Archiv

Feuer und Erde. Jan Kollwitz – Japanische Keramik

Der Urenkel von Käthe Kollwitz zu Gast im Käthe Kollwitz Museum Köln

Käthe Kollwitz Museum. 19. August — 29. August 2021

Jan Kollwitz zählt zu den herausragenden Keramikern unserer Zeit. Seit mehr als drei Jahrzehnten fertigt der Urenkel von Käthe Kollwitz im ostholsteinischen Klosterdorf Cismar auf traditionell japanische Weise Keramiken – abseits aller künstlerischen Moden und Zeitströmungen. Er zählt zu den Wenigen in Deutschland, die sich die Kunst des japanischen Holzofen-Brandes angeeignet haben und damit u.a. besondere Gefäße für die Teezeremonie herstellen.

»Der Ausdruck der Augen vergrübelt und fern«

Käthe Kollwitz – Porträts im Fokus

Käthe Kollwitz Museum. 19. August — 26. September 2021

Aus dem umfangreichen Œuvre von Käthe Kollwitz (1867–1945) sind vor allem auch ihre Selbstbildnisse im kollektiven Gedächtnis fest verankert. Weit weniger bekannt sind die Porträts ihrer Familie, von Freunden und Zeitgenossen – darunter namhafte Politiker, Künstlerinnen und Künstler – ebenso wie von unbekannten Frauen und Männern, meist aus der Welt der Arbeiter.

Friedrich Seidenstücker – Leben in der Stadt

Fotografien der 1920er bis 1940er Jahre

Käthe Kollwitz Museum. 21. Mai — 15. August 2021

Friedrich Seidenstücker (1882–1966) zählt zu den bedeutenden Chronisten des Alltagslebens im Berlin der Weimarer Republik. Seine atmosphärischen Fotografien, meist entstanden auf seinen Streifzügen durch die Stadt, erzählen von scheinbar beiläufigen Ereignissen und Begebenheiten: vom Sonntagsvergnügen und vom Arbeitsalltag, von Kinderspielen auf der Straße und vom Treiben auf Bahnhöfen und im Zoo.

Art Déco – Grafikdesign aus Paris

Käthe Kollwitz Museum. 25. September 2020 — 2. Mai 2021

Das Käthe Kollwitz Museum Köln verlängert bis zum 2. Mai 2021 die überaus erfolgreich angelaufene Ausstellung mit mehr als 100 faszinierenden, zum Teil großformatigen Druckgrafiken aus der Sammlung des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und nimmt seine Besucher*innen mit auf eine Reise in das glanzvolle Paris vor 100 Jahren.

Liebe und Lassenmüssen...

Persönliche Momente im Werk von Käthe Kollwitz

Käthe Kollwitz Museum. 9. Juni — 20. September 2020

Am 22. April vor 75 Jahren starb die wohl bedeutendste deutsche Künstlerin der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – Käthe Kollwitz (1867–1945). Bereits zu Lebzeiten besitzt ihr Werk weltweite Strahlkraft. Eine Vielzahl ihrer eindringlichen Zeichnungen, Druckgraphiken und Skulpturen entsteht in direkter Auseinandersetzung mit persönlichen Erfahrungen – Glücksmomenten ebenso wie Schicksalsschlägen.

Berliner Realismus

Von Käthe Kollwitz bis Otto Dix

Käthe Kollwitz Museum. 10. Oktober 2019 — 26. Januar 2020

Rau, ruppig und politisch unbequem: Die Berliner Kunst zur Kaiserzeit besitzt Sprengkraft. Von Wilhelm II. mit dem Verdikt der ›Rinnsteinkunst‹ belegt, widmen sich Künstler der Berliner Secession um 1900 erstmals dezidiert sozialen Themen. Sie begründen eine spezifisch berlinische Tradition des sozialkritischen Realismus, die in der Kunst der Weimarer Republik ihre konsequente Fortsetzung findet.

