Archiv

August Sanders unbeugsamer Sohn.

Erich Sander als Häftling und Gefängnisfotograf im Zuchthaus Siegburg 1935-1944

NS-Dokumentationszentrum. 23. Oktober 2015 — 31. Januar 2016

Fast zehn Jahre saß Erich Sander, der Sohn des berühmten Kölner Fotografen August Sander, als Häftling in der Strafanstalt in Siegburg ein. 1935 war er wegen Vorbereitung zum Hochverrat (Widerstand gegen das NS-Regime) zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Am 23. März 1944 starb Erich Sander in der Haft. Erich Sander dokumentierte als Gefängnisfotograf die Situation der politischen Gefangenen in der Strafanstalt Siegburg.

Siegen für den Führer.

Der Kölner Sport in der NS-Zeit

NS-Dokumentationszentrum. 22. Mai — 4. Oktober 2015

Sport war für die weltanschaulichen Grundlagen des Nationalsozialismus in mehrfacher Hinsicht von besonderer Bedeutung. Leibesübungen und körperliche Ertüchtigung waren der Grundpfeiler des nationalsozialistischen Erziehungsprogramms, vor allem im Hinblick auf die „Wehrhaftigkeit“ und das spätere Sodatentum. Der gesunde und sportlich trainierte Körper wirkte zudem im Rahmen der Rassenlehre als Auslesekriterium.

Jugend- und Schülergedenktag

NS-Dokumentationszentrum. 30. Januar — 1. März 2015

In Köln hat die Schulverwaltung mit dem Jugendring, dem Jugendamt und dem NS-DOK einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, der die Auseinandersetzung von SchülerInnen mit den Themen NS-Zeit und Gedenken der Opfer der NS-Herrschaft fördert. Seit 1998 befassen sie sich in informativen, oft sehr bewegenden Beiträgen mit dem Nationalsozialismus. Die Ergebnisse werden jedes Jahr am 27. Januar in einem Bühnenprogramm und einer Ausstellung vorgestellt.