Archiv

„wächst das Rettende – Das kurze Leben des Felix Nussbaum“. Kunstausstellung von Grigory Berstein

NS-Dokumentationszentrum. 4. Juni — 9. August 2020

Grigory Berstein befasst sich in seinen Werken immer wieder mit den Schicksalen von Opfern der nationalsozialistischen Terrorherrschaft, um sich dem Vergessenen und Verdrängten anzunähern. Im Hauptteil der Sonderausstellung setzt er sich mit der Biografie des 1944 in Auschwitz ermordeten Malers Felix Nussbaum auseinander. Nussbaum malte trotz der Bedrohung durch die nationalsozialistische Vernichtungspolitik bis zu seinem Tod in Auschwitz weiter.

Die I.G. Farben und das Konzentrationslager Buna Monowitz. Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum. 13. März — 24. Mai 2020

Das KZ Buna-Monowitz wurde 1942 gemeinsam von dem Chemiekonzern I.G. Farben und der SS errichtet. Durch unmenschliche Arbeitsbedingungen kamen dort tausende Häftlinge zu Tode oder wurden in den Gaskammern in Auschwitz-Birkenau ermordet, wenn sie nicht mehr arbeitsfähig waren. Die Ausstellung zeichnet Entstehung, Betrieb und Auflösung des KZs nach. Historische Fotografien dokumentieren den Blick von Konzern und SS. Sie werden kontrastiert mit autobiographischen Texten.

Kriegsenden in Köln - Stadt und Menschen zwischen dem 6. März und 8. Mai 1945

NS-Dokumentationszentrum. 6. März — 9. August 2020

Anlässlich der 75. Wiederkehr des Kriegsendes wird das NS-DOK völlig neue Wege beschreiten: das Gewölbe des EL-DE-Hauses wird zu einer »Media-Box«. Gezeigt werden Kombinationen aus Licht- und Audioinstallationen sowie Film- und Bild-Projektionen. Das eröffnet neue Zugänge zu den Themen NS-Zeit, Krieg und Umgang mit der Vergangenheit. Vertiefende historische Inhalte werden in Medienstationen vermittelt. Parallel dazu wird die Stadt selbst zur Ausstellungsfläche.

Vergiss deinen Namen nicht – Die Kinder von Auschwitz

NS-Dokumentationszentrum. 15. November 2019 — 23. Februar 2020

Sie wurden mit ihren Familien in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt oder kamen dort unter unvorstellbaren Bedingungen zur Welt. Nur wenige haben überlebt. Sie tragen die Spuren des Erlittenen auf dem Leibe und in ihrer Seele. Auf 56 großformatigen Tafeln werden eindringliche Lebensgeschichten von Kindern und Jugendlichen erzählt, die den Holocaust überlebt haben.

Kriegserfahrungen 1939-1945. Kölner und Kölnerinnen an Front und Heimatfront

NS-Dokumentationszentrum. 2. September — 3. November 2019

Obwohl der Beginn des Zweiten Weltkrieges nun achtzig Jahre entfernt ist, sind dessen Folgen im öffentlichen und privaten Bewusstsein nach wie vor gegenwärtig. Die tiefgreifenden Umbrüche, Gewalt- und Verlusterfahrungen hat die Erlebnisgeneration an die Generationen der Kinder und Enkelkinder weitergegeben. Die Ausstellung widmet sich den Kriegserfahrungen, die Kölner und Kölnerinnen in den Jahren 1939 bis 1945 machten.

Albert Speer in der Bundesrepublik. Vom Umgang mit deutscher Vergangenheit

NS-Dokumentationszentrum. 7. Juni — 18. August 2019

Albert Speer war in der NS-Zeit als erster Architekt des Reiches verantwortlich für Großprojekte wie das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und die Umgestaltung Berlins. Er zählte zu Hitlers engsten Vertrauten, 1942 wurde er Rüstungsminister. 1946 verurteilten ihn die Alliierten im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher zu zwanzig Jahren Haft. Die Entlassung war der Beginn seiner »zweiten Karriere« als scheinbar geläuterter Zeitzeuge des Nationalsozialismus.