Kollwitz im Esszimmer – Leben mit schwerer Kost

Einblicke in private Kollwitz-Sammlungen

Käthe Kollwitz Museum. 4. Juli — 29. September 2019

Die große Anzahl privater Kollwitz-Sammlungen weltweit ist Beleg für die anhaltende Faszination, die vom Werk der Künstlerin ausgeht – bis heute. Doch woher rührt diese Begeisterung? In der Sonderausstellung im Käthe Kollwitz Museum Köln berichten drei Sammler von ihrer Leidenschaft für Käthe Kollwitz, stellen die für sie wichtigsten Werke vor und geben photographische Einblicke in ihr Leben mit der ›schweren Kost‹.

Anja Niedringhaus – Bilderkriegerin

Käthe Kollwitz Museum. 29. März — 30. Juni 2019

Als die Photographin und Pulitzer-Preisträgerin Anja Niedringhaus (1965–2014) vor fünf Jahren in Afghanistan Opfer eines Anschlags wird, hinterlässt sie ein beeindruckendes Œuvre. Das Käthe Kollwitz Museum Köln präsentiert die erste posthume Retrospektive – eine Ausstellung, die sich dem Gesamtwerk der Photographin widmet, das neben Bildern aus der Krisenberichterstattung auch brillante Porträtaufnahmen und Sportfotografien umfasst.

Käthe Kollwitz – Zeitenwende(n)

Käthe Kollwitz Museum. 10. Januar — 24. März 2019

Bedeutende Zeitenwenden begleiten das Leben von Käthe Kollwitz (1867–1945). Wie kaum ein anderer Künstler setzt sie sich mit dem Kaiserreich und dem Ersten Weltkrieg, der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg in ihrem Werk auseinander – stets getragen von der Sehnsucht nach einer »Bruderschaft der Menschen«. Die aktuelle Ausstellung stellt ihr Œuvre in den Kontext der politischen und gesellschaftlichen Auf- und Umbrüche ihrer Zeit.

Eva Besnyö – Photographin

Budapest, Berlin, Amsterdam

Käthe Kollwitz Museum. 21. September 2018 — 6. Januar 2019

Fesselnde Blicke, überraschendes Licht und ungewohnte Perspektiven – die Photographien von Eva Besnyö (1910–2003) faszinieren. Im Herbst 2018 setzt das Käthe Kollwitz Museum Köln seine Photo-Reihe fort und präsentiert im Rahmen des Festivals der Internationalen Photoszene Köln mehr als 80 Vintage Prints dieser außergewöhnlichen Photographin aus sechs Jahrzehnten.

ZEITENWENDE(N)

Aufbruch und Umbruch im Werk von Käthe Kollwitz

Käthe Kollwitz Museum. 19. Juni — 16. September 2018

Bedeutende Zeitenwenden begleiten das Leben von Käthe Kollwitz (1867–1945). Wie kaum ein anderer Künstler setzt sie sich mit dem Kaiserreich und dem Ersten Weltkrieg, der Weimarer Republik, dem Dritten Reich und dem Zweiten Weltkrieg in ihrem Werk auseinander – stets getragen von der Sehnsucht nach einer Bruderschaft der Menschen. Im 100. Gedenkjahr zum Ende des Ersten Weltkrieges präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln ihr Œuvre nun im historischen Kontext ihrer Zeit

Japan beginnt an der Ostsee

Jan Kollwitz – 30 Jahre japanische Keramik

Käthe Kollwitz Museum. 7. Juni — 17. Juni 2018

Jan Kollwitz zählt zu den herausragenden Keramikern unserer Zeit. Seit drei Jahrzehnten fertigt der Urenkel von Käthe Kollwitz im ostholsteinischen Klosterdorf Cismar auf traditionell japanische Weise Keramiken – abseits aller künstlerischen Moden und Zeitströmungen: Er gehört zu den Wenigen in Deutschland, die sich die Kunst des japanischen Holzofen-Brandes angeeignet haben Im Käthe Kollwitz Museum Köln präsentiert der Künstler vom 7. – 17. Juni 2018 rund 80 Einzelstücke.

Gerhard Marcks – Der Bildhauer denkt!

