synagogen, die in der NS-Zeit zerstört wurden, virtuell wiederauferstehen.

Wolfgang-Hahn-Preis 2020: Betye Saar

Museum Ludwig. 1. Juni — 12. September 2021

Betye Saar wird mit dem 26. Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig ausgezeichnet. Es ist mehr als an der Zeit, die 1926 in Los Angeles geborene, in Deutschland bisher wenig bekannte Künstlerin zu würdigen, entschied die Jury bestehend aus Yilmaz Dziewior (Direktor ML), Christophe Cherix, Robert Lehman Foundation Chefkurator für Zeichnung und Grafik am Museum of Modern Art (MoMA) in New York sowie den Vorstandsmitgliedern des Fördervereins.

Invisible Inventories

Zur Kritik kenianischer Sammlungen in westlichen Museen

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 28. Mai — 29. August 2021

„Invisible Inventories“ ist ein Kooperationsprojekt von RJM, Weltkulturen Museum Frankfurt und den National Museums of Kenya. Die Kenia-Sammlungen der beiden deutschen Museen bildeten den gemeinsamen Forschungsgegenstand, deren Forschungsergebnisse und künstlerischen Arbeiten in Ausstellungen in den drei beteiligten Institutionen präsentiert werden.

Rautenstrauch-Joests Katze

Das Kratzen an der Black Box kolonialer Fotografien – eine kollaborative Arbeit der Artist Meets Archive Künstlerin Yasmine Eid-Sabbagh

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 22. Mai — 7. November 2021

Artist Meets Archive – Rosângela Rennó

Museum für Angewandte Kunst Köln. 22. Mai — 4. Juli 2021

Die Ausstellung der brasilianischen Künstlerin Rosângela Rennó findet im Rahmen des „Artist Meets Archive“ Residency-Programms der Internationalen Photoszene Köln statt. Als eingeladene Künstlerin setzte sich Rosângela Rennó mit der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln auseinander. Sie folgt der Erfolgsgeschichte des Kölner Originals Eau de Cologne und stellt dabei Fragen nach den Leerstellen der konventionellen Geschichtsschreibung.

Artist Meets Archive #2

Yasmine Eid-Sabbagh

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 22. Mai — 4. Juli 2021

Im Rahmen der Photoszene Residency Artist Meets Archive (AMA) wird sich die in Dakar lebende Künstlerin Yasmine Eid-Sabbagh mit dem historischem Fotoarchiv im RJM auseinandersetzen. Eid-Sabbagh verbindet Forschung, Gesprächs-, Bild- und (Meta-) Archivierungspraktiken, um über die Wirkungsweise von Fotografien im Spannungsfeld von Kollektivität und Macht zu reflektieren.

Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt

Fotografien der 1920er bis 1940er Jahre

Käthe Kollwitz Museum. 21. Mai — 15. August 2021

Friedrich Seidenstücker (1882–1966) zählt zu den bedeutenden Chronisten des Alltagslebens im Berlin der Weimarer Republik. Seine atmosphärischen Fotografien, meist entstanden auf seinen Streifzügen durch die Stadt, erzählen von scheinbar beiläufigen Ereignissen und Begebenheiten: vom Sonntagsvergnügen und vom Arbeitsalltag, von Kinderspielen auf der Straße und vom Treiben auf Bahnhöfen und im Zoo.

Bon Voyage, Signac! Eine impressionistische Reise durch die eigene Sammlung

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 16. April — 22. August 2021

Mit dieser impressionistischen Reise durch die eigene Sammlung begrüßt das Wallraf einen neuen Signac. Dank der großzügigen Dauerleihgabe der Stiftung Kunst im Landesbesitz (NRW) kann das Museum mit Signacs Konstantinopel: Yeni Djami nun auch ein Hauptwerk aus dem späteren Œuvre des Künstlers zeigen. Der Weg der Restaurierung wird anschaulich dokumentiert und ihr Ergebnis ist atemberaubend. Dieser „neue“ Signac wird nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Danish Jewellery Box. Zeitgenössisches Schmuckdesign