Neues Bauen im Rheinland und in Palästina – Erez Israel: Josef Rings und Erich Mendelsohn

NS-Dokumentationszentrum. 17. Mai — 14. Juli 2019

Seit die UNESCO im Jahre 2003 die »Weiße Stadt« von Tel Aviv als Weltkulturerbe anerkannt hat, stiegen das Interesse und das Bewusstsein für das moderne Bauen der 1930er und 1940er Jahre in Israel stetig an. Der Ausdruck »Bauhaus-Architektur« wird in Israel oft synonym für den Internationalen Stil oder Modernismus verwendet. Tatsächlich hatten von den vielen Architekten, welche während dieser Jahre im Land tätig waren, sechs ihre Ausbildung am Bauhaus absolviert.

Volksgerichtshof 1934-1945 - Terror durch "Recht"

NS-Dokumentationszentrum. 15. März — 26. Mai 2019

Der Volksgerichtshof wurde 1934 von den Nationalsozialisten zur »Bekämpfung von Staatsfeinden« geschaffen. Bis Kriegsende mussten sich mehr als 16.700 Menschen vor diesem neuen obersten politischen Gericht verantworten, das ab 1942 jeden zweiten Angeklagten zum Tode verurteilte. Die Ausstellung informiert über die Entstehung und Organisation des Gerichts.

Überall Luthers Worte … – Martin Luther im Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum. 16. November 2018 — 24. Februar 2019

Wie standen die Nationalsozialisten zu Religion und Kirche – und speziell zu Martin Luther? Wie verhielten sich Christen in Deutschland zum Reformator und seinem „Erbe” in der NS-Zeit? Und wie entwickelte sich das Verhältnis zwischen Staat und Kirchen in jenen zwölf Jahren? Die Ausstellung geht diesen Fragen nach. In das Jahr 1933 fielen die Feierlichkeiten zu Luthers 450. Geburtstag, aber auch die Konflikte zwischen „Bekennender Kirche” und „Deutschen Christen”.

Vor 80 Jahren – Der Pogrom in Köln: Eine Gedenkinstallation

NS-Dokumentationszentrum. 6. November 2018 — 6. Januar 2019

Während des Pogroms 1938 wurden auch in Köln die Synagogen sowie Hunderte jüdische Wohnungen und Geschäfte von SA-Trupps verwüstet und jüdische Bürger misshandelt, Hunderte von Männern verhaftet und im Konzentrationslager Dachau inhaftiert.

Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute

NS-Dokumentationszentrum. 14. September — 4. November 2018

Sie sind klein, teilweise unscheinbar, aber keineswegs harmlos: Aufkleber, Marken und Sticker, die Judenfeindlichkeit, Rassismus und Hass gegen Minderheiten propagieren. Anhand von Klebezetteln lässt sich die Geschichte des Antisemitismus und Rassismus vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute erzählen. Sie transportieren Feindbilder, schüren Vorurteile und rufen zum Teil unverhohlen zu Verfolgung und Gewalt auf.

Yury Kharchenko

Von Herschel Grynszpan über Simon Wiesenthal bis zu Amy Winehouse

NS-Dokumentationszentrum. 14. Juli — 2. September 2018

Yury Kharchenko reflektiert in seiner Kunst die jüdische Identität seiner Familie. Der Großvater des Künstlers hieß Grynspan, änderte jedoch seinen Namen in Kharchenko und verbarg damit seine jüdische Herkunft in der Gesellschaft der Sowjetunion, gerade auch während seiner Teilnahme am Zweiten Weltkrieg als Soldat der Roten Armee. Für Yury Kharchenko wurde diese in der Familie tabuisierte Identität zu einem wesentlichen Thema seiner ästhetischen Selbstfindung.

Wohnungslose im Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum. 25. Mai — 8. Juli 2018

Wie viele Bettler und Landstreicher, ab 1938 auch als „Nichtsesshafte“ bezeichnet, in Konzentrationslager eingeliefert wurden, lässt sich nicht genau feststellen. Experten schätzen die Zahl auf über 10.000. Häftlinge aus der Kategorie der sogenannten „Asozialen“ blieben in Ost- und Westdeutschland von Entschädigungszahlungen ausgeschlossen. Erst in den letzten Jahren sind Entschädigungszahlungen in einigen Bundesländern über Härtefallregelungen möglich.

Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte

NS-Dokumentationszentrum. 10. Mai — 1. Juli 2018

Die Ausstellung verbindet die persönliche Geschichte von Anne Frank und ihrer Familie mit der Geschichte der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus, der Judenverfolgung, des Holocausts und des Zweiten Weltkriegs. Neben der Perspektive der Verfolgten und ihrer Helfer wird die Perspektive von Mitläufern und Tätern dargestellt. Die Untergetauchten wurden im August 1944 verraten, verhaftet und deportiert. Anne starb im Konzentrationslager Bergen-Belsen.

Der Warschauer Aufstand. 1944

NS-Dokumentationszentrum. 7. März — 29. April 2018

Der Warschauer Aufstand vom 1. August bis 3. Oktober 1944 ist für Polen ein Schlüsselereignis seiner Geschichte. Der Kampf gegen die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg ist bis heute von größter Bedeutung für die nationale Identität. In Deutschland hingegen ist das Ereignis viel weniger bekannt als der Aufstand im jüdischen Ghetto von Warschau 1943. Die brutale Niederschlagung des Aufstandes war eines der größten deutschen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs.

Jugend- und Schülergedenktag 2018

NS-Dokumentationszentrum. 20. Januar — 4. Februar 2018

Kölner Schulen beteiligen sich seit 1998 unter dem Motto „Erinnern – eine Brücke in die Zukunft“ an diesem Gedenktag. Die Arbeiten der Schülerinnen, Schüler und Jugendlichen sind vielfältig, es gibt künstlerische Installationen, Foto- und Textdokumentationen und Videoproduktionen. Die Werke spannen einen Bogen aus der Vergangenheit in die Gegenwart so wird beispielsweise die Bedeutung von Mahnmahlen reflektiert und das Thema Flucht behandelt.

Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung

NS-Dokumentationszentrum. 19. Oktober 2017 — 18. Februar 2018

Die Ausstellung würdigt die Opfer des Vernichtungslagers Malyj Trostenez. Zwischen 1942 und 1944 wurden in dem nahe Minsk gelegenen Lager 40.000 bis 60.000 Menschen – überwiegend Juden – ermordet. Unter ihnen befanden sich mehr als 1000 Männer, Frauen und Kinder aus Köln.

"Rassendiagnose: Zigeuner": Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung

NS-Dokumentationszentrum. 7. Juli — 8. Oktober 2017

Inhaltlicher Schwerpunkt der Ausstellung ist der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma, von der Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zu ihrer systematischen Vernichtung im besetzten Europa. Der menschenverachtenden Perspektive der Täter werden Zeugnisse der Opfer gegenübergestellt. Behandelt wird auch die Geschichte der Überlebenden im Nachkriegsdeutschland, die erst spät als NS-Opfer anerkannt wurden.

"Russenlager" und Zwangsarbeit

Bilder und Erinnerungen sowjetischer Kriegsgefangener

NS-Dokumentationszentrum. 5. Mai — 25. Juni 2017

Millionen sowjetischer Kriegsgefangener waren seit Sommer 1941 bis Kriegsende im Deutschen Reich in Lagern interniert. Sie galten als „Untermenschen“, wurden besonders schlecht versorgt und mussten oftmals körperlich schwere Zwangsarbeit leisten. Viele von ihnen starben. Die Ausstellung erzählt vom Schicksal jener sowjetischen Kriegsgefangenen, die überlebten und von denen viele in der Heimat als „Verräter“ oder „Feiglinge“ verunglimpft u. zum Teil in Lager verschleppt wurden

Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer

NS-Dokumentationszentrum. 7. April — 25. Juni 2017

Zwischen 1941 und 1944 erschossen Angehörige der SS, der Wehrmacht und deutsche Polizeieinheiten zusammen mit einheimischen Helfern in der Sowjetunion über zwei Millionen Juden, etwa 30.000 Roma und 17.000 Patienten psychiatrischer Anstalten oder töteten sie in sogenannten Gaswagen. Anhand historischer Dokumente und Fotografien beschreibt die Ausstellung die Entwicklung des Massenmords und die Aufarbeitung dieser Verbrechen nach 1945.

Jugend im Gleichschritt!? Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit

NS-Dokumentationszentrum. 16. September 2016 — 12. März 2017

Die Ausstellung präsentiert einen neuen Blick auf Geschichte, Wirken und Einfluss der Hitlerjugend. Im Fokus des Interesses stehen der Alltag der HJ und des BDM vor Ort und wie sich der von der Reichsführung formulierte Anspruch und die in den Dörfern und Städten gelebte Wirklichkeit zueinander verhielten. Neben den bekannten Propagandabildern marschierender HJ-Kolonnen werden vor allem Fotos, Dokumente und Exponate präsentiert.