Von der Zeichnung zur Plastik

Käthe Kollwitz Museum. 2. März — 3. Juni 2018

Gerhard Marcks (1889–1981) ist der zentrale Bildhauer der modernen figürlichen Tradition in Deutschland. In Gegenüberstellung von graphischen Werkstudien und Ideenskizzen mit plastischen Modellen und vollendeten Bronzen wird seine komplexe Arbeitsweise – sein Nachdenken über skulpturales Arbeiten – deutlich. Highlights der Schau sind u.a. Vorarbeiten zur »Trauernden«, dem Mahnmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs vor St. Maria im Kapitol, sowie zum »Albertus Magnus«.

Selbstbildnisse – Tremezza von Brentano

Zum 75. Geburtstag

Käthe Kollwitz Museum. 15. Dezember 2017 — 25. Februar 2018

Tremezza von Brentanos Malerei fasziniert durch das Spannungsverhältnis von künstlerischem Realismus und gelebter Wirklichkeit. Seit über vierzig Jahren sucht und findet die Malerin Inspiration für ihre Arbeiten in den Erfahrungen des Alltags. Ihr ungebrochenes Interesse an Themen unserer Zeit wird vor allem in den Selbstbildnissen auf sehr persönliche Weise sichtbar. Zum 75. Geburtstag widmet ihr das Käthe Kollwitz Museum eine Schau mit Werken aus den 70er Jahren bis heute.

Kollwitz neu denken

Käthe-Kollwitz-Preisträger der Akademie der Künste, Berlin

Käthe Kollwitz Museum. 29. September — 10. Dezember 2017

Im Jubiläumsjahr zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz fokussieren vier Ausstellungen auf einen jeweils besonderen Aspekt aus Leben und Werk der Künstlerin. Die finale Schau fragt nach ihrem Einfluss in der Gegenwart: Unter dem Titel KOLLWITZ NEU DENKEN präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln in Zusammenarbeit mit der Akademie der Künste, Berlin, Positionen von 21 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, die mit dem Käthe-Kollwitz-Preis ausgezeichnet wurden.

Gustav Seitz: Ein Denkmal für Käthe Kollwitz

– parallel dazu: Portraits und Selbstportraits aus der Kölner Kollwitz Sammlung

Käthe Kollwitz Museum. 13. Juni — 17. September 2017

Zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz lenkt das Museum die Aufmerksamkeit auf das bedeutendste Ehrenmal für seine Künstlerin: Das Kollwitz-Denkmal von Gustav Seitz, 1961 auf dem Berliner Kollwitz-Platz am Prenzlauer Berg aufgestellt. Anhand von Zeichnungen, Modellen und Werkstatt-Photographien lässt sich die spannende Entwicklung des Denkmals nachvollziehen. Begleitend zur Schau stehen Portraits und Selbstportraits im Fokus der Sammlungspräsentation.

AUFSTAND!

Renaissance, Reformation und Revolte im Werk von Käthe Kollwitz

Käthe Kollwitz Museum. 10. März — 5. Juni 2017

Als Höhepunkt im Jubiläumsjahr KOLLWITZ 2017 | 150. GEBURTSTAG steht ein Schlüsselwerk der Künstlerin im Zentrum einer umfassenden Ausstellung: Ihr Zyklus »Bauernkrieg« dokumentiert in mehrfacher Hinsicht den Aufbruch in eine neue Zeit. Die sieben Blätter der Druckfolge vergegenwärtigen nicht nur den Aufstand erniedrigter Bauern von 1524/25, sondern verbildlichen auch die künstlerische Revolte der späten Neuzeit – den Bruch der Moderne mit der akademischen Tradition.