Museum für Angewandte Kunst Köln. 13. März — 1. August 2021

Schmuck als eigenständige Kunstform blickt in Dänemark auf eine lange Tradition zurück. Ein schlichter und gleichzeitig ausdrucksstarker Minimalismus gilt bis heute als Markenzeichen für dänische Schmuckkunst. Die Ausstellung bietet daher einen eindrucksvollen Einblick in 50 Jahre zeitgenössisches Schmuckdesign wozu die Danish Arts Foundation seit 1978 eine Schmucksammlung von rund 300 Objekten aufgebaut hat.

Kunst auf Lager

Faszinierende Entdeckungen aus dem Depot

Museum für Ostasiatische Kunst. 13. März — 30. August 2021

Das Museum zeigt unter anderen drei monumentalen Hängerollen des japanischen Modernisten, Malers, Dichters und Kalligrafen Uchiyama Ukai (1907 bis 1983), die noch nie ausgestellt waren. Darunter eine beeindruckende Ansicht des Kölner Rheinufers mit Hohenzollernbrücke und Dom. Unter den Schätzen ist auch eine monumentale Herbstlandschaft des berühmten Malers Wen Zhengming (1470 bis 1559), die am Beginn der Ausstellung in die Welt der chinesischen Literaten einlädt.

Andy Warhol Now

Museum Ludwig. 12. Dezember 2020 — 13. Juni 2021

Andy Warhol (1928–1987) hat mit seiner Persönlichkeit Menschen in seinen Bann gezogen und polarisiert, seine Kunst hat eine ganze Ära geprägt. Sein vielgestaltiges Werk hat die Grenzen von Malerei, Skulptur, Film und Musik neu definiert. Als scheuer junger Mann aus religiös geprägtem Arbeiter*innenmilieu bahnte sich Warhol seinen Weg in die noch vom abstrakten Expressionismus dominierte Kunstwelt.

Einige waren Nachbarn: Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand während des Holocaust

NS-Dokumentationszentrum. 4. Dezember 2020 — 30. Mai 2021

Die Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum stellt eine entscheidende Frage: Wie war der Holocaust möglich? Eine Antwort auf diese kurze Frage ist allerdings keineswegs so kurz. Die Rolle der Eliten und führenden Köpfe des NS-Regimes war sicherlich zentral, das Mitwirken der Verwaltung, Politik und des Beamtentums ebenso. Die Ausstellung weist darüber hinaus aber auf eine Vielzahl weiterer Gruppen hin, welche die mörderische NS-Rassenpolitik unterstützt haben.

KÖLN 1945. Alltag in Trümmern

Kölnisches Stadtmuseum. 3. Dezember 2020 — 27. Juni 2021

Im Mittelpunkt steht ein Stadtmodell von Köln, geschaffen für den Spielfilm „Über die Unendlichkeit“ des schwedischen Regisseurs Roy Andersson. Dieses riesige Stadtmodell zeigt eindrucksvoll die zerstörte Stadt unmittelbar nach dem Kriegsende 1945. Anhand von Fotografien, Dokumenten und Plakaten, Zitaten von Zeitzeugen und historischen Filmen wird die Zeit des NS-Regimes, die Befreiung durch die Alliierten und das Leben in der zerstörten Stadt lebendig.

Eros, Macht und Ohnmacht. Trilogie III. Judit, Omphale & Co

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 1. Dezember 2020 — 30. Mai 2021

Die letzte Ausstellung der Trilogie zur Liebe im Graphischen Kabinett konzentriert sich auf die Darstellung starker Frauen, insbesondere auf solche biblischen Heldinnen, die ihre Weiblichkeit gezielt einsetzen. So etwa rettete die schöne, jung verwitwete Judit ihr jüdisches Volk, indem sie den assyrischen Heerführer Holofernes trunken machte und enthauptete, und Delilah stellte sich gegen Bezahlung in den Dienst der Philister, um den israelischen Richter Simson zu verführen.

Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin (Präsentation im Fotoraum)

Museum Ludwig. 24. Oktober 2020 — 19. September 2021

Elis­a­beth von Öster­reich-Un­garn, ge­nan­nt Sisi, sam­melte in den 1860er Jahren Fo­to­gra­fien, die sie zeitlebens privat hielt. Heute ver­wahrt das Mu­se­um Lud­wig achtzehn ihr­er Al­ben mit cir­ca 2000 Fo­to­gra­fien. Bilder von Adeligen – viele Mit­glied­er von Si­sis Fam­i­lie –, Berühmten und Kunst­w­erken. Am bekan­n­testen sind ihre so­g­nannten „Schön­heit­en-Al­ben“, hoch in­sze­nierte Porträts an­der­er Frauen.

Hélène Binet – Das Echo von Träumen. Gottfried Böhm zum 100. Geburtstag

Museum für Angewandte Kunst Köln. 23. Oktober 2020 — 27. Juni 2021

Anlässlich des 100. Geburtstags Gottfried Böhms hat das MAKK die international renommierte, in London ansässige Fotokünstlerin Hélène Binet eingeladen, ausgewählte Sakralbauten des Kölner Architekten zu „porträtieren“. Mit Kompositionen von Licht und Schatten gelingt es der Architekturexpertin, die skulpturalen Eigenschaften und die Materialität der Bauten zu reflektieren und herauszuarbeiten. Den Fotografien werden Zeichnungen von Gottfried Böhm gegenübergestellt.

Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung

Fragen, Untersuchungen, Erklärungen

Museum Ludwig. 26. September 2020 — 2. Mai 2021

Immer mehr Museen öffnen sich nach langer Tabuisierung für einen transparenten Umgang mit Fälschungen, tauschen Erkenntnissen aus und entscheiden sich – falls notwendig – Werke in der Sammlung neu zu bewerten. Mit einer komprimierten Studioausstellung stellt auch das Museum Ludwig Fragen nach Authentizität am Beispiel der Russischen Avantgarde. Sie bildet – neben Pop Art und Picasso – einen Sammlungsschwerpunkt des Museums.

Art Déco – Grafikdesign aus Paris

Käthe Kollwitz Museum. 25. September 2020 — 2. Mai 2021

Das Käthe Kollwitz Museum Köln verlängert bis zum 2. Mai 2021 die überaus erfolgreich angelaufene Ausstellung mit mehr als 100 faszinierenden, zum Teil großformatigen Druckgrafiken aus der Sammlung des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und nimmt seine Besucher*innen mit auf eine Reise in das glanzvolle Paris vor 100 Jahren.

Meister Arnt – ein Geschenk aus Paris

Das Passionsretabel aus dem Musée de Cluny: noch bis Juni 2021 zu Gast in Köln

Museum Schnütgen. 21. September 2020 — 13. Juni 2021

Der Passionsaltar mit bemalten Flügeln von Meister Arnt, dem Begründer einer reichen Bildschnitzerschule am Niederrhein, verbleibt nach Ende der Ausstellung "Arnt der Bilderschneider" für insgesamt zehn weitere Monate im Museum Schnütgen. In der Dauerausstellung trifft die Leihgabe auf weitere Stücke aus der Werkstatt des Arnt Beeldesnider – wie beispielsweise das um Fragmente erweiterte Dreikönigenrelief – aus der Sammlung des Museum Schnütgen.

Was ist das, was sich Die schwarze Lade nennt

Kunst- und Museumsbibliothek. 19. September — 8. November 2020

Die Ausstellung gibt einen Einblick in „Die Schwarze Lade“, dem 1981 gegründeten, internationalen Kölner Performance Art Archiv. Es werden mit einmaligen Exponaten die Geschichte und Bestände gezeigt, sowie Arbeits- und Forschungsvorhaben mit den Materialien der „Schwarzen Lade“ veranschaulicht.