Philibert und Fifi. Der Skizzenblock eines französischen Zwangsarbeiters

NS-Dokumentationszentrum. 15. Juni — 21. August 2016

Philibert-Charrin (1920–2007), ein junger französischer Künstler, wurde 1943 vom Vichy-Regime zur Zwangsarbeit in das Deutsche Reich verpflichtet. Er wurde in der Nähe von Graz als Erdarbeiter eingesetzt. Charrin war ein begabter Zeichner und Karikaturist. Mit einem Blick für die Eigenheiten der Menschen, mit spitzer Feder und einer großen Portion Humor, hielt er in seinem Skizzenblock die Lebenswelt der Zwangsarbeiter fest und karikierte die österreichischen Vorarbeiter.

Fritz Bauer - Der Staatsanwalt

NS-Dokumentationszentrum. 22. April — 21. August 2016

Fritz Bauer gehört zu den juristisch einflussreichsten jüdischen Remigranten im Nachkriegsdeutschland. Als hessischer Generalstaatsanwalt, der den Frankfurter Auschwitz-Prozess auf den Weg brachte, hat er bundesrepublikanische Geschichte geschrieben. Die Ausstellung dokumentiert seine Lebensgeschichte im Spiegel der historischen Ereignisse, die ihn auch persönlich betrafen.

Geraubte Kinder – vergessene Opfer

NS-Dokumentationszentrum. 19. Februar — 3. April 2016

Mit der Wanderausstellung „Geraubte Kinder“ wird an ein bisher weitgehend unbekanntes Kriegsverbrechen erinnert: Die Nationalsozialisten raubten während des Zweiten Weltkriegs Kinder in den besetzten Gebieten. Die Ausstellung dokumentiert die Biografien und Schicksale von Menschen, die als Kinder aus Polen, Russland, Slowenien, Tschechoslowakei und Norwegen wegen ihres vermeintlich „arischen“ Aussehens nach Deutschland verschleppt worden sind.

August Sanders unbeugsamer Sohn.

Erich Sander als Häftling und Gefängnisfotograf im Zuchthaus Siegburg 1935-1944

NS-Dokumentationszentrum. 23. Oktober 2015 — 31. Januar 2016

Fast zehn Jahre saß Erich Sander, der Sohn des berühmten Kölner Fotografen August Sander, als Häftling in der Strafanstalt in Siegburg ein. 1935 war er wegen Vorbereitung zum Hochverrat (Widerstand gegen das NS-Regime) zu einer Haftstrafe von zehn Jahren verurteilt worden. Am 23. März 1944 starb Erich Sander in der Haft. Erich Sander dokumentierte als Gefängnisfotograf die Situation der politischen Gefangenen in der Strafanstalt Siegburg.

Siegen für den Führer.

Der Kölner Sport in der NS-Zeit

NS-Dokumentationszentrum. 22. Mai — 4. Oktober 2015

Sport war für die weltanschaulichen Grundlagen des Nationalsozialismus in mehrfacher Hinsicht von besonderer Bedeutung. Leibesübungen und körperliche Ertüchtigung waren der Grundpfeiler des nationalsozialistischen Erziehungsprogramms, vor allem im Hinblick auf die „Wehrhaftigkeit“ und das spätere Sodatentum. Der gesunde und sportlich trainierte Körper wirkte zudem im Rahmen der Rassenlehre als Auslesekriterium.

Jugend- und Schülergedenktag

NS-Dokumentationszentrum. 30. Januar — 1. März 2015

In Köln hat die Schulverwaltung mit dem Jugendring, dem Jugendamt und dem NS-DOK einen Arbeitskreis ins Leben gerufen, der die Auseinandersetzung von SchülerInnen mit den Themen NS-Zeit und Gedenken der Opfer der NS-Herrschaft fördert. Seit 1998 befassen sie sich in informativen, oft sehr bewegenden Beiträgen mit dem Nationalsozialismus. Die Ergebnisse werden jedes Jahr am 27. Januar in einem Bühnenprogramm und einer Ausstellung vorgestellt.