Die Seele nach außen – Kollwitz in Selbstbildnissen

Zwei bedeutende Neuzugänge der Kölner Sammlung in ihrem Kontext

Käthe Kollwitz Museum. 12. Januar — 22. Februar 2017

Als Auftakt des Jubiläumsjahres zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz (8. Juli 1867) stellt die Kölner Kollwitz Sammlung die Selbstbildnisse ihrer Künstlerin in den Fokus. Diese »visuelle Form des Gespräches mit sich selbst«, wie sie es nannte, gewährt intime Einblicke in ihre Lebensphasen. Mehr als 30 Portraits und beinahe ebenso viele verkappte Selbstdarstellungen zählen zum Kölner Bestand. Jetzt erhält das Museum zwei herausragende Neuzugänge aus diesem Genre.

Annelise Kretschmer – Entdeckungen

Photographien 1922 bis 1975

Käthe Kollwitz Museum. 16. September 2016 — 8. Januar 2017

Das Käthe Kollwitz Museum Köln verlängert die Photographie-Ausstellung mit Werken von Annelise Kretschmer bis zum 8. Januar 2017 und erweitert die Schau um neue Entdeckungen. Die in Vergessenheit geratene Portraitphotographin zählte zu den bedeutendsten Künstlerinnen aus der Zeit der späten Weimarer Republik. Nun präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln rund 90 Vintage-Aufnahmen, darunter eine Vielzahl noch nie gezeigter Werke.

Der Steindruck im Fokus – Finessen der Farblithographie

Von illustrativen Werbedrucken über Käthe Kollwitz zu Otto Dix

Käthe Kollwitz Museum. 21. Juni — 11. September 2016

Der Sommer im Käthe Kollwitz Museum Köln wird farbig! Mit der späten Druckgraphik „Die Katze im Mohnfeld“ (1968) von Otto Dix in 12 noch nie gezeigten, einzelnen und kombinierten Andrucken von sieben Farbsteinen sowie mit bezaubernden Chromolithographien von Käthe Kollwitz stehen die Technik und die Finessen der Farblithographie im Mittelpunkt einer kleinen, aber feinen Kabinettausstellung. Gezeigt werden rund 50 Exponate.

Gussgeschichte(n)

Das plastische Werk von Käthe Kollwitz in Gips, Stucco, Bronze und Zink

Käthe Kollwitz Museum. 4. März — 5. Juni 2016

Anlässlich seines 30-jährigen Jubiläums veröffentlicht das Käthe Kollwitz Museum Köln nach umfangreichen Recherchen das erste Werkverzeichnis der Plastik von Käthe Kollwitz. Begleitend dazu stellt eine groß angelegte Ausstellung aller 15 museal greifbaren Plastiken in unterschiedlichen Güssen das bildhauerische Schaffen der Künstlerin in den Mittelpunkt.

»…ich will wahr sein, echt und ungefärbt«

Käthe Kollwitz in allen Facetten ihres Schaffens

Käthe Kollwitz Museum. 8. Dezember 2015 — 3. Februar 2016

»…ich will wahr sein, echt und ungefärbt«,so reflektiert Käthe Kollwitz ihr künstlerisches Schaffen in einem Tagebucheintrag. Wie aufrichtig, stark und selbstbewusst die Künstlerin dieses Lebensmotto in ihrer Arbeit umgesetzt hat, zeigt die aktuelle Sammlungspräsentation des Käthe Kollwitz Museum Köln. Rund 200 Handzeichnungen, Druckgraphiken, Skulpturen und Plakate dokumentieren das ständige Ringen der Künstlerin um die ausdrucksstärksten Mittel für ihre Arbeiten.

Hann Trier - Ich tanze mit den Pinseln.

Aquarelle und Zeichnungen der 1950er + 60er Jahre

Käthe Kollwitz Museum. 18. September — 29. November 2015

Anlässlich seines 100. Geburtstags präsentiert das Käthe Kollwitz Museum Köln in Zusammenarbeit mit der Kunststiftung Hann Trier in Bonn eine Ausstellung mit etwa 70 ausgewählten Aquarellen und Zeichnungen von insgesamt 13 Leihgebern – Arbeiten auf Papier, die jene Spontaneität, Unmittelbarkeit und Lebendigkeit im Werk des Künstlers in besonderer Weise zum Ausdruck bringen.