...der Dinge#. Die Schatten der Dinge #1

Rautenstrauch-Joest-Museum - Kulturen der Welt. 11. September 2020 — 11. April 2021

Die Ausstellung widmet sich den vergessenen, verdrängten und verflochtenen Geschichten von Objekten in Ethnologischen Sammlungen. Sie nimmt fünf Objekte mit besonderer Biographie in den Blick und nähert sich ihren Geschichten, ihrer Präsenz oder Abwesenheit und ihrem Nachleben heute. Die Besucher*innen sind eingeladen, die Herkunft der Objekte zu ergründen, sie auf neue Weise wahrzunehmen und einen künstlerischen Blick auf die Sammlung des Museums zu erfahren.

Zu Gast im MAKK: ökoRAUSCH. Ausstellung für Design und Nachhaltigkeit

Museum für Angewandte Kunst Köln. 28. August — 24. September 2020

Die Ausstellung ist das Herzstück des ökoRAUSCH Festivals: zum zweiten Mal, und für vier Wochen, zu Gast im MAKK. Auf 250 Quadratmetern Fläche werden hochwertige, nachhaltige Produkte, innovative Designkonzepte und Positionen aktueller Kunst ausgestellt. Ob intelligent, provokant, mutig, unkonventionell, spielerisch oder trendy - Künstler*innen und Kreativunternehmer*innen zeigen die Vielfalt und die aktuellen Entwicklungen einer wachsenden Szene.

Das Reichsarbeitsministerium 1933-1945. Beamte im Dienst des Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum. 21. August — 25. Oktober 2020

Die Ausstellung befasst sich mit der Geschichte des Reichsarbeitsministeriums in der Zeit des Nationalsozialismus. Es wird gezeigt, in welchem Ausmaß das bisher meist als einflusslos dargestellte Ministerium die nationalsozialistische Diktatur stützte. In sechs Kapiteln werden die Struktur und das Personal des Ministeriums sowie zentrale Tätigkeitsfelder vorgestellt: Von der Rentenversicherung, dem Arbeitsrecht und der Arbeitsverwaltung bis hin zum Zwangsarbeitereinsatz.

Joachim Brohm. Ruhrlandschaften (Präsentation im Fotoraum)

Museum Ludwig. 27. Juni — 27. September 2020

Das Museum Ludwig präsentiert elf Arbeiten aus der Serie „Ruhrlandschaften“ von Joachim Brohm (*1955), die er zwischen 1981 und 1983 aufgenommen hat. In dieser frühen Serie zeigt Brohm bereits seine eigenständige fotografische Haltung, mit der er einen neuen Blick auf die Region jenseits der verbreiteten stereotypen Darstellungen des Ruhrgebietes öffnet.Brohm sah in diesen Motiven „die Verbindung von Freizeitangebot und Freizeitindustrie“ dokumentiert.

Künstlerblick. Clemens, Sigmund & Siecaup

100 Jahre Sammlung Clemens

Museum für Angewandte Kunst Köln. 26. Juni — 27. September 2020

Die Sammlung des Münchner Malers und Sammlers Dr. h. c. Wilhelm Clemens ist mit ca. 1600 Werken die umfangreichste Sammlung eines Einzelstifters im MAKK. Anlässlich des 100. Jubiläums der ersten Präsentation im damaligen Kölner Kunstgewerbemuseum werden durch die Künstler Ulrike Siecaup (Köln) und Sigmund de Jong (Rotterdam) ausgewählte Werke durch künstlerische Interventionen neu positioniert.

Arnt der Bilderschneider. Meister der beseelten Skulpturen

Museum Schnütgen. 25. Juni — 20. September 2020

Meister Arnt Beeldesnider gilt als der Begründer einer reichen Bildschnitzerschule am Niederrhein. Die erste monographische Ausstellung zu seinem Werk versammelt rund 60 Werke des zwischen circa 1460 und 1491 tätigen Künstlers: wie dreidimensionale Gemälde farbig gefasste Reliefbilder sowie zahlreiche größere und kleinere Einzelfiguren von Engeln, Heiligen und biblischen Figuren. Das Œuvre besticht durch außerordentliche Lebendigkeit, Themenreichtum und Erzählfreude.