Todesfabrik Auschwitz: Topographie und Alltag in einem Konzentrations- und Vernichtungslager

NS-Dokumentationszentrum. 21. November 2014 — 3. Mai 2015

Auschwitz ist das Synonym für den Holocaust. Der unmenschliche Alltag der Häftlinge von der Ankunft der Deportationszüge, über die Selektionen, die menschenverachtenden Lebensbedingungen bis hin zu ihrer Ermordung vermitteln eindringlich die Zeichnungen von Häftlingen.

KZ – Kampf – Kunst. Boris Lurie: NO!Art

NS-Dokumentationszentrum. 27. August — 2. November 2014

Boris Lurie, 1924 in Leningrad geboren und in Riga aufgewachsen, überlebte Ghetto und KZ. Er fand in der Kunst seinen Weg, dem Schweigen der Opfer zu entkommen. Seine Lebensformel wurde das NO! Lurie war die zentrale Figur der 1959 in New York gegründeten Künstlerbewegung NO!ART, die sich kritisch mit Konsumgesellschaft, Kaltem Krieg und Aufrüstung befasste. Die Ausstellung zeigt Luries wichtigste künstlerische Stationen erstmals in Deutschland.

Es gibt hier keine Kinder - Auschwitz, Groß-Rosen, Buchenwald. Thomas Geve: Zeichnungen eines 15-jährigen (kleine Ausstellung im Gewölbe)

NS-Dokumentationszentrum. 9. Mai — 3. August 2014

Mit 15 Jahren wurde Thomas Geve im KZ Buchenwald befreit. Zu diesem Zeitpunkt war der jüdische Junge, schon lange völlig auf sich allein gestellt. Der Vater emigrierte nach England und konnte die Familie nicht mehr nachholen. Die Mutter starb in Auschwitz, während Thomas Geve nicht nur Auschwitz überlebte, sondern auch die Transporte nach Groß-Rosen und Buchenwald. Die Erinnerungen an diese Zeit hat Thomas Geve in 79 Zeichnungen festgehalten.

Wessen Freund und Wessen Helfer? Kölner Polizei im Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum. 8. April — 3. August 2014

Die Polizei als „Diener des Volkes“, als „Freund und Helfer“. Dieses Bild aus der NS-Zeit wird in der Ausstellung des NS-DOK in Frage gestellt. Sie zeigt auf, wie weit und bereitwillig sich Kölner Schutz- und Kriminalpolizei an der Politik des Nationalsozialismus beteiligten. Und sie führt vor Augen, was das Leitbild vom „Diener des Volkes“ für jene bedeutete, die nicht der „Volksgemeinschaft“ zugerechnet wurden.

Who's Boss: Hair shirt army.

Installation von Tanya Ury (kleine Ausstellung im Gewölbe)

NS-Dokumentationszentrum. 13. Februar — 21. April 2014

Tanya Ury, geboren 1951 in London, lebt und arbeitet seit zwanzig Jahren als Künstlerin in Köln. Mit ihrer Installation „Who’s Boss: Hair Shirt Army“ konfrontiert sie das Publikum am Beispiel der renommierten Modemarke „Hugo Boss“ mit der Frage, wie man sich heute zu dem Erbe der NS-Zeit verhält. Indem sie Persönliches und Historisches miteinander verwebt, schafft sie eine Kollektion ganz eigener Art.

Arbeiten zum Jugend- und Schülergedenktag (kleine Ausstellung im Gewölbe)

NS-Dokumentationszentrum. 25. Januar — 9. Februar 2014

Zum 17. Mal findet im Januar 2014 der Kölner Jugend- und Schülergedenktag statt. Mit diesem Tag wird an den 27. Januar 1945 erinnert, an dem die Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit wurden. Junge Menschen präsentieren in einer Ausstellung mit Fotos, Plakaten, Bildern, Skulpturen und Filmen die Ergebnisse ihrer Projektarbeit.

Was hat das Hemd mit Politik zu tun?

Bekleidung im Alltag des NS-Regimes (kleine Ausstellung im Gewölbe)

NS-Dokumentationszentrum. 22. November 2013 — 12. Januar 2014

Das HJ-Hemd, eine Gitarre und die Arbeitsjacke eines sogenannten Ostarbeiters – ausgehend von diesen Objekten wird gezeigt, wie sich über Kleidung der Status eines Menschen ausdrückt, seine Gruppenzugehörigkeit, manchmal sogar seine Weltanschauung. Dieser Umstand konnte während der Zeit des Nationalsozialismus über Macht, über Verfolgung – ja sogar über Leben und Tod entscheiden.