„Wie war mein Leben stark in Leidenschaft“

Käthe Kollwitz in Photographien und Selbstzeugnissen

Käthe Kollwitz Museum. 23. April — 9. August 2015

„Wie war mein Leben stark in Leidenschaft“, erinnert sich Käthe Kollwitz in einem Tagebucheintrag vom 1. Juli 1918. Aus Anlass ihres 70. Todestages und zugleich des 30. Geburtstags des Käthe Kollwitz Museum Köln wird dieses Zitat zum Titel einer Ausstellung, die anhand von seltenen, zum Teil noch nie gezeigten Photographien, Briefen, historischen Dokumenten und Filmaufnahmen eine andere, wenig bekannte und und private Seite der Kollwitz.

Karin Kneffel – Fallstudien

Aquarelle, Druckgraphik, Gemälde

Käthe Kollwitz Museum. 16. Januar — 19. April 2015

In ihren Bildern spielt die Richter-Schülerin und Münchener Akademieprofessorin Karin Kneffel mit der illusionistischen Kraft der Malerei. Mit äußerster Präzision und technischer Raffinesse überträgt sie Alltagsmotive – Früchte, Teppiche, Sessel, Tiere – in ihre Aquarelle, Radierungen und Gemälde. Dabei isoliert sie Augenblicke, vergrößert Ausschnitte, bricht Perspektiven und lädt Spiegelungen mit einem Eigenleben auf.

Apokalypsen – Daheim und an der Front

Käthe Kollwitz, die deutschen Expressionisten und der Erste Weltkrieg

Käthe Kollwitz Museum. 17. Oktober 2014 — 11. Januar 2015

Keine Künstlergeneration des 20. Jahrhundert wurde so beeinflusst durch eine vergleichbar biographische als auch künstlerische Zäsur in ihrem Leben und Wirken, wie die deutschen Expressionisten durch den Ersten Weltkrieg. Die Ausstellung vereint allein über 80 Zeichnungen, Holzschnitte, Aquarelle, Lithographien und Radierungen aus den expressionistischen Sammlungsbeständen führender deutscher Museen und Privatsammler.

Das Auge des Arbeiters

Arbeiterfotografie um 1930

Käthe Kollwitz Museum. 15. August — 12. Oktober 2014

Ein Blick auf Alltag und Arbeiterkultur der 1920er und 1930er Jahre: in privaten Fotografien und Pressebildern. Neben den Bildern von proletarischen Amateuren sind vor allem ästhetisch anspruchsvolle Fotografien von Walter Ballhause, Albert Hennig oder politische Fotomontagen von John Heartfield zu sehen. Sie erzählen durch ihren spezifischen „Blick von unten“ von den Verhältnissen in der Weimarer Republik bis zu den Kriegsjahren.

Nähe und Distanz

Die Graphikerin Ottilie Ehlers-Kollwitz

Käthe Kollwitz Museum. 4. Mai — 15. Juni 2014

Das Werk von Ottilie Ehlers-Kollwitz (1900-1963), der Schwiegertochter von Käthe Kollwitz, umfasst neben Kinderbuchillustrationen und freier Graphik vor allem fein gestimmte Landschaften, die in der Ausstellung mit meisterlichen Beispielen vertreten sind. Die heimatliche Havel oder die südlichen Impressionen ihrer Mittelmeerreisen – immer geht die Künstlerin vom Erlebnis vor der Natur aus, das sie im Atelier verinnerlicht und konzentriert.

Emil Orlik

Zwischen Japan und Amerika

Käthe Kollwitz Museum. 1. Februar — 17. April 2014

Emil Orlik (1870–1932) hat sich selbst als einen „Vielgewanderten" beschrieben. Das Leben des deutsch-böhmischen Zeichners, Graphikers und Malers ist durch eine rege Reisetätigkeit gekennzeichnet. Geboren in Prag, studierte Orlik in den frühen 1890er Jahren in München. Zunächst in Wien und Berlin tätig, war seine künstlerische Entwicklung zwischen Realismus und Jugendstil doch viel mehr mit seinen Reisen verbunden.