Mapping the Collection

Museum Ludwig. 19. Juni — 11. Oktober 2020

Gleichberechtigung, indigene Selbstbestimmung, Frauenrechte und Black Power: Die Ausstellung wirft einen intensiven Blick auf die 1960er und 1970er Jahre in den USA. Sie fragt, wie Künstler*innen auf die sozialen Entwicklungen und Umbrüche dieser Jahrzehnte reagiert haben – und welche Vorstellung von der Kunst dieser Zeit andererseits unsere Erinnerung geprägt hat. Welches Bild der USA wird hier repräsentiert?

„Fotografien für Köln und die Welt“.

Eine digitale Ausstellung des Rheinisches Bildarchivs

Rheinisches Bildarchiv. 19. Juni 2020 — 19. Juni 2021

Die virtuelle Ausstellung anlässlich des bundesweiten Digitaltages am 19.06.2020 reicht von der ersten bekannten Dienstanweisung zur fotografischen Kulturgutdokumentation in der Stadt Köln im 19. Jahrhundert bis zur Digitalfotografie und dem Archivneubau am Eifelwall. Die Ausstellung wird in der Deutschen Digitalen Bibliothek gezeigt und ist die erste Kölner Ausstellung auf dieser bundesweiten Internetplattform.

Liebe am Abgrund – Trilogie II

Edvard Munch, Max Klinger und das Drama der Geschlechter

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 19. Juni — 20. September 2020

Zwei große Künstlernamen bringt das Wallraf im zweiten Teil seiner Liebestrilogie zusammen: Edvard Munch und Max Klinger. Beide sind bedeutende Symbolisten, beide geniale Graphiker und beide beschäftigten sich intensiv mit dem Verhältnis von Mann und Frau. Kaum bekannt ist allerdings, dass sich der berühmte Norweger dabei von der Kunst des deutschen Bildhauers, Malers und Grafikers beeinflussen ließ. Wie groß dieser Einfluss war, zeigt nun die Sonderausstellung.

Liebe und Lassenmüssen...

Persönliche Momente im Werk von Käthe Kollwitz

Käthe Kollwitz Museum. 9. Juni — 20. September 2020

Am 22. April vor 75 Jahren starb die wohl bedeutendste deutsche Künstlerin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – Käthe Kollwitz (1867–1945). Bereits zu Lebzeiten besitzt ihr Werk weltweite Strahlkraft. Eine Vielzahl ihrer eindringlichen Zeichnungen, Druckgraphiken und Skulpturen entsteht in direkter Auseinandersetzung mit persönlichen Erfahrungen – Glücksmomenten ebenso wie Schicksalsschlägen.

HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Dynamische Räume

Museum Ludwig. 6. Juni — 30. August 2020

Für die Ausstellung kollaboriert das Museum Ludwig mit der Plattform Contemporary And (C&). Gegründet von Julia Grosse und Yvette Mutumba versteht sich C& als „ein dynamischer Ort, an dem Themen und Informationen zur zeitgenössischen Kunstpraxis aus Afrika und der Globalen Diaspora reflektiert und vernetzt werden“.

„wächst das Rettende – Das kurze Leben des Felix Nussbaum“. Kunstausstellung von Grigory Berstein

NS-Dokumentationszentrum. 4. Juni — 9. August 2020

Grigory Berstein befasst sich in seinen Werken immer wieder mit den Schicksalen von Opfern der nationalsozialistischen Terrorherrschaft, um sich dem Vergessenen und Verdrängten anzunähern. Im Hauptteil der Sonderausstellung setzt er sich mit der Biografie des 1944 in Auschwitz ermordeten Malers Felix Nussbaum auseinander. Nussbaum malte trotz der Bedrohung durch die nationalsozialistische Vernichtungspolitik bis zu seinem Tod in Auschwitz weiter.