Ein ganzes Leben in einer Hutschachtel. Bertha Sander: eine jüdische Innenarchitektin aus Köln

NS-Dokumentationszentrum. 8. November 2013 — 9. März 2014

Bertha Sander, aus einer jüdischen Familie stammend, versprach Anfang der 1920er Jahre eine junge erfolgreiche Innenarchitektin in Köln zu werden. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten unterlag sie immer schärferen Einschränkungen und 1936 emigrierte sie mit ihrer Mutter nach London. In der Ausstellung erzählen zahlreiche Fundstücke aus dem Besitz von Bertha Sander die faszinierende Geschichte eines kontrastreichen Lebens.

Der Prozess – Adolf Eichmann vor Gericht

NS-Dokumentationszentrum. 21. Juni — 13. Oktober 2013

Vor über 50 Jahren, im April 1961, eröffnete das Jerusalemer Bezirksgericht das Verfahren gegen den ehemaligen SS-Obersturmbannführer und Leiter des „Judenreferats IV B 4” im Reichssicherheitshauptamt Adolf Eichmann. Im Licht der Öffentlichkeit stand dabei nicht nur ein Täter des Holocaust. Erstmals erhielten auch die Schilderungen der Opfer weltweite Aufmerksamkeit. Die Ausstellung widmet sich beiden Aspekten des Verfahrens.

Gold und Asche. Die Geschichte der Häuser Appellhofplatz 21 und 23-25

NS-Dokumentationszentrum. 1. Februar — 20. Mai 2013

Der Kölner Karneval im Nationalsozialismus

NS-Dokumentationszentrum. 18. November 2011 — 1. April 2012

Deportiert ins Ghetto Litzmannstadt / ŁódĽ

NS-Dokumentationszentrum. 9. September — 23. Oktober 2011

Das Gesicht des Ghettos. Bilder jüdischer Photographen aus dem Ghetto Litzmannstadt 1940-1944

NS-Dokumentationszentrum. 13. Juli — 4. September 2011

Kunst und Gedenken

NS-Dokumentationszentrum. 18. März — 26. Juni 2011

Arbeiten zum Jugend- und Schülergedenktag

NS-Dokumentationszentrum. 22. Januar — 20. Februar 2011

Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg

NS-Dokumentationszentrum. 16. September 2010 — 16. Januar 2011

Köln und seine jüdischen Architekten

NS-Dokumentationszentrum. 28. Mai — 5. September 2010

Gedenk-Räume. Die NS-Zeit in der Gedenkkunst in Köln

NS-Dokumentationszentrum. 6. März — 9. Mai 2010

Arbeiten zum Jugend- und Schülergedenktag

NS-Dokumentationszentrum. 23. Januar — 21. Februar 2010

„Von wegen Heilige Nacht!“ – Weihnachten in der politischen Propaganda

NS-Dokumentationszentrum. 6. November 2009 — 17. Januar 2010

Amnésia - ein deutsch-französisches Projekt zur europäischen Erinnerungskultur

NS-Dokumentationszentrum. 22. August — 1. November 2009

Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen - NRW für Toleranz und Menschlichkeit

NS-Dokumentationszentrum. 5. Juni — 16. August 2009

Freizeit im Faschismus – Freizeitpolitik im nationalsozialistischen Deutschland und im faschistischen Italien

NS-Dokumentationszentrum. 7. März — 24. Mai 2009

Jüdisches Leben in Köln 1918-1945

NS-Dokumentationszentrum. 11. November 2008 — 18. Januar 2009

Nationalsozialistische Germanisierungspolitik in Slowenien und der Kampf um Entschädigung

NS-Dokumentationszentrum. 5. September — 26. Oktober 2008

„Willkommen, Bienvenue, Welcome…“ Politische Revue – Kabarett – Varieté in Köln 1928-1938

NS-Dokumentationszentrum. 31. Januar — 31. August 2008

Bilder einer fremden Stadt

Zwangsarbeit in Köln 1939-1945

NS-Dokumentationszentrum. 15. Mai — 9. November 2003

„Besondere Kennzeichen: Neger“ – Schwarze im NS-Staat

NS-Dokumentationszentrum. 8. November 2002 — 23. März 2003