Poesie der See. Niederländische Marinemalerei aus dem 17. Jahrhundert

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 21. Mai 2020 — 11. April 2021

Eine feine Auswahl der gemalten Marinepoesie zeigt das Wallraf in seiner neuen Jahrespräsentation. Im Fenstersaal der Barockabteilung mit Blick auf den Kölner Dom kommen mehr als zwanzig Gemälde von Marinemalern wie Josse de Momper, Hendrick Cornelisz. Vroom, Isaac Willaerts, Jan Porcellis, Pieter Mulier, Jan van Goyen, Salomon van Ruysdael und Pieter de Molyn zusammen.

50 JOHR BLÄCK FÖÖSS - Die Jubiläumsausstellung

Kölnisches Stadtmuseum. 5. Mai — 27. September 2020

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Bläck Föös zeigt das Kölnische Stadtmuseum diese einzigartige Bandgeschichte in einer mitreißenden Sonderausstellung.

Carlo Carlone. Ölskizzen aus der Zeit des Rokoko

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 5. Mai — 6. September 2020

Er war einer der meistbeschäftigten Maler seiner Zeit, wirkte in Österreich, Deutschland, Italien und schuf vor allem Wand- und Deckengemälde sowie großformatige Ölbilder für Kirchen und Paläste. Mit seinen bewegt aufgefassten Arbeiten gilt er als einer der Wegbereiter des Rokoko. Die Rede ist vom lombardischen Künstler Carlo Innocenzo Carlone (1686 – 1775), der seit jüngstem auch mit sechs Arbeiten im Wallraf vertreten ist.

Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum. 13. März — 24. Mai 2020

Das KZ Buna-Monowitz wurde 1942 gemeinsam von dem Chemiekonzern I.G. Farben und der SS errichtet. Durch unmenschliche Arbeitsbedingungen kamen dort tausende Häftlinge zu Tode oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, wenn sie nicht mehr arbeitsfähig waren. Die Ausstellung zeichnet Entstehung, Betrieb und Auflösung des KZs nach. Historische Fotografien dokumentieren den Blick von Konzern und SS. Sie werden kontrastiert mit autobiographischen Texten.

Hans Kotter / Licht - Farbe - Raum

Museum für Angewandte Kunst Köln. 11. März — 26. April 2020

Die Arbeiten des in Berlin lebenden Künstlers Hans Kotter konzentrieren sich auf die physikalisch-, künstlerischen Grundelemente Licht – Farbe – Raum. Sein Interesse gilt ihrem Erscheinen und ihrer Wirkung unter unterschiedlichen materiellen Bedingungen. Dabei entstehen sowohl minimalistische Einzelobjekte als auch raumgreifende Installationen. Die Ausstellung ist Teil der internationalen Lichtkunstprojektes „Collumina II“, die vom 11. bis 14. März in Köln stattfindet.

Kriegsenden in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945

NS-Dokumentationszentrum. 6. März — 9. August 2020

Anlässlich der 75. Wiederkehr des Kriegsendes wird das NS-DOK völlig neue Wege beschreiten: das Gewölbe des EL-DE-Hauses wird zu einer »Media-Box«. Gezeigt werden Kombinationen aus Licht- und Audioinstallationen sowie Film- und Bild-Projektionen. Das eröffnet neue Zugänge zu den Themen NS-Zeit, Krieg und Umgang mit der Vergangenheit. Vertiefende historische Inhalte werden in Medienstationen vermittelt. Parallel dazu wird die Stadt selbst zur Ausstellungsfläche.

Alfons Knogl/Lukas Schmenger

ULTRA

artothek - Raum für junge Kunst. 5. März — 18. April 2020

ULTRA bezeichnet Phänomene, die jenseits des ohne Hilfsmittel wahrnehmbaren Spektrums an der Grenze des noch Vorstellbaren existieren. In der Gemeinschaftsproduktion „ULTRA“ zeigen Alfons Knogl und Lukas Schmenger Reliefs aus Aluminium und Epoxidharz, die in einem speziellen Display mitten im Raum präsentiert werden.

Stille Ruinen. F. A. Oppenheim fotografiert die Antike (Präsentation im Fotoraum)

Museum Ludwig. 15. Februar — 14. Juni 2020

Still scheinen die Ruinen der Akropolis dazuliegen als Felix Alexander Oppenheim sie fotografiert: Kein Mensch ist zu sehen. 1854 erschien der großformatige Bildband „Atheniensische Alterthümer“, von dem das Museum Ludwig eines von zwei weltweit noch erhaltenen Exemplaren beherbergt. Die viel beschworene „stille Größe“ der antiken Relikte wie Oppenheim sie einfängt, verdeckt nicht die Spuren von Plünderung, Zerstörung, aber auch archäologischer Wiedergewinnung.

Amor ist ewig - Trilogie I. Liebeslektüre zur Rubenszeit

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud. 14. Februar — 24. Mai 2020

Ausgangspunkt der Ausstellung bildet ein Bestseller des 17. Jahrhunderts: die 1608 in Antwerpen erschienen Amorum Emblemata (Liebesembleme) des Rubenslehrers Otto van Veen – ein ebenso amüsantes wie geistreiches Buch über die Liebe. In Kupferstichen und Texten, die insbesondere die antike Literatur zitieren, wird hier das Unwesen beschrieben, das der freche Liebesgott Amor treibt.

Inselwelt

Buchkunst aus der Sammlung Julia Vermes

Kunst- und Museumsbibliothek. 8. Februar — 22. März 2020

Vom 08. Februar bis zum 22. März 2020 zeigt die Kunst- und Museumsbibliothek die Ausstellung „Inselwelt, Buchkunst aus der Sammlung Vermes“, über 100 künstlerisch bearbeitete Inselbücher von 42 internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus zwölf Ländern.

Blinky Palermo. Die gesamten Editionen. Schenkung Ulrich Reininghaus

Museum Ludwig. 18. Januar — 3. Mai 2020

Der deutsche Künstler Peter Heisterkamp (1943–1977), der sich nach dem Mafioso Frank „Blinky“ Palermo nannte, ist bekannt für seine Objekte, für seine Raumarbeiten, vor allem aber für die leuchtenden Farbfelder seiner Stoff- und Metallbilder, die vermeintlich unmittelbar vor Augen führen, was sie konzeptuell in Frage stellen: die sinnlichen Qualitäten zeitgenössischer Malerei.

Lisa Busche

TOLERANTE

artothek - Raum für junge Kunst. 16. Januar — 22. Februar 2020

Lisa Busche malt mit sehr reduzierten Mitteln. Ausgangspunkt ist oft die Linie, am liebsten die gesprühte. In der Mitte des Farbstrahls intensiv schwarz, nach außen zum Farbnebel verlaufend ergibt sich in einer einzigen Geste ein Volumen, ein malerischer Farbraum. Abklebungen werden entfernt, lassen Lücken entstehen und enthüllen so einen bis dahin verborgenen Bildraum, direkt im Bildträger.

Begreifbare Baukunst – Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur

Museum für Angewandte Kunst Köln. 13. Januar — 9. Februar 2020

Diese Ausstellung vereint Werke von Karl Friedrich Schinkel, Walter Gropius, Le Corbusier, Hans Poelzig, Alvar Aalto, David Chipperfield und zahlreichen weiteren Architekt*innen und Gestalter*innen. Sie wirft einen Blick auf das Miteinander von Architektur und einem ihrer kleinsten gestaltbaren Bestandteile: dem Türgriff.

Design Gruppe Pentagon

Museum für Angewandte Kunst Köln. 13. Januar — 14. Juni 2020

Das Neue Deutsche Design revolutionierte in den 1980er-Jahren das Designverständnis und schlug eine Brücke zu Kunst und Musik. Einer der Protagonisten war die Kölner Designergruppe Pentagon, 1985 gegründet von Gerd Arens, Wolfgang Laubersheimer, Reinhard Müller, Ralph Sommer und Meyer Voggenreiter. Die Ausstellung verortet die Möbel, Entwürfe und Zeichnungen im zeitlichen Kontext der 1980erund 1990er-Jahre.